Unregistrierte gelesene Bücher in der Lese-Challenge 2017/2018

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Journal Entry 1 by wingLilliannewing from Wilmersdorf, Berlin Germany on Wednesday, March 22, 2017

Dieses virtuelle Buch … ist meine Sammelliste für die Bücher, die ich in der Lese-Challenge gelesen habe, die aber keine BCID erhalten.

Das Lese-Challenge-Buch 2018 ist hier ... zu finden.Das Lese-Challenge-Buch 2017 hier.

Journal Entry 2 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Wednesday, March 22, 2017

Heute erhielt ich einen Richter-Di-Roman zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.
Es handelt sich um:
Robert Hans van Gulik. Nagelprobe in Pei-tscho (1961). Richter Dis letzter Fall als einfacher Bezirksrichter. Verlust Hung Liangs.

Teil 22 der Reihe | Zählung nach Büchertreff. Darin sind die englischen Ausgaben mitgezählt, die nicht in deutscher Sprache erschienen sind.


Das Buch wurde in der Lese-Challenge unter der Kategorie Lesereise mit einem Buch eines Lieblingsautors [23] gelesen.

Edita ergänzt am 24. März 2017
Gelesen und wieder etwas gelernt. Im wahrsten Sinne des Wortes war die Geschichte eine echte Nagelprobe für den Bezirksrichter. Es stand kurz davor, seinen Abschied zu nehmen. Im alten China wurden die Beamten, die sich einen Fehler leisteten, schwer bestraft. Das Gesetz war unantastbar, aber nicht der Richter, der im Geltung verschaffte. Bezirksvorsteher konnten keine Immunität oder irgendwelche Sonderprivilegien aufgrund ihres Amtes beanspruchen. Sie unterlagen dem jahrhundertealten chinesischen Rechtsprinzip des fan-tso, der umgekehrten Bestrafung, demzufolge die Person, die eine andere zu Unrecht anklagt, die gleiche Strafe erleiden soll, die dem fälschlich Angeklagten zugemessen worden wäre, wenn sich die Beschuldigung als wahr herausgestellt hätte.

Und die Angeklagte war eine Frau, die alle Register gezogen hatte, die ihr möglich waren. Richter Di handelte auf Messer Schneide und riskierte selbst zum Tode verurteilt zu werden. Und genau deshalb war es so spannend: Es ging eben nicht alles glatt. Auch der Verlust seines langen Begleiters, schon aus Kindertagen, hat ihn sehr mitgenommen. Insgesamt wieder ein wunderbares Lesevergnügen, für das ich Manches stehen und liegen gelassen habe. Das Buch geht jetzt wieder an den Besitzer zurück. Vielen Dank!

Journal Entry 3 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Thursday, April 06, 2017

Gestern erhielt ich einen Richter-Di-Roman zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Es handelt sich um:
Robert Hans van Gulik. Der Wandschirm aus rotem Lack (1962).

Band 6 der Reihe | Zählung nach Büchertreff. Darin sind die englischen Ausgaben mitgezählt, die nicht in deutscher Sprache erschienen sind.

Zum Buch
Am Anfang seiner Karriere macht Richter-Di auf einer Dienstreise durch die Provinz Zwischenhalt in Wei-ping. Er wird um Hilfe in einem äußerst mysteriösen Mordfall gebeten und in zwei weitere Kriminalfälle verwickelt. Im Laufe seiner Untersuchungen dringt Richter-Di mit seinem Assistenten Tschiau-tai inkognito in die Unterwelt von Wei-ping ein und lebt für zwei Tage und zwei Nächte an der Seite ihres herrschers. Mit dessen Mätresse hat Richter-Di ein unangenehmes Stelldichein, während Tschiau-tai in ein Liebesabenteuer mit einer Dame von ganz anderem Schlag verwickelt wird. Gerade als Richter-Di die Fölle gelöst zu haben glaubt, ändert sich die ganze Lage, alle Fkten müssen neu interpretiert werden ...


Das Buch wurde in der Lese-Challenge unter der Kategorie Städtereise: Hotel mit dem Stichwort: Wandschrank [31] gelesen.

