Kultur und Barbarei

ein Buch aus Berlin
by Martin Andersen Nexø, Martin Andersen Nexö | Journals | This book has not been rated.
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Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 11/17/2019
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Sunday, November 17, 2019
Martin Andersen Nexø, auch Andersen-Nexö; eigentlich Martin Andersen (* 26. Juni 1869 in Christianshavn, Kopenhagen; † 1. Juni 1954 in Dresden) war ein dänischer Schriftsteller.

1919 war Andersen Nexø gemeinsam mit Marie Nielsen aus der Socialistisk Arbejderparti zur Venstresocialistisk Parti übergetreten, die sich 1920 der Danmarks Kommunistiske Parti (DKP) anschloss. Mitte der 1920er Jahre heiratete er zum dritten Mal; Johanna geb. May (1902–1977) gebar ihm drei seiner insgesamt zehn Kinder und wurde auch bis an sein Lebensende seine berufliche Mitarbeiterin.
Als Mitglied der DKP wurde Andersen 1941 während der deutschen Besetzung Dänemarks verhaftet. 1943 floh er aus dem Gefängnis über Schweden in die Sowjetunion.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Andersen zunächst nach Dänemark zurück. Nach mehreren Reisen in die DDR siedelte er 1951 auf Einladung des sächsischen Ministerpräsidenten Max Seydewitz nach Radebeul über und ließ sich 1952 schließlich in Dresden-Weißer Hirsch nieder. Dort starb er am 1. Juni 1954 im Alter von 84 Jahren. Er wurde auf dem Assistens Friedhof in Kopenhagen beigesetzt. wiki

Released 3 wks ago (11/21/2019 UTC) at HU - Juristische Fakultät (Bücherregal) in Mitte, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Bücher von Kästner, Tucholsky, Seghers, Canetti, Wedekind, Brecht, Heine, Mann, Klabund, Werfel, Frank, Zweig, Kafka, Friedell u. v. a. wurden 1933 von den Nationalsozialisten verbrannt. Die erschreckend lange(n) Liste(n) mit den Autorinnen und Autoren findet man hier http://www.buecherlesung.de/liste.htm

Im Foyer der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin am Bebelplatz 1 wurde am 8. Mai 2013 anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen in Deutschland (10. Mai 1933) am Eingang rechts in einem kleinen Extra-Raum, von dem man auf den Bebelplatz schauen kann, ein Regal mit Bookcrossing-Büchern von den Schreibenden, deren Werke 1933 den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zum Opfer fielen, aufgestellt. Das Regal darf weiterhin im Haus stehen bleiben. Vielen Dank dafür!

Die Bookcrosser lassen diese Werke weiterleben und auf Reisen gehen. Über 5000 Bücher haben wir in den letzten sechs Jahren im Gedenkregal freigelassen. Der Großteil ist weiter gereist. So hat auch nach vielen Jahrzehnten weiterhin jeder die Möglichkeit, die Werke zu lesen.

Gute Reise, Buch!

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