Das sexuelle Leben der Catherine M. Bild Erotik-Bibliothek Band 2

by Catherine Millet, Gaby Wurster | Biographies & Memoirs |
ISBN: 3453699041 Global Overview for this book
Registered by saigon of -- Irgendwo --, Nordrhein-Westfalen Germany on 1/17/2007
Buy from one of these Booksellers:
Amazon.com | Amazon UK | Amazon CA | Amazon DE | Amazon FR | Amazon IT | Bol.com
This book is in the wild! This Book is Currently in the Wild!
15 journalers for this copy...
Journal Entry 1 by saigon from -- Irgendwo --, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, January 17, 2007
Im ALter von achtzehn Jahren erprobt Catherine Millet eher zufällig mit Freunden Gruppensex. Es ist der Beginn eines Lebens frei von allen sexuellen Zwängen. Mit einer noch nie dagewesenen Offenheit beschreibt die Autorin die intimsten Details ihrer sexuellen Erlebnisse - ob im Park oder auf Parkplätzen, in Peep-Shows oder Edel-Appartements. Tabus gibt es für sie nicht.

Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich bin eigentlich ein offener Mensch und auch was Sex angeht sehr offen erzogen worden und ich rede gerne und viel über Sex, aber dieses Buch war selbst mir zuviel Sex und meine Freunde meinten das soll schon was heißen.
An manchen Stellen finde ich es behlerend, aber so als ob sie manche Sachen erfunden hat und einem deswegen genau erklären will, damit man auch sooo gut wird wie sie. Was mich auch schon am Anfang nicht gefiel war das 18 Seiten lange Vorwort in dem sie sich rechtfertigt warum sie dieses Buch geschrieben hat. Unter anderem schreibt sie dort das sie keine Nymphomanin ist, aber leider kommt es einem so vor, da es in ihrem Leben hauptsächlich nur um Sex geht.

Ich biete das Buch daher als Ray an.

Teilnehmer:
1.Wasserfall
2.book-man-8
3.Jarit
4.rumble-bee
5.Laborfee
6.SudoKris
7.bonniesr67
8.Tshael
9.Astraios
10.roskilde
11.Goldoni
12.Ophelia1
13.vinterstorm
14.symphonie75
15.urfin
16.
17.

...

Journal Entry 2 by Wasserfall from Chaoyang 朝阳, Beijing China on Monday, February 05, 2007
Hat sich heute lasziv im Treppenhaus vor meiner Wohnungstüre geräkelt. Das Luder! ;-)

04.03.:
Da bin ja noch knapp unter dem magischen Monat Lesezeit geblieben. Und das, obwohl ich etlich Anläufe gebraucht habe, um das Buch zu bewältigen... Nicht böse sein, aber ich fand es wirklich grausig. Ich bin ehrlich weder prüde noch zimperlich, aber die ein oder andere Stelle hat mich wirklich schockiert und/oder angeekelt. In meinen Augen zeugt es nicht von sexueller Emanzipation sondern ist elendigliche Selbsterniedrigung wenn man sich von anderen anpinkeln lässt. Ich hatte auch fast nie das Gefühl, dass sie bei den Dingen, die sie beschreibt wirklich Spaß hatte, dass es nicht der Sex selbt ist, der sie reizt, sondern die Grenzübertretung sich an sozial akzeptierten Orten/Arten vögeln zu lassen. (sorry, aber anders kann ich das echt nicht nennen...)
Ich hatte vor ein paar Tagen schon endgültig aufgegeben (und mir schon mal book-man-8s Adresse besorgt) aber dann hab ich nochmal allen Humor zusammengenommen und versucht, die letzten Seiten noch zu überstehen (bin leider ein weinig zwanghaft, was das "Zu-Ende-Lesen" von Büchern anbelangt). Und kurz, ganz kurz, blitzten 2 Lichtblicke aus dem Grauen ihres zusammengewürfelten Kopulations-Chaos hinaus: die Gegenüberstellung von Orgasmus und lokaler Betäubung finde ich ziemlich gut und die Sache mit den schmerzenden Knien kommt mir bekannt vor... Aber als sie dann, nur wenige Seiten weiter, auf ihre unvergleichlich distanzierte und emotionslose Art in einem Nebensatz von ihrer Abtreibung berichtet, ist bei mir in Kopf der Schalter von "nicht ganz normal" auf "dringend therapiebedürftig" umgesprungen.

