Gerade Linien. Sieben Jahre mit Heroin

by Ann Marlowe | Biographies & Memoirs |
ISBN: 3351025297 Global Overview for this book
Registered by greeneyemoony of Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany on 10/23/2005
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Journal Entry 1 by greeneyemoony from Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, October 23, 2005
Inlaytext:
in den sieben Jahren, in denen Ann Marlowe regelmäßig Heroin nahm, hatte sie eine feste Stelle als Investmentbankerin an der Wall Street und arbeitete als Musikredakteurin. Sie trieb Sport, achtete auf ihre Ernährung und war keinen einzigen Tag krank. Abhängig war sie, so sagt sie selbst, immer nur von der Faszination, die Heroin auf sie ausübte, nie von der Droge selbst. Ihren Drogenkonsum unterwarf sie einer Ordnung, die sie auf ihr Schreiben übertragen hat.

Journal Entry 2 by greeneyemoony from Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, October 24, 2005
Super, es kommt tatsächlich ein Ray zustande!

Teilnehmer (bis jetzt):
1. Tati2213
2. Piggeldy
3. deemaude
4. Torance
5. Bluodzibluoda
6. Paradise192
7. akkolady
8. schubia
9. knuffimausi
open end


Update 31.10.05: Hat sich heute auf den Weg zu Tati2213 gemacht

Journal Entry 3 by Tati2213 from Velbert, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, November 05, 2005
Heut angekommen. Ist noch ein Ring vorher dran, wird aber bald gelesen.

[Edit: 21.11.2005]

Von der Struktur her etwas schwer zu lesen, aber wahnsinnig interessant, eine andere Sicht der Sucht - so gar nicht nach den gängigen Klischees.

RELEASE NOTES:

macht sich per Büchersendung auf den Weg zu Piggeldy

Journal Entry 5 by Piggeldy from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, November 23, 2005
Das Buch ist gut bei mir angekommen!
Auf den zweiten Platz bin ich ja eigentlich nur deshalb vorgerutscht, weil alle anderen weit nach hinten wollten ;-) so wie ich eigentlich auch, aber immerhin hat das Buch (obwohl es gebunden ist) noch S-Bahn-Lektüre-Format :-)

Nachtrag, 29. November 2005: Eine interessante und meiner Meinung nach auch ehrliche Lebensgeschichte. Eine Geschichte über Drogenabhängige, die so gar nicht dem verbreiteten Bild von Süchtigen/Junkies entsprechen. Erschreckend, aber zugleich faszinierend, dass Ann Marlowe so distanziert darüber schreiben kann - erschreckend insbesondere deshalb, weil ich mich in einer ganzen Reihe ihrer Selbstbeschreibung wiederfinden kann... (Allerdings bin ich trotzdem das brave Mädchen geblieben, habe außer Alkohol weder Zigaretten noch sonstige Drogen jemals angerührt und habe das auch in Zukunft nicht vor!)

Jetzt fehlt nur noch die Adresse von deemaude, dann reist das Buch weiter!

Journal Entry 6 by deemaude from Langerwehe, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, December 08, 2005
das Buch ist schon vor ein paar Tagen gut bei mir angekommen, aber ich bin halt momentan ein wenig zerstreut und hatte immer die bcid vergessen oder das Buch nicht dabei...

ich habs auch schon zur Hälfte gelesen und finde es extrem gut. Anfangs hatte mich die leicht verdauliche Unterteilung von A bis Z ein wenig gestört, aber es ergibt sich trotzdem eine flüssige und zusammenhängende Erzählung die es nicht nötig hat eine chronologische Reihenfolge einzuhalten.

Wirklich beeindruckend finde ich den Abschnitt 'Glamour', in dem die Autorin aus einer amerikanischen User-Perspektive ihre Meinung über Drogenliteratur und die Verführbarkeit potentieller User beschreibt... auch wenn da nicht meine Meinung ausgedrückt wird (aus mitteleuropäischer nicht-User-Perspektive) gebe ich der Autorin vollkommen recht!

edit: 14. Dezember

seit einer Woche versuche ich dieses Buch weiter zu senden und nachdem alle Mißverständnisse und Überspringer geklärt sind wird sich das Buch jetzt bald auf den Weg zu Torance machen!


das Buch bekommt von mir die höchste Bewertung, weil es eine andere Art von Drogenerfahrung aufzeigt, die jedoch die selben Urschen beschreibt und im Verlauf der Abhängigkeit nicht als vergnüglicher Kindergeburtstag dargestellt wird. Der Unterschied zu anderen Heroingeschichten ist die Fähigkeit der Autorin, einem Berufsalltag nachzugehen und in den 7 Jahren ihres Konsums diesen Alltag aufrecht zu erhalten.

sehr gerne würde ich jetzt die Stellen zitieren, die überzeugen, dass dieses Buch lesenswert ist - allerdings wären diese Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und wenn nicht, würde ich vielleicht zu viel verraten.

Die reflektive Erzählweise hat mir sehr gut gefallen und wer feststellt, dass er dieses Buch (aus welchem Grund auch immer) nicht lesen will, dem MUSS ich hiermit nahelegen, wenigstens den letzten Abschnitt zu lesen.

den Originaltitel des Buches 'how to stop the time' finde ich übrigens treffender als die 'Übersetztung'!