Edita schreibt am 6. April 2017
Das war wieder eine wunderbare Nacht und ein spannendes Frühstück ;-) Ich konnte es nicht lassen, den Band gleich auszulesen. Der Klappentext schreibt schon genug zu dem Inhalt - zwar nicht ganz in der Reihenfolge. Es genügt aber, um das Interesse zu wecken. Interessant war wieder, ein paar ungeschriebene Gesetze mitzubekommen: So darf ein gehörnter Ehemann sein fremdgehende Ehefrau und ihren Liebhaber beim Ertappen sofort ungestraft töten. ...

Journal Entry 4 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Friday, April 14, 2017
Mittwoch, 12. April erhielt ich einen neuen Band aus der Richter Di Serie zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Robert van Gulik (Hg.) Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di (1949)

Band 1 der Reihe | Zählung nach Büchertreff. Darin sind die englischen Ausgaben mitgezählt, die nicht in deutscher Sprache erschienen sind.

Dieser Band ist die eigentliche Grundlage der Richter Di Fälle, die von Robert van Gulik veröffentlicht wurden. Er hat aus dieser Quelle seine Inspiration für seine Bücher erhalten. Dieser Band ist der erste Teil der Quellen und Protkolle der Fälle des historischen Richters. ier ist auch der Mord der treulosen Ehefrau an ihrem Mord. Die Lösung hatte ich bereits in einem Fall gelesen. Im Anhang wird auf diesen Fall verwiesen. In diesem Roman ist Richter Di soweit gegangen, dass er sich selbst angezeigt hat, weil er eine Witwe (die als Mörderin vorgeladen wurde) hat foltern lassen und den Leichnam ihres Gatten exhuminieren. Bei nicht nachweisbarer Schuld muss der Richter und seine Gehilfen das Urteil, das der Mörderin zustand selbst entgegen nehmen. Es war ein Fall, der auch die Nähe der Geistergläubikeit gerät, die für die Chinesen selbstverständlicher ist, als für uns. Richter Di muss den Fall lösen, um nicht sein Leben zu verlieren, was nicht sehr einfach war, weil auch trotz härtester Folter die Witwe bei ihrer Unschuldbetreuerung blieb. Es wäre kein Richter Di Fall, wenn er nicht seinen Spielraum nutzen würde, um an Geständnis zu kommen, denn ohne dieses Geständnis, kann keine Verbrecherin verurtelt werden. Wieder sehr schon aufgebaut ... es macht Spaß diese Bücher zu lesen.

Das sagen Andere:
Ich habe alle Richter Di Romane von Robert van Gulik gelesen. Dieses Buch hatte ich mir bis zum Schluß aufgehoben, da van Gulik hier eine anonyme Quelle übersetzte.
Ich war von allen begeistert, doch meines Erachtens ist dieses Buch das beste. Der Schreibstil ist sehr flüssig; Ortswechsel gestalten die Handlung äußerst lebendig. Einige Situationen kommen Richter Di-Fans wahrscheinlich sehr bekannt vor, da Robert van Gulik diese in einigen seiner Romane übernommen hat. Auch kommt hier die chinesische Mythologie mit einigen übersinnliche Situationen vor, jedoch keinesfalls übertrieben! Der Anhang ist diesmal äußerst umfangreich und man erfährt interessante Informationern über den Unterschied zwischen chinesischen und westlichen Kriminalromanen.
Fazit: Lest erst alle Richter Di-Roman in der richtigen zeitlichen Reienfolge (In "Richter Di bei der Arbeit" findet man im Anhang eine Zeittafel mit genannten Roman-Titel) und hebt euch diesen bis zum Schluß auf. Ihr werdet den Unterschied bemerken. Ein Kunde

"Das liest sich so flott und ist dramaturgisch so clever aufbereitet, als wär's ein Krimi von heute." Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

"Der Roman enthält, für Leser, die neugierig sind auf fremde Länder und Menschen, Sitten und Gebräuche, eine Menge hochinteressanter, befremdlicher Informationen über das alte China. Aber er ist auch ein richtiger Krimi - oder besser gesagt: gleich drei Krimis in einem." Radio Bremen

"Eine Art Sherlock Holmes der Tang-Dynastie." Le Monde

"Die kriminalistischen Abenteuer des Richters Di, das ist nicht nur spannende Lektüre, sondern zugleich auch eine unkompliziert beiläufige Einführung in die altchinesischen Lehren des Konfuzianismus und Taoismus." Hans-Peter Rodenberg, Norddeutscher Rundfunk, Hamburg

Journal Entry 5 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Thursday, April 20, 2017
In der Chorpause haben wir wieder Bücher ausgetauscht und ich habe diesen Band zum Lesen - nicht zum Registrieren erhalten. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Es handelt sich um
Robert van Gulik. Der See von Han-yuan

Es ist Band 5 | Band 7 bei Büchertreff - darin sind die englischen Ausgaben mitgezählt, die nicht in deutscher Sprache erschienen sind.