Jetzt mache ich noch einen kleinen Spaziergang und füttere den Briefkasten an der Ecke mit dem schon eingetüteten Werk.

Journal Entry 3 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Thursday, March 08, 2007
Das Buch ist soeben angekommen. Danke fürs schicken und den Ring.

Journal Entry 4 by book-man-8 from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Thursday, March 08, 2007
Dieses Buch ist eindeutig geschrieben um Kontroversen heraufzubeschwören. Es geht dabei nicht darum es als schlichtweg pornografisch zu bezeichnen. Das Buch ist eigentlich ein recht gewagtes Schriftstück, aber gleichzeitig auch ein Dokument einer bestimmenten Zeit/Epoche, und auch einer gewissen Szene - in Frankreich (gab es aber damals sicher anderswo auch), Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre. Man darf da nicht vergessen, dass zu der Zeit, die sexuelle "Freieheits-Welle" richtig überschwappte. Es gab einerseits die Pille, andererseits (noch) kein AIDS. Deshalb betrachte ich dieses Buch auch als - im wahrsten Sinne des Wortes - nacktes Dokument, das uns zum nachdenken animieren kann. Ein solches Schriftstück ist nicht mit irgendwelchen erotisch-pornografischen Romanen zu vergleichen. Ich beurteile die darin detailliert beschriebenen Praktiken nicht. Und ich glaube nicht, dass es heute eine solche Szene nicht immer noch gibt - hier, dort und anderswo - vielleicht nicht mehr so offen...
Danke für den Ring. Bin auf weitere Beiträge gespannt!

Journal Entry 5 by wingJaritwing from Leipzig, Sachsen Germany on Monday, March 12, 2007
12.03.07
Am Samstag aus der Packstation gezogen und schon damit angefangen. Deshalb ein erster Eindruck: Das Buch hat nichts mit einem erotischen Roman zu tun. Es ist ein journalistisch anmutender Bericht über eine bestimmte Zeit. Eine Zeit, in der sich alles um sexuelle Revolution drehte. Eine Zeit, ohne die wir heute vermutlich nicht so offen über Sex reden würden, wie wir es tun.
Mal schauen, wie sich mein Leseerlebnis (hübsche Wortschöpfung, oder?) weiter entwickelt.

13.03.07
Etwas ratlos habe ich gestern das Buch zugeschlagen, nachdem ich auf der letzten Seite angekommen war. Ich weiß nicht recht, was ich mit dieser Art Lektüre anfangen soll, obwohl ich erotische Romane lese, die gerne ins Deftige, gar ins Pornografische gehen können.

Mir ist dieses Buch zu journalistisch, zu kühl, zu distanziert. Ich kann überhaupt kein Verhältnis zu Catherine aufbauen, weder ein positives, noch ein negatives. Das aber erwarte ich von einem Text, auch wenn er autobiografisch ist: Er soll Emotionen in mir wecken, ich will die Hauptfigur - die in diesem Fall identisch mit der Autorin ist - hassen oder lieben. Catherine aber ist mir egal.

Ich fragte mich die ganze Zeit, warum sich jemand ausgerechnet für ihr Sexleben interessieren soll. Warum muss Catherine ihr sexuelles Leben vor der Welt ausbreiten? Was macht das sexuelle Leben von Catherine lesenswerter als das anderer Leute? Von den geschilderten Praktiken hat der aufgeklärte Mensch schon gehört, kein Grund für mich, das Buch zu lesen. Letztlich könnte so jeder über seine erotischen Erfahrungen berichten.

