Wo fahren wir hin, Papa?

by Jean-Louis Fournier | Biographies & Memoirs |
ISBN: 9783423247450 Global Overview for this book
Registered by All-Reich-KE on 8/26/2009
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Journal Entry 1 by All-Reich-KE on Wednesday, August 26, 2009
Dieses Buch ist ein besonderes Buch. Es wurde weder verloren noch vergessen, sondern mit Absicht freigelassen, damit es jemand findet und liest. Wenn Du dieses Buch gefunden hast und bis hierher gekommen bist, freue ich mich und hoffe, daß es Dir gefallen hat oder Du es gerne lesen wirst. Herzliche Grüße und viel Spaß mit Bookcrossing.com!

Rückentext:
Mathieu und Thomas schlafen, ich betrachte sie. Was mögen sie für Träume haben? Träumen sie wie die anderen? Nachts träumen sie vielleicht, dass sie klug sind. Naht sind sie vielleicht Absolventen einer Elitehochschule, berühmte Forscher, die bedeutende Entdeckungen machen. Nachts ergründen sie vielleicht Gesetze, Prinzipien, Postulate, Theoreme. Nachts sprechen sie vielleicht Griechisch und Latein. Doch sobald der Tag anbricht, nehmen sie wieder die Gestalt behinderter Kinder an. Damit ihnen niemand auf die Schliche kommt und man sie in Frieden lässt. Sie stellen sich stumm, damit sie ihre Ruhe haben.


Der Ring ist geschlossen.


Teilnehmer:
1. Nine1987
2. LadyAlberich
3. realkiku
4. Mary-T
5. BennyDE
6. jurmai
7. levander
8. nachdenker
9. urfin
10. Xirxe
11. Tshael
12. bookorpc
13. Du?

und am Schluss wieder zurück an mich.

Journal Entry 2 by All-Reich-KE at Mauer (Baden), Baden-Württemberg Germany on Tuesday, September 01, 2009

Released 11 yrs ago (9/1/2009 UTC) at Mauer (Baden), Baden-Württemberg Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Liebe Finderin, lieber Finder,
Ich freue mich, dass Du dieses Buch gefunden hast und hoffe, es gefällt Dir. Du hast nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Gemeinschaft von Leserinnen und Lesern gefunden, die Bücher lieben. Schau Dir die Seite mal an! Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dir die Zeit nimmst, einen Journal-Eintrag zu machen und mich so wissen zu lassen, wo das Buch gerade ist und was Du damit vor hast. Vielleicht willst Du Bookcrossing ja beitreten? Das ist anonym, kostenlos und macht Spaß!
Herzliche Grüße,
all-reich-ke

Geht morgen zur ersten Ringstation. Viel Spaß beim Lesen!

Journal Entry 3 by Nine1987 from Wetter, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, September 12, 2009
Alles gut =)

Habe das Buch gestern aus der Packstation befreit.

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Edit:22.09.2009


Ich habe gestern Abend mit dem Lesen des Buches begonnen und es heute beendet.

Hm... mir fällt es schwer zu diesem Buch etwas zu schreiben. Nicht etwar, weil es mir nicht gefallen hat sondern vielleicht gerade deswegen.
In der Schule sprachen wir vor Kurzem über das Spiralmodel von E. Suchardt. Dieses Buch bietet ein ergreifendes Fallbeispiel.
Auch in der Praxis gibt es viele Eltern, welche die Beeinträchtigung ihres Kindes nicht akzeptieren, bei sich die Schuld suchen, oder den Kontakt zu ihren Kindern/ihrem Kind meiden.
An einigen Stellen des Buches war ich schockiert, auch wenn ich solche Gedanken verstehen kann.
An der Stelle des portugal Urlaubs habe ich mich gefreut, gefreut, weil der Vater meiner Meinung nach anfing seine Kider anzunhemen.
_________________________________________


Ich denke ich werde dieses Buch mit zur Schule nehmen und es unseren Lehrern vorstellen.
Danke, dass ich mitlesen durfte.

