Segu

by Maryse Conde | Literature & Fiction |
ISBN: 3442093627 Global Overview for this book
Registered by wingkrimtangowing of Frankfurt am Main, Hessen Germany on 6/30/2004
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Journal Entry 1 by wingkrimtangowing from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Wednesday, June 30, 2004
Klappentext:
Ruhm und Untergang der mächtigen Stadt Segu am Niger sind eng verknüpft mit dem Schicksal Dusika Traorés und seiner Familie. Von ihren Abenteuern in einer Zeit des Umbruchs, von Sklavenhandel, muselmanischen Eroberungen und afrikanischen Zauberpriestern erzählt Maryse Condé in ihrer episodenreichen Familiensaga. Ein großer historischer Roman über eine versunkene Welt.

Der LiBeraturpreisverein hat diesem Buch den ersten LiBeraturpreis 1988 verliehen.

Bookring:

1. LillyFortune ab 5.7.nach Lauchhammer,Brandenburg
2. Holle77 (ab ca. 21.7.) Selm, NRW
3. Babajee Bochum, NRW
4. Zoe1971 Köln, NRW
5. Kiesel Stuttgart, BW
6. Goldpet Zweenfurt, Sachsen


und zurück an mich Frankfurt am Main

Journal Entry 2 by LilliFortune from Amberg (Oberpfalz), Bayern Germany on Monday, July 12, 2004
bin heute wieder nach Hause gekommen und da wartete schon das Buch auf mich. Ich werde mich sofort ans Lesen machen, um es rechtzeitig weiter zu schicken

Journal Entry 3 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, July 23, 2004
Da hat sich die freundliche Postbotin aber gewundert, als sie mir gleich vier Büchersendungen auf einmal an meine Ferienadresse bringen durfte.

Journal Entry 4 by wingholle77wing from Meschede, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, July 30, 2004
Ich habe die Lektüre gerade beendet und bin aus einer anderen Welt wieder zurückgekommen.
Da ich -nach all den historischen Anmerkungen etc.- einfach mal davon ausgehe, dass das Buch gut recherchiert ist, zeigt sich hier wieder einmal, welche Kulturen durch den Einbruch des Christentums und des Islams kaputtgemacht wurden und wie wenig Recht wir haben, andere Völker der "Kulturlosigkeit" zu bezichtigen.
Wahrscheinlich hätte Segu sich auch ohne den Islam irgendwann überlebt, aber warum müssen Menschen im Namen der Religion oft so grausam sein?
Für mich zeigt dieses "Kultur- und Sittengemälde" auch einen großen Nachteil der Globalisierung (obwohl man den Begriff damals noch nicht kannte, aber waren es nicht durchaus Anfänge?), nämlich die Gleichmacherei. Ich finde, dadurch verliert die Welt etwas von ihrer Farbigkeit.

Das Buch geht morgen weiter an Babajee.

Journal Entry 5 by Babajee from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, August 06, 2004
So, hier nur erstmal die Nachricht, dass das Buch gut bei mir angekommen ist.
Werde mich mal ans Lesen machen. - Das geht wohl nicht ganz so schnell, ist nämlich ´n dicker Wälzer.

Journal Entry 6 by Babajee from Bochum, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, August 08, 2004
Ganz mein Ding ist das Bucg nicht... drum les ich es auch nicht zuende.
Hoffe die nächsten Leser haben damit mehr Freude.
Aber vielen Dank, dass ich es lesen durft.

Journal Entry 7 by Babajee at Postamt Bochum-Linden in Bochum, Bookring -- Controlled Releases on Sunday, August 08, 2004
Released on Sunday, August 08, 2004 at Postamt Bochum-Linden in Bochum, Bookring Controlled Releases.

So , das Buch wandert weiter zu Zoe1971.

Journal Entry 8 by Zoe1971 from Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Wednesday, August 18, 2004
Um Himmels Willen! Jetzt ist zu den fünf dicken Wälzern, die ich noch vorher lesen muss (alles Bookringe oder -rays) auch noch dieses Monsterbuch (fast 700 Seiten) gekommen. Ich bitte schon jetzt um Verzeihung, dass ich recht lange brauchen werde, bis dieses Buch seine Reise fortsetzen kann... Naja, dafür hats ja nur ein paar Tage bei Babajee gelegen!