Zum Buch
In den Bergen versteckt liegt die alte Stadt Han-yuan mit ihrem mysteriösen See, um den sich seltsame Geschichten ranken: Die Leichen der in ihm Ertrunkenen bleiben für immer verschwunden, aber ihr Geister tauchen zwischen den Lebenden auf. Richter Di wird als Bezirksvorsteher von Han-yuan mit einem grausamen Mord konfrontiert …

Ich freue mich auf den neuen Richter Di, zumal mein letztes LC-Buch gerade zu Ende gelesen ist.

Das Buch wird in der Lese-Challenge unter der Kategorie Lesereise ins Mittelalter oder weiter ... ins 7. Jahrhundert gelesen.

Zu Ende gelesen am 21. April 2017 auf der Fahrt nach Stettin. Es war wieder ein prima Lesevergnügen, bei dem ich nun erfahren habe, wie er zu seinem Helfer Tao Gan gekommen ist. Wie auch die beiden anderen, war er kein "normaler" Bürger, sondern ein Meister im Trickbetrug gewesen und Richter Di hat ihn aus einer gefährlichen Situation befreit. In seiner Dankbarkeit hat er seine Dienst dem Bezirksrichter angeboten, der ihn zunächst für eine Probezeit afnehmen wollte.
Für Richter Di wird die Arbeit sehr heikel und er riskiert mal wieder seinen Kopf ... Nun ist der Band auch wieder bei seinem Besitzer und ich habe den Richter Di daraufhin erhalten. Vielen Dank dür diese schöne Gelegenheit, in einen wirklichen Lesegenuss zu kommen!

Journal Entry 6 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Saturday, April 22, 2017

Gestern erhielt ich einen Richter-Di-Roman zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Es handelt sich um:
Robert Hans van Gulik. Nächtlicher Spuk im Mönchskloster

Teil 9 nach der Zählung bei Büchertreff, die die englischen Ausgaben, die nicht übersetzt wurden, einschließt.

Zum Buch
Ein schweres Unwetter zwingt Richter Di, in einem taoistischen Mönchskloster hoch oben in einer öden Gebirgsgegend Chinas Zuflucht zu suchen. Dort verbringt er eine schreckliche Nacht: Vor einem Jahr hatten hier, im verbotenen Teil des alten Klosters, drei Mädchen den Tod gefunden. Der Richter sieht sich vor der Aufgabe, die Rätsel zu lösen, die den einbalsamierten Abt, den mürrischen Mönch und die fromme Jungfrau umgeben. In verlassenen Korridoren, endlose Treppen hinauf und hinunter, durch leere Zimmer und auf dunklen Geheimgängen geht der Richter seinen Untersuchungen nach. Am Ende zieht er im Morgengrauen seine erstaunlichen Schlussfolgerungen aus einer langen, schlaflosen Nacht.

Mein Kommentar
Als erstes ist mir aufgefallen, dass die Überschriften in den einzelnen Kapitel fehlen. Das war schon eine kleine Tradition, die mir einen Überblick über den nächsten Schritt verraten hatten. Eine weitere Tradition ist das Tragen von Kappen unterschiedlicher Formen: So hat Richter Di eine extra für seine Amtshandlung, außerdem weitere Kappen, die er oftmals nutzt, um sich incognito unters Volk zu mischen. Diesmal wäre es beinahe schief gegangen, weil er sich unter Bettler schmuggelte, die in Gilden organisiert sind. Da kennt jeder jeden, und die Neuen in einer Stadt müssen sich dem Gildenmeister vorstellen.
Richter Di ist Anhänger des Konfuzianismus und hat mit dem Taoismus schon seine Probleme, die sich in vielen Bemerkungen bei der Recherche im Kloster widerspiegeln. Sein Helfer Tao Gan ist in diesem Band schon über ein Jahr bei Richter Di und leistet sehr gute Arbeit. Wir lernen ihn hier als äußerst sparsamen Gerichtsdiener, der sich auch freut, dass er bei seiner Arbeit Unterkunft und Essen frei zur Verfügung hat. Seine Ideen helfen Richter Di auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Wie immer sind die Fälle am Ende des Buches gelöst, obwohl er einen "gewaltigen" Gegener bekämpfen muss, der nicht so ohne Weiteres vor Gericht gestellt werden kann. Seine Lösung war wieder genial. Ich freue mich nun auf den nächsten Band.