Journal Entry 4 by Nine1987 at Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, September 23, 2009

Released 11 yrs ago (9/24/2009 UTC) at Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Liebe Nächstleserin,

ich wurde durch das Lesen des Buches zum Grübeln bewegt.
Mal schauen wie es bei dir ist.

Liebe Grüße
Nine

Journal Entry 5 by LadyAlberich from Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, September 25, 2009
das buch ist wohlbehalten angekommen und muss sich noch einen augenblick gedulden... danke fein!

Journal Entry 6 by LadyAlberich from Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, September 29, 2009
was war denn das? ich hatte einen vater erwartet, der ehrlich, warm und eben auch manchmal schonungslos offen von dem leben mit seinen behinderten söhnen berichtet... stattdessen jammert er nur davon, wie hart das leben für ihn ist. schade...
ich finde, im umgang mit menschen mit behinderung steckt soviel mehr.

Released 11 yrs ago (9/30/2009 UTC) at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

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das buch reist nun zu realkiku! gute reise und viel spass!

Journal Entry 8 by wingrealkikuwing from Oldenburg, Niedersachsen Germany on Monday, October 05, 2009
Ist angekommen, vielen Dank!

Journal Entry 9 by wingrealkikuwing from Oldenburg, Niedersachsen Germany on Wednesday, October 28, 2009
Schwer zu beurteilen, das Buch.

Also, im Gegensatz zu einigen meiner Vorleserinnen hatte ich nicht das Gefühl, dass Fournier seine Kinder nicht angenommen hat oder sogar nicht geliebt hat.
Er berichtet nur sehr unpratentiös und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors über sein Leben mit ihnen. Gerade nicht dieses kuschelige: "Aber dafür haben sie ja ganz andere Lebensqualitäten...".

Alle Eltern haben Erwartungen an ihre Kinder und das Leben mit den Kindern und stellen sich vor, wie es sein könnte, wenn sie größer werden. Alle Eltern haben, manche mehr, manche weniger, sich vorgenommen, den Kindern etwas "mitzugeben". Auch davon handelt dieses Buch und es ist auch für Eltern von Kindern, die nicht "behindert" sind, sehr sinnvoll, sich mal vor zu Augen zu führen, was man erwartet und was man mitgeben will. Und ob es nicht am besten ist, alles gleich von Anfang an über Bord zu werfen und einfach zu beobachten, was passiert (und auch gerne mal lakonisch sich selbst bissige Kommentare zuzuflüstern, um es auszuhalten;-).
Denn alle Kinder werden nie so, wie man sich das während der Schwangerschaft romantisch ausgemalt hat.

Auf All-Reich-KEs Initiative hin habe ich im Forum nochmal gefragt, ob noch jemand mitlesen will...

Journal Entry 10 by wingrealkikuwing at Controlled Release, A Bookcrossing member -- Controlled Releases on Friday, November 06, 2009

Released 11 yrs ago (11/7/2009 UTC) at Controlled Release, A Bookcrossing member -- Controlled Releases

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Macht sich morgen auf den Weg zu Mary-T.

Journal Entry 11 by wingMary-Twing from Bretzfeld, Baden-Württemberg Germany on Thursday, November 12, 2009
Ich habe das Buch grade aus dem Briefkasten geholt.
Das sieht wirklich interessant aus. Und es sieht ganz nach einem Vordrängler aus...
... naja - mein Ringe-Berg habe ich gut reduziert in letzter Zeit.. zwei wichtige Bücher sind noch zuerst dran.
Aber kann sein, dass ich ab- und zu auch schon mal hier drin lese. (bin ja eh zu einem Kreuz-und-Quer-Leser geworden seit BC ;))
Danke jedenfalls schon mal für den Ring und fürs Zuschicken! :)