Mir fehlt Herzblut, ein Blick in die Seele dieser Frau. Ich will wissen, wie diese Ausschweifungen in ihr übriges Leben passen, will nicht nur die erotische Seite von Catherine kennenlernen, sondern die ganze Frau.
Mir kommt es so vor, als hätte sie sich beim Schreiben selbst zensiert, als hätte sie sich an die kurze Leine gelegt, so als fürchtete sie, zu viel von sich, von ihrem wirklichen Selbst, preiszugeben. Aber genau das hätte diese Geschichte zu etwas Besonderem gemacht. Genau das würde sie von anderer Leute Liebesleben unterscheiden.

Ein Lichtblick sind für mich immer die Momente, in denen sie von ihrem Partner Jaques erzählt. Hier klingt leise an, was ich mit dem eben Gesagten meine.
So aber bleibt das Buch nur eine losgelöste Dokmentation eines Aspektes dieser Zeit und dieses Milieus.

Journal Entry 6 by rumble-bee from Velbert, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, March 22, 2007
Ist heute angekommen, vielen Dank, Jarit!
In puncto erotischer Literatur bin ich seit Michel Houellebecq schon einiges gewöhnt, und denke, das Drastische dieses Buches verkraften zu können. Außerdem sind solche Bücher in Frankreich ja gerade unheimlich in Mode.
Spannend wird sein, den Anteil Zeitgeist vom Anteil Person zu trennen, sofern Letzterer überhaupt vorhanden ist... Wir werden sehen!

Journal Entry 7 by rumble-bee from Velbert, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, April 02, 2007
Schon heute nachmittag hatte ich das Buch ausgelesen (dem schönen Wetter sei Dank im Freien), und habe die ganze Zeit bis jetzt überlegt, was ich nun in den Eintrag schreiben soll.
Meine emotionale Reaktion schwankt zwischen Entrüstung und Langeweile. Nicht etwa Entrüstung über den Inhalt, wohlgemerkt! Der bot für mich wahrlich nichts wesentlich Neues.
Nein, ich bin entrüstet, weil es dieses Druckwerk dank ganz geschickter Inszenierung (anders kann man das nicht nennen!) in das öffentliche Bewußtsein und sogar auf die Bestsellerlisten geschafft hat.
Leute, merkt ihr denn nicht, daß ihr hier einem ganz raffinierten Coup aufgesessen seid?
Ich werde mich bremsen, weil das Buch im Prinzip keinerlei Aufregung (auch keine moralische) wert ist; möchte aber dennoch einige Punkte anführen.

Zum Vorwort. Beim zweiten Lesen (nur das Vorwort habe ich zweimal gelesen!!) fiel mir auf, daß es erst 6 Monate nach Erscheinen des Buches verfasst wurde (mindestens); denn sie spricht ja von dem Streß, den sie seither hatte. Genauso klingt es auch - das Buch wurde nicht nach einem Prinzip geschrieben, sondern das Prinzip nach dem Buch! Ganz bequem lässt sich so im Nachhinein das Sammelsurium an Textfetzen rechtfertigen.

Der Anfang des Buches. Also bitte, das war doch nun wirklich lachhaft durchschaubar, gleich zu Anfang ihre kindliche Vorliebe für Zahlen und das Zählen zu erwähnen! Sicher hat sie das als Kind nicht im eigentlich sexuellen Sinn getan; aber es hier gleich auf den ersten Seiten zu präsentieren, wirkt auf mich sehr (!) bemüht, um mal einen neutralen Ausdruck zu bemühen.

Sie habe angeblich keine bestimmte Leserschaft vor Augen gehabt. Hahaha; der Text ist durchsetzt von Formulierungen wie "wie ich vorhin schon ausführte", "Wie der Leser sicher bemerkt hat", "weiter oben schrieb ich" etc. pp. Hier wird ganz plump versucht, dem Text einen Anstrich von Seriosität zu verleihen.

