Alles Geld der Welt

by Gerhard Loibelsberger | Literature & Fiction |
ISBN: 9783839226865 Global Overview for this book
Registered by StyriaBuecherei of -- irgendwo in Oberösterreich, Oberösterreich Austria on 6/14/2020
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Journal Entry 1 by StyriaBuecherei from -- irgendwo in Oberösterreich, Oberösterreich Austria on Sunday, June 14, 2020
Vielen Dank an den Verlag für dieses Buch!

Inhalt
https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/alles-geld-der-welt.html

Dieser interessante Roman wird demnächst als Patenbuchring reisen

Journal Entry 2 by wingeligiwing at Leonding, Oberösterreich Austria on Saturday, June 20, 2020
Wien 1873. Der Aufstieg und Fall des Wiener Bankhauses Strauch - eine Geschichte über Börsenspekulanten, Bauherren und Immobilienhaie. Und über die kleinen Leute, die davon träumen, rasant reich zu werden. Im Dreivierteltakt des Wiener Walzers dreht sich alles immer schneller und schneller und die Menschen stürzen sich in finanzielle und erotische Abenteuer.
Willkommen inmitten des Booms der Wiener Gründerzeit und dessen abruptem Ende, dem Börsenkrach am 9. Mai 1873.
(Buchrückseite)

wer liest mit?
- eligi (gelesen)
- fannynatalie (gelesen)
- rebilis (gelesen)
- efell (gelesen)
-
-
- und nachher zum nächsten Salzkammerguttreffen

und nicht vergessen liebe Mitleserinnen und Mitleser,
der Verlag freut sich über aussagekräftige Journaleinträge/Rezensionen!

Journal Entry 3 by wingeligiwing at Leonding, Oberösterreich Austria on Sunday, June 28, 2020
Ein toller Roman der die Leser ins 19. Jahrhundert zurückholt, ins Jahr 1873. In den Kapiteln von Jänner bis Mai kann man miterleben, wie die Wirtschaft und die Börsengeschäfte florierten - Jedermann wollte ein Stück vom riesigen Geldkuchen - bis zum großen Zusammenbruch kurz nach der Eröffnung der Weltausstellung in Wien.
Erschüttert hat mich der Lebenswandel der Hauptfigur des Romans, Baron Heinrich von Strauch. Abseits seiner Bankgeschäfte ist er ständig hinter den Frauen her - zusätzlich zu seiner Dauerfreundin (mit von ihm finanzierter Wohnung) und zum Dienstmädel (die ihm immer und überall zu Diensten ist) vergnügt er sich mit vielen weiteren Frauen. Nur seine Ehefrau lässt er links liegen und vermeidet möglichst den Kontakt mit ihr.
Jaja, die gute alte Zeit!

Trotzdem lese ich historische Romane aus Österreich immer wieder gerne.
Noch dazu wenn sie so brillant geschrieben sind wie dieses Buch.

Der Buchumschlag ist bei diesem Buch sehr ansprechend gestaltet, jedoch wundere ich mich dass "Der Kuss" als Coverbild gewählt wurde, da dieses Gemälde von Gustav Klimt erst 1908/09 gemalt wurde.

nun reserviert für die nächste Mitleserin

Journal Entry 4 by wingfannynataliewing at Wien Bezirk 08 - Josefstadt, Wien Austria on Saturday, July 04, 2020
Wie auch alle früheren Romane von Gerhard Loibelsberger, habe ich auch diesen in einem Zug verschlungen. War in den Krimis der urige Polizeikommissar Nechyba die Hauptperson, fokussiert sich dieser Roman um die Wiener Weltausstellung, den Börsekrach von 1873 und die fiktive Familie Strauch.

Der Vater, der noch Aaron Rosenstrauch hieß und sich nach dem Wiener Kongress als Geldverleiher der Adeligen etablierte, ist zu Beginn des Buches tot. Durch Taufe und grenzenlose Bemühungen hat er sich in einen Antonius von Strauch verwandelt, und sein Sohn, „der Herr Baron“, Heinrich von Strauch, ist Held der Geschichte, in der es um viel Geld und schmutzige Geschäfte geht. Heinrich lebt in seinem Barockpalais durch ein Stockwerk getrennt von Frau und Kindern, von denen er nichts wissen will, und gibt sich ausschließlich seinem Vergnügen hin. Während er seine Dienerschaft schikaniert und sich mit "süßen Mädeln" in der Vorstadt vergnügt, überlässt er die Geschäfte einem Mitarbeiter und schlittert in den Untergang.