17-November-09
Ich hab's ja gewusst... ein Zwischendrängler! ;)
Das hat sich so schnell weglesen lassen mit den kurzen Kapitelchen... aber dann musste ich erst mal ne Nacht darüber schlafen.
Aber doch, mir hat das Buch gut gefallen.
Die ein oder anderen Kommentare würde ich wohl noch eher als fehl am Platze finden wenn ich sie in dem Moment erlebt hätte... aber eigentlich sieht man zwischen den Zeilen und in anderen Zeilen oder nachfolgenden Zeilen sehr genau, dass das nur Galgenhumor ist und der Autor seine Kinder sehr liebt.
Sicher, er hat einen schwarzen Humor. Und seine Frau kann ich wohl auch verstehen. Die Kinderpflegerin hat sich dagegen wohl an seine "Witze" gewöhnt.
Mir haben gerade diese kurzen Episoden gefallen. Hätter er tatsächlich ausführlich und autobiographisch klassisch das Leben mit seinen Söhnen beschrieben... wäre das wohl sehr erdrückend gewesen. Auf diese Weise lässt das Buch auch viel Platz sich selbst mit den Themen und der Situation auseinanderzusetzen.
Es sind immer nur kurze Szenen, die man zugespielt bekommt - und dennoch steckt darin sein Herzblut.
Immer wieder kam ich an einen Punkt an dem ich mir dachte - aus diesem Blickwinkel habe ich das noch gar nie gesehen.
Ich denke das Buch ist einfach eine Aufarbeitung der Beziehung des Autors mit seinen beiden behinderten Söhnen, die es so eigentlich niemals gegeben hat und auch nie geben wird. Meiner Meinung nach will das Buch sonst überhaupt nichts.
Es geht ihm nicht darum jemand anderem zu erzählen wie das so ist mit zwei behinderten Söhnen. Und er will auch nichts weitergeben. Er hat nur seine Gedanken aufgeschrieben und seine Empfindungen, Wünsche, die meist unerfüllt bleiben werden.
Somit finde ich das Buch wirklich gelungen.

Vielen Dank dass ich mitlesen durfte!

... das Buch wird heute abend gleich in den nächsten Briefkasten gesteckt.

Journal Entry 12 by BennyDE from Zehlendorf, Berlin Germany on Sunday, November 22, 2009
Gestern ist das Buch angekommen. Vielen Dank fürs Schicken, Mary-T.

Ich habe gestern auch schon mit dem Lesen angefangen und bin schon durch mehr als die Hälfte durch. Weil es immer nur kurze Episoden sind, die der Autor beschreibt, lässt es sich schnell lesen.

Journal Entry 13 by BennyDE from Zehlendorf, Berlin Germany on Monday, November 23, 2009
Ich bin schon fertig mit dem Buch; ging ganz schnell und man kann es eigentlich in einem Rutsch lesen. Nachdem ich damit angefangen hatte, wollte ich es eigentlich nicht mehr weglegen.

Ja, ich musste an einigen Stellen laut lachen. Gerade an den Stellen mit dem schwarzen Humor. Ganz schön sarkastisch der Herr Fournier. Ich denke, dass er auch ohne behinderte Söhne einen sehr grimmigen Humor gehabt hätte, der aber so ein eigenes Feld zum Ausleben gefunden hat.

Das Leben mit behinderten Kindern ist nie einfach und findet immer außerhalb der 'normalen' Gesellschaft statt. Dass seine Kinder so früh im Heim wohnen hat nach meinem Gefühl aber mehr etwas mit der französischen Lebensweise zu tun, da es in Frankreich eigentlich 'schon immer' auch für die normalen Kinder Ganztagsschulen gab und gibt. Es ist dort selbstverständlich, dass die Kinder nicht so 'behütet' aufwachsen, wie bei uns; und vor allem dass sie das getrennt von der erwachsenen Gesellschaft tun. Trotzdem tat es mir sehr leid, dass Herr Fournier nicht doch näher an seinen Söhnen dran sein konnte, obwohl an vielen Stellen deutlich zu spüren war, dass er sie liebt.