Die Überschriften und Einteilungen. Sie dienen vor allem als optische Hingucker. Wenn man genau liest, merkt man, daß sie selbst sich nicht einen Deut daran hält. Ständig springt sie thematisch hin und her, und führt kaum mal eine Szene wirklich zu Ende.

Die Haltung zum Leser. Saigon hat sie als belehrend empfunden; ich würde eher sagen, daß ich mir veralbert vorkomme. Als lesender und am Lesen interessierter Mensch finde ich Formulierungen eine Zumutung, wo es heißt, sie habe sich eine Zeitlang dies oder jenes gefragt, habe darin ein Problem gesehen (?), nur um dann mit der Feststellung zu enden, sie habe dies letztlich nicht weiter verfolgt und "vergessen" (!!), eine Antwort zu suchen. Herrgott, wenn sie von ihrem Thema dermaßen gelangweilt ist, warum hat sie dann dieses Buch geschrieben!!

Wohlgemerkt, ich habe mich noch mit keiner Zeile zum Inhalt geäußert, und werde dies auch nicht tun. Den Gefallen tue ich der Dame nicht. Auch bei einer Bewertung in Punkten weigere ich mich.
nur soviel: dieses Buch kann man meiner Meinung nach nicht bewerten, weil es in keine (!) Kategorie richtig passt. Sehr viel Sexuelles, ein ganz klein wenig Leben, aber ganz bestimmt keine Catherine M. Die kam so gut wie nicht vor.
Es dann als "Klassiker der erotischen Literatur" anzupreisen, grenzt für mich an Hochstapelei; zumindest aber zeugt es von Ignoranz. Wer so etwas schreibt, hat entweder wirklich erotische Literatur noch nicht gelesen, oder wurde vom gigantischen PR-Rummel um dieses Druckwerk verführt. Ich sage nur: Da ist mir meine gute, alte Benoite Groult 1000x lieber, obwohl sie sicherlich nicht ein Viertel dessen schildert, was Catherine Millet sich herausnimmt.

Ein Dokument seiner Zeit? Allein diesem Satz würde ich noch halbwegs zustimmen. Traurig, das.

Auch ich bin auf weitere Kommentare sehr gespannt.

Journal Entry 8 by wingLaborfeewing from Braunschweig, Niedersachsen Germany on Friday, April 06, 2007
Gestern angekommen. Mal sehen was Band 2 der Volksaufklärungsreihe der BILD-Zeitung so drauf hat...

Journal Entry 9 by wingLaborfeewing from Braunschweig, Niedersachsen Germany on Wednesday, April 11, 2007
Zu allererst: was erwartet der gemeine Bookcrosser, wenn er sich ein Buch dieses Titels als Bookring bestellt? Einen romantisch-erotischen Erguß? Höhere Erkenntnis in sexuellen Weihen? Eine gute Wichsvorlage? Und warum tritt so immense Enttäuschung ein, wenn das alles nicht zutrifft? Die Kritiken zu diesem Buch haben mich richtig neugierig darauf gemacht ;O)

Ich fand, es war ein interessantes Buch! Ich habe es von vorne bis hinten in drei Tagen verschlungen und war weder angewidert, noch besonders schockiert. Allerdings fand ich es als literarisches Werk auch nicht besonders hochwertig oder gar erotisch, angetörnt hat mich gar nicht, positiv erstaunt war ich vielmehr.
Es ist, was es ist, und das steht in dem Vorwort des Buches (und auch im weiteren Text): die schriftliche Selbstreflexion/ Spiegelung des sexuellen Verhaltens einer Frau, die halt ein wenig anders als andere mit ihrer Sexualität umgeht. Sie hat das Buch eigentlich für sich selbst geschrieben, es wirkt auch eher wie eine Tagebuchaufzeichnung. Dass es verlegt wurde, zeigt nur, welch großes Bedürfnis zur Beschäftigung mit dem sexuellen Verhalten in der Gesellschaft besteht. Leider halt eher nur auf der schriftlich-darstellerischen Ebene, denn als auf praktischem Niveau, und dafür legt Frau M. doch eine hervorragend kontroverse Diskussionsgrundlage vor.
Der Satz im Klappentext "Tabus gibt es für sie nicht" ist übrigens eine glatte Marketing-Lüge und gehört gestrichen. Das kann man imho so nicht stehen lassen.

