Diana oder Die einsame Jägerin

by Carlos Fuentes | Romance |
ISBN: 3596137144 Global Overview for this book
Registered by Nesti of Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on 10/31/2006
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Journal Entry 1 by Nesti from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, October 31, 2006
(anderes Cover)


Die Geschichte einer großen Leidenschaft, die Ge-
schichte eines großen Versäumnisses. Geschrieben
von dem fast siebzigjährigen Carlos Fuentes in me-
moriam an seine nur knapp zwei Monate währende
amour fou mit der einunddreißigjährigen Schau-
spielerin Jean Seberg - der Diana dieses Romans -,
die in Jean Luc Godards Film >Außer Atem< zum Idol
einer Generation wurde und die am Ende an den ei-
genen Widersprüchen und denen der Zeit zugrunde-
ging.

In seinem wohl persönlichsten Roman erzählt der
berühmte mexikanische Schriftsteller, schonungslos
gegen sich selbst, von einer Liebe, die an ihren Ge-
gensätzen zerbrach. Er entwirft zugleich das Bild
einer Epoche, der 60er Jahre, die zwischen Auf-
lehnung und Resignation schwankte.

»Ein artistischer Striptease ...«
Süddeutsche Zeitung<

Die Geschichte einer großen Leidenschaft, die Geschichte eines
großen Versäumnisses. Geschrieben von dem fast siebzigjährigen
Carlos Fuentes in memoriam an seine nur knapp zwei Monate
währende amour fou mit der Schauspielerin Jean Seberg, der
Diana dieses Romans. Ihre Liebe begann an einem Silvesterabend.
Auf einer Party begegnen sie sich, zufällig, der Autor, 40 Jahre alt,
schon damals berühmt über die Grenzen Mexikos hinaus, und die
31jährige Jean Seberg, die als Siebzehnjährige in der Rolle der
Jungfrau von Orleans ein Star wurde, das Idol einer Generation in
Jean Luc Godards Film >Außer Atem<.


In der Ödnis eines mexikanischen Bergstädtchens, wo die Schau-
spielerin einen Film dreht, flüchten sie sich in eine Liebe, die
scheitern mußte. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen:
der Autor, ein Ruheloser und Don Juan, dessen wahre Geliebte
die Literatur ist, und Diana, die ihre Jagd nach dem Leben rastlos
fortsetzt. In seinem wohl persönlichsten Roman erzählt Fuentes,
schonungslos gegen sich selbst, die Geschichte einer verfehlten
Liebe. Seine Diana, die als Alkohol- und Drogenwrack endete,
war eine Ikone jener Zeit, die zwischen Auflehnung und Resigna-
tion schwankte und »ihre eigenen Helden tötete«. Die Frage nach
Verantwortung, Schuld und Erlösung durchzieht leitmotivisch
das ganze Buch. Mit einer geradezu »barocken Ikonographie der
Gefühle« (Frankfurter Allgemeine Zeitung) wird die Beichte einer
Liebe vollzogen, die sterben mußte. Fuentes Liebe und Fuentes
Reflexionen rufen noch einmal die politischen Ereignisse der 60er
Jahre auf den Plan - von der Ermordung John F. Kennedys bis zu
dem Massaker an den Studenten in Mexiko City. Poetologische
und philosophische Reflexionen bilden facettenreiche Gegenkapi-
tel zur Liebesgeschichte. Sie nehmen dem souverän selbstkriti-
schen Roman nichts von seinem unterhaltend bekenntnishaften
Wert, weisen aber zugleich über die Liebesgeschichte hinaus.


Carlos Fuentes, einer der bedeutendsten Autoren Mexikos, wurde
am 11. November 1928 in Mexico City geboren. Er studierte Jura
und schlug zunächst die diplomatische Laufbahn ein, um sich
dann vor allem dem Schreiben und der Literatur zuzuwenden.
1975/76 mexikanischer Botschafter in Paris. Lehrauftrag in Har-
vard. Sein Werk umfaßt zahlreiche literarische und politische Es-
says, Theaterstücke, Erzählungen und Romane. 1987 erhielt Car-
los Fuentes die höchste Auszeichnung der spanischsprachigen
Welt: den Cervantes-Preis.


Journal Entry 2 by hummelmotte from Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, October 08, 2007
Hab's gestern beim Bücherbrunch in der Neuen Börse mitgehen lassen.

Nee, das ist so überhaupt nichts für mich. Die Hauptperson (Autor) ist eine absolut unsympathische Persone ohne Integrität oder Prinzipien. Ein Frauenverbraucher, an den man am liebsten einen Zettel klebt "nach Gebrauch fachgerecht entsorgen". Sprachlich zeichnet sich das Buch durch unzählige Aufzählungen aus, auch von Sätzen (warum 2 Sätze machen, wenn man alles auch in einen packen und alle weiteren Anmerkungen dazu auch noch hintendranhängen kann). Für mich sehr schwer lesbar und ausgespochen langweilig.
Nachdem ich mich durch das erste Drittel durchgequält hab, hab ich's aufgegeben.

Warum Carlos Fuentes seine Geliebte "die einsame Jägerin" nennt, blieb mir schleierhaft. Er führt diesen Begriff ein, ohne ihn zu erläutern. Zumindest nicht auf den ersten 80 Seiten.

Vielleicht kann ja jemand anderes mehr mit diesem Buch eines der renommiertesten mexikanischen Schriftsteller anfangen...
Übersetzer: Ulrich Kunzmann

Reist mit der Mulit-Kulti-Kiste weiter.

Journal Entry 3 by unknown-user from Münster, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, January 12, 2010
Dieses Buch kam in meiner heimgekehrten Mulit-Kulti-Kiste zu mir.
Ich habe dieses Land (Mexiko) in der 1-Jahr-1-Land-Challenge noch nicht abgeschlossen und der Inhalt klingt interessant. Darum wandert das Buch auf den hohen Berg der noch zu lesenden Bücher. Vielen Dank!
Mir ist außerdem so, als hätte ich "Außer Atem" gesehen, jedenfalls kann ich mich an die auf dem Cover abgebildete Szene erinnern. Mal schauen, ob ich mehr mit dem Buch anfangen kann als meine Vorgängerin.

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