Die Schatzinsel

Registered by wingRoseOfDarknesswing of Baruth/Mark, Brandenburg Germany on 2/10/2011
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Journal Entry 1 by wingRoseOfDarknesswing from Baruth/Mark, Brandenburg Germany on Thursday, February 10, 2011
"1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist"


Jim Hawkins, der Sohn eines Gastwirts gerät durch Zufall in den Besitz einer Schatzkarte des berüchtigten Piratenkapitäns Flint. Der Gutsherr Squire Trelawney und der Arzt Dr. Livesey wollen den Schatz heben und rüsten deshalb das Schiff Hispaniola im Hafen von Bristol aus. Jim soll sie auf der Reise als Schiffsjunge begleiten.
Durch die Indiskretionen Squires sind die ehemaligen Kumpane des Piratenkapitäns hellhörig geworden und haben auf der Hispaniola angeheuert. Ihr Anführer ist der einbeinige Schiffskoch Long John Silver. Zwischen ihm und Jim entwickelt sich eine intensive, aber auch schwierige Beziehung. Jim beobachtet entsetzt, wie Silver einen loyalen Matrosen hinterrücks ermordet, ist aber auch von der durchsetzungsfähigen und verschlagenen Persönlichkeit des alten Piraten beeindruckt.
Auf der Insel kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den meuternden Piraten. Mehrfach wechselt das Glück, durch die Initiative Jims obsiegt schließlich die Mannschaft um Kapitän Smollet und den Squire. Mit der Hilfe eines vor Jahren auf der Insel ausgesetzten Matrosen wird schließlich auch der Schatz gehoben. Die Piraten werden auf der Insel zurückgelassen, nur Silver als ihr Rädelsführer wird auf die Heimfahrt mitgenommen. Allerdings gelingt es diesem, mit einem Teil des Schatzes das Schiff heimlich zu verlassen. Jim kehrt als reicher Mann nach Hause zurück, wird aber von schrecklichen Alpträumen geplagt.
Struktur: Der Roman besticht durch die Mischung aus literarischer Hochsprache, Matrosenjargon und schottischem Dialekt. Die geradlinig erzählte Handlung orientiert sich an den Gattungsmustern des Abenteuer- und den Schauerromans. Motive wie Freibeutertum, Meuterei und Schatzsuche konnte Stevenson den Romanen von Daniel R Defoe, Frederick Marryat (1792–1848) und Edgar Allan R Poe entnehmen. Die Wahl eines noch jugendlichen, seinen erwachsenen Gegenspielern physisch unterlegenen Helden und die mit der Piraterie verbundenen grausigen Details (Mord und Totschlag, körperliche Verstümmelungen etc.) erlauben es Stevenson, auch mit den unheimlichen Elementen des Schauerromans zu arbeiten; die Ich-Perspektive garantiert dabei von Anfang an das Überleben des jugendlichen Helden. Die Abenteuerhandlung dient als Folie zur Thematisierung allgemeinmenschlicher Probleme, insbesondere der Einsicht in die Ambivalenz der menschlichen Natur. Im Zentrum des Romans steht die widersprüchliche Beziehung Jims zu dem Piraten Long John Silver. Mit ihm verbindet Jim die proletarische Herkunft – während der Kapitän oder der Squire typische Gentlemen sind – und eine Neigung zu Gewalt und Habgier. Gerade wegen der Ambivalenz seiner Darstellung, wegen seines psychologischen Realismus und der Weigerung, die Gesellschaft nach einem einfachen Gut-Böse-Schema einzuteilen, wurde die Schatzinsel zu einem vorbildlichen Abenteuerroman.

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Journal Entry 3 by Kräutertöpfchen at Mannheim, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, September 03, 2014
Bekommen von RoseOfDarkness - wandert in die 1000-Bücher-Challenge-Box, zu finden mit Nummer 12877231

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