Spieltrieb Bookray

by Juli Zeh | Literature & Fiction |
ISBN: 3442733693 Global Overview for this book
Registered by wingGhaneschawing of Gmunden, Oberösterreich Austria on 5/12/2008
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Journal Entry 1 by wingGhaneschawing from Gmunden, Oberösterreich Austria on Monday, May 12, 2008
Kurzbeschreibung
Die atemberaubende Geschichte einer obsessiven Abhängigkeit zwischen einer Schülerin und einem Schüler, Ada und Alev, aus der sich erst die Bereitschaft, dann der Zwang zu Taten ergibt, die alle Grenzen der Moral, des menschlichen Mitgefühls und des vorhersehbaren Verhaltens überschreiten. Die beiden jungen Menschen wählen sich ihren Lehrer Smutek als Ziel einer ausgeklügelten Erpressung. Sie beginnen ein perfides Spiel um Sex, Verführung, Macht.


Ray

Teilnehmer.
Deutschland

1. Hippo57
2. Wasserseele
3. DEESSE hat auch eine deutsche Adresse
4UschiJ
5.Konjunktiv

ich bringe das Buch auch wieder nach Österreich , also am Schluß zu mir
zurück, habe deutsche Adresse.

WILD RELEASE NOTES:

geht an
Hippo57

lass dir zeit und viel freude beim lesen

Journal Entry 3 by Hippo57 from Meckenheim, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, February 04, 2009
Das Buch ist heute bei mir angekommen und hat sogar Gesellschaft *;o)*
Vielen Dank! Es muß noch ein Buch abwarten,dann ist es dran.

Journal Entry 4 by Hippo57 from Meckenheim, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, March 25, 2009
Puh, das war schwere Kost für mich. Der Schreibstil ist sehr schwierig, aber die Geschichte war so interessant, dass ich mich durchgekämpft habe. das ende fand ich jetzt nicht sooo nach meinem Geschmack,aber was soll´s. Alles in Allem hat es sich gelohnt, dran zu bleiben!
Danke, dass ich mitlesen durfte.

Übrigens: Die Autorin Julie Zeh ist zu mir in den Kindergarten gegangen und ich wusste gar nicht , dass sie jetzt Bücher schreibt.Ihr Erzählstil war schon früher so umständlich!! Echt witzig, wie das leben so spielt ;o)

Die nächste Adresse hab ich schon, und das Buch geht morgen auf die Reise.

Journal Entry 5 by Wasserseele from Hahnstätten, Rheinland-Pfalz Germany on Monday, March 30, 2009
Heute angekommen. Vielen Dank, ich freu mich schon drauf!

Journal Entry 6 by Wasserseele from Hahnstätten, Rheinland-Pfalz Germany on Saturday, May 02, 2009
Ich bin ein bisschen hin und her gerissen. Einerseits schätze ich Juli Zehs poetische, aber präzise Sprache und ihre scharfsinnigen Analysen sehr, andererseits hat sie hier für meinen Geschmack viel zu dick aufgetragen. All diese überdeutlichen Literaturhinweise, all diese grauenvoll gestelzten Dialoge schreien dem Leser pausenlos ins Gesicht: „Seht nur, wie gebildet ich bin! Und wie geistreich ich mit den Versatzstücken meiner überragenden Bildung spiele!“ Und das nervt mich einfach. Genauso intelligent, aber eine Nummer dezenter mag ich's lieber. ;-)

DEESSE habe ich schon angeschrieben und um ihre Adresse gebeten, so dass sie ihren Spieltrieb bald ausleben können wird.

Released 11 yrs ago (5/3/2009 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Rheinland-Pfalz Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Unterwegs zu DEESSE – ich bin schon gespannt auf die nächste Meinung. :-)

Journal Entry 8 by DEESSE from Erstein, Alsace France on Thursday, May 07, 2009
Das Buch ist heute wohlbehalten in meiner Schule angekommen, muss sich aber noch eine Weile gedulden, denn ich muss vorher noch ein Buch fertig und dann noch einen anderen Ring lesen.
(Ich hoffe, dass ich nach der Lektüre vor allen möglichen Schüler"angriffen" gewappnet bin - aber eigentlich sind unsere Schüler hier ja ganz nett...)