Trotz momentanem Lesestress freue ich mich schon auf diese Lektüre. Ich liebe Afrika! Und beim Durchblättern ist mir auch schon Moulay Idriss begegnet, der mir zuletzt in meinem Marokko-Urlaub über den Weg gelaufen war!

Foto: Bambara-Anwesen in Segu (im heutigen Mali)

Journal Entry 9 by Zoe1971 from Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, February 06, 2005
Foto: Brunnen vor einem Eingang der Karawiyyin-Universität in der Altstadt von Fès

Seeehr schwierig, etwas über dieses Buch zu sagen:

Zunächst einmal ca. 660 Seiten Text, bei denen ich ständig auf den (al hamdu l'illah!) mitgelieferten Stammbaum der Familie Traoré zurückblättern musste, um die Verwandtschaftsverhältnisse zu durchschauen. Vermutlich hätte sich die Autorin rund 200 Seiten sparen können, wenn sie nicht so starken Wert darauf gelegt hätte, ihr historisches Detailwissen zu demonstrieren. Aber gut, auch die Schilderungen der Inneneinrichtung einer Bambara-Hütte oder des Ablaufs der Bestattung eines Mansa sind Dinge, die eine/n wahre/n Afrika-Liebhaber/in interessieren können.

Mir kam bei der Lektüre zugute, dass ich sowohl in Nord- als auch in Schwarzafrika bereits gewesen bin. Deswegen fiel es mir nicht schwer, mir die Pracht von Fès genauso wie die Lebendigkeit der aus Lehm erbauten Stadt Segu vorzustellen. Ich fürchte, wenn man dieses Wissen nicht mitbringt, ist dieses Buch schier unlesbar. Ich hingegen geniesse folgende Schilderung und kann sie absolut nachvollziehen: "Gegen 1812 schien Fès seine Glanzzeit zu erleben. Die Stadt bestand aus zwei Teilen, Fès Dschedid, das Yacub ben Abd el-Makri el-Merini erbaut hatte, und Fès el-Bali, das sich am Hang des Wadi Fès entlangzog. Von Anfang an war Siga voller Bewunderung für diese Perle unter den Städten gewesen. Mit einem Schlag hatte er verstanden, was das Wort Relativität bedeutet, und dass Segu, in seinen Augen die schönste Stadt der Welt, in Wirklichkeit nur ein kleiner Marktflecken war. Baudenkmäler aus Marmor, Paläste aus Stein, Mausoleen, Schulen und Moscheen, die mit ihren auf Säulen ruhenden Ziegeldächern und ihren Gärten mit Brunnen aus kostbarem, lichtdurchlässigen Material an Einfallsreichtum und Harmonie miteinander wetteiferten. Im Herzen eines Parks aus Laubbäumen öffnete die Karawiyyin ihre achtzehn, mit ziselierten Bronzeplatten, Zeichnungen und Inschriften bedeckten Tore. Ihre oktogonalen Kuppeln, ihre Kapitelle, die Wölbungen ihrer Arkaden und die Friese ihrer Tore waren der subtile Ausdruck eines Geistes, von dem man sich kaum vorstellen konnte, dass er Menschen gehörte. Mit einem Gefühl tiefer Demut sah Siga zu, wie sich die Studenten unterschiedlichster Herkunft, Araber, Berber, Spanier, konvertierte Juden, Schwarze aus dem Sudan, vor den Toren drängten, und verstand, welche Faszination Wissen ausüben kann. Eines Tages wagte er sich auf den Patio vor und betrachtete tief beeindruckt die bunte Farbenpracht der Mauern, gold, purpur, türkis, smaragd..." (S. 254 f.)
- Einfach wunderbar!

Was mich vor allem gegen Ende des Romans zunehmend gestört hat, ist, dass das Buch aus jeweils wechselnder Perspektive, noch dazu immer nur aus der Sicht männlicher Familienmitglieder geschrieben ist. Es verliert kein Wort über die wahre Macht vieler Frauen in vielen Teilen Afrikas. Da hilft dann auch der treffende Spruch "Eine Frau, besonders wenn sie leidet, ist ja bekanntlich nicht mehr Herrin ihrer Worte." (S. 435) nicht wirklich weiter.

Das Ende des Buches ist nun auch noch ein bisschen unbefriedigend; gerade hat Mohammed für sich herausgefunden, was ihn eigentlich bewegt*, da zieht er auch schon in den Krieg. Und mitten in der Schlacht endet das Buch...

