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wingekorrenwing

Age 48
Joined Monday, April 24, 2006
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4 weeks all time
books registered 167 42,713
released in the wild 197 32,077
controlled releases 5 9,477
releases caught 15 4,018
controlled releases caught 7 8,843
books found 20 790
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Warning: May contain nuts.

Hallo :) Hello!



Was mein Name bedeutet? Ganz einfach: siehe Bild ;-). Und eine Geschichte dazu findet sich in diesem Journal.

Wonder what my name means? See picture ;)

Bookcrossing...



... bedeutet für mich, dass Bücher durch die Welt reisen, Menschen überraschen, aus dem Trott werfen, den Tag ungewöhnlicher machen, eine weitere Chance bekommen, sich ihre Leser suchen. Es ist die Alternative zu Altpapier, Alltagstrott und Apathie.

Weder mein eigener Geschmack noch die Ansichten einiger selbsternannter Wächter der "richtigen" Literatur spielen da meines Erachtens eine Rolle. Was mich oder dich nicht interessiert, kann deswegen noch lange für jemanden anders die Entdeckung des Monats sein. Die meisten Bücher habe ich nicht gelesen, werde ich nicht lesen, und schäme mich deswegen nicht.

Wunschbücher / AVL...



Wenn du in meinen "verfügbaren" Büchern etwas findest, was du gerne lesen würdest: Prima. Meistens bin ich gerne bereit, die Bücher zu verschicken. Allerdings im Allgemeinen nur gegen Portoerstattung, sonst wird es mir auf die Dauer nämlich zu teuer. Fragt im Zweifelsfall vorher nach, wie teuer es wird.


Bookcrossing...



... means for me that books travel through the world, surprise people, make the world a weirder place, get another chance, search their readers, evade being trashed, stop the daily grind.

Neither my own taste nor that of some prophets of the self-chosen "better" literature are relevant for a book to become a bookcrossing book. What you or me never would read, might be a great discovery for someone else. Most of the books on my shelf haven't been read by me and never will be, and I'm not ashamed. They just wait for their chance.

Available books...



... are books for traveling and would gladly go where someone is interested in them. It's just that... since 2019-01-01, international postage has become really expensive and it's usually cheaper to buy the new book :( So I decided to not send anything out of Germany any more, unless the recipient covers for the postage.


Labels!


Diese Labels sind bewusst einfach gehalten, damit sie sich preisgünstig einfarbig und auch mit älteren Druckern drucken lassen. Ich verwende gerne leuchtend gelbes Papier, was noch auffälliger als bunter Druck ist.

Nur hier: Deutsche Prenumbered Labels!

Zum Download steht ein Paket mit ein paar OpenOffice-Dateien (Versionen von 2014), wobei man die für andere Drucker und Druckertreiber u.U. etwas anpassen muss. Teilweise sind sie für vorgestanzte Etikettenformate gestaltet. Mehr dazu in der README-Datei im Archiv. Wer kein OpenOffice benutzt, ist selber schuld.

Download als ZIP-Archiv

Weiterhin kann ich anbieten, aus Listen von BCID (z.B. PNL) Labels mit QR-Codes zum direkten Journalen per Smartphone zu erstellen. Leider kann ich diesen Service nicht voll automatisieren, weil mein Labelgenerator nur bei mir zu Hause läuft. Bei Interesse PM. Allerdings sind meine ersten Erfahrungen damit relativ ernüchternd: Es scheint nicht wirklich einen Einfluss auf die Journalquote zu haben, ob QR-Codes dabei sind oder nicht.


Kleine Statistik...


... der von mir freigelassenen Bücher (Stand 2/2019)

Wieviel und wo?

Von den Büchern, die ich vor dem Altpapier gerettet und in Umlauf gebracht habe, sind ungefähr die Hälfte wild freigelassen worden, ein Viertel in öffentlichen Bücherschränken u.ä., und ein weiteres Viertel "kontrolliert" weitergegeben (meist an andere Büokcrosser, oft wieder einfach zum Freilassen woanders), und knappe 3% liegen in Geocaches.

Von den wild freigelassenen wurden für knapp 15% Journaleinträge von Findern geschrieben. In Bücherschränken liegt diese Quote nominell bei ca. 6% - wenn man hier allerdings die Funde von Bookcrossern abrechnet, bleiben vielleicht noch 1-2%. Also sehr viel weniger!

Wie lange dauert es, bis ein Journal eingeht?