Alles in allem beneide ich Frau M. um die erfrischende Leichtigkeit, mit der sie sexuell sein kann. Diese Freiheit wird in unserer Gesellschaft sehr schnell aberzogen und gilt fürderhin als "schmutzig". Das Sexualität eigentlich für uns Menschen die gleiche Wertigkeit wie Atmen, Schlafen, Essen und Trinken haben kann/sollte, geht mehr und mehr in "zivilisatorischer Sauberkeitserziehung" unter. Ob ein solches Verhalten nun riskant oder gar gefährlich ist, sei dahingestellt, laut Angaben der Autorin waren alle Beteiligten immer mit den vorgenommenen Handlungen einverstanden und hatten ihren Spaß dabei. Wo ist also das Problem?

Sex einfach als angenehme Beschäftigung zu definieren, wird heutzutage als primitiv angesehen und bestenfalls den Bonobos gegönnt (die aus diesem Grund übrigens seltenst im Zoo gehalten werden, es wäre zu „peinlich“). Ich denke das gemeinsam Essen/ Kaffeetrinken hat in unserer Gesellschaft eine Ersatzstellung eingenommen, um zu den essentiellen sozialen Streicheleinheiten und Entspannung zu kommen. Mir drängte sich beim Lesen der Kritiken jedenfalls bisweilen das allseits geduldete Bild Fast-food-verschlingender Menschen auf, die sich in trautem Zusammensein genüsslich dicke Happen in den weit geöffneten Rachen schieben, und die auf mich eher abstoßend wirken, als sexuell tätige Menschen in der Öffentlichkeit.
Sex ist inzwischen leider etwas, dass nur noch in Partnerschaft und unter hohem Erfolgsdruck (Orgasmus) praktiziert werden sollte, und Frau Catherine M. bricht mit ihrer Ansicht, dass man sich durchaus auch einfach nur spaßeshalber damit beschäftigen kann, hier meiner Ansicht nach das einzige Tabu. M. hat dass, was man gemeinhin einen "gesunden Appetit" nennt und keine Hemmungen in Bezug auf die Umsetzung. Das mag für manche Menschen zuviel des guten sein, aber sie würde ja nie jemanden zwingen, zu tun, was ihm nicht gefällt…

Ich denke, wenn mehr/alle Menschen die Möglichkeit entdecken würden, wieder etwas freier und offensiver mit ihrer Sexualität umzugehen, dann würde es weniger Missbrauchs-Situationen hinter verschlossenen Türen geben. Nennt das eine naive Einstellung, aber ich glaube daran und praktiziere selber gern. Die Art und Weise sollte jedem selbst überlassen bleiben, solange dabei niemand zu Schaden kommt. ;O)

So, alles in allem hab ich mich wohl mehr mit den Kritiken zum Buch, als mit dem Buch selbst beschäftigt, aber es war die Zeit wert! Vielen Dank noch mal an saigon für den Ray, und an rumble-bee für’s Schicken und für das tolle Lesezeichen. Ich hoffe, es wird noch viele weiter Leser und Kritiker zu diesem Thema geben und freue mich schon auf die weiteren Kommentare.
Da ich gerade die Adresse von Sudokris bekommen habe, reist das Buch nun weiter über den Kanal nach Schottland.

Journal Entry 10 by SudoKris from Lathones, Scotland United Kingdom on Tuesday, April 24, 2007
Gestern angekommnen, heute ausgelesen.

War nicht so mein Ding. Ich bin ja an sich ein Fan von 'Porno'literatur, aber dieses hier war mir zu kühl, zu distanziert (wie schon gesagt wurde in anderen Journals). Vielleicht liegt es an der Übersetzung? 'Fanny Hill' o.ä. ist mir 100x lieber!

