Der Grosstyrann und das Gericht

B�cherBoXX Berlin
by Werner Bergengruen | Literature & Fiction |
ISBN: Global Overview for this book
Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 7/16/2018
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Monday, July 16, 2018
Der Großtyrann und das Gericht ist ein Roman von Werner Bergengruen, der zwischen 1929 und 1934 entstand und erstmals 1935 in Hamburg erschien. Bergengruen wollte „von den Versuchungen der Mächtigen und von der Leichtverführbarkeit der Unmächtigen“ Mitteilung machen.

Das Werk ist über fünf Bücher eingeteilt: Nespoli, Vittoria, Diomede, Der Färber und Der Großtyrann und das Gericht, benannt jeweils nach einer der Hauptfiguren. Der Roman beginnt damit, dass in der Stadt der Mönch Fra Agostino im Garten des Großtyrannen (des örtlichen Machthabers) erdolcht aufgefunden wird.......

Der Völkische Beobachter soll das Buch anfangs als „Führerroman der Renaissance“ gelobt haben. Das kann als Beweis dafür genommen werden, „wie eine verdeckte Schreibweise ihre Adressaten“ verfehlt. Der Roman gilt aber trotzdem „als eines der wenigen Beispiele oppositioneller Literatur im Dritten Reich.“ Bereits im Erscheinungsjahr des Romans - ein Jahr nach dem sog. „Röhmputsch“ - wurde in der Figur des Großtyrannen ein Bild Hitlers vermutet. Dafür sprechen die Bauwut und die Kinderlosigkeit des Großtyrannen. Das ist, wie Bänziger nachweist, ein Irrtum. Denn der Großtyrann zeichnet sich durch „Großmut, Stolz, Ritterlichkeit“ und „Redlichkeit“ aus. Zudem ist „die Welt in und um Cassano gut und heil, nicht krank.“

Der Roman wurde trotzdem in der NS-Zeit als regimekritisches Werk erkannt und gelesen (er behandelt in Streitgesprächen u. a. den Gegensatz von Demokratie und Diktatur). Alle Wesen hätten neben ihrem bekannten noch einen anderen ihnen oft selbst verborgenen Willen. So wolle z. B. das Pferd seine Freiheit, verlange aber auch danach, „in Herrlichkeit geritten zu werden“. Er, der Großtyrann, sei „der verborgene Wille des Volkes“. Als historisch-politischer Kriminalroman war das Buch jahrzehntelang ein großer Publikumserfolg.
Wikipedia

Ein Buch der 1000 Bücher

12. August 2018 Ich war sehr gespannt auf das Buch: Historischer Roman, Italien, Krimi, Parallelen zum Nationalsozialismus in Deutschland, das klang vielversprechend. Zwischendurch (um Seite 100) war es etwas spannend. Es war aber insgesamt sehr anstrengend zu lesen, hölzern und in dem hinteren Teil sind lange Passagen langweilig geschrieben. Und das Ende, naja, da kann man nur den Kopf schütteln.

Das Wort "Unschlittkerze" war mir neu. Wiki schreibt dazu: Außerhalb der Kirchen und Adelshäuser wurden Kienspäne oder Kerzen aus dem preisgünstigeren Talg verwendet, so genannte „Unschlittkerzen“, in Nordwesteuropa auch „Binsenlichter“ genannt. Das zur Herstellung der Unschlittkerzen benötigte Fett wurde aus Rinderfettgewebe oder Hammeltalg gewonnen und nicht gereinigt. Dementsprechend rochen und rußten Unschlittkerzen stark. Bei allen Kerzen aus diesen Brennstoffen musste der Docht regelmäßig „geschneuzt“ oder „geputzt“ (das heißt gekürzt) werden, um Rußen und Tropfen zu vermeiden. Talgkerzen wurden im 17. Jahrhundert mit Arsenik geweißt.

Released 4 yrs ago (8/13/2018 UTC) at HU - Hauptgebäude (Büchertauschregal) in Mitte, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Berliner Bookcrosser füllen das Büchertauschregal an der Humboldt-Universität zu Berlin häufig auf. Es sind immer nur sehr wenige Bücher im Regal, das Interesse bei den Studierenden, Mitarbeitenden und Besuchern ist groß. Das Regal kann also dringend Nachschub gebrauchen!!!

Das Büchertauschregal steht seit der Gedenkwoche "Verbranntes Wissen?" vom 10. - 17. Mai 2013 im Foyer des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin; zurzeit steht es hinten rechts im Foyer.

Die Idee dahinter: Alle Studierenden, Mitarbeitenden der Universität und Literaturinteressierte sind aufgerufen, ihre eigenen Bücher von zu Hause mitzubringen und gegen neue Literatur zu tauschen. So sollen sich die Bücherregale täglich neu füllen und die Werke am Abend neue Besitzer gefunden haben.

Foyer des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin - Montag bis Samstag von 9:00 bis 20:00 Uhr.

Gute Reise, Buch!

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