Für seinen Sohn Thomas hatte ich auch sehr großes Mitleid, gerade weil ich vor kurzem das Buch von Birger Sellin gelesen habe, in dem der autischte Autor durch betreutes Schreiben einen Weg zur Kommunikation mit der Außenwelt gefunden hat. Das hätte ich mir für Thomas auch gewünscht. (Birger Sellin, ich will kein inmich mehr sein.)

Die nächste Adresse habe ich schon und werde das Buch in den nächsten Tagen weiterschicken. Vielen Dank für den Ring.


Edit 27. November 2009: @jurmai: Es sind übrigens genau eine dieser Briefmarken mit Autos drauf: http://www.bookcrossing.com/forum/14/6437567
Ich finde sie wirklich O.K.; gar nicht so fürchterlich.

Edit 3. Dezember 2009: @jurmai: Vielen Dank für den Link: Ich finde die Sicht der Mutter sehr spannend. Die Seite ist eine gute Ergänzung zum Buch.

Journal Entry 14 by jurmai from Magdeburg, Sachsen-Anhalt Germany on Thursday, November 26, 2009
Das Buch ist heute angekommen! Danke fürs Schicken (übrigens: eine tolle Briefmarke!) und den Ring! Ich habe es schon mal so kurz überblättert und ein wenig quergelesen. Ich glaube, dafür brauche ich starke Nerven.


02.12.2009

Mmh, was sagt man zu so einem Buch?
Am ehesten passt wohl das Wort "mutig", dicht gefolgt von "ehrlich". Mutig, weil er in schonungslosen Worten ausspricht, was so viele nur denken und sich nie trauen würden, öffentlich zu sagen geschweige denn auf duldsames Papier zu bringen. Ehrlich, weil es genau das ist was vielen Eltern behinderter Kinder durch den Kopf geht. Schonungslos ehrlich schildert der Autor, wie es ist, zwei schwerst körperlich und geistig behinderte Kinder großzuziehen. Das ist nun mal kein eitel Sonnenschein, man hadert mit sich und mit der Welt, schaut neidvoll auf "normale" Kinder und wünscht sich das ein oder andere Mal, man sei nicht mit dieser "Last" gebürdet. Normalerweise wird dies jedoch nicht offen ausgesprochen, denn wer kann schon so viel Ehrlichkeit vertragen?

Mir ist schon klar, dass das Buch in Frankreich kontrovers diskutiert wurde. Ich persönlich zolle dem Autor jedoch Respekt: Er hat für sich einen Weg gefunden durch Galgenhumor und ganz viel Sarkasmus die Liebe zu seinen behinderten Kindern auszudrücken. Denn die liest sich immer wieder zwischen den Zeilen durch!


Ich möchte euch folgenden Link nicht vorenthalten, der die Sichtweise der Mutter wiedergibt:

http://wherearewegoingmum.monsite.orange.fr/

Journal Entry 15 by jurmai at By mail, A Bookring -- Controlled Releases on Thursday, December 03, 2009

Released 11 yrs ago (12/3/2009 UTC) at By mail, A Bookring -- Controlled Releases

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Auf dem Weg zum nächsten Leser.

