Samstagabendhelden. Persönliche Begegnungen mit den legendärsten Stars aus Film, Funk und Fernsehen

by Tim Pröse | Biographies & Memoirs |
ISBN: 9783453201903 Global Overview for this book
Registered by winglitrajunkiewing of Pretzfeld, Bayern Germany on 9/30/2019
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Journal Entry 1 by winglitrajunkiewing from Pretzfeld, Bayern Germany on Monday, September 30, 2019
Ein einziger Punkt fehlt mir noch für die efell Lesechallenge 2019: Zahlen 7: Wochentag im Titel - durch diesen Zufallsfund, den ich vorgestern in Kulmbach kaufte, ist es nun nur noch eine Frage der Zeit, bis ich die 100 % erreicht haben werde.

Klappentext
»Das war spitze!« - Showgiganten hautnah
Tim Pröse spürt dem Gefühl einer ganzen Generation, einer Epoche nach und porträtiert die großen Entertainer, Schauspieler, Künstler, mit denen wir aufwuchsen, die uns begleitet, geprägt, erheitert und über viele Jahre die Familienabende vor dem Fernseher bestimmt haben. Mit Udo Lindenberg fährt er auf dessen »Rockliner«, Barbara Schöneberger erlaubt ihm als bisher einzigem Journalisten wirklich private Einblicke, Götz George und Pierre Brice geben ihm ihre letzten Interviews… Pröse trifft Thomas Gottschalk, Christiane Hörbiger, Hape Kerkeling, Konstantin Wecker, Jan Fedder, Alfred Biolek und lässt Legenden wie Udo Jürgens, Loriot, Hans-Joachim Kulenkampff, Harald Juhnke, Günter Strack und andere noch einmal für uns aufleben. Wie keinem Zweiten gelingt es ihm, Menschen zu öffnen, Stimmungen einzufangen und vergrabene Gefühle und Geschichten ans Licht zu holen. Die Wiederauferstehung des Samstagabend-mit-der-Familie-vor-dem-Fernseher-Gefühls.

Meine weiteren Werke dieses Autors

Journal Entry 2 by winglitrajunkiewing at Pretzfeld, Bayern Germany on Monday, October 07, 2019
Tim Pröse beschreibt offen und ehrlich seine Bewunderung für die beschriebenen Personen, ohne je in kritiklose Lobhudelei zu verfallen. Er fügt auch immer wieder eigene Erlebnisse hinzu (sei es, daß er das "Samstagabendgefühl" seiner Kindheit und Jugend beschreibt - da ich nur wenige Jahre älter bin, kann ich das größtenteils bestätigen -, sei es, daß er von besonderen Begebenheiten bei den Interviews erzählt). Man erfährt viel aus diesem Buch, das man als bloßer Zuschauer nicht wußte. Wo seine Idole Schwächen zeigen (z. B. Trunksucht, Drogenmißbrauch, oder zerrüttete Beziehung) spricht er das an, häufig thematisieren es die Interviewten auch selbst, aber Häme und Schadenfreude gibt es nicht, vielmehr liegt der Schwerpunkt auf der lebensphilosophischen Botschaft: Auch die ganz großen Stars werden vom Schicksal gebeutelt, im Idealfall wachsen sie aber an den überwundenen Schwierigkeiten und sind stets genau da diszipliniert, wo es darauf ankommt: Dem Publikum das zu liefern, wofür es bezahlt hat. Aus solchen überwundenen Schwierigkeiten kann ich als Leser selbst die Schlußfolgerungen für mein Leben ziehen, Probleme richtig einordnen und lernen, wie viel Kraft in einem Menschen stecken kann - wenn er sich nur nicht selbst aufgibt.

Mich persönlich hat am meisten das Kapitel über Konstantin Wecker berührt, hier ist auch der Aufbau sehr vollständig: Einleitender Text, Interviewfragen (in Fettdruck), die Antwort des Interviewpartners und (kursiv gedruckt) ein etwaiger Kommentar des Autors. Nicht alle Kapitel enthalten solche direkten Frage-/Antwortpassagen und die, die es nicht hatten, fand ich immer etwas schwächer - aber wenn der zu beschreibende Mensch schon verstorben war, bevor des Autors Journalistenkarriere überhaupt begann, dann geht es halt nicht anders.

Auf das zweite Treppchen kommt das Kapitel über Thomas Gottschalk, der für mich mehr mit "Pop nach 8" zu tun hat als mit "Wetten daß", denn die Radiosendung habe ich als Jugendlicher leidenschaftlich gern gehört, die Fernsehshow nach Elstner fiel bei mir dagegen schon in die fernsehlose Zeit. Dazu kommt natürlich die räumliche Nähe zum Heimatort Kulmbach und nicht zuletzt die Tatsache, daß wir eine gemeinsame Lieblingseisdiele haben.

Fazit: Nach der Lektüre dieses Buches fühlt sich die Welt ein bißchen weniger zerrissen an, das Licht der Hoffnung, daß alles noch gut ausgehen möge, leuchtet wieder heller und die Motivation, seine eigene Kreativität, Leidenschaft und individuellen Stärken in die Gesellschaft einzubringen, ist erheblich gesteigert.

Markante Zitate
* Dieses Buch möchte aber auch ein Lebensgefühl nachzeichnen. Viele von uns spüren, dass wir am Ende einer Epoche stehen und dass nichts bleibt, wie es war. Wir sehen, dass die echten Typen, die Charaktermenschen, langsam abtreten oder aussterben. (Vorwort, S. 15)
* »Ich war nicht gut genug. Sonst hätte ich am 20. Juli zum Widerstand gehört. Aber für den schauerlichen Beitrag zur Weltgeschichte werde ich mich schämen bis zu meinem Lebensende«. (Loriot, S. 79)
* Denn, das wissen wir seit Gerhard Polt: »Ein Paradies ist immer dort, wo einer aufpasst, dass keiner reinkommt«. (Barbara Schöneberger, S. 92)
* Geboren im heutigen Tschechien, wurde seine Familie nach Schwaben vertrieben. »Dass ich oft für einen Juden gehalten wurde, hat mich gefreut. Ich antwortete dann: 'Ich bin kein Jude, ich sehe nur so intelligent aus!'«. (Alfred Biolek, S. 273)
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efell Lesechallenge 2019: Zahlen 7: Wochentag im Titel

Journal Entry 3 by winglitrajunkiewing at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany on Wednesday, January 22, 2020

Released 1 mo ago (1/22/2020 UTC) at OBCZ Blaues Haus in Nürnberg, Bayern Germany

WILD RELEASE NOTES:

Für den heutigen Stammtisch.

Journal Entry 4 by wingbcz-nuernbergwing at Nürnberg, Bayern Germany on Saturday, January 25, 2020
Steht bei mir im Regal bis sich ein neuer Leser findet...

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