Das Zeitkolorit ist hervorragend gelungen. Der Börsenboom Mitte des 19. Jahrhunderts im Gefolge der Bautätigkeit an der neuen Ringstraße endete im Börsekrach des Schwarzen Freitags, am 9.5.1873. Die Weltausstellung wurde auch aufgrund eines Choleraausbruchs in Wien (dessen Schilderung ich im Roman vermisse) zum finanziellen Desaster.

Im Epilog räsonniert Strauchs Friseur Pöltl über den Bankrott des realen Bankiers Epstein und den Selbstmord dessen Mitarbeiters Taußig (der im Roman einst Kunde bei ihm war) und auch über das Gerichtsurteil gegen den Anlagebetrüger Placht, dem auch er auf den Leim gegangen war. Heinrich von Strauch lebt als kreativer Buchhalter eines Unterweltbosses gute 30 Jahre weiter und "erbt" als Lebensgefährtin eine ehemalige Prostituierte. Ehemals von Gier und Größenwahn getrieben bleiben ihm wie vielen nur noch die Erinnerung an bessere Zeiten und die Melancholie.

Journal Entry 5 by rebilis at Linz, Oberösterreich Austria on Thursday, July 30, 2020
Das Buch ist bei mir. Die Tasche war doch etwas leichter als beim Hinkommen zum BC-Treffen in der Gerberei.

Journal Entry 6 by rebilis at Wien Bezirk 06 - Mariahilf, Wien Austria on Thursday, September 10, 2020
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Einerseits spielt es in einer Zeit, von der ich leider sehr wenig Ahnung habe und andererseits finde ich es spannend, viele der Orte zu kennen. Auch die "Dialekt"-Einwürfe tragen zur Erheiterung und Auflockerung bei.
Ich habe mir eher ein wissenschaftliches Buch erwartet und war angenehm überrascht.
efell, du bist die nächste Leserin im bookring. Ich werde es bei nächster Gelegenheit zur Post bringen und dir schicken. Du kannst dich darauf freuen.

Das Buch reist heute, 25.09.2020, weiter zu efell.

Journal Entry 7 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Monday, September 28, 2020
Herzlichen Dank für dieses neue Patenbuch! Bin gespannt auf die Reise in die Vergangenheit!
So toll ist die Vergangenheit ja auch nicht - entweder wirst Du als Frau links liegen gelassen oder als Mätresse ausgebeutet. Diese einzige Lust auf Frauen vom Bankmann Heinrich von Strauch war schon etwas zu extrem, vom Bankgeschäft hat er sich zurückgezogen, weil er das Unheil schon geahnt hat und alle seine Vollmachten seinem Freund Ernstl überließ, der das voll ausgenützt hat. Dass Heinirch von Strauß dies einfach so hingenommen hat, überhaupt nicht um irgendetwas gekämpft hat, war schon sehr eigentümlich. Gut gefallen haben mir die Plaudereien beim Babier auch mit historisch bekannten Persönlichkeiten.
Jedenfalls historisch ein sehr interessanter Wirtschaftroman - Spekutation an der Börse kann nie ewig gut gehen, wie auch immer wieder aktuelle Crashs bezeugen.
Die Weltausstellung in Wien muss schon eine sehr große Aktion gewesen sein, vielleicht hat sich das Bankenhaus eh nicht mit Krediten übernommen - da erfährt man leider nichts mehr. Die Rotunde ist jedenfalls immer noch ein Begriff.

Journal Entry 8 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Wednesday, February 10, 2021

Released 2 mos ago (2/10/2021 UTC) at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Dieses wunderbare Buch reist zu eligi weiter. Danke für Deine Lesereise ins alte Wien!

Gerne gebe ich das Buch in den BC-Kreislauf. Daher freut es mich, wenn du etwas zu dieser Geschichte schreiben kannst. Ich bin auf die nächsten Einträge gespannt, danke!
Viele erholsame Stunden und Spaß beim Lesen!

Du hast übrigens nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Gemeinschaft von Leserinnen und Lesern gefunden, die Bücher lieben und sie mit anderen teilen.

bookcrossing - Bücher finden, lesen, weitergeben ist ein wunderbares Hobby - mach auch mit!

Journal Entry 9 by wingeligiwing at Leonding, Oberösterreich Austria on Saturday, February 13, 2021
danke,
jetzt ist das Buch wieder bei mir und wartet auf das nächste Salzkammerguttreffen um dort weitere Leserinnen und Leser zu finden

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