Journal Entry 16 by winglevanderwing from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, December 09, 2009
eingetroffen... und schon angelesen

Journal Entry 17 by winglevanderwing from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, December 10, 2009
Das Buch hat mich berührt und schwer schlucken lassen - beides im Sinne der Rührseligkeit und der Entsetztheit.
Was mich zunächst ein wenig nervte, waren die stetigen Wiederholungen. Inzwischen denke ich, dass Fournier dies bewußt als Stilmittel eingesetzt hat. Seine Gefühle und Gedanken haben sich bestimmt auch immer mal wieder hin und her bewegt, wenn er seine Söhne erlebt hat oder über sie nachgedacht hat.
Auch die kurzen Kapitel mit den vielen Zeilen Leerraum haben als Stilmittel ihre Wirkung bei mir nicht verfehlt. (Mich würde interessieren, ob das in der französischen Ausgabe auch genutzt wurde.) Der Leerraum gab Raum und Zeit zum Nachdenken und Verarbeiten des gelesenen Kapitels. An manchen Stellen kam mir das Geschriebene geradezu philosophisch vor.
Das Kapitel über ein Telefonat zwischen dem Autor und Thomas erinnerte mich original an ein typisches Telefonat mit meiner Tante Sigi (sie ist ebenfalls schwer geistig und körperlich behindert und lebt in einem Heim). Ihre Standardfragen sind: "Wann kommst du?" und "Bringst du Schokolade mit?"
Insofern kann ich Fournier verstehen, wenn er versucht mit der Situation humorvoll umzugehen.
Das Buch gibt auch ansonsten viel zum Nachdenken und sicherlich auch zum Diskutieren, denn wie schon eingangs erwähnt, haben mich manche Kapitel auch entsetzt. Gleichzeitig habe ich mich an eine Begebenheit anläßlich der Beerdigung der Mutter meiner Tante Sigi erinnert. Man hat sich sehr negativ darüber geäußert, dass die Familie Sigi mit zur Beisetzung auf den Friedhof genommen hat.
Oder, allgemeiner: bei den sogenannten Risikoschwangerschaften (was genau ist hier das Risiko?) werden bestimmte Versorgeuntersuchungen angeraten, um Behinderungen auszuschließen. Tja, was ist wenn das Ergebnis einen Ausschluß einer Behinderung nicht bestätigen kann? Was dann? Erschreckend ist, dass ich schon von zwei Wunsch-Schwangeren die klare Aussage gehört habe, dass sie in diesem Fall abtreiben würden. Was ich einerseits ehrlich finde, mich aber frage wie es zu dieser Ehrlichkeit kommt und andererseits finde ich die ERkenntnis aus beidem erschreckend. Ob ihnen bewußt ist, dass Behinderungen durch den Geburtsvorgang entstehen können? Mir hat mal jemand gesagt, dass 4 % aller KInder behindert zur Welt kommen. Und über 90 % dieser Behinderungen bei der Geburt entstehen.
Ein Thema über das ich mich noch zeilenlang auslassen könnte. Aber ich möchte nicht verpassen zu erwähnen, dass ich ebenso zwei Wuschschwangere kenne, die sich bewußt gegen die angesprochenen Untersuchungen entschieden haben und ganz klar gesagt haben, dass sie sich selbstverständlich wünschen, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt, ein behindertes Kind aber genauso willkommen sei - eben, weil es Wunschkinder sind.
Übrigens sind alle vier Wunschkinder pumperlgesund und munter.

Das Buch könnte nun wieder zurück zu All-Reich-KE... PM folgt auf dem Fuße

Nachtrag am 04.01.2010:
So, nun habe ich auch die erweiterte Teilnehmerliste gesehen - die PM an den Nachdenker ist bereits raus gegangen.

Nachtrag am 11.01.2010:
Hmmm... keine Nachricht vom Nachdenker. Daher habe ich ihm erneut eine PM geschickt. Geht der PM-Fresser wieder um? *seufz*

Nachtrag am 16.01.2010:
3. PM an Nachdenker und Suche im Forum

Nachtrag am 22.01.2010:
Keine Rückmeldung vom Nachdenker. Dann versuche ich es nun beim nächsten Teilnehmer per PM.

Nachtrag am 26.01.2010:
Geschafft! Das Buch reist morgen zu Urfin

Journal Entry 18 by wingUrfinwing from Wolfsburg, Niedersachsen Germany on Sunday, January 31, 2010
Angekommen. Danke.

