Rioja on Tour - 2007 (bei ausgewählten BookCrossern)

Registered by book-man-8 of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on 3/14/2007
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Journal Entry 1 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, March 14, 2007
"Rioja" der reiselustige Teddy will es wissen! Er wagt sich auf eine grosse Deutschlandreise. Aber natürlich nur zu augewählten BookCrossern!
Dies ist "Rioja's" Reisetagebuch, das ihn begleiten wird - jetzt noch mit vielen vielen leeren Seiten, die hoffentlich bald mit Text und Bild angefüllt werden und so seine Reise dokumentieren.
Die Reise geht zu:
• Bix- in Königswinter und Köln-Bonn
• Cortegiano und Jettchen in Karlsruhe und Stuttgart
• Soleille in Leipzig
• Rabe7 in München und Garmisch
satay-spiess in Ellerbek und Hamburg
und zurück nach Hause zu Book-Man-8.
Tragt Sorge zu "Rioja" und seinem Reisetagebuch!



RELEASE NOTES:

Es geht los! "Rioja" ist nun wohlverpackt unterwegs zu "bix-"! Mit seinem persönlichen Reisetagebuch. Mögt ihr hier seine Reise für die Nachwelt dokumentieren - in Wort (leserlich!!!) und Bild! Ich wpünsche viel Spass und viel Erfolg! "Rioja" soll dann wohlbehalten in einigen Wochen wieder hier zu mir zurückkehren...

Journal Entry 3 by bix- from Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, March 19, 2007
Freitag, 16. März 2007

Das muss man sich mal vorstellen! Da ist man ein angeblich willkommener, vor allem ist man aber ein angekündigter Gast – und dann klingelt man an der Tür und keiner ist zu Hause! Der Postbote brachte mich in ein Zeltlager und ließ mich einfach dort. Mit dem brummigen Kommentar: man wird dich irgendwann abholen. Irgendwann! Hat man Worte!!!


Samstag, 17. März 2007

bix (die heißt wirklich so!) kam dann am Samstag Mittag. Da hatten die schon ohne mich gefrühstückt!!! Okay, ich hatte mich im Zeltlager versorgen lassen, war also nicht so schlimm, aber ich gab mich zunächst reserviert… Sie stellte mich ihrem Freund Bernd vor und zeigte mir die Wohnung. Zuerst wollte ich den Weinvorrat besichten, okay, der ging, und dann wollte ich nen anständigen Kaffee. Bekam ich postwendend, vermutlich hatte sie ein schlechtes Gewissen! Dann stellte sie mir ihre Bären vor. Paul, der älteste im Bunde und mit CEBIT-Erfahrung. Bärline & Bärnd, von denen Bärline immer mit nach Berlin darf wenn Bernd dort ist. Bärnd hingegen bleibt bei bix. Ich war kurz etwas verwirrt, aber verstand dann, dass bei Bernd/Bärnd der zweite Buchstabe im Namen den Unterschied macht…. Jimmi ist ein Findelbär, den hat bix am Rheinufer gefunden und mit nach Hause genommen. Bruno ist eigentlich nicht erwähnenswert, ein Kind! Aber er kennt alle Möbelnamen von IKEA, denn dort hat er lange gewartet bis bix ihn mitgenommen hat. Eigentlich hat er Glück gehabt, dass er nicht „Billy“ heißt. So saß ich also bei diesem buntgewürfelten Haufen und der Tag verging sehr schnell – wir hatten viel zu erzählen!

Abends hatten bix und Bernd mit Freunden Karten für ein Konzert. Mir hatten sie keine Karte gekauft, nahmen mich aber trotzdem mit. Ich war ganz still in der Tasche und drinnen haben sie mich einfach auf den Tisch gesetzt; niemand fragt mehr nach einer Eintrittskarte, wenn man schon drin ist. bix stellte mich vor, und so lernte ich Helga (bix Schwester), Ingo (ein Freund von Bernd), Ralf und Astrid (liebe Bekannte von bix und Bernd) kennen. Diese Helga – ohlala!! Man hat uns später beim Schmusen erwischt….

Dann bestellten wir zu Essen und zu Trinken, hui, ich durfte überall kosten und das war fast zuviel für meinen kleinen Magen…. Lecker war’s.

Die Band, die an diesem St. Patricks Day spielen sollte, heißt „Lokal Heroes“ und sie spielen „Celtic – Scandic Funky-Folk“. Das Konzert fing erst um 20:15 Uhr an, vorher durfte ich die Bühne besichtigen. Der Flötist Ralf hat mir sogar eine „Thin Whistle“ fürs Fotoshooting gegeben, die Kleinste die er hatte!!! Ich war der Star des Abends!

Dann ging das Konzert los, whow, groovig!! Und nach dem Konzert haben sich alle 6,5 Bandmitglieder mit mir fotografieren lassen. Sogar Higgins, der Bär an Ralfs Stock!


Sonntag, 18. März 2007

Nach einem wirklich anständigen Frühstück mit Milchkaffee und frisch gepresstem Orangensaft fuhren wir erst einmal zu Bernd nach Hause. Da haben sie mich dann kurz ins Internet gelassen und schon ging es auf zur Sightseeing-Tour durch Köln.

Bernd wohnt in Porz-Wahnheide, das ist ganz nah am Köln-Bonner Flughafen. Ein Reisebär sollte auch mal Reiseluft schnuppern, so waren wir kurz auf der Besucherplattform. Da es kalt und ungemütlich war sind wir flott weitergefahren in die Innenstadt. Im Kölner Dom war Messe, aber das ist ja vielleicht ein tolles Bauwerk!!! Besonders von außen! * Vor dem Römisch-Germanischen-Museum drehten sie gerade einen Film, ich hab die alte Römerstrasse besichtigt, den Altermarkt mit dem Jan-Van-Werth-Denkmal und die Altstadt. Sogar Tünnes und Schääl hab ich gesehen und den Ostermannbrunnen.

Uffz, das war anstrengend!! Wir waren hungrig und durstig und fuhren in die Stammkneipe von bix und Bernd. Man sollte dort lecker essen können und es gäbe leckeres, belgisches Bier. Außerdem heißt der Wirt Jean-Luc, den musste ich kennen lernen!!! Jean-Luc stand in der Küche, da sein Koch Urlaub hat. Und ich muss sagen, der Knabe kann wirklich kochen!!! Wir hatten überbackenen Chicoree nach einem echt belgischen Rezept und überbackene Champignons. Ich durfte mal am Leffe nippen, was ein sehr starkes, belgisches Bier ist. Nach dem Essen hatte bix ein Eis mit Roter Grütze und zum Abschluss gab’s nen Ouzo / weißen Jenever. Ich wollte dann mal an den Spielautomaten, gewann aber nix und dann wollte ich nur noch nach Hause. Bernd blieb in Köln, bix fuhr zu sich nach Hause und setzte mich zum Plaudern noch zu meinen neuen Bären-Freunden.


Montag, 19. März 2007

Was für ein langweiliger Tag!! bix muss arbeiten und hat mich mit ins Büro genommen! Ich bekam einen Besucherausweis und hockte den ganzen Tag in der Bude. Kollegin Nicole ist ganz süß, aber den ganzen Tag den Mädels beim Nixtun zugucken… Ich bin eingeschlafen, aber ich hatte ja auch Nachholbedarf!!! Nur im Internet war ich kurz und hab auf der Homepage der Lokal Heroes einen Gästebucheintrag gemacht. (www.lokalheroes.com)

Auf dem Heimweg machte bix dann halt am Bonn-Beueler Rheinufer. Sie meinte, ein Bär von einem Bookcrosser kann unmöglich in Bonn gewesen sein und dann nicht wenigstens an EIMEN der öffentlichen Bücherschränke gewesen sein! Und tatsächlich, da steht am Ufer neben einem Kinderspielplatz ein Bücherschrank! Cool! Ich guckte mir die Bücher an, es war aber leider nicht allzu viel drin… bix entdeckte ein altes Otto-Buch, und man stelle sich vor, sie hat es mitgenommen!!! Na Danke auch! Aber ich muss es ja nicht angucken!