Zwischen Release und erstem Journal vergingen (bei echten wild releases)...
... mindestens: weniger als eine Stunde
... durchschnittlich: ca. 107 Tage (3.5 Monate)
... maximal 4119 Tage (11 Jahre und 3 Monate)

Es wurden ungefähr innerhalb von...
- einem Tag 3 %
- drei Tagen 5 %,
- einer Woche 7 %,
- zwei Wochen 8,5 %,
- einem Monat 11 %,
- drei Monaten 12 %,
- einem Jahr 13,7 %,
- zwei Jahren 14,3 %,
- und langfristig 15,2 %
der wild freigelassenen Bücher journaled.
Am journalfreudigsten waren die Finder 2008, danach wurde es deutlich weniger. Seit 2014 stagniert die Journalrate auf niedrigem Niveau.

Was hat so alles einen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, ein Journal für einen wild release zu bekommen?

Der Inhalt?
Das grobe Genre ("Kategorie") hat wohl keinen großen Einfluss. Frauenliteratur und Liebesromane scheinen etwas weniger Journale zu bekommen, Jugendbücher, Science Fiction/Fantasy und Gedichte etwas mehr. Aber die Unterschiede sind gering.

Der Autor?
Scheinbar doch. Unter den Autoren, von denen ich mehr als nur eine Handvoll Bücher freigelassen habe, fallen Konsalik, Kishon, Utta Danella und Victoria Holt als Flops auf. Eher geneigt, ein Journal zu schreiben, sind die Finder von Max Frisch und Karl May. Allgemein scheinen auch bekannte (Schul-) Klassiker etwas häufiger journaled zu werden.

Wie das Buch aussieht?
Ein bisschen vielleicht schon - zumindest werden neuere Ausgaben (bis etwa 20 Jahre alt) etwas häufiger journaled als ältere. Zwischen Hardcovern und Taschenbüchern ist allerdings kein signifikanter Unterschied mehr festzustellen. Und wenn bei einem Hardcover der Schutzumschlag fehlt, macht das offensichtlich auch nichts - obwohl das dann ja eigentlich optisch wirklich deutlich weniger attraktiv wäre.

Der Wochentag, an dem die Bücher freigelassen wurden?
Nein. Offensichtlich wirklich gar keinen.

Die Jahreszeit?
Nicht einmal das scheint wirklich einen Einfluss zu haben. Zwar gibt es Monate, in denen die Journalquote über die Jahre gemittelt ein wenig niedriger oder höher ist als der Durchschnitt. Aber das kann auch ganz andere Gründe haben. Das eigene Releaseverhalten ist ja z.B. auch jahreszeitabhängig. Und die Unterschiede sind so gering, dass sie auch Zufall sein können.

Die Region bzw. die Stadt?
Vielleicht, allerdings lässt es sich nicht an der Größe der Stadt festmachen (ein Stadt-Land-Gefälle existiert offensichtlich nicht) und auch nicht an bestimmten Regionen. Jeder Versuch, hier einen Trend herauszulesen, ist bisher gescheitert, und auch wenn es vor einigen Jahren mal deutliche Unterschiede gab und bestimmte Orte deutlich besser gelaufen sind: Die haben sich mittlerweile nivelliert.

Der genaue Platz?
Auf jeden Fall.
Überdurchschnittlich sind bei mir die Journalquoten allgemein an touristischen Zielen, in Parks, Burgen und Schlössern, an abgelegenen Orten ausserhalb der Zivilisation (Waldhütten) und in der Uni. Wobei auch diese "guten" Stellen in den letzten Jahren nicht mehr so stark rausstechen.
Deutlich unterdurchschnittlich sind meine Journalquoten in Telefonzellen, an Bushaltestellen, in öffentlichen Bücherschränken und OBCZ. Etwas unterdurchschnittlich an Bahnhöfen und in oder um Läden.
Das Buch aufzuhängen scheint übrigens auch journalträchtiger zu sein als Hinstellen oder gar Hinlegen.

Überhaupt, OBCZ und öffentliche Bücherschränke?
Wenn man bei OBCZ und öffentlichen Bücherschränken mal die wenigen aktiven Bookcrosser nicht mitrechnet (denn die journalen eh alles, was eine BCID hat), dann bleiben verschwindend geringe Journalquoten von typischerweise 1-2% übrig. Es ist also ganz klar: Bücher dort werden zwar vielleicht mitgenommen und gelesen, aber nicht journaled. Man muss sich also entscheiden: Will man, dass das Buch halbwegs sicher vor Wetter und Reinigungsdienst ist und von jemandem mitgenommen wird, der es wirklich lesen will, dann mag ein öffentlicher Bücherschrank die richtige Stelle sein. Wobei auch da nichts wirklich sicher ist. Will man aber, dass es reist und man wenigstens eine kleine Chance hat, mal wieder von dieser Reise zu hören - dann nicht.

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