Journal Entry 19 by wingUrfinwing at Friedrichshain, Berlin Germany on Monday, August 02, 2010
Gestern habe ich das Buch begonnen. Es liest sich schnell wegen der sehr kurzen Abschnitte, und ich kann es hoffentlich noch diese Woche an Xirxe weiterschicken.

4.8. Also, zum Glück ging es schnell... Ich kann mir gut vorstellen, daß es für den Autor eine Art Therapie und hilfreich war, dieses Buch zu schreiben, aber mir hat es nichts gegeben, keine Gefühle erzeugt, keine neuen Einsichten, zu anekdotenhaft. Naja, kann man halt vorher nicht wissen.

Journal Entry 20 by wingUrfinwing at Friedrichshain, Berlin Germany on Friday, August 06, 2010

Released 10 yrs ago (8/6/2010 UTC) at Friedrichshain, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Und ab damit in den Briefkasten, auf daß es sicher nach Hannover zu Xirxe reise.

Journal Entry 21 by Xirxe at Hannover, Niedersachsen Germany on Wednesday, August 11, 2010
Lag heute in der Post. Danke urfin für's Schicken! Und danke an All-Reich-KE für's Starten!! Kommt wohl demnächst an die Reihe.

15. August 2010
Kinder sind ein Geschenk des Himmels - wer es wagt diesem Satz zu widersprechen, sollte damit rechnen zumindest scheel angeblickt zu werden. Klar, so etwas kann nur aus dem Munde eines/r Kinderlosen kommen, Egoisten, Hedonisten oder dergleichen. Doch ein Elternteil das einer solchen Aussage widerspricht? Undenkbar!
Jean-Louis Fournier riskiert es, 156 Seiten lang. Er ist Vater zweier Söhne, zweier schwerstbehinderter Söhne, die 'nichts als Stroh im Kopf haben'. Und nie käme es ihm in den Sinn zu sagen, er ist ein 'stolzer Vater'. Fournier leidet: Leidet an dem Unglück das über ihn hereinbrach, das es ihm unmöglich macht, sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben, nie Enkelkinder an der Hand zu halten, nie stolz sein zu können auf seine Nachgeborenen. Er leidet auch mit, nein, für seine Söhne: dass ihnen so viele Dinge unbekannt bleiben, so viel Schönes und Gutes. Es ist ein einziger Schmerz der aus ihm spricht und dem er offenbar nichts entgegenzusetzen hat als seinen sarkastischen Humor.
Er liebt seine Kinder, doch es ist keine selbstlose Liebe wie sie Müttern vielleicht leichter fällt. Für ihn sollte es eine Liebe auf Gegenseitigkeit sein: Er würde ihnen das Fundament für ein eigenständiges selbstverantwortliches Leben vermitteln und im Gegenzug würde es ihn mit Stolz erfüllen. Er gibt ihnen Zärtlichkeit und Zuwendung und erhielte Gleiches zurück. Er 'opfert' ihnen einen Abschnitt seines Lebens und bekäme dafür von ihnen (oder deren Kinder) gemeinsame Zeit in der Zukunft. Doch nichts davon wird geschehen. Seine Liebe ist vertane Liebe, denn es kommt nichts (oder so gut wie nichts) zurück - so seine Sicht.
Fournier schildert zu kurzen Momentaufnahmen aus dem Zusammenleben mit seinen Söhnen seine Gedanken und Überlegungen, die locker leicht daher kommen und durchaus ein Schmunzeln bei den Lesenden erzeugen, aber die Unzufriedenheit und das Hadern mit seinem Schicksal nicht verbergen können.