(Und das Bild-logo ist mir ein wenig suspekt :-) )

Danke für's nach GB schicken, habe mich gefreut. Wartet jetzt auf seine Weiterreise.

Journal Entry 11 by Bonnie from Waldems, Hessen Germany on Monday, April 30, 2007
Heute ist das Buch angekommen. Da bin ich ja mal gespannt wie es mir gefällt.

01.05.2007
Heute habe ich das Buch schon ausgelesen. Ich kann nicht sagen, daß mir das Buch nicht gefallen hat, aber das ein oder andere Mal mußte ich doch den Kopf schütteln. Wer sich durch das Anschauen eines Pornos inspirieren läßt kann sicherlich alternativ auch zu diesem Buch greifen.

Morgen darf das Buch schon weiterreisen zu Tshael.

Vielen Dank für den Ray und fürs Schicken.

Journal Entry 12 by Tshael from Lüneburg, Niedersachsen Germany on Saturday, May 05, 2007
Hui, nach den Kommentaren bin ich wirklich gespannt auf das Buch!

Journal Entry 13 by Tshael from Lüneburg, Niedersachsen Germany on Sunday, May 13, 2007
Sorry, irgendwie hatte ich mir da etwas anderes vorgestellt - ich habe das Buch nach der Hälfte weggelegt, war mir etwas zu heftig.

Journal Entry 14 by Astraios from Braunschweig, Niedersachsen Germany on Tuesday, June 05, 2007
Na, der erbetene Lieferaufschub wegen Urlaubs hat ja wunderbar geklappt... am Wochenende wiedergekommen, heute in der Post gehabt. :-)
Etwas gedulden muß es sich aber trotzdem, ich bin mit meinem Urlaubsprogramm noch nicht ganz durch. :-(

Trotzdem danke für's schicken.

Journal Entry 15 by Astraios from Braunschweig, Niedersachsen Germany on Saturday, August 04, 2007
So, nun sitze ich hier mit dem gelesenen Buch und frage mich, wie wohl die meisten Vorleser auch, was ist das eigentlich? Eins ist mal sicher: erotische Literatur, wie im Klappentext behauptet, ist es sicher am wenigsten. Mal abgesehen von einigen Beschreibungen erotischer Handlungen und der Verwendung einschlägiger "Fachausdrücke" aus dem Grenzbereich zwischen Erotik und Pornografie, ist das Buch ungefähr so erotisch wie die Schilderung einer durchschnittlichen Alltagswoche.

Catherine M. hat(te) ein sexuelles Leben, das vielleicht nicht ganz dem "Normalfall" entspricht und sie hat ein Buch drüber geschrieben. So what! Ich kann die Aufregung und den Rummel, der darum gemacht wird beim besten Willen nicht nachvollziehen. Daß (auch) eine Frau explizit und ausschließlich ihr sexuelles Leben in der ersten Person zu schildert, daß sie es in einer sehr direkten Sprache tut und daß sie es mit großer Distanz in kühl, sachlichem Ton tut, halte ich im 21. Jahrhundert für schlicht selbstverständlich. Daß trotzdem soviel Trara drum gemacht wird zeigt nur, daß an vielen Köpfen 40 Jahre (sexuelle) Befreiung spurlos vorüber gegangen sind. :-(

Ich fand das Buch durchaus interssant zu lesen, wenn es mir auch etwas durcheinander vorkam. Mir fehlte so etwas wie ein roter Faden. Auch hätte ich mir etwas weniger Distanz gewünscht, die Technik kannte ich schon, mich hätte eher das persönliche Erleben interessiert, dann wäre möglicherweise auch das Prädikat "erotisch" angebracht gewesen. Auch der Bewertung mit Sternchen verweigere ich mich in diesem Fall, dieses Buch ist zu Vielschichtig, als es mit einer Zahl bewerten zu können.