Dann machten wir einen schönen Spaziergang am Rheinufer entlang wir hatte sogar das Glück, dass Moby-Dick, ein Rheinschiff, am Ufer lag und dann sogar an uns vorbeigeschippert ist. Den Posttower und den Langen Eugen hab ich gesehen und hatte einen schönen Ausblick auf das Siebengebirge!

Wieder zu Hause wollte ich gerne ein Bild malen. bix ist nämlich „nebenberuflich“ Kunstmalerin und hat gaaaanz viele Farben und Keilrahmen und Pinsel herumstehen. Boah, sie hatte sogar eine Staffelei, die für mich genau richtig war! Aus einem Maltuch schnitt sie mir eine Malerschürze, setzte mir ein Kopftuch auf, gab mir Farbe auf die Palette und einen Pinsel - und dann durfte ich loslegen. Der Kölner Dom hat mich so beeindruckt, dass ich gerne ein Bild von ihm malen wollte. Ich finde, es ist mir gut gelungen, und bix konnte gar nicht genug Fotos von mir als Künstler und meinem Werk machen.

Zum Abendessen kam Bernd, und ich muss ja sagen, ich bin und bleibe schon Weinliebhaber. Aber das Kölsch ist auch nicht zu verachten! Nach dem Essen bin ich tatsächlich mit den anderen erwachsenen Bären an der Bar versackt… Bruno bekam so nen roten Kindersaft und musste Gott sei Dank relativ früh von Bärline ins Bett gebracht werden. Und dann war kein Halten mehr… *hicks* Keine Ahnung, wie ich ins Bett gekommen bin...


Dienstag, 20. März 2007

Wieder ein Bürotag, macht aber nix, ich hatte Schlaf nötig!!!
Um siebzehn Uhr trafen wir bix’ beste Freundin Birgit und fuhren zum Abendessen nach Bornheim. Boah, was ein toller Schuppen! Und das Essen, megaköstlich! Vorspeise: hausgemachtes Brot mit Schafkäsecreme. Danach: Gratinierte Champignons, gefüllt mit Spinat und Schafskäse und gut Knoblauch dran… Ich bekam selbstverständlich einen Rioja zu trinken! Mmmmmhhhh

Spät am Abend sind wir zurück nach Bonn gefahren und waren noch am zweiten offenen Bücherschrank dieser Stadt: in Poppelsdorf. Dann noch Birgit nach Hause bringen und ganz spät zu Bett…


Mittwoch, 21. März 2007

Achnee, so früh aufstehen?! Ich bleib hier bei meinem Kumpels und verabschiede mich langsam, heute Abend macht bix mich schließlich schon reisefertig. Einerseits schade, hab mich grad eingewöhnt… Andererseits freue ich mich schon auf die anderen Gastgeber. Also, Tschüs dann – bevor es Tränen gibt…

Journal Entry 4 by bix- from Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 22, 2007
<-- Jimmi beim Abschiedsbier





So, Rioja sitzt schon in der Wartehalle, gegen 16 Uhr fährt sein Zug... (Edith meint, das muss "seine Postkutsche" heissen!)
Ich hab leider schon alles so gut verpackt, dass ich jetzt die mitreisende Postkarte seperat nachsenden muss...... Jaja... :-)

Tschüs, Rioja... *schnief*

Journal Entry 5 by cortegiano from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Friday, March 23, 2007
Eben gerade ist die Postkutsche mit Rioja hier vorgefahren und hat den kleinen Gast aussteigen lassen. Muss lausig kalt gewesen sein, denn er war total durchgefroren. Deshalb habe ich ihm erst mal einen Tee gemacht. Rotwein haben wir hier im Büro leider nicht und es ist schließlich ja auch noch ein bisschen früh am Tag. Er freut sich schon auf die anderen Teddies, sagt er, und kann es kaum erwarten, dass ich endlich Feierabend mache.

Stand am Samstag früh:
Gestern Abend gab es hier noch warmen Griesspudding mit Blaubeeren und viel zu erzählen.
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Die "Karlsruher Sofabande" hat ihm aufmerksam gelauscht. Heute früh liess er sich Schokopudding mit Vanillesosse schmecken und sprach mit keiner Silbe von Heimweh. Als nächstes interessierten ihn die Vorräte: zunächst die kleine Auswahl an Weinen in der Küche und dann die div. Kisten im Keller! www.ImageBanana.net - Kiste1.jpg
Für eine Schneeballschlacht mit den neuen Freunden reicht der (hier pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang gefallene) Schnee nicht aus, aber ein Stadtspaziergang folgt, denn er sah u. a. diesen thread: [Vorankündigung] Meet-up franco-allemand in Karlsruhe am Sa. 21.04.2007
Nun will er unbedingt auf den Schlossturm und sich die Fächerstadt von oben betrachten.
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Stuttgart u. Heidelberg folgen als Stationen. Ob es da genug u. möglichst hohe Türme gibt - fragte er uns.


Journal Entry 6 by Jettchen from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Sunday, April 01, 2007
Huhu, jetzt endlich mal der offizielle Eintrag: Rioja kam schon am Donnerstag spätabends per Schnellzug in Stuttgart an. Ja, er hat das (S- bzw. Bummel-)Bahnfahren und dabei aus-dem-Fenster-gucken für sich entdeckt, denn wir fuhren mehrere Male S-Bahn Karlsruhe - Heidelberg u. retour, sowie zuletzt Heidelberg-Stuttgart. Das war gegen seinen Willen ein IC, doch da wurde es ja schon allmählich dunkel und er schlummerte unterwegs ein.

In HD gab es die Aussicht aus dem 8. Stock zu erklären - auf irgendeinen Turm sind wir dort nicht extra geklettert. In Stuttgart war am Fr. erst einmal Ruhetag! Den hatte er sichtlich nötig. Icke, Jettchen, war wieder den ganzen Tag unterwegs u. er blieb mit CHARIBERT (dem einzig von mir selbst genähten Teddy) allein auf dem grossen Sofa im Wohnzimmer und sie schlossen gleich Freundschaft miteinander.

Abends dann (unter meiner Aufsicht) wurde er den ca. 16 anderen vorgestellt. Ich glaub, er hat sich leicht in LUZI verliebt. Damit ist meines Erachtens nun auch eindeutig geklärt, dass er trotz seines auf 'A' endenden Namens ein BärenJUNGE ist. Diese Luchsdame hat etwa seine Grösse u. ist meine Beifahrerin (wg. ihrer guten Augen).
Luzi stammt übrigens aus dem Naturschutzpark am Brocken, denn dort im Harz gibt es engagierte Versuche, diese Tierart wieder in der freien Wildbahn anzusiedeln.

Ganz ermattet vom Hallo der vielen Teddies sank der Kleine Rioja dann der alten JETTE (meiner Vertrauten aus Kindertagen) in die Arme, die ihn sanft in den Schlaf wiegte.
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Am Nächsten Morgen war dann die Welt wieder in Ordnung, als Rioja eine riesengrosse Auswahl an Honigsorten zum Frühstück vorgesetzt bekam. Mmmmmhhh!
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Journal Entry 7 by soleille from Leipzig, Sachsen Germany on Monday, April 09, 2007
Rioja wollte heute nicht mit auf Arbeit kommen, also sag ich mal schnell Bescheid, dass er gut angekommen und glücklich bei mir ist und lass ihn den Rest süäter selbts erzählen!

