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Doitscha
by Adriana Altaras | Literature & Fiction
Registered by wingdschinnywing of Hamburg, Hamburg Germany on 12/11/2017
Average 7 star rating by BookCrossing Members 

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Journal Entry 1 by wingdschinnywing from Hamburg, Hamburg Germany on Monday, December 11, 2017

7 out of 10

"David wäre gerne Israeli. Seinen westfälischen Vater raunzt er regelmäßig mit "Ey, Doitscha" an, was ebenso regelmäßig zum familiären Eklat führt. Deutscher zu sein ist wirklich nicht einfach, gesteht Adriana Altaras, erst recht nicht in einer jüdischen Familie."

Rasant erzählt, lässte einen die Geschichte manchmla etwas atemlos zurück. Aber interessante Einblicke in einen jüdisch-deutschen Haushalt, wenn auch mit einer etwas überdrehten Mutter ;-) 


Journal Entry 2 by wingdschinnywing at Hamburg, Hamburg Germany on Wednesday, December 20, 2017

This book has not been rated.

Geht morgen als mein Dezember-RABCK an litrajunkie. Viel Vergnügen damit. 


Journal Entry 3 by litrajunkie at Bamberg, Bayern Germany on Thursday, December 28, 2017

This book has not been rated.

In der Mittagspause aus der Packstation befreit. Vielen Dank für das Buch, welches seit 2015-03-09 auf meiner Wunschliste stand.

Die Autorin liest aus diesem Buch: "Wenn man nicht in mehreren Sprachen fliehen kann, ist man auch kein Jude!"

Weitere Werke dieser Autorin 


Journal Entry 4 by litrajunkie at Landshut, Bayern Germany on Friday, February 23, 2018

7 out of 10

Der Kosmos dieses Buches ist etwas kleiner als in "Titos Brille", meist dreht es sich um die Autorin, ihren Partner, die beiden gemeinsamen Söhne - von denen der ältere gerade sehr exzessiv pubertiert. Die wichtigste Nebenrolle kommt Onkel Aron zu, er erliegt im Laufe der Handlung seinem Krebsleiden - und auch die Psychotherapeutin der Autorin mischt mit.

Die einzelnen Kapitel sind aus der Sichtweise verschiedener Personen geschrieben, ein literarischer Kunstgriff, der den Leser manchmal verwirrt, weil natürlich auch die Verwandtschaftsbezeichnungen für die jeweils anderen Protagonisten damit radikal wechseln, was einem einiges an Aufmerksamkeit abnötigt. Revoltierende Teenies mit Luxusproblemen wie "mache ich jetzt ein Auslandsstudium oder gehe ich erst mal auf Weltreise" finde ich nicht besonders interessant, auch nicht im Hinblick auf ihren Status als Holocaustkinder bzw. -enkel.

Viel mehr haben mir die Gedanken und Diskussionen zum Leben der jüdischen Gemeinden in Deutschland und deren Verhältnis zu Israel und Zionismus gebracht. Hier wurden einige ganz neue Gesichtspunkte vorgestellt. Auch die Bemerkungen des verstorbenen Onkels, der vom Himmel herab die Reaktionen der Hinterbliebenen auf seinen frühen Tod beobachtet und kommmentiert, enthalten viel Lebensweisheit und beachtenswerte Gedanken.

Einige Seiten des Buches sind aufgeteilt - oben stehen die Äußerungen dieses älteren Bruders auf Jiddisch (die Schreibweise konnte ich nur schwer mit dem mir bisher untergekommenen Ausspracheweisen umsetzen), darunter steht eine hochdeutsche Übersetzung, die mir aber manchmal etwas zu frei erscheint und insbesondere da, wo man als Deutscher wirklich Übersetzungshilfe braucht, z.B. bei unbekannten Worten wie "Aliyah", nicht immer weiterhilft; die oft gewöhnungsbedürftige Konjugation bekannter Verben hingegen hätte man dem Leser m.E. auch ohne "Untertitel" zumuten dürfen.

Jetzt noch ein Fall für [OT] Unglaubliche Zufälle in/mit Büchern: Ich habe das Buch als Lektüre auf eine Dienstreise mitgenommen. Die Autorin wurde in Zagreb geboren - vor meinem Hotelzimmer hing ein großes Intarsienbild von ... Zagreb


Journal Entry 5 by litrajunkie at Nürnberg, Bayern Germany on Friday, February 23, 2018

This book has not been rated.

Released 3 mos ago (2/22/2018 UTC) at Nürnberg, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Beim gestrigen Meetup an Lesenmachtfroh weitergegeben, die es auf ihrer Wunschliste hatte - dabei nahm ich ihr das Versprechen ab, mir bis heute 12:00 Zeit zu lassen, noch einen JE und eine Freilaßnotiz zu schreiben, gestern war ich nämlich dienstreisebedingt offline gewesen.

Ich wünsche inspirierende Lektüre! 


Journal Entry 6 by Lesenmachtfroh at Nürnberg, Bayern Germany on Friday, February 23, 2018

This book has not been rated.

Vielen Dank für das Wunschbuch. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Titos Brille habe ich von der Autorin schon gelesen. 


Journal Entry 7 by Lesenmachtfroh at Nürnberg, Bayern Germany on Tuesday, March 06, 2018

This book has not been rated.

Das Chaos war sehr unterhaltsam zu lesen, die kurzen Kapitel mit den unterschiedlichsten Personen, die zu Wort kamen, verführten immer wieder zu den nächsten Seiten.
Es klang alles nach etwas Autobiographie, war aber immer wieder auch sehr comedyhaft und echt übertrieben.
Trotz allem würde ich gern das Buch jemanden zum Lesen weitergeben.
Zum Auswildern finde ich es zu schade. 


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