10 Jahre Jüdisches Gemeindehaus Berlin

by Heinz Galinski (Hg.) | Nonfiction | This book has not been rated.
ISBN: Global Overview for this book
Registered by wingLilliannewing of Wilmersdorf, Berlin Germany on 10/19/2021
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Journal Entry 1 by wingLilliannewing from Wilmersdorf, Berlin Germany on Tuesday, October 19, 2021
Ein unregistriertes Buch aus einer BücherboXX. Vielen Dank für die Spende.

Zum Buch
Das Jüdische Gemeindehaus im Berliner Ortsteil Charlottenburg ist ein denkmalgeschütztes Gebäude. Es steht wie kein anderes Gebäude als Symbol für den Neuanfang Jüdischen Lebens in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust.
Neubau des Gemeindehauses
Eröffnungsfeier am 27. September 1959

Im Berliner Untergrund hatten ca. 1400 Berliner Juden die Verfolgungen überlebt und aus den Vernichtungslagern kamen rund 1900 Überlebende nach Berlin zurück, sodass die ersten jüdischen Gottesdienste nach dem Zweiten Weltkrieg bereits im Sommer 1945 stattfanden. Zudem hatte sich parallel zur Teilung Berlins 1953 die Teilung der Jüdischen Gemeinde vollzogen: Ein kleiner Teil der Mitglieder blieb im damaligen Sowjetischen Sektor, während der größere Teil in die westlichen Sektoren übersiedelte. Die traditionellen Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung in der Oranienburger Straße lagen nun in Ost-Berlin. Ab 1953 zog deshalb die Verwaltung der Westgemeinde in das Jüdische Krankenhaus in die Iranische Straße. Für große Veranstaltungen wurde der Saal des ehemaligen Logenhauses in der Joachimsthaler Straße 13 genutzt, in dem sich heute die Orthodoxe Synagoge Joachimsthaler Straße befindet.

Im Jahr 1954 wurde das Grundstück, zu dessen Verkauf sie 1939 gezwungen worden war, an die jüdische Gemeinde restituiert. Am 9. November 1956 fand ein Treffen von Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der Stadt Berlin statt, woraufhin das Abgeordnetenhaus 1957 beschloss, den Abriss der alten Synagoge und den Aufbau eines neuen jüdischen Gemeindezentrums zu finanzieren. Hierzu wurde ein Architekturwettbewerb ausgelobt, an dem sieben Berliner Architekten, ein israelischer und ein Frankfurter Architekt sowie das Bochumer Architekturbüro Dieter Knoblauch und Hans Heise teilnahmen.[5]

Bereits drei Wochen nach Ablauf der Abgabefrist, am 15. Januar 1958, wurden die Architekten Dieter Knoblauch und Hans Heise am 5. Februar 1958 mit dem Bau beauftragt. Sie hatten 1959 ebenfalls die Neue Synagoge in Essen entworfen. Die Abbrucharbeiten der alten Synagoge dauerten von 1957 bis zum 29. Mai 1958, aber die Grundsteinlegung für den Neubau erfolgte bereits am 10. November 1957, 19 Jahre nach der Zerstörung der alten Synagoge, durch den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Heinz Galinski und den kurz zuvor gewählten Regierenden Bürgermeister Willy Brandt. Zur feierlichen Zeremonie sang der Kantor der Jüdischen Gemeinde Estrongo Nachama und der Chor der Synagoge Pestalozzistraße.

Am 10. November 1958, ein Jahr nach der Grundsteinlegung und 20 Jahre nach Schändung der alten Synagoge wird das Richtfest gefeiert, zu dem wiederum Galinski und Brandt sprechen.

Am 27. September 1959 übergab Willy Brandt den Neubau feierlich an die Jüdische Gemeinde, indem er im Großen Saal symbolisch den Schlüssel an Heinz Galinski überreichte. Anwesend waren dabei hohe Vertreter des Senats von Berlin, der Bundesregierung, der Westalliierten und viele Mitglieder der Jüdischen Gemeinde. [wiki]

Journal Entry 2 by wingLilliannewing at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany on Tuesday, October 19, 2021

Released 1 mo ago (10/22/2021 UTC) at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Dieses Buch reist weiter ... to whom it may concern. Viel Freude damit!

Am 18. Oktober 1941, vor 80 Jahren, verließ der erste Berliner "Osttransport" mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódż). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk, Kowno, Riga, Piaski, Warschau, Theresienstadt, Sobibor, Rasik und Auschwitz.


» … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 80 Jahren.

Die Veranstaltung ist corona-bedingt nicht-öffentlich. Sie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de/aktuelles einsehbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Dieses Buch wird anlässlich des Besuches der Studierendengruppe der Görlitzer/Zittauer BücherboXX-Initiative freigelassen. Schön wäre, wenn es in die dortigen BücherboXxen wandern könnte. Vielleicht höre ich etwas davon?

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