Der/die Leser/in erhält ein ganz gutes Gefühl über den Vormarsch des Islam in Afrika, was auch zum Verständnis heutiger Konflikte in der Region (siehe z. B. Darfur) beitragen kann.

Kurz und gut: Das Buch ist ein lehrreiches, aber kein besonders kurzweiliges Buch. Sicher Pflichtlektüre für Afrika-Fans, die eine Reise nach Mali planen, aber nicht zu empfehlen für Menschen, die noch nie in Afrika waren... - Hoffentlich finden sich über Bookcrossing noch genug geeignete Leser/-innen.

*) "Eben war Yassa mit ihrem Sohn an der Brust vorübergegangen, und es war wundervoll zu sehen, dass dieses kleine Wesen seiner Mutter die Lebensfreude wiedergegeben hatte. Und so war der Wunsch nach dem Körper einer Frau und - nicht ganz so unmittelbar, aber nicht weniger verwirrend - der Wunsch nach Vaterschaft in ihnen aufgekommen und mit der Erinnerung an Olubunmis schwärmerische Beschreibungen verschmolzen. (S. 662 f.)

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Das Buch reist weiter zu Kiesel, sobald ich die Adresse habe.

update 18.02.2005:
Da Kiesel sich nicht meldet, werde ich mal Goldpet nach seiner/ihrer Adresse fragen!

Journal Entry 10 by Zoe1971 at Büchersendung in per Post, A Bookring -- Controlled Releases on Sunday, February 20, 2005

Released 14 yrs ago (2/21/2005 UTC) at Büchersendung in per Post, A Bookring -- Controlled Releases

WILD RELEASE NOTES:

RELEASE NOTES:

Das Buch reist weiter zu goldpet.

Viel Spaß damit!

Journal Entry 11 by winggoldpetwing from Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz Germany on Thursday, February 24, 2005
Das Buch ist Heute bei mir eingetroffen. Da auch ich noch einige dicke Bücher zu lesen habe, wird es noch etwas dauern.

Journal Entry 12 by winggoldpetwing from Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz Germany on Wednesday, April 20, 2005
Nun habe ich auch dieses Buch durchgekaut. Es ist ziehmlich verwirrend und am Schluß etwas langwierig. Man muss oft in der hinteren Liste und auf verschiedene vorrangegangene Seiten nachschlagen um auf den Laufenden zu sein.

RELEASE NOTES:

Nun ist das Buch endlich auf der Heimreise. Danke das ich mitlesen durfte.

Journal Entry 14 by wingkrimtangowing from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Saturday, April 30, 2005
Auch dieser Bookring ist wieder wohlbehalten zu mir zurückgekehrt.

Journal Entry 15 by Komma from Würzburg, Bayern Germany on Wednesday, June 14, 2006
Hu was für ein Wälzer, wird wohl ein bischen dauern bis ich anfangen kann zu lesen, ich habe gerade mal Buchringstau.
Vielen Dank an krimtango, dass ich auch noch mitlesen durfte.

Journal Entry 16 by Komma from Würzburg, Bayern Germany on Friday, July 28, 2006
Ich habe jetzt ein ganz schlechtes BookCrossing-Gewissen, erst bestelle ich mir bei krimtango "Segu" und dann merke ich beim Lesen ich komme nicht in die Story hinein. Das liegt nicht am Thema, das ist interessant, an der Sprache auch nicht, ich werde es wieder zu krimtango zurückschicken, trotzdem vielen Dank für´s Ausleihen.

Journal Entry 17 by wingkrimtangowing from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Tuesday, August 22, 2006
Das Buch ist wieder heil zuhause gelandet, vielen Dank, Komma. Mir geht's auch manchmal so, dass ich in eine Story überhaupt nicht reinkomme. Aber da es so viele Bücher gibt, die ich noch nicht gelesen habe, mache ich mir auch kein schlechtes Gewissen daraus, mitten drin aufzuhören.

Journal Entry 18 by lambrusco27 from Frankfurt am Main, Hessen Germany on Wednesday, December 12, 2007
Lesestoff für die Feiertage gesichert

Journal Entry 19 by lambrusco27 at Sportfabrik FTG Frankfurt in Frankfurt am Main, Hessen Germany on Monday, March 30, 2009

Released 10 yrs ago (3/29/2009 UTC) at Sportfabrik FTG Frankfurt in Frankfurt am Main, Hessen Germany

WILD RELEASE NOTES:

WILD RELEASE NOTES:

in der Damen-Umkleide

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