crossing california.

Registered by BunK of Pinneberg, Schleswig-Holstein Germany on 6/17/2005
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Journal Entry 1 by BunK from Pinneberg, Schleswig-Holstein Germany on Friday, June 17, 2005
Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Foto auf dem Schutzumschlag ist irreführend, wenn nicht gar abschreckend. Das sieht nach Frauenroman aus, trivialer Lesekost. Hier aber gilt die englische Weisheit: „Don't judge a book by its cover“. Denn Crossing California offenbart beträchtliche innere Werte. Adam Langers Debüt erinnert mit seinem satirischen Blick auf die amerikanische Familie sogar an die großartigen Korrekturen eines Jonathan Franzen, wenn es auch nicht mit dessen sprachlicher Brillanz konkurrieren kann. Bestechend an diesem im Chicago der frühen 80er Jahre angesiedelten Roman ist allerdings der ausgefeilte Aufbau und die Fähigkeit seines Autors, nicht weniger als zehn Hauptfiguren und mehr als ein Dutzend Nebenfiguren in eine überzeugende Geschichte zu verweben, ohne dass der Roman mit seinen annähernd 600 Seiten je unübersichtlich oder überladen wirkte.
Ganz im Gegenteil: Die drei Familien im Mittelpunkt -- Rovner, Wasserstrom und Wills, insgesamt fünf Teenager und fünf Erwachsene -- sind einem schon nach wenigen Kapiteln ans Herz gewachsen. Man verfolgt allzu gern ihren Lebensalltag in West Rogers Park, einem jüdisch geprägten Viertel, durchschnitten von der California Avenue, die auch als Gradmesser des sozialen Aufstiegs dient. Denn Überschreiten -- wie im Titel angedeutet -- sollte man sie von Osten nach Westen, wo die wohlhabenderen Familien wohnen. Die aber deshalb nicht glücklicher sind, wie die Rovners beweisen. Das Arzt-Ehepaar hat sich auseinander gelebt und versucht -- entschlossen, aber erfolglos --, sich gegenseitig zu betrügen. Das sind köstliche Szenen voller Tragikomik, die man gerne von Woody Allen verfilmt sähe. Und was Sohn Larry umtreibt, ist ebenso filmreif: mit jüdischer Rockmusik ein Star werden zu wollen -- dabei würde er für ein Date mit einem Mädchen wie Michelle Wasserstrom sofort sein Schlagzeug verpfänden.

Die süße Verzweiflung der Pubertät -- selten ist sie so schillernd und vielgestaltig in Szene gesetzt worden wie in diesem Roman. Und die Romanze zwischen zwei 13-Jährigen -- Jill Wasserstrom und Muley Wills -- ist in ihrer zarten Vergeblichkeit so etwas wie das insgeheime Zentrum des Buches und eine der rührendsten Liebesgeschichten, die jenseits des Kitsch denkbar sind. Nicht nur deshalb ist Crossing California ein weiterer Anlass, auf die US-amerikanische Literaturszene und ihre zahlreichen Talente aus hiesiger Sicht etwas neidisch zu sein. --Christian Stahl

literature.de, 5. September 2005
Fazit: Adam Langers Familienroman "Crossing California" ist ein Stück Zeitgeschichte und Kritik an selbiger. Der Autor enttarnt den Traum des schönen amerikanischen Westen als skrupellosen Alptraum des sozialen Aufstiegs.

geht an captain carrot
und danach an Piggeldy frühestens Juli 07

Journal Entry 2 by CaptainCarrot from Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, January 24, 2007
Heute ist das Buch angekommen. Huch - warum hat mir niemand erzählt, wie dick es ist? Bloß gut, dass es erst im Juli weiterreisen soll...
Herzlichen Dank, BunK!

Journal Entry 3 by CaptainCarrot from Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, July 03, 2007
Ach, die armen Kinder! Ich habe ja auch meine Pubertäts-Zores gehabt, und nicht zu knapp, aber was bin ich froh, nicht in den USA aufgewachsen zu sein...
(In Klammern gestehe ich mal, dass ich das Buch bisher habe liegen lassen - es war ja so viel Zeit - und jetzt erst lese. Heute abend werde ich damit fertig und schicke es morgen an Piggeldy.)
Das ist wirklich ein gut erzähltes Buch, die einzelnen Geschichten sind geschickt miteinander verknüpft. Meine Lieblingsfiguren nach zwei Drittel des Buchs sind Muley und seine Mutter, Charlie Wasserstrom und Gail Schiffer-Bass, Michelle und Gareth. Aber das ändert sich alle paar Seiten. Am meisten auf die Nerven geht mir Lana, dicht gefolgt von ihrer Mutter.
So, und gleich in der Mittagspause lese ich noch etwas weiter.

Journal Entry 4 by CaptainCarrot from Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, July 04, 2007
uch beendet und abgeschickt! Herzlichen Dank für den Ring - das Buch wäre mir sonst nie begegnet.

Journal Entry 5 by Piggeldy from Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, July 10, 2007
Welcher Teufel hat mich denn da geritten? O.o Ein wahrer Oschi von Buch^^ Keine Panik, bei mir verschwindet garantiert nix, aber ein bisschen warten muss es, bis es an der Reihe ist...

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