Journal Entry 8 by soleille from Leipzig, Sachsen Germany on Monday, May 07, 2007
Kleine Anmerkung von soleille: ich krieg das im Moment nicht hin mit den Fotos, bis ich das auseinanderklamüsert habe, bekommen Interessenten, die mir ihre Emailadresse schicken (wer das nicht bis heute 22 Uhr macht, muss sich wohl leider in Geduld üben), Riojas Leipzig-Tagebuch mit diesem Text und viiielen Bildern als knapp 3MB große pdf-Datei. Und nun lass ich endlich Rioja zu Wort kommen! (Der Kleine ist seit heute früh wieder on the road- ich werde ihn vermissen und wünsche ihm, dass in Bayern das Wetter besser ist. Wenigstens hat er es in seinem Umschlag warm und regengeschützt!)


Am Gründonnerstagmorgen übergab mich der Postbote einer noch verschlafenen soleille im Morgenmantel. Nach ein paar ordentlichen Portionen Koffein wurde sie aber richtig munter und meinte, wir hätten heute noch viel vor. Auf dem Fußboden stapelten sich Bücher, daneben stand eine Kiste mit Süßigkeiten und Unmengen von Plastiktüten... was daraus wurde? In Leipzig gab es Ostern eine Krimi-Release-und-Hunting-Challenge und ich durfte mit soleille Bücher verstecken gehen – oder eher fahren, mit ihrem Drahtesel...

hinter Stromkästen ... an Straßenschildern...
in Hecken von lauschigen Gartenrestaurants
& an vielen anderen Orten...

Ergebnis: soleille und Rioja ungeschlagen bei der Zahl von freigelassenen Büchern (irgendwas zwischen 35 und 40), Sunjo gewinnt die Jagd danach :o)

Keine 5 Minuten entfernt von soleille: An der Märchenwiese
Der Konsum-Supermarkt ist ringsum mit Märchenszenen bemalt
Beim Fotografieren beobachteten mich 3 Biertrinker gespannt von ihrer Bank aus und luden mich gleich zu sich ein :o)
Ich hab mich aber recht schnell wieder verdrückt, weil ich mit soleille Königsberger
Klopse essen wollte!
Bäääärenhunger ! ! !

soleille musste über die Feiertage arbeiten, also haben wir im Internetcafé Ostern gefeiert. Natürlich habe ich auch geholfen- am liebsten beim Geldzählen!

Diese Bookcrosser haben uns hier besucht: Svea, Sanzo, YundK, goldpet und Sunjo, sich mit mir fotografieren lassen und uns aus der OBCZ im Café Mokkaflip einen
Lebkuchen-Latte mitgebracht- soooooooo lecker!

Das Mokkaflip habe ich mir gleich mal genauer angesehen, und danach ging's erstmal in
einen Weinladen zu meinen Namensvettern :o)

In Leipzig kommt ein kleiner Bär gastronomisch voll auf seine Kosten!
In der Spielekneipe Triangel mit Baguettes aus der Schaufel und anderswo.

Soleille kannte ja nun schon mein faible für hohe Gebäude, und so ging es immer mal wieder hooooch hinaus!
Zu Besuch in der Wohnung von radiomann (fotoscheu) im zwölften Stock, auf dem Uni-Riesen/Weisheitszahn/ Panorama-Tower/City-Hochhaus/..., wo ich mir eine Souvenirmünze selber prägen durfte und auf dem Völkerschlachtdenkmal. Ganz schön GROSS für so einen kleinen Bären!
Zur Stärkung gab's im Parkrestaurant am „Völki“ gefüllte Tomaten und einen alkoholfreien Cocktail- mir wär ja mehr nach Wein gewesen, aber soleille merkte schon, dass eine Migräne im Anflug war.

Stellt euch vor, im Souvenirshop am Völkerschlachtdenkmal sperren die kleine Bärchen den ganzen Tag in Glasvitrinen ein und lassen sie nachts sogar alleine!
Bin ich froh, dass ich ein freilaufender Bär bin!

Wenn soleille erstmal so richtig Migräne hat, die nicht mehr weggehen will, ist mit ihr nicht wirklich was anzufangen - Bärchenknuddeln hilft schon, aber am liebsten hätte soleille mal einen großen Bären mit scharfen Zähnen, der ihr den Kopf einfach abbeißt.
Ich hab mich ein bisschen um sie gekümmert, aber immer nur rumliegen ist ja auch langweilig.
Zum Glück hatte soleille Besuch aus „Fronkreisch“ (die beiden sprechen „äscht“ so! und sind auch fotoscheu), der mich mit in den Zoo genommen hat.

Und was machen die Zoobären? Toll, den ganzen Tag rumliegen in der Bärenburg
Da wussten mich die Pinguine schon mehr zu würdigen!

Im Baum am Ausgang hat sich noch ein Tier versteckt:
Katzenbär? Roter Panda?
Kennst du! man nennt ihn auch firefox!

soleilles Bärenzoo habe ich natürlich auch kennengelernt:
warmer Bruder (Wärmflasche im Bauch) – Schnarchbär – Maca-Mausi&Bernie-Bärchen (Abschiedsgeschenk von Macarena aus Chile an Bernadett=soleille -Frauen können ja soooo albern sein!) – 2 Namenlose Krankenhausbegleiter


Erinnert ihr euch noch an die Märchenwiese? Da geht noch was!
Euer Starbär Rioja brilliert in seinen Rollen als Äuglein reibender Sandmann, bärtiger Rübezahl, Heinzelmann mit Zipfelmütze und Rapunzel mit Zopf! (jeweils am Straßenschild Sandmännchen (etc.)-Weg
Hier ist es einfach märchenhaft, darum bringe ich auch DDR-Original-Märchen-Schokis mit!
Mein Resümee zum Leipzig-Trip? Ich sag's mal mit den Worten Goethes, die einen beim Blick aus soleilles Seminarraum (Uni ist toll! Darf ich auch studieren? Übärsetzungswissenschaften? oder vielleicht Bärtriebswirtschaftslehre?) angucken: (als Inschrift über einem Hochhaus)
„Mein Leipzig lob ich mir!“
(obwohl es hier keine Unter-hosen in meiner Größe gibt! -nun ja, diese Beschwerde werdet ihr erst verstehen, wenn ihr Fotos von meinem Shoppingtrip seht!


Und was ich schon immer mal sagen wollte:
Who the is *** Knut?
Der Blassling hat nicht mal Farbe im Fell, geschweige denn Glitzerfäden wie the one and only RIOJA! *Wink*

Journal Entry 9 by Rabe7 from München, Bayern Germany on Wednesday, May 16, 2007
Mittwoch, 9.5.2007

Schon früh (10:00) traf die Postkutsche am Zielort Garmisch-Partenkirchen in Bayern ein, meine Gastgeberin Rabe7 war an diesem Tag nicht da, doch die bestens eingeweihte Crew des Ladens empfing mich und befreite mich umgehend aus meinem inzwischen ziemlich lädierten Abteil.

Himmel, roch das da gut nach Brot, Semmeln und Croissants! Da mußte ich nach der anstrengenden Reise natürlich umgehend zuschlagen, mjam! Frisch gepressten O-Saft und Macchiato gab's dazu und selbstgemachte Erdbeer-Feigen-Marmelade auf Croissants.