Journal Entry 9 by DEESSE from Erstein, Alsace France on Sunday, July 26, 2009
So, endlich komme ich mal dazu, den Journal Entry zu machen. Ich bin zwar schon seit Mitte Juli mit dem Buch durch, aber durch den Zeugnisstress blieb Vieles liegen. Leider hab' ich das Buch auch erst recht spät begonnen, da ich den +900-Seiten-Schmöker von der "Bergabbauchallenge" im Juni in Arbeit hatte.
Es tut mir leid, dass dieses wirklich "besondere" Buch so lange bei mir pausieren musste. Ich habe UschiJs Adresse aber schon und nächste Woche kann der "Spieltrieb" dann weiterreisen. Danke für eure Geduld und ghanescha fürs Lesenlassen!

Nachdem ich mich an die etwas "schnodderige" bzw. rauhe Sprache gewöhnt hatte, war es ein Vergnügen, das Buch zu lesen, v.a. auch wegen der vielen Metaphern, Personifikationen und Vergleiche. Dass die Autorin anscheinend ihr grosses Wissen zur Schau stellt, hat mich nicht gestört.
Da ich auch Deutsch und Sport unterrichte, war es irgendwie noch "berührender" - ich bin aber eine Frau und bei uns sind die Lehrerumkleiden abgeschlossen - keine Gefahr, dass da ein frisch geduschter, nur mit Handtuch bekleideter Zehntklässler sitzt! ;-) Unsere Schüler sind sowieso ganz brav - sowas würde denen nicht im Traum einfallen...

Ich habe mir schon überlegt, das Buch auch zu kaufen, um es an einige Kollegen/innen (Deutsch und/oder Sport) zu verleihen...
Soviel zum Thema "Bergabbau"!

Erstaunliches, für mich unerwartetes Ende (aber ich will hier ja nicht zu viel verraten!)

Hier noch ein paar Stellen, die ich mir rausgeschrieben hatte:

"Die Menschheit hatte sich als ein Rudel gefährlicher, aus den selbstreinigenden Gehegen von Mutter Natur entkommener Mutanten bewiesen, die sich virengleich vermehrten und im Begriff standen, noch die letzten verbliebenen Ordnungssysteme auf dem Planeten zu zerstören." (S.71 - leider nur zu wahr...)

"Es war Anfang Oktober, der Sommer hatte seine glühende Umklammerung gelöst, war abgefallen von der Stadt wie eine vollgesogene Zecke und langsam über den Horizont gen Süden davongekrochen." (S.156)

"Wie viel konnte man den Menschen jeden Monat stehlen, ohne dass sie es auch nur zur Kenntnis nahmen? Smutek stellte sich vor, dass sie das übermässige Abnehmen von Zeit als ein natürliches Phänomen betrachten würden, ähnlich dem Gewichtsverlust von zum Trocknen ausgelegtem Obst." (S.158)

"Der angesammelte Kleinstplunder eines fünfzehnjährigen Lebens war durcheinander gemischt worden wie ein Kartenspiel, zusammengeschoben und auseinander gezogen zu einer Materialpfütze, die scharfkantig endete, wo man den Teppich angehoben hatte. Am schlimmsten aber ging es den Büchern. Stossweise hatte man sie aus dem Regal genommen und hingeworfen, jedes einzelne war links und rechts am Umschlag gefasst und ausgeschüttelt worden, und nun lagen sie alle auf dem Gesicht, die Seiten unter dem Gewicht des Leibes zerknickt, ein Haufen hilfloser Wesen mit gebrochenem Genick." (S.253)

"Sie roch gut, diese Stimme, nach dem eigenen Körper, als man noch ein Kind war, (...). Wie Soldaten marschierten die Silben über Adas Trommelfell, bis sie einzusinken begannen, eine Armee im Moor, eine Armee im Ohr, du bist nicht wie die anderen, du gehörst doch zu mir, und als sie eingedrungen waren, liess Ada alle Waffen fallen und beruhigte sich." (S.276f.)