Leider habe ich keine Kategorie mehr für die Lesechallenge frei, so dass der Band hier nur als gelesen 2017 gelistet wird. Es war trotzdem ein Vergnügen ;-)

Journal Entry 7 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Saturday, May 06, 2017

Am 3. Mai 2017 erhielt ich einen Richter-Di-Roman zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Es handelt sich um:
Robert Hans van Gulik. Die Perle des Kaisers (1962).
Es ist Band 16 nach der Zählung des Büchertreffs, die die englischen Ausgaben, die nicht übersetzt wurden, einschließt.

Zum Buch
Richter Di kommt dem Geheimnis um die gestohlene Perle des Kaisers auf die Spur … und löst dabei wie immer gleichzeitig zwei weitere Fälle. Es beginnt mit dem Rennen der Drachenboote, in jener Nacht, als der Trommler des führenden Bootes unter den Augen der entsetzten Zuschauer plötzlich zusammenbricht - vergiftet. Später, in einer anderen Nacht, findet Richter Di in einem einsamen Landhaus eine wunderschöne junge Frau - brutal ermordet. Und schließlich entdeckt er das Geheimnis um die gestohlene Perle des Kaisers …

Dieser Band wird nun meine ÖPNV-Lektüre. Vielen Dank dafür!

Edita ergänzt am 7. Mai 2017
Die Morde purzelten ja geradezu: Innerhalb von drei Tagen vier Morde und alle bedingten sich einander. Es war wieder ein Vergnügen, mit Richter Di durch das alte China zu wandern. Diesmal fehlten allerdings seine drei Assistenten. In diesem Band ging der Richter nur mit seinem Vertrauten Huang auf Klärung der Fälle. Und er begibt sich auch wieder in Gefahr, denn er war sich bei der Falle, die er dem Mörder stellen wollte, nicht sicher, ob er darauf hereinfallen wird und vor allem, wie er reagiert. Die Morde werden aufgeklärt und das Rätsel der Perle des Kaisers, die vor Generationen gestohlen wurde, wird auch aufgeklärt. Nun geht das Buch zurück zu seinem besitzer und ich warte auf den nächsten. Vielen Dank für die Gelegenheit, Richter Di in der Reihe zu lesen.

Journal Entry 8 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Thursday, June 08, 2017

Am 7. Juni 2017 erhielt ich einen Richter-Di-Roman zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück.

Es handelt sich um:
Robert Hans van Gulik. Das Phantom im Tempel (1966)
Es ist Band 19 nach der Zählung des Büchertreffs, die die englischen Ausgaben, die nicht übersetzt wurden, einschließt.


Zum Buch
Im entlegenen westlichen Grenzbezirk Lan-Fang steht Richter Di vor einem der erschreckendsten Fälle seiner Laufbahn. Auf einem bewaldeten Hügel vor dem östlichen Stadttor erhebt sich ein jahrhundertealter buddhistischer Tempel. Dort geht ein Gespenst um, und dort kommt es auch zu einer Serie grausamer Morde. Die Ermittlungsarbeit kompliziert sich durch die Botschaft eines todgeweihten jungen Mädchens und durch den Diebstahl einer großen Summe kaiserlichen Goldes.