Einen ersten Blick auf die strahlende Alpspitze durfte ich auch schon werfen, außerdem führte man mich im Laden herum, von der offenen, für alle einsehbaren Produktion über den Laden mit all den leckeren Sachen durch das Café ins Internet-Café. Sehr weitläufig das alles und jede Menge zu erkunden.
Hey, die haben da sogar einer Computerstation für Kleine :)
(Trotzdem hab ich noch 5 Kissen gebraucht :o)
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Abends wurde der Empfang samt Kouvert in Rabes Nest nochmal nachgestellt,
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assistiert von ein paar ihrer Stofftierfreunde, besonders hatten es mir die Beine der Indianerin angetan, an die ich mich lehnte ;)

Aaaaaaber der Weinkeller, wenn man ihn überhaupt so nennen darf, der lässt schon arg zu wünschen übrig. Paar Kartons österreichischer Bio-Edelretzer neben Router und Server, also nee, furchtbar! Hier muß Abhilfe geschaffen werden!!!
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Zunächst wurde aber mal gekuschelt und ich freundete mich mit Rabes Mitbewohnern an.
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Eine gute Flasche Rioja organisierte Rabe bei einem befreundeten Wirt. Somit war der Abend erstmal gerettet,zum Wein gab's flambierte Rinderfiletspitzen mit frischem Spargel, die Räbin kann schon kochen :), auch wenn sie selbst kein Fleisch essen mag, die Zwillinge ihres Freundes und er selbst halfen mir, alles aufzuessen.

Mein Schlafzimmer mit eigenem Futon und farblich Rioja-passender Decke war recht komfortabel, allerdings hab ich die Rabenfrau nochmal aus dem Bett geschmissen, weil es mir dort hinten zu einsam war. Bekam dann Gesellschaft. Und ein hübsches Buch vorgelesen, „Wo bist Du denn gewesen, Teddy?“ http://www.bookcrossing.com/journal/4996305// . Darüber schlummerte ich sanft hinweg.
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Die Freude war nur von kurzer Dauer, um 4:30 hörte ich Rabe schon wieder am Computer rumhacken, eine Stunde später nahm sie mich gar zum Laufen an die Loisach, ein kleines Flüßchen in der Nähe, mit. Nee nee, ich verbitte mir das für die nächsten Tage, ich bin doch kein Laufbär!
Immerhin erfuhr ich, daß dieser bessere Bach zusammen mit der gleichgroßen Partnach das verheerende Pfingsthochwasser von 1999 verursacht hatte, der Ort war 5 Tage lang von der Außenwelt abgeschnitten und ziemlich zerstört, das droht aber bislang nicht für die Dauer meines Aufenthaltes.

Dann ging's erst richtig los, zuerst zum Weindepot...
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danach zu einem anderen, angeblich besseren Weinladen, wo der Besitzer aber absolut gegen Photos war. Wie blöd, free publicity abzulehnen! Wir haben dann dort aus Protest nix gekauft, :p und sagen auch nicht, wie der Blödmann heißt, SO! :p

In den anderen Ortsteil zum Wochenmarkt
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(es kommt nur frisches Obst und Gemüse, alles Bio und regional, auf den Tisch, für mich und die anderen Mitbewohner auch mal lecker Fleisch und Fisch), daraufhin zum Buchladen (die sich ziemlich blöd anstellten, mußten erst die Chefin fragen, ob ich mit Büchern photographiert werden darf, nach etwas hin und her und Erklärungen durften wir dann, tzzz, naja, Provinz halt...). Rabe deklarierte mich als Botschafter der Bücher ;) und wedelte mit ein paar BC-Flyern und -Etiketten rum, das war das schlagende Argument *lol*
Aber schicker neuer Titel :)

Zum Kongresszentrum mit Brunnen (da konnte ich nicht hin, war einfach zu nass und pladderig außenrum, obwohl drei nackte Schöne, nämlich Daphne, Elektra und Salome) mich schon gelockt hätten ;)
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Zur Erfrischung ein Weißbier vor der Garmischer Spielbank (Rabe hat mir verboten, reinzugehen :( sie wisse nicht, ob ich volljährig sei und wolle nicht, daß meine ganze Reisekasse verdaddelt werde, außerdem wäre da drin Krawattenzwang... - als alleinreisender Bär hat man's manchmal schon nicht leicht *seufz*)
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Zurück in der Firma: Backwaren inspizieren, in diesem Fall Himbeeer-Mürbteigherzen für Muttertag, ergänzt durch heißen Lumumba, Mampf, lecker!
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Ich bat mir eine Pause aus, worauf mir auf dem warmen Balkon ein Liegestuhl mit traumhaftem Ausblick auf schneebedeckte sonnige Gipfel bereitgestellt wurde, auf dem ich mich bis zum späten Nachmittag pelzte. Pelzen ist bairisch, ließ ich mir sagen und bedeutet 'sich gemütlich herumräkeln'.
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Am nächsten Tag ließ ich das übliche anstrengende Morgentraining aus und schlief immerhin bis 8:00, Innsbruck in Österreich stand auf dem Programm.
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(Nein, Rabe ist keine Sektenanhängerin, das orange Gewand hat sie einfach so angezogen).
Den ganzen Zirlerberg abwärts gibt’s Notausfahrten für LKWs, die nicht mehr bremsen können, die sausen dann den steile Gegenberg rauf.
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Innsbruck, tolles Städtchen :D, bin begeistert in der Altstadt aufgenommen worden, hauptsächlich von der holden Weiblichkeit,
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aber auch von einem bärtigen alten Philosophen!
Weiter zum Bistro Krahvogel,
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leider BCer nlc nicht gesehen, der nahe Krahvogel wohnt. Grüße trotzdem :) Auf dem von vielen Touris und jungen Leuten bevölkerten Stadtplatz bekam ich eine Lektion im Fliegen mit guter Laune.
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Rabe beschwert sich, daß ich jetzt schon grenzüberschreitend flirte, dabei hab ich doch noch gar nicht richtig angefangen :) Spaß hat's aber gemacht :)

Für's leibliche Wohl ist Innsbruck eine wahre Fundgrube, egal ob's um Pasta, Olivenöl oder Wein geht *schwelg*.
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Rabe ist aber immer so schnell, die geht rein, sieht, entscheidet und sagt dann: weiter geht's.

...zum Lush-Shop. Coool, da riecht es gut! Und hübsche Damen sind auch da! :)
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Die Photos vom goldenen Dachl in Innsbruck sind nichts geworden, schade, hier ersatzweise der Link http://en.wikipedia.org/wiki/Golden_Roof aber für diesen Tag hatte ich denn auch genug.

Den ganzen Rückweg verschlief ich im Heck der Motorkutsche. Abends gab's dann nochmal ein Highlight, ein Bekannter von Rabe hatte eine große, selbstgeangelte Forelle vorbeigebracht, die Rabe prompt mit Knofi, Petersilie und Zitrone ausstopfte und in ca. 3kg grobem Salz in einem Römertopf „begrub“. Nach einiger Zeit im Steinofen wird daraus eine echte Delikatesse, die man allerdings erst mit einem Hammer aus dem Salzmantel befreien muß. Danach schmeckt's traumhaft, gar nicht so salzig, wie die Rezeptbeschreibung vermuten lässt!

