Papillon

by Henri Charrière | Literature & Fiction |
ISBN: 3217001222 Global Overview for this book
Registered by wingkatopuawing of Flensburg, Schleswig-Holstein Germany on 11/8/2008
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Journal Entry 1 by wingkatopuawing from Flensburg, Schleswig-Holstein Germany on Saturday, November 08, 2008
Klappentext:
Auf seiner Brust hat er einen großen blauen Schmetterling eintätowiert, einen "papillon". Aber er war ganz gewiß kein sanfter Schmetterling, dieser Henri Charrière, den im "milieu" von Montmatre jeder kannte und der so manches raffinierte Ding gedreht hatte. Nur der Mord war ihm nicht anzulasten, für den er 1931 lebenslänglich in die Hölle von Cayenne geschickt wurde. In der Zelle packt ihn ohnmöchtige Wut und ein unstillbarer Durst nach Rache: Rache an dem Staatsanwalt, Rache an den "Polypen" und an dem Kronzeugen der Anklage. Und hier, noch diesseits des Ozeans, wird er zum Mann der Flucht. Zum Bagnosträfling, der in den unvorstellbaren Greueln des Lagers der Lebenslänglichen nicht dem Tod entgegenvegetiert, sondern unablässig den Gedanken an die Flucht näht und in die Tat umzusetzen trachtet. Schon 43 Tage nach der Ankunft in Cayenne bricht er aus. Auf einem primitiven Boot fährt er mit zwei Kameraden wochenlang durch die stürmische See, über Trinidad nach Kolumbien, wird geschnappt; schon nach kurzer Zeit wagt er mit einem Schmuggler einen neuerlichen Ausbruch - haust bei perlenfischenden Indianern und genießt mit den braunhäutigen Schwestern Lali und Zoraima die Freuden der Liebe. Mit Perlen reich beschenkt, reist er weiter, wird verraten und an Französisch-Guayana ausgeliefert. Aber selbst zwei volle Jahre schwerster Einzelhaft mit Sprechverbot in einem finsteren Käfig vermögen seine Lebenswillen nicht unterzukriegen. Wieder und wieder versucht er auszubrechen, im ganzen zehnmal, bis ihm nach dreizehn Jahren die endgültige Flicht gelingt, über Britisch-Guayana nach Venezuela, wo er heute als angesehener Bürger und Familienvater lebt.
...

Obwohl das Buch noch in einwandfreiem Zustand war, als ich es aus dem Bücherschrank meiner Mutter entwendet habe, trägt es heute die deutlichen Spuren eines erlebnisreichen Bücherlebens, denn es hat mich auf unzählige Urlaubsreisen, Segeltörns und auch auf den Containerfeeder Barbara begleitet.
So ist der Schutzumschlag nun schon recht zerfleddert, die Ecken durchgerieben und selbst die Seitenkanten deutlich bestoßen.
Ich habe das Buch zigmal gelesen ... und am Ende begleitete es mich meist aus dem Grund, weil ich das Buch einfach nur irgendwo wahllos aufschlagen und sofort weiterlesen brauchte ... da ich es fast (naja) auswendig konnte.
Es erinnert mich besonder an eine tw. echt gruselige Sommersegeltour auf einem Sailtrainingsschiff, auf dem die Stammmanschaft total zerstritten war und man z.B. bei Anlegemanövern das Problem hatte, das man von jedem Offizier andere Kommandos um die Ohren geschmissen bekam (und der total schwerhörige Kapitän sich total raushielt). Obwohl es da einigen Zoff inkl. einer kleinen - von uns Mitseglern ausgehende - Meuterei gab, ist es einer der Törns gewesen, bei dem ich heute noch mit am meisten Kontakte zu Mitseglern habe.
Damals haben wir das Buch nachts im Salon abwechseln vorgelesen ... nur das der Vorleser improvisationsmäßig alle Personennamen durch die von Mannschaftsmitglieder austauschten musste ... was zu großer Heiterkeit und fast endlosen Diskussionen führte... gewisse Stammleute boten sich damals geradezu für die Posten als fiese Gefängnisaufseher an ...
;)

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