Wohlgeschmack und Widerwillen. Die Rätsel der Nahrungstabus

by Marvin Harris | Nonfiction |
ISBN: 3608931236 Global Overview for this book
Registered by irichild of Graz, Steiermark Austria on 4/9/2006
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Journal Entry 1 by irichild from Graz, Steiermark Austria on Sunday, April 09, 2006
Die Vielfalt menschlicher Ernährungsgewohnheiten.

Journal Entry 2 by irichild at OBCZ COCO HOUSE - geschlossen - in Graz, Steiermark Austria on Friday, April 28, 2006

Released 14 yrs ago (4/28/2006 UTC) at OBCZ COCO HOUSE - geschlossen - in Graz, Steiermark Austria

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

beim meet-up!

Journal Entry 3 by winglinguistkriswing from Remscheid, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, April 29, 2006
Sieht sehr interessant und spannend aus! Ich habe auch gerade im Coco House schon ein paar Seiten überflogen, und zwar darüber, ob Aborigines auch Dingos essen... ;)

Journal Entry 4 by winglinguistkriswing at Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, September 14, 2011
Völlig zu unrecht hat dieses arme Buch so lange auf meinem Lesestapel ausgeharrt, denn es bietet gleichermaßen spannende und lehrreiche Einblicke in die Nahrungspsychologie. Obwohl Essen so lebenswichtig wie selbstverständlich für uns ist, ist es wohl kaum "die natürlichste Sache der Welt", denn in jedem Kulturkreis ranken sich unzählige Vorstellungen und Mythen darum, was nun lecker, erstrebenswert oder gesund zu essen sei. (Eine Erfahrung, die sicher jeder schon einmal gemacht hat, wenn er ausgesprochene Fleischfresser, Vegetarier und Veganer im gleichen Freundeskreis vereint.)

Harris geht ein paar dieser Unterschiede höchst methodisch auf die Spur und findet meist eher wirtschaftliche und politische Gründe als die erwarteten klimatischen oder hygienischen. Zwar hätte ich mir manchmal auch eine tiefgreifendere Analyse auch der religiösen oder mythologischen Gründe gewünscht, aber Harris' Schlussfolgerungen sind auch ohne diese Dimension sehr überzeugend: ganz egal, ob man sich die "Kraft gegnerischer Seelen" einverleiben kann, Kannibalismus ist schlicht und ergreifend ein schlechtes Geschäft, wenn einem dafür wertvolle Arbeitssklaven entgehen! Hat man andererseits aber weder Äcker noch Bergwerke, auf denen sich Sklavenarbeit auszahlen würde, und herrscht generell eher Nahrungsmangel in der Gesellschaft, dann ist Menschenfleisch doch recht verlockend.

Man sieht schon: das Kannibalismuskapitel hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Aber dank des Kapitels über Pferdefleisch kann ich nun auch auswärtigen Besuchern viel besser das Phänomen des rheinischen Sauerbratens erklären. Guten Appetit!

Journal Entry 5 by winglinguistkriswing at Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, September 14, 2011

Released 8 yrs ago (9/14/2011 UTC) at Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Beim Büchertauschtreffen.

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