Brief an ein nie geborenes Kind

by Oriana Fallaci | Literature & Fiction |
ISBN: Global Overview for this book
Registered by seapig1 of Nürnberg, Bayern Germany on 7/22/2005
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Journal Entry 1 by seapig1 from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, July 22, 2005
Eine junge Frau spricht zu dem Kind, das sie erwartet, und versucht dabei, sich über ihre wechselnden Gefühle, ihre widersprüchliche Einstellung zu dem Ungeborenen klar zu wedrden.

Journal Entry 2 by seapig1 at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, January 24, 2008

Released 13 yrs ago (1/24/2008 UTC) at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Heute Abend zum Meetup um 19.00 Uhr

Journal Entry 3 by ekaterin4luv from Nürnberg, Bayern Germany on Friday, January 25, 2008
Ich habe schon mal was von diesem Buch gehört, und allein der Titel hat mich gereizt.

Journal Entry 4 by ekaterin4luv from Nürnberg, Bayern Germany on Monday, January 28, 2008
Nun, es hat mich lange nicht so intensiv berührt, wie ich gedacht habe.

Dieses Buch berührt viele Fragen und Themen, die teilweise zeitlos, teilweise aber nach typisch 70er Jahre klingen. Einerseits merkt man deutlich, daß sich die Zeiten seit dem Erscheinen des Buches Mitte der 70er deutlich gewandelt haben, so ist eine unverheiratete Mutter zu sein heute keine Schande mehr, jedoch bei den Karrieremöglichkeiten liegt noch einiges im Argen.
Eines der Fragen, die sich die Ich-Erzählerin stellt, ist die Frage, ob das Kind geboren werden will, bzw. ob es nicht, wenn es älter ist den Eltern Selbstsucht vorwirft, es geboren zu haben. Die Welt sei zu schlecht, zu böse..
Ich kann mich erinnern, daß dies auch noch in den 90ern, gerade wegen Krieg und Umweltzerstörung noch ein Thema war: kann man es verantworten, Kinder in die Welt zu setzen?. Heute scheint diese Frage sich nicht mehr zu stellen. Ich kenne niemanden, der seinen Wunsch, keine Kinder zu haben, damit begründet. Von mir selbst ausgehend kann ich nur sagen, daß sich mir während meiner kurzen Schwangerschaft diese Frage nie gestellt hat. Diese Frage wurde wohl langsam aber sicher schon vorher für mich positiv und für ein Kind entschieden.
Für die Ich-Erzählerin ist das Leben ein ständiger Kampf, und so ist es nicht verwunderlich, daß sie auch die Schwangerschaft als Kampf ansieht, ein Kampf zwischen zwei gegensätzlichen Bedürfnissen nach Freiheit. Und fängt schon in den ersten Wochen an, das Ungeborene auf den ewigen Kampf einzustimmen: "Hier bei uns, Kind, fügt jeder jemanden ein Leid zu. Tut er's nicht, unterliegt er. (...)Gut oder böse zählt nicht: das Leben auf dieser Erde hängt nicht davon ab. Es hängt von einem Kräfteverhältnis ab, das auf Gewalt gegründet ist." (S.61)
Und dann kommen die Schuldgefühle. Sie kämpft einerseits dagegen an, aber der ganze Prozeß zeigt, daß sie ihre Verteidigung auf ihrem eigenen Recht an ihrer Freiheit aufbaut, nicht an ihrer Unschuld am Tod ihres Kindes. Nein, mag Frau Fallaci sich schuldig fühlen,ich lasse mir das jedenfalls nicht einreden.

Journal Entry 5 by wingbcz-nuernbergwing from Nürnberg, Bayern Germany on Monday, February 11, 2008
Steht bei mir im Regal bis sich ein neuer Leser findet.

Journal Entry 6 by wingbcz-nuernbergwing at obcz, A Potential Bookcrosser -- Controlled Releases on Friday, March 13, 2009

Released 12 yrs ago (3/13/2009 UTC) at obcz, A Potential Bookcrosser -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Steht nicht mehr im Regal...

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