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It's a special day for BookCrossing and we hope you'll make it a good one. Ballycumber just posted a short message in the Announcements forum, you can read it here.

Russischer Sommer

by Irene Fritsch | Mystery & Thrillers |
ISBN: Global Overview for this book
Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 3/31/2022
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Thursday, March 31, 2022
Die geheimnisvolle Gräfin Hohenstein, der russische Fürst Popow und der ehemalige sibirische Sträfling Smirnow treffen im Berlin der 1920er Jahre aufeinander. Die Gräfin, von Haus aus eigentlich ein armes Dienstmädchen, betreibt in ihrem Haus einen illegalen Glücksspielsalon für höchste Kreise. Smirnow organisiert alles und zweigt viel Geld für sich ab. Der Fürst hält sich als Dokumentenfälscher über Wasser. Als Leschnikow, der früher in Russland sowohl Smirnow als auch Popow denunziert hatte, in Berlin auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.

Irene Fritsch, Jahrgang 1942, hat Klassische Philologie studiert. Über 30 Jahre war sie im Schuldienst tätig. Im Textpunkt Verlag hat sie seit 2010 mehrere Romane rund um den Lietzensee publiziert.

1. April 2022 Das war wieder ein spannender historischer Berlin-Krimi. Ich mag diese Geschichten rund um den Lietzensee mit den eingeflochtenen historischen Begebenheiten. Diesmal geht es um die russischen Emigranten, die in Berlin versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen, viele auf anständige Weise und der eine oder andere auf weniger ehrliche Art. Das wird von der Autorin in gehabter Manier wieder richtig toll beschrieben. Auch der Lietzensee, Erwin Barth und das Parkwächterhaus gehören wieder dazu. https://de.wikipedia.org/wiki/Lietzensee Eigentlich recherchiert die Autorin immer richtig gut, aber dass es in den 1920er Jahren ein "Flüchtlingslager auf dem Tempelhofer Feld" für russische Geflüchtete gab, möchte ich bezweifeln. Auch heißt es nicht "Bortsch" sondern Borschtsch. Auch der Klappentext und der Rückentext stimmen nicht, nicht Fürst Popow sondern Smirnow arbeitet im illegalen Spielsalon. Und im Verlagstext https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1062618323 wird von "ihrem Haus im Grunewald" gesprochen, der Lietzensee befindet sich nicht im Grunewald. Aber das sind Kleinigkeiten, die dem Lesevergnügen nicht geschadet haben.

Mehr zum Thema "Russen im Berlin der 1920er Jahre" kann man hier nachlesen:

Eine Studie zur russischen Kultur im Berlin der 1920er-Jahre
Anna Fortunova: Russische Kultur im Berlin der Weimarer Republik (Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, Bd. 105), Olms, Hildesheim 2019
(nmz) - Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich Berlin zu einem Zen­­t­rum der Auslandsrussen, die vor dem bolschewistischen Regime, dem Bürgerkrieg und wirtschaftlicher Bedrängnis aus ihrer Heimat geflohen waren. „Man trifft hier ganz Moskau“ (Andrej Belyj); „auf Schritt und Tritt hörte man russisch reden. Dutzende von russischen Restaurants öffneten ihre Pforten: mit Balalaikas, mit Zigeunern, mit Gerstenfladen, mit Schaschliks und natürlich dem obligatorischen Sprung in der Seele“ (Ilja Ehrenburg). Der Höhepunkt war mit über 350.000 Russen im Herbst 1923 erreicht, solange der Rubel eine relative Stärke gegenüber der (hyperinflationären) Reichsmark ausspielen konnte; mit der Einführung der Rentenmark zogen viele Russen dann weiter nach Prag oder Paris. ..... https://www.nmz.de/artikel/die-deutschen-verstehen-uns-gar-nicht

Reisen wir zurück in das Berlin der Weimarer Republik in die 1920er Jahre. Das Leben in Westeuropa war zu dieser Zeit nicht besonders einfach. Deutschland hatte den Krieg verloren und litt unter Kriegsschulden und revolutionären Unruhen. Die Inflation machte das Leben in Deutschland aber auch billiger, als in vielen anderen Ländern.
In Russland tobte nach einer Revolution 1917 ein grausamer Bürgerkrieg. Wer es sich finanziell erlauben konnte oder Gegner der Bolschewiki war, versuchten dem Bürgerkrieg zu entkommen und floh. So kamen viele Menschen aus Russland auch nach Berlin, es wird heute von etwa 360000 Menschen gesprochen. Sie gehörten ganz verschiedenen politischen, sozialen, religiösen, ethnischen und kulturellen Gruppen an und die meisten hofften auf eine schnelle Rückkehr in ihre Heimat.....
https://vonortzuort.reisen/deutschland/berlin/charlottengrad/

Reserviert für Micha-Berlin

Frohe Ostern, lieber Micha-Berlin! Gute Reise, Buch!

Journal Entry 3 by Micha-berlin at Neukölln, Berlin Germany on Friday, February 23, 2024
Schöner Krimi mit viel Lokalkolorit. Das Buch geht nun (endlich!) wieder zu Andrea-Berlin :-))

Journal Entry 4 by wingAndrea-Berlinwing at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Friday, February 23, 2024
Das Buch ist wieder bei mir und ...

Journal Entry 5 by wingAndrea-Berlinwing at Bücherzelle die LebensStadt e.V. in Zossen, Brandenburg Germany on Friday, February 23, 2024

Released 1 mo ago (2/24/2024 UTC) at Bücherzelle die LebensStadt e.V. in Zossen, Brandenburg Germany

WILD RELEASE NOTES:

... kommt mit nach Zossen.

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