Beim Leben meiner Schwester

by Jodi Picoult | Literature & Fiction |
ISBN: 9783492247962 Global Overview for this book
Registered by erinacea of Friedrichshain, Berlin Germany on 1/19/2010
Buy from one of these Booksellers:
Amazon.com | Amazon UK | Amazon CA | Amazon DE | Amazon FR | Amazon IT | Bol.com
1 journaler for this copy...
Journal Entry 1 by erinacea from Friedrichshain, Berlin Germany on Tuesday, January 19, 2010
Anfang Januar gekauft, zusammen mit "Pride and Prejudice", weil letzteres so sehr viel billiger war als erwartet. =)

Gestern abend gelesen und ich bin doch sehr beeindruckt. Damit hatte ich irgendwie nicht gerechnet, auch wenn mir der Titel ("My Sister's Keeper") ein Begriff ist und natürlich hat es mich beim Reinlesen angesprochen, sonst hätte ich es ja nicht gekauft. Ich liebe Geschichten über Geschwisterbeziehungen und dass es hier um nichts Anderes geht, besagt ja schon der Titel. :)

Anfangs hat es mich gestört, dass die Kapitel aller Akteure mit ihrem Vornamen übertitelt sind (also auch "Sara" und "Campbell"), aber ich habe mich schnell dran gewöhnt. Erstaunlicherweise konnte ich auch den Zeitsprüngen (ich glaube, das war immer nur Saras Perspektive) gut folgen. Gut gefallen haben mir vor allem (wenig überraschend) diejenigen Szenen, in denen die drei Geschwister miteinander agieren, aber ich fand auch den Hauptkonflikt (um Annas Recht, über ihren eigenen Körper zu verfügen) sehr gut umgesetzt: am Ende war klar, dass es keine einfache Antwort gibt. Die überraschende Umdeutung für Annas Motivation kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn das tatsächlich der Grund war, hätte sie sich doch einfach direkt verweigern können statt so einen umständlichen Prozess anzuzetteln.

Gefallen hat mir auch, wie neben Anna/Kate mit Sara/Zanne und Julia/Izzy zwei weitere, unterschiedlich angelegte Schwesternpaare in die Handlung verwoben waren, allesamt mit eigenen Konflikten voller schwesterlicher Zuneigung. Jaaa... hab doch gesagt, dass ich sowas mag. :)

Mein Lieblingscharacter war Jesse, dieses schwarze Schaf der Familie, der so liebevoll mit seinen Schwestern umgeht, den größten Scheiß baut und dann wieder unerwartet großherzig sein kann. Mit Sara hatte ich so meine Probleme, auch wenn ich ihr Handeln natürlich nachvollziehen kann. Auch Campbell blieb mir (im Gegensatz zu Julia) eher fremd, und die dazugehörige Liebesgeschichte hätte meiner Meinung nach eine weniger große Rolle spielen können.

Das Ende fand ich überaus gelungen, sehr plötzlich, unerwartet und irgendwie passend - in die Gesamtaussage der Geschichte, meine ich.

Meine Mutter hat Interesse angemeldet; ich werd's also vielleicht verborgen.

Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.