Nach einem Tag ausruhen (ach ja, Rabe hat inzwischen mit einem Dummy-Stofftier begonnen, ihre echten Rabenvögel auf den Balkon zum Futtern zu locken, falls das klappt gibt’s ein Video von mir bei der Rabenfütterung, )ging's los nach München. Öhh, nee, erstmal zur Post.
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Ich denke, der verkniffene Blick der Postlerin sagt alles, das waren gut 20kg an Büchern + ein paar Semmeln, die Rabe da hingeschleift hat....
So, jetzt aber los nach München. Erste Station und ein 'MUSS': Viktualienmarkt. Heute ohne Schwule, aber sei's drum. Wie viele leckere Tropenfrüchte gibt’s da denn?
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So gestärkt hab ich erst mal geschaut wie die Münchner sich denn so fortbewegen. (Rabe meinte, zwei gesunde Haxen wären genug, aber gucken kann Bär ja mal).
Hmm, eine Honda, nicht so der Hammer, deswegen auch kein Bild. Der Benz, schon besser.
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Am besten gefiel mir das Harley-Gerät.
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Hach, da und da mußte ich auch noch reinschauen: Karl Valentin Musäum
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(sic) im Obergeschoss des Isartors,
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betrieben von Petra Perle.

Der Eingang zum Marienplatz
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und der Fischbrunnen, beliebter BCer-Treff:
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Nicht zu vergessen gleich daneben der dreigeschossige Hugendubel, lauter Bücher!. Ich wollte da rein aber Rabe murmelte irgendwas von 'Bücherfasten' und zerrte mich flugs zum Austernessen ins Poseidon.
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Das Poseidon ist was Besonderes, innen kann man nur stehen (so man denn reinkommt) oder auf so komischen „Vogelstangen“ sitzen, es soll eins der wenigen Lokale sein, in denen man 1A Thunfisch in echter Sushi-Qualität bekommt (d.h. daß der Fisch nur gekühlt, nicht gefroren gewesen sein darf, als wir dort waren haben vier Männer so einen riesigen 200kg-Fisch aus einem Anhänger ins Lager geschleppt). Ausschauen tut's wie ein Schnellimbis, hat aber Gourmetqualität.
Weiter: zum Fake-Vogelnistkasten in der Blumenstraße:
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, eine spezielle Institution in München, die inzwischen am dritten Ort angebracht ist. Zwei (oder mehr? Ich weiß von paradis_3001 und Vermona) Münchner BCer hatten die Idee, einen Vogelnistkasten nachzubauen, welcher nun rege als Buchtauschort genutzt wird http://de.groups.yahoo.com/group/bc-muenchen/message/502 . Oft ist er so voll, daß man gar kein Buch mehr reinbringt und die Umgebung nutzen muß, z.B. die 'English library' fast direkt daneben.'English library'
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Und dann zum ; dort war's lustig die Musikanten spielten nur für uns drei :)
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Ich hab eine berufliche Stressphase vor mir, deswegen komm ich nur langsam dazu, hier mehr Bilder und Text einzustellen.

Solange hab ich das hier für Euch eingestellt:

fotos.web.de/ravens-eye/Reisebaerchen_Rioja_Mai_2007

oder

http://fotoalbum.web.de/gast/ravens-eye/Reisebaerchen_Rioja_Mai_2007

beide Links ohne 'www'!!!

einfach das erste Bild anklicken. Der Bildaufbau ist schnell, sobald web.de erstmal alle Pics geladen hat (ca. 1 Minute), Ihr könnt den Zeittakt wählen, eine Pause einlegen oder selbst manuell weiterklicken (manchmal sinnvoll, weil die Photos kommentiert sind). Viel Spaß!
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Rabe7

Journal Entry 10 by Rabe7 from München, Bayern Germany on Wednesday, May 23, 2007
Ciao kleiner Rioja, Servus Reisebär,

ich hab Dich gern beherbergt, die Zeit mit Dir war aufregend und schön! Oft hast Du Lächeln und Lachen bei mir und den Mitmenschen hervorgebracht :), manchmal auch Unverständnis bei humorlosen Zeitgenossen, aber das war uns egal! :P

Komm gut an bei satay-spiess, die ein oder zwei oder ganz vielen Tränchen, die ich vorhin auf der Post zerdrückt hab braucht man ja nicht unbedingt zu erwähnen, oder?

Liebe Grüße

Rabe

PS:Ich hab rausgefunden: Falls Ihr Photosalat beim Aufrufen der JE-Seite habt hilft es, die Seite zu aktualisieren (F5), ggfs. auch 2x.

Journal Entry 11 by wingsatay-spiesswing from Hamburg - Osdorf, Hamburg Germany on Friday, May 25, 2007
Juchu, in allerletzter Minute bevor ich über die Pfingsttage zu einem Kurzurlaub aufbreche, hat eine Extra-Postkutsche Rioja zur Packstation gebracht, wo ich ihn umgehendst abgeholt habe (das DHL-Auto stand noch da ...). Bin ich froh, ich war heute nämlich schon mal bei der Packstation, da gab es aber "nur" einen Bookring, und ich war schon traurig.
Aber nun wird alles gut, wir melden uns nach Pfingsten wieder! :-)

rabe7 hat mich soeben darauf hingewiesen, dass Rioja anlässlich des heutigen towel-day zum Gedenken an Douglas Adams sogar standesgemäß mit Handtuch gereist ist!!! :-)

Journal Entry 12 by wingsatay-spiesswing from Hamburg - Osdorf, Hamburg Germany on Tuesday, May 29, 2007
Fr, 25.05.07
Nach stundenlangem Geschaukel in einer Postkutsche – der Weg von rabe7 bis zu satay muss ziemlich weit sein – gab es nur eine ganz kurze Ruhepause, bis mein Reisebehältnis vorsichtig geöffnet wurde und ich erst mal blinzeln musste, weil es plötzlich so hell war. Als ich wieder was sehen konnte, lachte satay mich ziemlich froh an, drückte mich an sich und teilte mir gleich mit, dass die nächsten Reisen und Abenteuer unmittelbar bevor stünden. Ehe ich mich in ihrer Wohnung auch nur ansatzweise umgucken konnte oder gar Rotwein oder etwas anderes bekam, wurde ich wieder eine kleine Tasche gesteckt.
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Satay hatte noch zwei riesige andere Taschen, ein davon so komisch rund, und es wurde alles in ihr Auto verfrachtet, und kurz darauf standen wir an einem kleinen Bahnhof. Naja, prima, dachte ich, Zugfahren kenne ich ja schon, das ist immer ganz nett. An einem ganz großen Bahnhof sind wir kurz drauf wieder ausgestiegen und haben gewartet. Währenddessen hat satay mir erklärt, dass wir eine Auslandsreise machen, in die Hauptstadt von Dänemark, die Kopenhagen heißt. Dort findet an Pfingsten immer ein Karneval statt, wo viele Samba-Trommel-Gruppen in den Straßen und auf Bühnen spielen und viele hübsche Tänzerinnen tanzen. Wie in Rio de Janeiro in Brasilien, hat satay mir erklärt, nur nicht ganz so groß und natürlich nicht so schön warm. Naja, macht ja nichts, ich habe ja ein warmes Fell, und was der Rest bedeuten soll, würde ich dann ja später noch sehen. Dann kamen nach und nach die anderen Samba-Trommler zum Bahnhof, alle mit mehr oder weniger großen runden Taschen, ich war schon gespannt, was da wohl drin sein würde. Die anderen waren alle supernett und haben sich gefreut, dass so ein netter Bär sie begleiten wird. Alle wollten mich knuddeln und herzen, das fing ja schon vielversprechend an!
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Die Zugfahrt war dann auch schon sehr lustig, und der Zug ist sogar auf ein großes Schiff drauf gefahren. Nun bin ich also sogar auch ein Seebär! Als wir in Kopenhagen ankamen, sind wir gleich zu unserer Unterkunft gefahren. Ich habe nicht schlecht gestaunt. Normalerweise war ich ja immer in eher kleineren Zimmern zu Besuch, wo nur ein oder zwei Personen drin schlafen. Diesmal aber waren wir in einem enorm großen Zimmer, mit vielen bunten Strichen auf dem Boden. Und es waren auch viel viel mehr als 2 Leute darin, bestimmt mindestens und wenn nicht noch mehr … zweihundert oder so. Alle hatten bunte Matten und bunte Säcke, das war vielleicht ein Gewimmel. Oh man, war ich aufgeregt. Satay aber auch.
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Mitten in der Nacht sind wir dann sogar noch mal losgezogen, weil getrommelt werden sollte. Das hat auch geklappt, aber nicht lange, da kam dann jemand und hat ein sehr böses Gesicht gemacht … Nur gut, dass ich mich immer in die schöne, dick gepolsterte Tasche verkriechen konnte, denn das war ganz schön LAUT mit dem Getrommel! In den großen runden Taschen übrigens waren – natürlich – die Trommeln drin! Satay war glaube ich auch ziemlich froh, als sie später endlich in ihren Schlafsack kriechen konnte zum Schlafen. Und für mich war der erste Tag bei ihr auch ganz schön aufregend …