Mein Kommentar
Es hat mir wieder viel aus dem Leben des Richters vermittelt. Neu in diesem Fall war die Tatsache, dass die Dritte Frau des Richters von einer "Verdächtigen" aufgesucht wird, was so nicht üblich ist und vom Richter selbst auch nicht gewünscht wird. Hier ist die Lösung ganz im Sinne des Romans: Der Richter ist ein sehr weiser, vorausschauender Mann. Sein Familienleben ist schon erstaunlich - in diesem Roman erfährt man sehr viel darüber. Auch die Fälle, die er zu lösen hat sind zum Schluss alle aufgelöst und eine Beförderung des Richters wäre nun angebracht ;-) Einzig seine Aussage zum Phantom im Tempel hat mich nicht befriedigt. Ansonsten war das Buch wieder gut wegzulesen ... Vielen Dank für diesen erneuten Lesegenuss!

Journal Entry 9 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Friday, June 16, 2017
Am 14. Juni 2017 gab es wieder Büchertausch: Ich erhielt nun den letzten der Richter-Di-Romane zum Lesen - nicht zum Registrieren. Er soll wieder zum Besitzer zurück. Noch habe ich nicht alle Bände gelesen, so dass ich nun zumindest einen auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Es ist:
Robert Hans van Gulik. Mord in Kanton (1966)
Es ist Band 25 nach der Zählung des Büchertreffs, die die englischen Ausgaben, die nicht übersetzt wurden, einschließt.

Zum Buch
Als Fremdlinge in Kanton finden sich Richter Di und seine treuen Gehilfen Tschiao Tai und Tao Gan in ein verwirrendes Netz aus hoher politischer Intrige und heimtückischem Mord verstrickt. Was ist das Geheimnis der sinnlichen Bauchtänzerin Zumurrud, die Tschiao Tai so sehr in ihren Bann zieht? Hat sich der arabische Kaufmann Mansur verschworen, die Stadt niederzubrennen? Und wer ist das seltsame blinde Mädchen, das Tao Gan vor der Vergewaötigung bewahrt? In den dunklen Gassen und erhabenen Tempeln des großen südchinesischen Hafens sucht Richter Di die Antworten.

Das sagen Andere
Mord in Kanton ist eines der besten Bücher von Robert von Gulik, und das will einiges heißen: Alle Romane mit Richter Di in der Hauptrolle sind lesenswert, aber dieses Buch und Halskette und Kalebasse sind die beiden besten des Autors. Der Autor schafft es dabei, sozusagen "im Nebensatz" parallel zur Geschichte eine detaillierte Darstellung der Gesellschaftsstruktur von den niedrigsten Stufen der Gesellschaft bis in die kaiserliche Familie hinein zu geben, ohne dabei über den gesamten Verlauf des Romanes hinweg den Spannungsbogen zu verlieren. Ein Kunde

Mein Kommentar | 17. Juni 2017
Das war ein ausgesprochen guter und spannender Richter-Di-Band, leider auch der letzte, in dem wir Richter Di auf der Höhe seiner Karriere begleiten konnten. Es war eine sehr verzwickte Geschichte, weil bis zum Schluss nicht klar war, wer eigentlich der Gegner ist. Am Ende der Geschichte wissen wir, dass sein von Kindesbeinen an begleitenen Huang gestorben ist (in einem früheren Band) und einer seiner Helfer Familienvater mit zwei Töchtern, weshalb er nicht mit auf diese Reise nach Kanton kam. Er soll ein ruhigeres Leben mit Familie führen.
Seine zwei weiteren Begleiter sind ungebunden und wieder mit heiklen Aufträgen befasst. Tao Gan ist der einzige, der mit Richter Di zurück zur Hauptstadt fährt. Er hat aber auch Gefallen an einem Mädchen bekommen. Allein diese Geschichte wäre es wert, einen weiteren Band zu schreiben. Der Assistent Tschiau-tai, auch hier Frauenheld und daher in vielfacher Gefahr, hat sein eigenes Schicksal, was ihm selbst ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht beschert. Vielen Dank für diese weiteren Lesegenuss!

