Die Pest

Freiheit f�r B�cher
by Albert Camus | Literature & Fiction | This book has not been rated.
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Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 10/18/2020
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Sunday, October 18, 2020
Zu meinem gelesenen Exemplar schrieb ich 2016:

Ein Buch der 1000 Bücher!

Die Pest (franz. La Peste) ist ein Roman von Albert Camus aus dem Jahr 1947.

Nach fünfjähriger Arbeit stellte Albert Camus am Ende des ersten Nachkriegsjahres 1946 seinen Roman „Die Pest“ fertig. Bereits kurz nach der Veröffentlichung im Juni 1947 wurde das Werk ein großer Erfolg. Als einer der bedeutendsten Romane der Résistance und der französischen Nachkriegsliteratur ist die Chronik zum Allgemeingut der europäischen Kultur und damit weltberühmt geworden. Sie gehört insbesondere in Frankreich zur Pflichtlektüre an den Schulen.

Werkhintergrund sind Camus’ persönliche Erfahrungen – insbesondere die des Zweiten Weltkriegs. Somit ist „Die Pest“ eine Reflexion aus distanziertem Blickwinkel über den Widerstand der Menschen gegen physische und moralische Zerstörung, bildet jedoch gleichzeitig einen wichtigen Bestandteil in Camus’ Philosophie, der Auseinandersetzung mit der Absurdität. Da die Handlungsgeschichte die Struktur eines Dramas mit fünf Akten aufweist, wurde das Werk in vielen Ländern auch als Theaterstück aufgeführt.

Albert Camus [alˈbɛːʀ kaˈmy] (* 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph. 1957 erhielt er für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Camus gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts. (alles wiki)

30. Januar 2016 Das Taschenbuch von rororo aus dem Jahr 1952 hat einen Leinenrücken! So etwas gibt es heute gar nicht mehr. Allerdings ist die Schrift so klitzeklein, dass man es nur zuhause lesen kann. Der Roman selbst hat mich positiv überrascht. Ich hatte es zäher und philosophischer erwartet, es war aber sehr lebendig geschrieben. Die Gefühle, Sorgen, Konflikte und Erinnerungen in der von der Pest befallenen und abgesperrten Stadt werden so gut beschrieben, dass man im wahrsten Sinne des Wortes mitfiebert und das Ende erwartet. Manches hat mich an den beißenden Humor von Erich Kästner erinnert, zum Beispiel das: Wenn ein Krieg ausbricht, sagen die Leute: "Er kann nicht lange dauern, es ist zu unsinnig." Und ohne Zweifel ist ein Krieg wirklich unsinnig, aber das hindert ihn nicht daran, lange zu dauern.

Fast passend zum Thema kann ich auch dieses Buch empfehlen: http://www.bookcrossing.com/journal/13407902/

24.4.2020 Ich bin gespannt, wie sich das Buch jetzt liest, in einem Jahr, in dem wegen des Corona-Virus' Städte und Regionen wie Wuhan in China, Kreis Heinsberg in Deutschland, Skiorte in Tirol oder Gemeinden in der Lombardei unter Quarantäne gestellt oder sogar komplett abgeriegelt wurden.

30.4.2020 Auch beim zweiten Lesen, diesmal unter dem Eindruck der aktuellen Pandemie, ist das Buch grandios. Es gibt so viele Parallelen: das Verharmlosen am Anfang der Epidemie, die Sache nicht ernst zu nehmen, das Drängen zum Einsetzen einer Gesundheitskommission für unangebracht halten; dann der Beginn der Maßnahmen: Isolierung, Desinfektionen, beunruhigende Zahlen an Toten, zu wenig Impfstoff und das Schließen der Stadt; schließlich genau wie heute: Die Menschen sind gereizt und verärgert über das, was ihre Gewohnheiten stört, sie machen die Behörden verantwortlich und fragen "Könnte man nicht eine Lockerung der vorgesehen Maßnahmen ins Auge fassen?", die Trennung von geliebten Menschen als schlimmstes Leid. Manches ist heute besser: Kommunikation über Post, Telefon und Internet sind möglich und können Einiges auffangen. Aber insgesamt, bis zum Ende, sind alle absurden Verhaltensweisen der Menschen, die man auch heutzutage erlebt, offensichtlich unter diesen Bedingungen ganz "normal".

Das Buch reist zu Saguna für ihre Nobelpreisträger-Sammlung. Gute Reise, Buch!

Journal Entry 3 by wingSagunawing at Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, October 22, 2020
Besuch aus Berlin, der gleich ganz bei mir bleibt! Liebe Andrea-Berlin, ich freu mich sehr über die Bücher und dass du da an mich gedacht hast. Sie gehen wie besprochen in meine Persönliche Sammlung ein. Ganz lieben Dank!

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