"Der Regen sperrte die Menschen ein, während ein gigantisches Reinigungsunternehmen der Welt das Gesicht abmontierte, um darunter gründlich sauber zu machen. Der Regen schloss Fenster, verriegelte Türen, löschte die Gärten aus. Autos pflügten als glotzäugige Fische vorbei, die Bürgersteige waren Stege für menschliche Scherenschnitte, für Aussenseiter und Aasfresser, für die Angestellten der Niemandslandwirtschaft." (S.296)

"Der Schlaf hingegen ist eine Farbe, schwarzrandig, aber nicht schwarz, in die wir hinter geschlossenen Lidern starren, nachdem die Augen umgekippt sind, um den Kopf von innen zu betrachten." (S.329)

"Wir müssen froh sein, hier zu sitzen, (...), während draussen, Smutek zeigte wie ein Wanderprediger zur Balkontür, an deren Scheiben sich die Nacht das schwarze Gesicht platt drückte, während draussen ein unerbittlicher Kampf tobt, der täglich einen Grossteil der Menschheit verschlingt." (S.384)

"Nach einer Doppelstunde bei Hauser, der mit der Bescheidenheit eines berufsmässigen Statisten vor der Tafel stand und seinen Unterricht frontal ins Schülermeer verklappte, geriet Ada an die Schwelle zur Depression." (S.479)

"'Schön scharf schiesst Smutek sprachliche Schrapnelle!' Seit drei Minuten hatte sie ihm kein einziges Mal aufs Kinn oder zwischen die Augenbrauen geschaut. 'Absurdes Absurdum: Alarmiert ahnt ausgerechnet die adorable Ada allumfassende Adiaphora.' Sie hatte ihn nicht verstanden, aber die Sätze machten so viel Spass, dass sie zappelig wurde, als bestünde sie nur noch aus Armen und Beinen." (S.489)

"Und überall der Geruch von Sonnenschein. Ein paar emsige Böen rennen umher, um ihn gleichmässig zu verteilen." (S.565)



Journal Entry 10 by DEESSE at Bookring/Bookray, -- By post or by hand/ in person -- Canada on Monday, July 27, 2009

Released 11 yrs ago (7/27/2009 UTC) at Bookring/Bookray, -- By post or by hand/ in person -- Canada

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist heute per Post endlich weiter zu UschiJ - sorry, dass es so lange gedauert hat!

Journal Entry 11 by UschiJ from Kaarst, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, August 01, 2009
Das Buch ist heute bei mir angekommen und wird auch gleich gelesen! Ist ja ein ganz schön dicker Wälzer, hätte ich gar nicht erwartet.

Danke fürs Schicken!!

Journal Entry 12 by UschiJ from Kaarst, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, August 22, 2009
Also, ich habe mehrere Anläufe gestartet, aber irgendwie komme ich in diese Story nicht so richtig rein. Vielleicht bin ich gerade nicht in der richtigen Stimmung für dieses Buch. Nachdem ich kürzlich "Schilf", mein erstes Buch von Juli Zeh, gelesen habe, war ich so begeistert von ihrem Schreibstil, dass ich unbedingt mehr von ihr lesen wollte. Aber wie gesagt, dieses Buch ist irgendwie momentan nichts für mich und deshalb schicke ich es jetzt mal weiter.

Geht wieder auf Reisen, sobald ich die nächste Adresse habe.
Trotzdem danke für den BookRay!

Released 10 yrs ago (8/29/2009 UTC) at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch reist nun zu Ghanescha, die es freundlicherweise mit nach Österreich nimmt!
Danke für den BookRay!

Journal Entry 14 by wingGhaneschawing from Gmunden, Oberösterreich Austria on Sunday, September 06, 2009
wieder daheim...

Journal Entry 15 by wingBuecherstueblewing from Bad Grönenbach, Bayern Germany on Sunday, November 22, 2009
wartet hier im Regal auf weitere Leser(innen

Journal Entry 16 by Morella7 at Bad Grönenbach, Bayern Germany on Wednesday, October 31, 2012
Danke Ganesha!!! Von der Zeh hab ich schon was und freu mich auf beide Büchwr.

Released 6 yrs ago (1/10/2014 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Baden-Württemberg Germany

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Das habe ich meine Bruder heute per Post geschickt, in der Hoffnung, dass er mich nicht demnächst den Kopf abreist, weil ich ihm schon so viel hab zu kommen lassen, und er so wenig Zeit hat zu lesen.

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