Leid : warum lässt Gott das zu?.

by Peter Hahne | Religion & Spirituality |
ISBN: 3775112405 Global Overview for this book
Registered by rem_EXW-110253 on 1/22/2011
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Journal Entry 1 by rem_EXW-110253 on Saturday, January 22, 2011
Hänssler
6.Auflage 1990

Journal Entry 2 by wingLilliannewing at on Saturday, February 05, 2011

Vielen Dank, die Bücherkiste ist heute angekommen.
Ich werde bei der Fülle der Bücher, die JEs nach und nach eingeben. Es sind sehr schöne Exemplare dabei, ich freue mich, diese gezielt weitergeben zu können.

Journal Entry 3 by wingLilliannewing at on Saturday, May 14, 2011

Da meine Kirchengemeide in den Glaubensgesprächen genau dieses Thema im Mai 2011 auf der Agenda hat, habe ich mir vorgenommen, das Buch von Peter Hahne zu lesen.

Rückentext
Warum das Leid? Diese uralte Frage stellt sich immer wieder neu. Katastrophen und Kriege, Trauer und Tränen, Kummer und Schmerzen, Elend und Not, Verzweiflung und Enttäuschungen: Die Frage nach dem Leid will nicht verstummen. Jeder ist betroffen.

Die Frage nach Gott in all dem Leid schreit zum Himmel: "Wie kann Gott das nur zulassen? Das soll ein Gott der Liebe sein?" Das geht an den Lebensnerv. Stehen wir mit unserer Frage im Dunkeln? Gibt es keine Antwort?

Peter Hahne hilft dem Leser, die Frage nach dem Leid zu durchdenken. Er zeigt, wie Menschen damit fertig wurden, was sie tröstete und was ihnen Mut machte.

Eigene Einschätzung
Die Grundlage des ersten Termins der Glaubensgespräche waren die Texte in der Bibel: Johannes 9,1-3: -- Zitat (Luther Übersetzung 1994) -- Die Heilung eines Blindgeborenen
1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? (Lk 13,2) 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

In der Diskussion gab es viele Stimmen: Zum einen über die Schuld und die Sünde, die manchen noch im Ohr klingen, als Androhung von Verfehlungen im Kindesalter oder als Rechtfertigung bei Freunden und zum anderen über die Erwartungshaltung die daraus entsteht.

Schnell kam man dann weiter zu Hiob, der glaubensfest und ohne Sünde, trotzalledem von Gott mit harten Schicksalsschlägen heimgesucht wird. Dieses Buch gehört zu der Weisheitsliteratur der nachexilischen Zeit und setzt sich mit der Überspitzung der weisheitlichen Lebensauffassung auseinander. Die Reden seine "klugen" Freunde enthalten viele dieser weisheitlichen Lebenstexte, kommen aber auch schnell an die Grenzen der realen Situation. Hier wird Hiob bewußt- und auch dem Leser - dass das Handeln Gottes nicht nach menschlichen Erwartungen geht. ....

Wir sind noch nicht am Ende des Themas für die Glaubensgespäche angekommen. Es gibt noch einen weiteren Termin Ende des Monats. In der Diskussion ist mir aber klar geworden, dass für mich die Diskussion zu sehr im "eigenen Leid" hängt. Ein Ausspruch: "Meine Schmerzen waren so stark, dass ich an Selbstmord dachte." hat mich sehr beschäftigt und ich habe mich an das Buch aus recyclemouse Kiste erinnert.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Buch von Peter Hahne zeigt auf knapp 60 Seiten, dass auch tiefgläubige Christen nicht vom Leid verschont werden (vgl. Hiob). Er zeigt aber auf - und das ist sehr konsequent an der Bibel orientiert und logisch aufgebaut - dass es nicht um die Frage des WARUM sondern um die Frage WOZU geht.
Er geht der Frage nach "Ist Gott tot" und zeigt welchen Trugschluss manche Haltungen in sich bergen. Ein schönes Bild bringt er in die Diskussion mit ein:
"Nehmen wir den Kölner Dom. Ein großartiges, gotisches Bauwerk. Wer davor steht, erkennt etwas von der mathematisch-statistischen Leistung und der hohen künstlerischen Begabung von Architekt und Baumeister. Die Struktur des Doms zeigt zweifellos etwas von dem hohen schöpferischen Geist, der dahinter steht.
Nun stellen Sie sich einmal vor, jemand betrachtet den Dom im Jahr 1940. Nach fünf Jahren kehrt er zurück. Die schweren Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges haben aus dem prächtigen Bauwerk eine riesige Trümmerlandschaft gemacht. Allein die Türme stehen noch. ... Käme jemand auf die Idee, angesichts dieses Trümmerfeldes an der Existenz der Baumeister zu zweifeln? ... "


