Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsysteme: Das ptolemäische und das kopernikanische

Besuch aus Berlin
Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 3/25/2017
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Saturday, March 25, 2017
Im Jahr 1633 wurde Galileo Galilei wegen schwerer Ketzerei verurteilt und seine, der Anklage zugrundeliegende Schrift, kurz darauf auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt. Über das tragische Schicksal des Autors hinaus ist der Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsysteme sowohl für naturwissenschaftlich als auch kulturhistorisch Interessierte ein hochrelevantes Dokument. Darin erklärt Galilei nicht nur sein Relativitätsprinzip und diskutiert seinen Vorschlag zur Messung der Lichtgeschwindigkeit, sondern zeigt darüber hinaus die Konsequenzen des Aufeinanderprallens der modernen naturwissenschaftlichen Methode mit dem scholastischen Weltverständnis.

Ein Buch der 1000 Bücher!

5. April 2017 Die Diskussion der Herren Salviati, Sagredo und Simplicio ist wegen der etwas altertümlichen Sprache nicht immer leicht zu lesen. Aber manche Sachen werden einfach toll erklärt, zum Beispiel Längen - Flächen - Dimensionen, die Bewegung von Himmelskörpern mit anschaulichen Beispielen, das Planetensystem, wobei bei den Gründen für die Bewegung des Wassers (Ebbe und Flut) noch ein Irrtum bestand. Die einfachen Zeichnungen machen das Ganze verständlicher, sehr nett.

Bei Wiki kann man noch mehr "Grundwissen" erlangen, dann wird einiges noch klarer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei

https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Kopernikus
https://de.wikipedia.org/wiki/Heliozentrisches_Weltbild

https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles
https://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild

https://de.wikipedia.org/wiki/Claudius_Ptolem%C3%A4us
https://de.wikipedia.org/wiki/Geozentrisches_Weltbild#Ptolem.C3.A4isches_Weltbild

Gefragt hatte ich mich, ob die Redensarten "Ein X für ein U vormachen" und "Nach seiner Pfeife tanzen" wirklich im Mittelalter bekannt waren. Ja, durchaus, siehe da https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_X_f%C3%BCr_ein_U_vormachen Die Redewendung Jemandem ein X für ein U vormachen bedeutet, dass man jemanden täuscht oder betrügt.

Ihren Ursprung hat diese Redewendung in den römischen Zahlen, bei denen Buchstaben für Zahlen stehen. So kann der Buchstabe V, welcher für die Zahl 5 steht, durch Verlängerung der Striche nach unten zum Buchstaben X umgeschrieben werden. Dieser steht wiederum für die Zahl 10, so dass eine (vermeintliche) Verdoppelung der Zahl entsteht. Der heutige Buchstabe U stammt vom V des lateinischen Alphabets ab, was die heutige Form der Redewendung erklärt.

"Nach seiner Pfeife tanzen" Diese Redensart geht auf Darstellungen der "Totentänze" des 15. Jahrhunderts zurück, in denen der meist auf einer Pfeife oder Fiedel musizierende Tod die Menschen zu sich abberuft. Die zauberische Wirkung des Pfeifens ist aber auch sonst mythologisch weit verbreitet und findet sich bereits bei Äsop, Herodot und anderen antiken Schriftstellern. Bekannt sind natürlich auch die Schlangenbeschwörer des Orients, wobei die Schlangen allerdings nur der Bewegung (und nicht dem Klang) des Instruments Aufmerksamkeit schenken. Die Bezeichnung Pfeife und Flöte werden im Laufe der Zeit übrigens unterschiedlich gebraucht. Bis ins 16. Jahrhundert bezeichnete Flöte nur die Blockflöte, die heutige Querflöte dagegen hieß Pfeife. Im Märchen gibt es Pfeifen und Flöten mit vielen wunderbaren Eigenschaften. Da gibt es Pfeifen, deren Ton alle Menschen zum Tanzen zwingt, Flöten, deren Ton Ungeziefer und Menschen folgen (in: Der "Rattenfänger" von Hameln) und solche, die Wünsche in Erfüllung gehen lassen https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~nach%20jemandes%20Floete%20/%20Pfeife%20/%20Geige%20tanzen&suchspalte%5B%5D=rart_ou

Frohe Ostern, Micha-Berlin!

Journal Entry 3 by Micha-berlin at Neukölln, Berlin Germany on Sunday, April 23, 2017
Oho, der Osterhase hat mir dieses wunderbare Buch gebracht ;-))) Herzlichen Dank an Andrea-Berlin..

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