Sa, 26.05.07
Heute soll der große Karnevalsumzug mit den Trommlern und Tänzern stattfinden. Wir müssen relativ früh wieder aufstehen. Überall ist ein großes Gewusel, alle schmeißen sich in bunte Klamotten und es wird geschminkt, was das Zeug hält. Ein Wahnsinn. Ich darf dabei auf Tinas Schulter sitzen und zusehen!
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Dann fahren wir mit den ganzen Trommeln wieder in die City und warten auf einem schönen Platz, dass es bald los geht. Satay und die anderen Hamburger Trommler sind von einer dänischen Sambaband aus Kopenhagen namens Bafo do Mundo eingeladen worden mitzuspielen und müssen nun sozusagen deren „Trikot“ anziehen, leider ist für mich keine passende Größe dabei (für satay aber auch nicht … *schlabber*). Dann fängt es an zu regnen. Nur gut, dass satay eine wasserdichte Outdoor-Tasche hat, in der ich mich verkriechen kann, bin doch schließlich kein Waschbär! Irgendwann geht es dann endlich los, juchu. Zwischendurch gucke ich auch immer mal raus um zu sehen, was so los ist.
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Ich habe noch gebittelt und gebettelt, weil ich mit so einer Samba-Schönheit aufs Bild wollte. Aber satay hat es verboten, weil sie meinte ich wäre dann hinterher voller Schminke und Glitter! Glitter, pah ….
Als der Umzug endlich zu Ende war (hat nämlich doppelt so lange gedauert wie die Dänen gesagt haben), sind wir wieder dort hin gefahren, wo wir die Nacht davor schon mal versucht hatten zu trommeln. Diesmal fand die Probe aber ohne böse Gesichter statt. Der Dirigent ist ein echter Brasilianer aus Rio de Janeiro und der Chef von der dortigen Sambaschule Curicica. In Dänemark gibt es nun Curicica 2. Ich durfte mich sogar vor der Fahne der Sambasschule fotografieren lassen, ha, das ist nämlich eine besondere Ehre! Ich bin schon ein echter Sambär geworden!
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Warum satay nun bei verschiedenen Mannschaften spielt habe ich nicht kapiert, aber macht ja nix, es scheint ihr jedenfalls viel Spaß zu machen. Dann gab es endlich was zu spachteln, es wurde was getrunken,
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und spät abends gab es dann einen Bühnenauftritt mit Curicia 2. Ich war so richtig schön in Fahrt und wollte noch fett Party machen (und mich vielleicht doch noch mal an so eine Samba-Schönheit ranmachen), aber satay hat nach dem langen Tag geschwächelt und wollte in ihren Schlafsack, pöh.
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Pfingstsonntag, 27.05.07
Nun ja, weil wir nicht sooo lange auf waren wie die Nacht davor, waren wir auch recht ausgeschlafen. Heute stand Sightseeing auf dem Programm. Satay wusste ja schon, dass ich auf hohe Türme stehe, so dass wir auf einen dollen Turm gegangen sind, auf den keine Stufen führen, sondern ein steiler Weg, der sich immer im Kreis dreht. Oben gibt es auch ein Observatorium, man kann sich Kopenhagen von oben angucken, und früher war da auch mal die Uni-Bibliothek, wo heute aber Konzerte stattfinden.
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Danach mussten wir uns erst mal stärken, es gab Bär-Tärte!
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Hmmmm, war das lecker! Dann ging es zum Nyhavn, zum neuen Hafen, der aber auch schon recht alt ist, mit vielen bunten Häusern und sehr vielen Menschen davor.
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Dann zum Schloss wo die dänische Königin wohnt. Sie hat aber nicht aus dem Fenster gesehen, obwohl wir ganz lange hingeguckt haben, schade!
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Dann gab es ein Museum mit Kopien von berühmten Statuen, die größte Sammlung in ganz Europa.
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Und dann – endlich – ging es zur kleinen Meerjungfrau! Ich hatte ja große Hoffnungen, da die Meerjungfrau nicht geschminkt und beglittert ist, dass ich mal bei der auf den Schoß darf. War aber schon wieder nix, weil die auf einem Felsen im Wasser sitzt, so was blödes!
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Soviel angucken macht total müde, ich habe erst mal auf dem Arm von Tina ein Nickerchen eingelegt. Die hat aber auch so einen schönen kuscheligen Pulli!
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Irgendwie muss ich wohl ziemlich fest eingeschlafen sein, denn plötzlich bin ich schon wieder von Getrommel wach geworden. Nochmal ein Umzug, diesmal aber wirklich ein kurzer. Die Dänen von der Gastband Bafo do Mundo waren total happy, weil sie für den Umzug am Tag davor einen Preis gewonnen haben.
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Und dann ging auch so richtig super die Party ab, es wurde auf den Tischen getanzt, gegröhlt und gesungen!

Pfingstmontag, 28.05.07
Als wir heute Morgen aufgestanden sind, hat satay alles wieder zusammengerollt und in die Taschen gestopft. Nachdem sie am Bahnhof ihr Gepäck an den „Bagageboksen“ losgeworden ist, hat sie mit Tina noch ein bisschen Sightseeing gemacht. Dabei wurde ein Kopenhagen-T-Shirt gekauft, das mir leider viel zu groß war, so ein Mist.
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Aber ich glaube es war auch gar nicht für mich, sondern für ein Menschenbaby, das Freunde von satay und Tina gerade bekommen haben. Wir sind noch ein bisschen in der Stadt rumgelatscht und haben uns Häuser angesehen. Sehr lustig war, dass es in Kopenhagen sogar Bärenfahrräder gibt! Die kann sich da jeder ausleihen wie einen Einkaufswagen, aber natürlich sind auch die mal wieder viel zu groß für mich, so dass ich mich von satay kutschieren lassen musste, aber das kenn ich ja schon!
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Irgendwann mussten wir dann wieder zum Bahnhof, weil unser Zug zurück nach Hamburg fuhr. Ich war ganz schön traurig, dass ich nun die netten Trommler nicht mehr sehen sollte. *schnüff*
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Dafür aber habe ich eine nette Libellendame namens Mariposa aufgelesen. Die ist irgendwie in Kopenhagen verloren gegangen und hatte Lust, mit mir weiter zu reisen.
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Satay meinte, dass morgen nun wieder Alltag wäre, mal sehen wie das so ist …