Journal Entry 7 by Torance from Thale, Sachsen-Anhalt Germany on Thursday, March 23, 2006
Mir fiel grade auf, als ich den journal schreiben wollte, dass ich noch nicht mal nen caught-eintrag gemacht habe. Sorry.
Also, das Buch ist schon ne Weile bei mir. Ich bin Fertig und ich muß sagen es ist ein gutes Buch. Die einordnung von A-Z finde ich ist mal was anderes, aber irgendwie sehr passend. Es lenkt zwar ab und zu ein bisschen ab, aber es ließ sich trotzdem gut lesen.
Ich fand das Leben von Ann Marlowe gut dargestellt, und ich muß sagen, es war ziemlich krass( eines meiner lieblingswörter;o)).

Wenn ich die nächste Adresse habe darf es weiter.

Journal Entry 8 by SJJ-315643 on Monday, January 15, 2007
Dieses Buch ist ausserplanmässig bei mir gelandet, um seine Reise bald fortzusetzen.

Edit: Das Buch macht einen sehr interessanten Eindruck, und da es gerade hier ist, lese ich es auch. Danke, greeneyemoony, für die Möglichkeit!

Journal Entry 9 by SJJ-315643 on Tuesday, June 05, 2007
Ann Marlowes Erlebnisse haben mich nicht besonders berührt. Das liegt wahrscheinlich an der Alphabetisierung, durch die keine dichte Geschichte erzählt wird, sondern eher Bruchstücke, Anekdoten, Gedanken. Sie schildert ihr Leben sehr distanziert, auch ohne Heroin bleibt sie gefühlsreduziert. Manchmal kommt die Philosophin durch, manchmal die Bankerin - aber die wirklich Person blieb mir seltsam verschlossen, obwohl sie so viel von sich preisgibt. Und obwohl die sieben Jahren ihrer Abhängigkeit im Mittelpunkt stehen, fand ich ihre Berichte aus der damaligen Musikszene am interessantesten, die Rückblicke ihrer Kindheit habe ich meist nur überflogen. Beeindruckend finde ich, wie selbstreflektiert Ann Marlowe von all dem berichtet. Allerdings glaube ich nicht, dass ihre Auffassung der Sucht stellvertretend für den Großteil der Süchtigen gesehen werden kann, selbst wenn diese aus ähnlichen Kreisen stammen.

Danke, dass dieses Buch meinen Weg gekreuzt hat und eine Weile bleiben durfte. Es reist baldmöglichst weiter.

Journal Entry 10 by paradise192 on Sunday, June 17, 2007
ist gut angekommen, vielen dank!

Journal Entry 11 by paradise192 on Sunday, June 17, 2007
ist gut angekommen, vielen dank!

08.08.2007
war nicht so mein fall aber wahrscheinlich lag das an mir.
habe das buch schon vor einer woche weitergeschickt und hoffe es kommt gut an?!

Journal Entry 12 by akkolady from Duisburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, August 10, 2007
...und angekommen.

Journal Entry 13 by akkolady from Duisburg, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, December 13, 2007
Eine sehr nüchterne Betrachtung eines Lebens(abschnitts) mit Heroin. Insgesamt wirkt es sehr kühl und analytisch und eben -wie andere schon gesagt haben- so gar nicht typisch "junkiemäßig".
Ann Marlowe betrachtet sehr nüchtern die Vor- und Nachteile ihrer Drogensucht. Es ist auf keinen Fall "Werbung" für die Droge, was ich zunächst befürchtet habe.
Die Alphabetische Auflistung passt hervorragend zum gesamten Stil des Buches.

Journal Entry 14 by MelLila from Borken, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, February 08, 2008
Der Ring, bei dem ich dran bin.
Danke fürs Ausleihen und sogar persönliche vorbeibringen. Was für ein Service von akkolady *ggg*.
Ich werde es gleich als Nächstes lesen.

Journal Entry 15 by MelLila from Borken, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, February 19, 2008
Also, ich hab's bis S. 86 gelesen.
Gefällt mir nicht.
Die Tusse hat ja alles Mögliche genommen und sie war ja ach so behütet und darum sind ihre Eltern ja Schuld oder so.
Sie macht zwar keinen auf Selbstmitleid, das jetzt nicht, aber die ganze Art, wie sie schreibt, und dann die "Upper East Side" und die andere East Side und die Gesellschaftsschicht und jene...
Damit kenn ich mich nicht aus und es interessiert mich auch nicht sonderlich.
Die klare Struktur des Schreibens fand ich allerdings gut.

Ich schicke das Buch also nur relativ ungelesen weiter, da es mir insgesamt nicht zugesagt hat.

edit am 16.3.08: Bei Interesse einfach PM an mich, da es zur Zeit noch keine Nachleser auf der Liste gibt.

Journal Entry 16 by MelLila at Mülheim an der Ruhr, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, August 08, 2011
reserviert für eibia

Journal Entry 17 by MelLila at Borken, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, December 08, 2018
2011 meinerseits reserviert und dann kein Eintrag mehr. Hm, seltsam... Bin ich doch sehr gewissenhaft unterwegs!
Ich kann es leider nicht sagen, wo es sich befindet, ich bin zwischendurch mehrmals umgezogen und hab es leider nicht mehr gefunden und kann mich auch nicht mehr erinnern, ob ich es weitergeschickt und nur den JE vergessen habe.
Ich setze den Status mal auf TRAV... Sorry.

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