Er kommt auf den Punkt angesichts der vielen Diskussionen: " ...es müsste richtiger heißen: Wie kann der Mensch das zulassen? .."

"Gott ist Realist. Schonungslos richtet er unseren Blick auf den Hauptverursacher des Leids. Wer ist es denn, der Leid und Elend, Tränen und Trauer in der Welt verbreitet: Das ist die Frage, um die es geht. Der grausamste Verursacher des Leids ist der Mensch. Der Mensch ohne Gott. ...

So lautet die Gleichung: Da Gott aber gut und allmächtig ist, lässt er sich nicht spotten (Galater 6,7) [...] Den allmächtigen Gott degradieren wir zum Lückenbüßer und Nothelfer, wenn wir nicht mehr weiter wissen. ...

Peter Hahne gibt uns in seinem Buch über den Blickwechsel, die Fragen anders zu stellen, auch die Hoffnung mit der "Kraftquelle: Gott", das Leid nicht nur als Last, sondern auch als Geschenk zu empfinden.

Und hier komme ich zu dem Ausspruch von oben zurück: Ich kann es persönlich nicht nachempfinden, weil ich mit solchen Schmerzen noch nicht konfrontiert war. Es ist aber in meinen Gedanken vielfach die Frage dagewesen, wenn ich Leid und Sorgen bei anderen gesehen habe, aus welcher Kraft heraus diese Menschen ihr Schicksal meistern. Aus dem weiteren Umfeld begegnen mir immer wieder Beispiele - gerade neulich, das Erscheinen der Briefe von Freya und James Graf von Moltke aus dem Gefängnis Tegel - die eine feste Glaubensbasis zeigen, leben und bezeugen.

Auch im Leid habe ich noch mit Gott zu tun. mit diesem Satz zeigt Hahne auch weitere - bekannte - Beispiele der "Gewißheit, mitten im Elend von der Liebe Gottes umfangen zu sein.(Johannes Calvin). Und er führt weiter aus: Es gibt Menschen, die verbreiten durch ihren aufgesetzten Optimismus Entmutigung statt Ermutigung. Das schafft eine gnadenlose Atmosphäre. Nur erlittenes Leid führt zu erfahrener Tröstung. Und die darf ich dann weitergeben (2. Korinther 1,2ff).

Ich - der Mensch - kann eben nicht immer Trost spenden. Es gibt aber genügend Kernworte in der Bibel, die wir uns als eiserne Lebensration einprägen können. Hahne listet auf: Psalm 91,11.12; Jesaja 12,2; Matthäus 11,28.29; Hebräer 13,5. Aus den Glaubensgesprächen habe ich erfahren, dass für viele auch die Lieder aus dem Gesangbuch tröstende Wirkung haben.

Glauben heißt: Ich vertraue mich Jesus Christus an und weiß, dass diese Lebensverbindung auch dann trägt, wenn ich nicht mehr Halleluja sagen kann.

Es ist der Blickwechsel: Nicht mehr das eigene Leid in den Mittelpunkt zu stellen, sondern auch danach zu fragen: Wozu? Was hat Gott mit mir vor? Basta, so wird das Amen im Spanischen gesprochen.

Journal Entry 4 by wingLilliannewing at Stadtpark Steglitz in Steglitz, Berlin Germany on Monday, June 13, 2011

Released 9 yrs ago (6/13/2011 UTC) at Stadtpark Steglitz in Steglitz, Berlin Germany

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