Journal Entry 16 by roskilde from Kappeln, Schleswig-Holstein Germany on Friday, August 17, 2007
Gestern angekommen, Danke fürs schicken

3.9. Das Buch hat mir nicht so gefallen, kam rüber wie ne Aufzählung. 500 Seiten mehr und alles ausführlich beschrieben wär bestimmt ein tolles Buch geworden.

Journal Entry 17 by Goldoni from Regensburg, Bayern Germany on Friday, September 14, 2007
Das Buch ist heute angekommen. Vielen Dank, daß ich mitlesen darf!

Journal Entry 18 by Goldoni from Regensburg, Bayern Germany on Tuesday, December 04, 2007
Ich fasse es nicht, wie lange ich für dieses gar nicht so dicke Buch gebraucht habe. Ich habe zwar bald mit dem Lesen angefangen, musste mich aber regelrecht durch die Seiten kämpfen. Es war dann doch nicht so interessant wie ich zuerst dachte. Ich war ehrlich gesagt gar nicht schockiert über die sexuellen Erlebnisse der Catherine M.
Gruppensex, noch dazu an öffentlichen Orten, ist halt einfach Geschmackssache. Wahrscheinlich trauen sich das die meisten nur nicht, würden es aber gerne mal ausprobieren. In dem Buch waren viele Zeitsprünge enthalten, was das Lesen etwas mühsam machte. Was mich am meisten gestört hat: Man hat nicht den Eindruck, daß Catherine ihre sexuellen Abenteuer genossen hat. Es kam mir eher vor wie eine lästige Pflichtübung, das "Abarbeiten" einer To-Do-Liste. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, Sex sollte doch wenigstens Spaß machen!
Das Buch reist heute weiter zu Ophelia1. Die Adresse habe ich schon.

Journal Entry 19 by wingOphelia1wing from Goslar, Niedersachsen Germany on Saturday, December 08, 2007
Kam gerade mit der Post, danke!

Nachtrag 21.12.2007:
Auch ich kann mit diesem Buch nicht so viel anfangen. Es hat mich nicht schockiert, aber auch nicht gepackt - und stellenweise regelrecht gelangweilt: So etwa ab der 20. Beschreibung von Gruppensex, bei denen sich nur die Orte änderten (vom Bois de Boulogne zu irgendeinem anderen Treffen usw.) hatte ich das Gefühl, nun genug darüber gelesen zu haben. Abgesehen davon: Für meine sexuell eher konservative Seele hätte ich die Konstellation 1 Frau mit 20 Männern nur bedingt zu Gruppensex gezählt. Die Gedanken hin zur Selbsterniedrigung und weg von der sexuellen Freizügigkeit sind mir deshalb beim Lesen ebenfalls zahlreich in den Sinn gekommen. Der Stil erinnert lesetechnisch eher an einen Fachaufsatz als an eine Biografie. Stil und Frau erscheinen mir nach dem Lesen als stark unterkühlt, Fanny Hill und Moll Flanders fand ich da um Längen ansprechender...
Jedenfalls bin ich dankbar, dass ich an diesem ring teilnehmen durfte - ansonsten wäre ich früher oder später bestimmt in die Versuchung gekommen, es zu kaufen ;-)

Das Buch macht sich heute auf den Weg in vinterstorms Weihnachtsquartier.

Journal Entry 20 by vinterstorm from Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, December 27, 2007
Und da kam es auch heute an...
Habe das Vorwort und die bisherigen Kommentare gelesen und bin schon gespannt.

Journal Entry 21 by vinterstorm from Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, January 15, 2008
Hui, da kann ich mich nur den Meinungen bisher anschliessen. Kann der Dame nur dringend raten auch mal Spaß daran zu haben. Sie schreibt zum Teil ja selbst aus welchen Gründen sie das alles tut und nach Spaß klingt das wirklich selten. Schade...

Morgen früh geht die Reise weiter!

Journal Entry 22 by symphonie75 from Xanten, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, January 18, 2008
ist angekommen. Danke fürs schicken.

Das Buch werde ich in den nächsten Tagen in den freien Bücherschrank in der Hühnerstr. in Xanten stellen.

Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.