‚Und nun?’ fragt sich die wohlgesonnene Leserin (denn Leser wird dieser unverhüllte Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Vaters wohl nur wenige finden). Soll ich dieses Buch denn nun kaufen oder nicht? Um mit Radio Eriwan zu antworten: Im Prinzip jein, denn…
- Für 12,80 € erhält man nur wenig Geschriebenes (die 156 Seiten könnte man durchaus auf die Hälfte zusammenrücken, soviel Leerraum beinhaltet dieses Buch), aber der Inhalt wird einen wohl länger beschäftigen als manch dicker Schmöker.
- Man amüsiert sich über die spitzen Bemerkungen des Autors um kurz darauf voller Empörung über seinen bitteren Sarkasmus das Buch zur Seite zu legen. Doch nur wenig später kann man vor lauter Tränen des Mitgefühls kaum noch den Text lesen bis man bei der nächsten amüsanten Bemerkung angelangt ist. Und so weiter…
- Selten hat ein Mensch so unverblümt und ehrlich sein Innerstes nach Außen gekehrt, noch dazu aus einer solch persönlichen Situation heraus – doch will man das wirklich wissen?

Ich wollte – und empfand die Lektüre als eine Bereicherung. Anteil nehmen zu dürfen an diesem Leben und die Einsicht, dass alles Hadern mit dem Schicksal nichts hilft, so unerträglich es auch sein mag. Auch wenn es kaum vorstellbar scheint, manche Dinge müssen akzeptiert werden um die Freude am Leben wiederzufinden.

Journal Entry 22 by Xirxe at book ring/ray, By Mail/Post/Courier -- Controlled Releases on Sunday, August 15, 2010

Released 10 yrs ago (8/16/2010 UTC) at book ring/ray, By Mail/Post/Courier -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Macht sich auf den Weg weiter in den Norden zu Tshael. Viel Freude beim Lesen!

Journal Entry 23 by Tshael at Lüneburg, Niedersachsen Germany on Saturday, August 21, 2010
Angekommen und schon durch.
Ich denke, eigentlich wurde schon so ziemlich alles zu dem Buch gesagt.
Allerdings hätte man sich die Hälfte der Blätter sparen können - wenn man nicht mit dem Textdruck mitten auf den Seiten angefangen hätte.
Der Autor schreibt das auf, was viele Eltern behinderter Kinder denken - aber nicht auszusprechen wagen.

Heute aus der Packstation befreit. Danke fürs schicken.

So 23 Uhr und schon fertig.
Ein wirklich gutes Buch, da kommt man wirklich zum Nachdenken: was für ein Glück man hat und wie selten man es schätzt.
Danke für den Ring.

Released 10 yrs ago (8/30/2010 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Vielen Dank für den Ring, er tritt seine Heimreise an ;-)

Journal Entry 26 by wingAnonymousFinderwing at Mauer (Baden), Baden-Württemberg Germany on Friday, September 17, 2010
Ist vom Ringausflug zurück. Vielen Dank an alle Teilnehmer und bis zum nächsten Mal!

Journal Entry 27 by All-Reich-KE at Mauer (Baden), Baden-Württemberg Germany on Friday, September 17, 2010
Also nochmal: Ist wieder daheim eingetroffen!

Journal Entry 28 by All-Reich-KE at Hüthig-Verlag in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany on Friday, December 17, 2010

Released 10 yrs ago (12/17/2010 UTC) at Hüthig-Verlag in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany

WILD RELEASE NOTES:

Liebe Finderin, lieber Finder,
Ich freue mich, dass Du dieses Buch gefunden hast und hoffe, es gefällt Dir. Du hast nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Gemeinschaft von Leserinnen und Lesern gefunden, die Bücher lieben. Schau Dir die Seite mal an! Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dir die Zeit nimmst, einen Journal-Eintrag zu machen und mich so wissen zu lassen, wo das Buch gerade ist und was Du damit vor hast. Vielleicht willst Du Bookcrossing ja beitreten? Das ist anonym, kostenlos und macht Spaß!
Herzliche Grüße,
all-reich-ke

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