Zum Autor
Robert Hans van Gulik wurde am 9. August 1910 in Zutphen/Niederlande geboren. Im Alter von fünfJahren reiste er mit Mutter und Schwester nach Indonesien, wo sein Vater als Arzt arbeitete. Bis 1923 lebte er in Indonesien. Dort lernte er Chinesisch, Javanisch und Malaiisch sprechen. Danach kehrt er in die Niederlande zurück. Bereits während seiner Schulzeit beginnt er mit dem Schreiben.
Zwischen 1929 und 1934 studierte er Indisches Recht und verschiedene asiatische Sprachen an den Universitäten Leiden und Utrecht. 1935 promovierte er zum Doktor der Literatur. Er wird Diplomat und arbeitet unter anderem in Japan, Ägypten, Indien, China und USA. 1949 übersetze er den jahrhundertealten chinesischen Detektivroman »Dee Goong An« mit Richter Di als Hauptfigur. Dieses Buch war so erfolgreich, dass er neben seiner Arbeit für die Botschaft neue Geschichten zu schreiben begann. 1959 wurde er zum niederländischen Botschafter in Malaysia ernannt, und 1965 zum Botschafter in Japan. Robert van Gulik war ein starker Raucher und starb am 24. September 1967 in einem Krankenhaus in Den Haag an Lungenkrebs. [Quelle]


Richter Di Reihe:

Richter Di ist die Titelfigur eines Romanzyklus des niederländischen Schriftstellers Robert van Gulik. Knapp 20 Jahre lang begleitet der Leser die Karriere des chinesischen Richters – durch 14 Romane und 2 Bände mit Erzählungen. Während dieser Zeit steigt Di vom einfachen Bezirksbeamten zum Präsidenten des obersten Gerichtshofes auf. [wiki]

[01] (1949) Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di. Dee Goong An
[02] (1956) Mord im Labyrinth. The Chinese Maze Murders
[03] (1958) Wunder in Pu-yang. The Chinese Bell Murders
[04] (1959) Geisterspuk in Peng-lai. The Chinese Gold Murders
[05] (1960) Der See von Han-yuan. The Chinese Lake Murders
[06] (1961) Nagelprobe in Pei-tscho. The Chinese Nail Murders
[07] (1961) Tod im Roten Pavillon. The Red Pavillion
[08] (1961) Nächtlicher Spuk im Mönchskloster. The Haunted Monastery
[09] (1962) Der Wandschirm aus rotem Lack. The Lacquer Screen
[10] (1962) Die Perle des Kaisers. The Emperor’s Pearl
[11] (1965) Mord nach Muster. The Willow Pattern
[12] (1966) Das Phantom im Tempel. The Phantom of the Temple
[13] (1966) Mord in Kanton. Murder in Canton
[14] (1967) Halskette und Kalebasse. Necklace and Calabash
[15] (1968) Poeten und Mörder. Poets and Murder

Erzählbände:
[16] (1965) Der Affe und der Tiger. The Monkey and the Tiger
[17] (1967) Richter Di bei der Arbeit, Judge Dee at Work

Andere Krimis:
[18] (1964) Der geschenkte Tag. The given Day

Journal Entry 10 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Friday, July 21, 2017
Dieses Buch ist das Geburtstagsbuch von Missmuffin17. Sie hat es mir vor langer Zeit ausgeliehen und erst der Nachfolgeband hat mich aufgerüttelt, endlich auch dieses Buch zu lesen. Sorry, ich habe es einfach aus dem Auge verloren.

Zum Buch
Volker Kutscher Märzgefallene

Gereon Raths fünfter Fall: Flammen über dem Reichstag

Rosenmontag 1933: Gereon Rath feiert Karneval in Köln. Der Morgen danach beginnt für ihn mit einem heftigen Kater, der falschen Frau im Bett und einem Anruf aus Berlin: Der Reichstag steht in Flammen! Sofortige Urlaubssperre!
Seinen neuen Fall aber erbt Gereon Rath von seinem Vorgesetzten Wilhelm Böhm, der sich unter dem Nazi-Polizeipräsidenten ins politische Abseits manövriert hat: Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz gefunden worden. Dessen Vorgeschichte führt zurück in den März 1917, als deutsche Soldaten während der »Operation Alberich« in Nordfrankreich verbrannte Erde hinterließen. Rath ermittelt, doch immer wieder funken ihm andere Dinge dazwischen. Da sind die Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Charlie Ritter noch das geringste Problem.

