Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman

by Haruki Murakami | Literature & Fiction |
ISBN: 3442730503 Global Overview for this book
Registered by rosenblatt of Gmunden, Oberösterreich Austria on 4/14/2011
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Journal Entry 1 by rosenblatt from Gmunden, Oberösterreich Austria on Thursday, April 14, 2011
Naokos Lächeln erzählt lebendig und leidenschaftlich von einer Liebe im Tokyio der unruhigen sechziger Jahre.....(Klappentext)

Journal Entry 2 by rosenblatt at Gmunden, Oberösterreich Austria on Friday, November 11, 2011
eine wunderschöne, zarte Liebesgeschichte, mit viel Weisheit erzählt. Das Buch hat mich sehr berührt.

Journal Entry 3 by rosenblatt at privat in Given to a friend, Friend -- Controlled Releases on Friday, November 11, 2011

Released 8 yrs ago (11/11/2011 UTC) at privat in Given to a friend, Friend -- Controlled Releases

WILD RELEASE NOTES:

Das Buch fährt dank Ghanescha nach Wien und soll dort Elli erreichen. Gute Reise!

Journal Entry 4 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Saturday, January 21, 2012
Es hat mich via undine erreicht .. vielen Dank dafür! :)

Gelesen im September/Oktober 2012:
Normal schreibe ich keine Rezension ohne dem Buch oder meine Notizen, nur liegen gerade beide Sachen etwas weiter von mir weg und ich dachte bevor ich wieder keine Zeit habe, schreib ich mal lieber meine Meinung (und vergesse die Hälfte ...).

Wenn ein Mensch stirbt, ändert sich im Leben der Betroffenen etwas, ob man es merkt oder nicht, ist gar nicht so die Frage ...
Als Kizuki stirbt kommen sich Toru und Naoko näher, sowohl freundschaftlich als auch ein bisschen mehr. Aber nicht nur das, auch charakterlich machen sie eine Wandlung durch. Der eine meistert sie gut, der andere stürzt sich dabei immer mehr ins Verderben.
Es ist die Liebesgeschichte von Toru Watanabe und Naoko, aber nicht nur das, man bekommt noch ein wenig mehr mit auf den Weg.

Für mich war das Buch bis zur Mitte langatmig und dünn. Es passiert nicht viel, alles bewegt sich langsam. Es geht um Toru, wie er seine ersten Monate als Student verbringt, wie die Zeit mit Kizuki war, wie er Naoko näher kommt. Aber irgendwie hat mich nichts davon berührt, ich habe das Buch sogar wegen dem beiseite gelegt.
Erst als ich es wieder aufgeschnappt habe und zur Stelle kam, als Toru Naoko im Heim besucht hat, wurde es für mich spannend und fast wollte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Stelle wo er das Heim betritt, Reiko kennen lernt, Naokos Ängste sieht, sie alle beisammen sitzen und reden und sich alle miteinander wohl fühlen, diesen Abschnitt des Buches mochte ich am allerliebsten. Ich habe mich da selbst wie bei denen gefühlt, habe die wohlige Atmosphäre gespürt und wollte gar nicht mehr weg von den dreien, die sich einfach so wahnsinnig gut verstanden haben.

Reiko und Naoko sind im Allgemeinen zwei Personen, die ich an dem Buch sehr gerne habe. Beide werden liebenswürdig dargestellt. Die eine als Beschützerin, die andere als Hilfesuchende und trotzdem würde ich am liebsten beide in den Arm nehmen.
Auch Toru Watanabe mag ich ganz gerne, auch wenn er sehr still zu scheinen mag und ein wenig naiv, aber irgendwie dann doch recht süß.
Mit Torus neuem Freund, dessen Name ich jetzt leider vergessen habe, der aber immer mit ihm auf Mädchensuche gegangen ist, kann ich mich so gar nicht anfreunden, aber viel weniger noch mit Midori.

Im Laufe der Geschichte lernt Toru Midori kennen. Die zwei freunden sich an, sie treffen sich immer öfters, aber sexuell läuft nichts. Midori hat einen Freund, aber dennoch säuselt sie schweinische Sachen in Torus Richtung, in der Art, als wolle sie von ihm gehört werden, doch die meiste Zeit über dürfte er das verdrängen. Vielleicht auch deshalb, weil sie es zu der Zeit macht, in dem Naoko so präsent in seinem Leben ist.
Ich glaube, man kann sich denken wie ich zum Ende hin empfunden beziehungsweise reagiert habe.

Was ich von Murakami gehört habe, bevor ich angefangen habe von dem Autor etwas zu lesen, war: Er beschreibt wahnsinnig gerne Essen. Und es stimmt. Immer, wenn es etwas zu essen gibt in diesem Buch beschreibt er es ganz genau. Ich weiß noch die eine Szene im Restaurant, wo Toru mit seinem Freund und dessen Freundin essen war und zweimal fast in unmittelbarer Nähe die bestellten Gerichte genannt worden sind. Eine Eigenheit, an der man Murakami wohl sofort erkennt.
Und mit sexuellen Sachen hat er auch nicht untertrieben. Ich lass einfach mal meine Überlegungen beiseite und sage bloß: Weniger Sex hätte es auch getan.
Genervt hat mich dann doch ein bisschen die schwunghaften Endungen beziehungsweise mal grobkörnig, mal detailgenau erzählten Passagen. Ein paar waren zu kurz, ein paar wiederum zu lang. Stimmig waren sie auch nicht so recht. Ein wenig wie ein Puzzle aus lauter verschieden großen Teilen, wo die Kanten schon ein wenig gewellt sind, weil die Stückchen sooft gebraucht worden sind. Da passt auch nichts mehr zu hundert Prozent.

Warum es DIE Liebesgeschichte sein soll, verstehe ich nicht. Durchaus eine schöne, mit ihren Schwierigkeiten, sowie es jede hat. Mich hat sie jedoch nicht so in den Bann gezogen, dass ich sagen würde es sei DIE Liebesgeschichte und man müsse unbedingt davon erfahren, zudem von Liebe nicht direkt die Rede ist, beziehungsweise man da ein wenig im Ungewissen stehen gelassen wird, habe ich das Gefühl. Als sei das nicht das Wichtigste, was der Autor versucht uns durch seine Geschichte mitzuteilen.
Die Geschichte war auf jeden Fall schön, ab der Hälfte gesehen, versteht sich, und traurig auf seine Weise auch. Ich frage mich, warum immer so viele Menschen sterben müssen, vorallem auf diese Art und Weise ...

Auf jeden Fall war es ein Buch, das mich nicht mehr so schnell losgelassen hat, obwohl ich das gar nicht erwartet hätte ...

Journal Entry 5 by Elli94 at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria on Saturday, November 17, 2012

Released 7 yrs ago (11/17/2012 UTC) at Wien Bezirk 07 - Neubau, Wien Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Wishlisttag: linguistkris

Journal Entry 6 by winglinguistkriswing at Solingen, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, November 26, 2012
Schau mal, wer mich da aus dem Regen anlacht -- die Naoko! Und sie hat leckeren Tee mitgebracht, weswegen sie jetzt ein bisschen nach Waldbeeren duftet. Hmmmm, ich freu mich! Danke!!!

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