Das Foucaultsche Pendel (Fiction, Poetry and Drama)

by Umberto Eco | Literature & Fiction |
ISBN: 3423115815 Global Overview for this book
Registered by perezoso of Rauenberg, Baden-Württemberg Germany on 1/11/2005
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Journal Entry 1 by perezoso from Rauenberg, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, January 11, 2005
Amazon-Rezension:
Eco lässt den Leser arbeiten, 19. Januar 2004
Rezensentin/Rezensent: Reinhold Stansich (Mehr über mich) aus Kottingbunn, Österreich
Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen.

Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den Verschwörungstheorien rund um die Templer, Rosenkreuzer, Freimaurer, etc. Diese Erfahrungen sind derart verwirrend, dass man kaum mehr durchblickt, die Ideen die sich in den Köpfen des Erzählers und seiner Kollegen entwickeln sind derart absurd, dass man am liebsten schreien möchte. Schließlich entwickeln sie eine Theorie des "Großen Plans" deren Grundlage eine zufällige Konstellation von Worten ist, die ein Computer über einen Zufallsgenerator ausgewählt hat. Dieser "Große Plan" wird für alle drei zum Verhängnis. Zu all diesen chaotischen Theorien passt der anscheinend chaotische Erzählstil perfekt. Letztlich bleibt bloß noch der Schluss zu ziehen, dass all diese Verschwörungstheorien absurde Hirngespinste sind, so wie der "Große Plan" des Protagonisten. [Oder sollte Eco auch ein Mitglied des Templerordens sein und hat eben darum ein Buch geschrieben um alle zu verwirren - wer weiß ;-)]

Die Personen machen sehr interessante Entwicklungen durch und sind sehr tiefschichtig erzählt. Die Sprachgewalt Ecos kann man niemals anzweifeln und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Die Unmenge von Anspielungen auf andere Texte und Situationen die in dem Buch zu finden sind, zeigt welch großer Geist in Eco steckt. Unverkennbar ist auch, dass Eco extrem gut recherchiert hat.

Als Quintessenz kann man zusammenfassen: Große Sprache, perfekte Technik, interessante Figuren, umfangreiches Wissen - Eco hat sein Ziel erreicht, er hat sich ein Denkmal gesetzt. Für jeden der nun überlegt ob er das Buch lesen soll, nochmals die Warnung: Nehmen Sie sich viel Zeit und seien Sie bereit viele Stunden unter höchster Konzentration zu "arbeiten".

Journal Entry 2 by wingtigerlewing from Kürnbach, Baden-Württemberg Germany on Sunday, January 30, 2005
Beim ersten Heidelberger Meet-Up mitgenommen. Ganz schön dicker Wälzer, mal schauen wie viele Wochen ich da brauch um durchzukommen. Erstmal unter den TBR-Stapel schieben.

Journal Entry 3 by wingtigerlewing from Kürnbach, Baden-Württemberg Germany on Monday, March 28, 2005
Es gibt besseres um knapp 800 Seiten vollzukritzeln. Die ersten 100 Seiten ist man ein paarmal dabei aufzugeben, weil man nicht weiss was der Autor einem eigentlich mitteilen will. Dann kann man endlich für ein paar hundert Seiten einen roten Faden erkennen und es wird laaaangsam spannend, man fiebert einem dramatischen Höhepunkt entgegen, - der einfach nicht kommt. Und nach Tagen des Leseeifers ist das Buch urplötzlich zu Ende. Fazit: Erster Eco, letzter Eco!!!

Journal Entry 4 by wingtigerlewing at Brasserie Fritz in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, May 18, 2005

Released 14 yrs ago (5/20/2005 UTC) at Brasserie Fritz in Heidelberg, Baden-Württemberg Germany

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Mal schauen, ob das Buch beim Meetup einen interessierten Leser findet.

Journal Entry 5 by DarkestLady from Mannheim, Baden-Württemberg Germany on Saturday, May 21, 2005
beim Meet-Up mitgenommen. Interessieren würde es mich ja schon, nur ob ich auch wirklich dazu komme es zu lesen muß sich erst noch zeigen...

Mittlerweile hab ich's gelesen (immerhin dazu ist krank sein dann doch mal gut): hat mir sehr gut gefallen, auch wenn einige Passagen einfach von mir "überlesen" wurden (also nichts mit "arbeiten"), aber das hatte der Geschichte selbst nicht geschadet, die mich schon ziemlich in ihren Bann gezogen hat (ich mag Verschwörungstheorien!)

Journal Entry 6 by je-lirai from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Monday, July 25, 2005
Wurde mir von den verschiedenen Seiten des Frühstückstisches empfohlen, also habe ich es eingepackt. Trotz der vielen Seiten...

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