Di, 29.05.07
Heute morgen bin ich mit satay zu ihrer Arbeit gefahren. Aber das ist total langweilig. Eigentlich sitzt sie nur vorm Bildschirm rum und macht bunte Bilder und schreibt Emails und Listen.
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Ab und zu telefoniert sie mal. Ich habe ein Nickerchen gemacht, das Wochenende war ja so anstrengend. Satay hat viel gegähnt, aber schlafen durfte sie im Büro im Gegensatz zu mir ja nicht, hihi. Wenn sie mal zu einem Meeting musste, habe ich aber ihr Telefon übernommen.
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Gegen Feierabend dann ist sie mit mir in den Teilchenbeschleuniger gegangen. Sie hat mir erklärt, dass da in luftleeren Rohren Teilchen beschleunigt würden, und wenn die dann ganz schnell sind, werden die durch so komische dicke gelbe Klötze geschickt, und dahinter kommt dann besonderes Licht raus, mit dem man gaaanz gaaanz kleine Sachen betrachten kann, ein Super-Mikroskop sozusagen. Ich habe nicht verstanden, warum aus Franzbrötchen und Quarktaschen plötzlich Licht werden soll, allerdings habe ich auch noch kein Teilchen gegessen, das Elektron heißt, na ja.
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Man muss ja auch nicht alles verstehen, oder? Immerhin durfte ich mich trotzdem auf so einen schönen blauen Magneten setzen, der die Teilchen in ihrer Flugbahn halten soll, das soll mir erst mal ein Bär nachmachen.
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Von der Arbeit aus sind wir dann in eine Kneipe gefahren und haben eine Freundin von satay getroffen und haben lecker was gegessen.
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Danach ging es weiter in eine andere Kneipe, zu einem Bookcrossing Meet-Up! Was soll ich sagen? Ich war der Star des Abends, alle wollten mit mir fotografiert werden,
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und ich bekam sogar einen „Live-Ticker“ im Bookcrossing-Forum (http://www.bookcrossing.com/forum/14/4440206)! Ich glaub ich bin berühmt!
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Danach sind wir noch zu einem Freund von satay gefahren, bei dem satays Stoffgefährten in Urlaub waren, während satay mit mir in Kopenhagen war.
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Bor, sind das viele: fünf! Miep (die Maus), Patch (der Bär), Frida (die Ente), Mauli (der Maulwurf) und die Rösröte (Schildkröte), was für eine Rasselbande. Erst waren sie ziemlich eifersüchtig auf mich, weil sie normalerweise mit satay überall hin reisen dürfen,
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aber dann haben sie mich doch in ihre Mitte genommen, puh, da habe ich ja noch mal Glück gehabt.
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Mi, 30.05.07
Heute bin ich nicht mit satay zur Arbeit gefahren, sondern habe mit Patch und den anderen gechillt. Patch, Miep und die Rösröte haben mir erzählt, dass sie nur auf Urlaub in Hamburg sind. Normalerweise reisen sie mit dem Freund von satay auf einem Containerschiff um die ganze Welt, der ist nämlich Seemann. In 5 Wochen müssen sie wieder los. Frida und Mauli allerdings bleiben immer bei satay. Ganz schön spannend, ich glaube im Vergleich zu Patch bin ich doch gar kein richtiger Seebär …

Do, 31.05.07
Heute habe ich es in Kauf genommen, doch wieder im Büro von satay abzuhängen. Abends war nämlich wieder trommeln angesagt, und ich wollte doch gerne ein paar alte Bekannte von der Kopenhagen-Reise wiedersehen!
Auf dem Weg dorthin haben wir aber erst einmal einen Abstecher zu einem der Hamburger Wahrzeichen gemacht, der Kirche St. Michaelis. Das sagt in Hamburg aber keiner, die sagen alle „Michel“.
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Abends waren dann tatsächlich ein paar der Mitreisenden von Kopenhagen da, was habe ich mich gefreut. Und die sich auch! Und ich habe auch den Präsidenten von Unidos de Hamburgo, der „Heimmannschaft“ von satay) kennen gelernt.
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Diesmal wurde ich auch mit richtig geilen gelben Ohrschützern ausgestattet, durfte mitmachen und wäre glaube ich fast als neues Band-Maskottchen verhaftet worden …
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Fr, 01.06.07
Da satay vor einigen Jahren nach Hamburg ausgewandert ist, sieht sie ihre Eltern nur selten. Aber einmal im Jahr kommen sie zu Besuch nach Hamburg, und das ist heute. Ich bin gespannt, es ist wieder ein reichhaltiges Ausflugsprogramm geplant. Recht so, schließlich bin ich doch ein Reisebär, und kein Rumhockbär! Als sie da waren, haben wir erst mal Kuchen gegessen
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und sind dann an die Elbe gefahren. Da gibt es viel Sand, viel Wasser, ab und zu ein großes Schiff und kurz drauf dann auch immer viele Wellen.
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Die Sonne hat sogar geschienen, wir haben alle im warmen Sand gelegen und den Schiffen zugesehen. Ob Miep und Patch wohl auf solchen Schiffen mitfahren? Satays Papa meinte, wenn ich mich lange genug in die Sonne legen würde, würde aus mir vielleicht noch ein richtiger Braunbär werden!?!?!
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Dann haben wir sogar noch ein Buch freigelassen, und zwar genau dort, wo ich auf dem Bild gerade noch sitze!
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Sa, 02.06.07
Heute Morgen war erst mal Autofahren angesagt. Ich hatte satays Papa vorher beim Programmieren des Navigationsgerätes geholfen
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und wusste deshalb schon, wohin es geht: nach Haithabu. Da haben ganz früher Wikinger gewohnt. Die Schlafzimmer von denen sahen wieder anders aus als die, die ich bisher kennen gelernt hatte.
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Überhaupt, die ganzen Häuser sahen anders aus, alles aus Stroh und Lehm. Da ist satays Bett glaube ich doch bequemer. Vielleicht sogar das Lager in Kopenhagen, da war es jedenfalls warm und trocken. Spannend war, dass satay einen ganzen Beutel voller Bücher dabei hatte, die sie im Museum verteilt hatte. In einem unbeobachteten Moment hat sie mich sogar neben einem freigelassenen Buch fotografiert.
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Edit 14.08.07: Das Buch hat einen JE bekommen und sogar einen Newbie: Die Frauen des Hauses Wu!
Dann waren wir noch dort, wo die Wikinger heute wohnen, nämlich in Schleswig. Das ist eine tolle Stadt, denn da gibt es ein Teddybär-Haus! Natürlich sind wir da sofort hin. Ich war aber sehr enttäuscht, denn die anderen Teddys waren alle hinter Glasscheiben gefangen, total doof!
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Dutzende von Kumpanen, und mit keinem konnte ich quatschen. Die Armen! Dafür war die Dame vom Teddybär-Haus hocherfreut, einen Reisebär aus Bochum kennen zu lernen.
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Danach haben wir noch einen Abstecher zur Ostsee gemacht. Da ich ja hohe Türme so gerne mag, ist satay mit mir noch auf den Bülker Leuchtturm gestiegen. Es war so windig, dass ich mich nicht getraut habe, mich dort alleine fürs Foto hinzusetzen!
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Einen Strandspaziergang gab es natürlich auch noch. An der Elbe gestern war es aber schöner, da hat die Sonne geschienen. Dafür gibt es an der Ostsee Muscheln und lustige schwarz-weiße Steine. Und auch wieder große Schiffe, die von der Nordsee durch einen Kanal fahren und dann dort bei Kiel in die Ostsee kommen.