Zum Autor
Mit dem Roman "Der nasse Fisch", dem Auftakt der Reihe »Die Gereon-Rath-Romane« um den gleichnamigen Kölner Kriminalkommissar im Berlin der dreißiger Jahre, gelang Volker Kutscher der Durchbruch als Krimiautor. Der Roman wurde auf Anhieb ein Bestseller, ebenso wie die folgenden Bände der Rath-Reihe. Auf "Der nasse Fisch" (2007) folgten "Der stumme Tod" (2009), "Goldstein" (2010), "Die Akte Vaterland" (2012, "Märzgefallene" (2014) und "Lunapark" (2016). Weitere Rath-Romane sind in Planung.

Mein Kommentar
Gereon Rath ist der Held mehrerer Romane und muss sich als solcher und in seiner Eigenschaft als Kriminalkommissar im Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre mit Verbrechen und Verbrechern aller Art herumschlagen. Fünf Romane sind bislang erschienen, Der nasse Fisch (2007), Der stumme Tod (2009), Goldstein (2010), Die Akte Vaterland (2012) und Märzgefallene (2014), sie spielen in den Jahren 1929 bis 1933.

Den gebürtigen Kölner Gereon Rath, einen bekennenden Rheinpreußen, hat es unfreiwillig an die Spree verschlagen, nach Vorfällen in seiner Heimatstadt, über die er ungern redet und noch weniger gern nachdenkt. Er hat einen Menschen getötet, und das verfolgt ihn bis in seine Träume.

Folgende Bände habe ich gelesen:
Fall 1: Der nasse Fisch. Gelesen habe ich die folgende Ausgabe
Fall 2: Der stumme Tod. Gelesen habe ich die folgende Ausgabe
Fall 3: Goldstein. Habe ich in einer Ring-Ausgabe gelesen - nicht Ringverein ;-)
Fall 4: Die Akte Vaterland
Fall 5: Märzgefallene
Fall 6: Lunapark <<< Ich freue mich auf diesen neuen Fall

Gereon Rath ist ein Mensch, der wirklich lange braucht, bis er begreift, dass durch die Nazis sich alles verändert. Er gehört zu den Spezies, die immer noch hoffen, dass der Spuk bald vorüber ist. Anders Charly, die sich über dieses Thema mit Rath nicht einigen kann und zu einigen klassischen Streitfällen führt - mit Ohrfeige und Türenschlagen ... bevor sie überhaupt verheiratet sind. Es ist spannend zu lesen, wie er sich durch diese Zeit laviert ... Selbst Doktor M., mit dem sich Rath lange nicht mehr getroffen hat, wird eingebunden. Die Wendung für Hannah, der Verrückten aus Dalldorf, ist einfach genial. Dafür sind auch die 10 Sterne gedacht.

Eine wirklich gelungene Geschichte. Der Band geht nun zurück an Missmuffin17 ... mit weiteren Kutscher-Bänden.

Journal Entry 11 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Saturday, July 14, 2018
Dieses Buch habe ich mir am 8. Juli 2018 von Eva S. ausgeliehen. Sie hat mir auch die Zusage gegeben, dass ich das Buch aki zum Lesen weitergeben kann. Es geht nach dem Lesen an Eva S. wieder zurück zu ihr. Vielen Dank!

In KW29 - Di. 17. Juli 2018 an aki weitergegeben


Zum Buch
Die Geschichte des verlorenen Kindes | Storia della bambina perduta | Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter) | Das große Finale

Die Neapolitanische Saga-Serie wurde 2011 von Elena Ferrante (* 1953 - richtiger Name: Anita Raja [Anm.: Das bezweifle ich, denn um den Namen ranken sich viele Legenden.]) kreiert. Aktuell umfasst die Reihe vier Bände. Ihren Ursprung feierte die Reihenfolge im Jahr 2011 und im Jahr 2014 erschien dann der aktuell letzte Teil.

Zum Buch und zum Namen der Autorin gibt es gute Beiträge des Deutschlandfunk Kultur. Eine wichtige Empfehlung der Kritikerin möge hier vorab gedruckt werden: "Keine Rezensionen vorab lesen."

