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by Tamta Melaschwili | Literature & Fiction |
ISBN: 3293307302 Global Overview for this book
Registered by wingKYHwing of Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on 5/6/2019
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Journal Entry 1 by wingKYHwing from Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, May 06, 2019
Mittwoch, Donnerstag, Freitag – drei aufregende Tage für Ninzo und Ketewan, genannt Zknapi. Drei Tage, an denen die 13-jährigen Freundinnen nicht nur die üblichen Freuden und Leiden des Mädchenseins erleben, sondern auch erfahren, was es heißt, in einer gottverlassenen Konfliktzone zu leben, in der sonst bloß noch Kinder, Alte und Krüppel verblieben sind. Gewitzt muss man sein, sich was einfallen lassen. Sonst kommt man nirgendwohin, nicht an Kleider, nicht an Monatsbinden, nicht an Zigaretten und auch nicht an Milch für das Brüderchen.
Was zu Friedenszeiten Recht und schicklich war, gilt nun schon lang nicht mehr. Krieg ist mehr als reine Männersache, und doch muss man bei aller mädchenhaften Gerissenheit manchmal ganz, ganz tapfer sein.
Der jungen georgischen Erzählerin Tamta Melaschwili ist ein aufsehenerregendes Debüt von emotionaler Wucht gelungen.

Georgischer Literaturpreis Saba 2011 für den besten Debütroman


Meldungen:
Mary-T
book-a-billy (frühstens September)

Journal Entry 2 by wingKYHwing at Siegburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, May 06, 2019

Ein Jahr = Ein Land:
Georgien



So richtig mochte ich das Buch nicht, aber es hatte auch was.

Ich fand es einfach schwierig zu lesen.
Zum einen war da die Schreibweise: Die Form Ninzo sagt: Blablabla statt dem gewohnten "blablabla" sagt Ninzo fand ich am Anfang noch ganz erfrischend und ich fragte mich, ob das jetzt der Stil der Autorin ist, oder die Art, wie man es in Georgien eben schreiben würde.
Die fehlenden Anführungszeichen führten bei mir aber auf Dauer dazu, dass ich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen wurde.

Zum anderen war da die bruchstückhafte Art zu erzählen: Wir erleben eine Szene am Mittwoch, dann Donnerstag, dann Freitag. Und zurück zu Mittwoch. Dabei habe ich leider den Faden verloren, wann sie was warum machen.

Ich würde das Buch gerne nochmal in "richtger" Reihenfolge und mit der von mir gewohnten Schreibweise lesen. Denn die Geschichte selbst ist stark, die Szenen machen durchaus Eindruck und das Ende, so verschlüsselt es scheint, lässt einem den Atem stocken. Wenn man solange durchhält. Schade. Ich verstehe durchaus, dass das eine besondere Art ist sich auszudrücken und zu schreiben, aber so hat mich hat der Text einfach irgendwo verloren.

Und ab zu Mary-t...

Journal Entry 4 by Mary-T at Bretzfeld, Baden-Württemberg Germany on Saturday, June 29, 2019
... und schon eingetroffen.
Ich bin gespannt! Danke :)

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