So, 03.06.07
Heute ging es dann weiter im Ausflugsprogramm. Erst mal in satays neue Wohnung, zum Angucken, denn sie zieht bald um. Oh je, was für ein Dreck, und das Klo steht garantiert nicht an der richtigen Stelle, würde ich mal sagen.
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Dann waren wir im Botanischen Garten der Uni Hamburg. Naja, ganz so aufregend war es nicht, viele bunte Blumen halt.
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Aber ich habe eine kleine Kletterpartie unternommen. Ich mache doch eine gute Figur dabei, oder?
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Dann sind wir wieder nach Hause gefahren, und satay und ihre Eltern haben sich schick gemacht. Ich habe ja immer eine schicke rote Samtschleife um und musste mich nicht extra fein machen! Es hieß, wir würden zum Musical „König der Löwen“ fahren. Ich war sehr gespannt, ob da auch Bären drin vorkommen würden. Aber erst mal habe ich dann den Hamburger Hafen gesehen, denn das Musical findet mitten im Hafen statt, gegenüber von den Landungsbrücken, wo lauter Schiffe ankommen und wieder abfahren.
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Ein paar Schiffe fahren meistens nicht mehr, sondern liegen immer an den Landungsbrücken, damit man sie besichtigen kann, das alte, grüne Segelschiff Rickmer Rickmers zum Beispiel, oder das weiße Frachtschiff Cap San Diego, was früher Bananen aus Südamerika geholt hat. Zu Besuch war auch gerade eine langweilig graue Fregatte aus Großbritannien. Auf der anderen Seite gab es die Trockendocks von der Werft Blohm und Voss zu sehen, in denen Schiffe repariert werden oder einen neuen Anstrich bekommen.
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Und gaaanz viele Kräne!
Wir sind dann auch mit einem Schiffchen über die Elbe gefahren, um zu dem Musical-Theater zu kommen.
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Leider durfte satay kein Foto von mir und dem Löwenkönig machen, das war verboten, so ein Mist! Aber der Löwe hat toll gesungen, und all die anderen Tiere auch. Ein Bär war aber leider nicht dabei, noch nicht mal ein roter, wie schade. Vielleicht sollte ich mich mal da bewerben?
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Mo, 04.06.07
Heute Morgen nach dem Frühstück sind satays Eltern wieder abgereist. Sie haben erzählt, dass sie an Bochum vorbei kommen würde, ob sie mich mitnehmen sollten? Aber ich will lieber noch einen gemütlichen Tag mit satay verbringen, die muss nämlich heute gar nicht arbeiten. Ich habe mir auch überlegt, dass ich mich doch nicht beim König der Löwen bewerbe oder Sambär werde, sondern lieber wieder nach Hause zu book-man-8 reise. Es gibt ja soooooo viel zu erzählen! :-)
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Tschüs, euer Rioja

Journal Entry 13 by wingsatay-spiesswing from Hamburg - Osdorf, Hamburg Germany on Wednesday, June 06, 2007
Vor einer Dreiviertelstunde ca. hat Rioja den Nachtzug nach Bochum bestiegen (Bild: die Abteiltür schließt sich gerade ...). Er freut sich schon sehr auf zu Hause, aber der Abschied fiel trotzdem nicht leicht. Naja, ich denke er hat sehr viel erlebt seit Mitte März, und nun muss es auch erst mal gut sein mit der Reiserei.
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Gastgeber für Rioja sein durfte, er ist jederzeit wieder bei mir willkommen. Auch meine Freunde und Bekannte waren ganz verrückt nach ihm, du wirst schon sehen, book-man-8, wenn du Riojas Reisetagebuch endlich in den Händen hälst! :-)
Ich hoffe der Kleine wird eine angenehme Heimfahrt haben und lässt bald mal wieder von sich hören! :-)

PS: Wie wäre es mit einem Rioja-Gastgeber-Treffen? ;-) Natürlich mit Rioja und book-man-8, logo! :-)

Journal Entry 14 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Friday, June 08, 2007
Rioja ist zurück! Vorhin klingelte die Nachbarin (es ist eine bezaubernde alte Dame, heisst eigentlich Muell, nennt sich aber Mu-ell...), die die Postkutsche sah und das Paket aus Norddeutschland in Empfang genommen hat. Fast 3 Monate war der Kerl unterwegs - ja, ein wenig psychisch ramponiert scheint er doch zu sein... Also wird er sich jetzt mal erholen müssen!

Euch allen, die ihn beherbergt und so viele tolle Dinge habt erleben lassen: HERZLICHSTEN DANK! Unglaublich, zu was BookCrosser fähig sind!

Sein Reisetagebuch werde ich mir dieser Tage in aller Ruhe zu Gemüte führen - toll sieht es ja aus! Und ich werde damit auch einen Bookring machen. Bin etwas in Eile, später mehr!

Journal Entry 15 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, August 14, 2007
Tja, es hat etwas länger gedauert als geplant und gedacht - der Umzug war halt doch viel stressiger als angenommen. Aber Rioja hat ihn meisterlich überstanden, fühlt sich in seinem neuen Zuhause äusserst wohl. Haben uns gerade gemeinsam noch Mal sein Reisetagebuch angeschaut und in seinen Erinnerungen geschwelgt... ;-)))

Nun sind wir der Meinung, dass das Buch - ohne Rioja himself! - auf eine Reise geschickt werden soll, als BookRing. Zuerst wohl an all die, bei denen Rioja zu Besuch war, danach aber auch an andere interessierte BookCrosser.

So die vorläufige Reihenfolge:

"Rabe7" in München / Garmisch
"Cortegiano" in Karlsruhe
"Jettchen" in Stuttgart
"Bix-" in Königswinter und Köln-Bonn


RELEASE NOTES:

Geht jetzt nach Bayern zu "Rabe7". Wünsche viel Spass beim lesen und Bilder gucken!

Journal Entry 17 by Rabe7 from München, Bayern Germany on Monday, August 20, 2007
Ja, da schau her, da isser, der Bär!!:) - Bzw. sein Reisetagebuch.

Ich lehn mich jetzt zurück und erlebe auf dem Kuschelsofa alle Abenteuer des kleinen Glitzerroten nochmal nach, macht echt Spaß! :) Zumal ich eh nur eine Stunde/Tag tippseln darf wegen Flügellahmheit.

Das Diarium verweilt bei mir, bis Corte und Jettchen aus dem Urlaub zurückkommen (oder bis jemand das Tagebuch per pm anfordert).

Ich freu mich echt narrisch :D

Liebe Grüße an alle krächzt

Rabe


Journal Entry 18 by cortegiano from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, September 18, 2007
Ups, tschuldigung, das Buch ist doch schon seit letzter Woche hier und nicht verlorengegangen! Derzeit hat es Jettchen, um die Abenteuer des kleinen roten Kerlchens nochmal nachzulesen, wir werden es aber bald an bix- weiterschicken.

Journal Entry 19 by bix- from Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, October 11, 2007
Gestern war es im Briefkasten und ich musste es sogleich von vorne bis hinten lesen! Wie schön, ich MUSS uns loben!! Das Blättern, Lesen, Fotos schauen machte sofort Lust auf eine Wiederholung... :-)

Ich bin die Letzte? Dann kann es ja noch etwas hier bleiben, Mueffi war ja massgeblich an der Reiseführung in Köln beteiligt, und er kommt erst am Montag aus Afrika zurück (nein, er hat KEINEN Bären dabei!). :-)

Journal Entry 20 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Monday, December 24, 2007
So, pünktlich zu Weihnachten ist das Reisetagebuch von "Rioja" zurück und wird jetzt endgültig ins Regal gestellt. Es wird aber hervorgenommen, wenn wir Gästen von Rioja's Abenteuern im Jahre 2007 erzählen.

Euch allen, die so eifrig und voller Freude und Spass mitgemacht haben: ein tausendfaches Dankeschöen und einen tüchtigen Bärentatzen-Applaus! Und tschüss, bis zum nächsten Abenteuer!

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