Chronologie aller Teile | Quelle
Band 1 _ Meine geniale Freundin | L'amica geniale << Mein privates Exemplar ist jetzt gelesen [26.12.2017]

Band 2 _ Die Geschichte eines neuen Namens | Storia del nuovo cognome

Band 3 _ Die Geschichte der getrennten Wege | Storia di chi fugge e di chi resta

Band 4 der Neapolitanischen Saga (Reife und Alter) _ Die Geschichte des verlorenen Kindes | Storia della bambina perduta | Das große Finale

Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie Zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

Bei allen Verwerfungen und Rivalitäten, die ihre lange gemeinsame Geschichte prägen – Lila und Elena halten einander die Treue, und fast scheint das Glück eine späte Möglichkeit. Aber beide haben sie übersehen, dass ihre hartnäckigsten Verehrer im Lauf der Jahre zu erbitterten Feinden geworden sind.

Das Buch wurde in der Lese-Challenge unter der Kategorie Tagesablauf: Abend: Gespräch, Zusammensein [43] gelesen.

Mein Kommentar
Was für ein Epos! In diesem Band erleben wir einen Zeitraum von fast 30 Jahren ... und eine Zeit, die in ganz Europa eine ähnliche war. Meine Leihgeberin hatte das Problem der vielen Akteuren in diesen Bänden. Vielfach musste sie nachschauen, wer nun gerade gemeint ist. Das mag eine Hürde sein, sich mit der Geschichte zu befassen. Der Verlag hat dem aber vorgebeugt, in dem dem Buch ein Lesezeichen mit den einzelnen Figuren beigelgt wurde. Auch der Bucheinstieg beginnt mit sieben Seiten Familienzusammenstellungen. Es war für mich eine schöne Buchreihe zur Entwicklung der Frauen aus einem Zeitalter der Unterdrückung bis zur Emanzipation aus einem Land, das ich so noch nicht kannte. Vielen Dank für diesen Lesegenuss!

Zur Autorin
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

Wer steckt hinter Elena Ferrante und ihren brillanten Romanen?
Italien rätselt über ein literarisches Pseudonym

In der Ferrante-Zeitung, die zum ersten Band der Tetralogie erschienen ist, gibt es auch einen langen Artikel um das Pseudonym der Autorin.

Sieben Romane mit internationalem Erfolg – wer hat sie geschrieben? Manches Weltblatt rätselt. Nur in Deutschland sind die Bücher noch nicht erhältich. Doch seit Mitte 2016 bis Herbst 2017 haben wir die vier Bänder der neapolitanischen Saga vorliegen. Elena Ferrante lässt das Neapel der 50er Jahre im ersten Band aufleben. Man spürt, dass sie diese Stadt kennt. Sie schreibt über die Zerissenheit mit voller Schonungslosigkeit und voller Zuneigung, nie beschönigend und doch schwärmerisch.

Die Autorin muss aus Neapel kommen und im Corriere della Sera erschien ein dreiseitiger Artikel von Marco Santagata, der hinter dem Pseudonym Marcella Marmo vermutet. Obwohl sie dies sofort dementiert, kann angenommen werden, dass sie es tatsächlich ist. Der Vergleich der biografischen Daten mit den Inhalten der Romane zeigen Parallelen auf.

Dies und noch mehr ist im Artikel der Welt nachzulesen

Die Welt von Lila und Lenú in Bildern aus dem Rione waren in Berlin zu sehen ... 2016 fotografierte er [Fotograf Ottavio Sellitti] den Stadtteil - zu sehen sind seine Bilder im Italienischen Kulturinstitut in Berlin [Hildebrandstr. 2 • 10785 Berlin], wo der Italiener mittlerweile wohnt.

Der Film ist auch bereits angelaufen ...

Journal Entry 12 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Tuesday, December 04, 2018
Heute [4.12.2018] habe ich eine Kalendergeschichte geöffnet, die mich sofort am Rechner fesselte: Kleinkriege. Eine Jack-Reacher-Story von Lee Child. Gut und prägnant geschrieben. Es spielt in den hohen Sphären der Militärs, ist flott geschrieben und damit auch schnell gelesen. Es war heute eine Überraschungslektüre, die nicht in die Lesechallenge 2018 eingeht, weil diese bereits abgeschlossen ist. Sie könnte in 2019 unter dem Stichwort "unter 100 Seiten" gezählt werden ;-) Krimis und Thriller sind eben auch eine beliebte Lektüre in meinem Leseleben. Dieses wurde als E-Book geliefert und kann daher nicht registriert werden.

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