corner corner It's teatime, my dear!: Wieder reif für die Insel

Medium

It's teatime, my dear!: Wieder reif für die Insel
by Bill Bryson | Travel
Registered by wingkittybrombeerewing of Aschaffenburg, Bayern Germany on 1/7/2017
Average 7 star rating by BookCrossing Members 

status (set by kittybrombeere): permanent collection


5 journalers for this copy...

Journal Entry 1 by wingkittybrombeerewing from Aschaffenburg, Bayern Germany on Saturday, January 07, 2017

9 out of 10

20 Jahre nach "Reif für die Insel" ist Bill Bryson längst wieder in seine Wahlheimat zurückgekehrt und beschließt, sie erneut zu bereisen: Zum einen gibt es immer noch unbekannte Orte zu entdecken, zum anderen interessiert ihn, was sich in diesen zwei Jahrzehnten verändert hat. Entwickelt sich Großbritannien zu seinem Vor- oder Nachteil? -

Wird ein Ring mit den Teilnehmern:

- Rochester74
- ulfie
- ChaosHamburg
- HH58




Am Schluss zurück zu kittybrombeere. 


Journal Entry 2 by wingRochester74wing at Gießen, Hessen Germany on Saturday, January 14, 2017

This book has not been rated.

Das Buch ist schon vorgestern hier eingetroffen. Vielen Dank. Also ich bin eigentlich immer reif für die Insel :-) 


Journal Entry 3 by wingRochester74wing at Gießen, Hessen Germany on Friday, February 03, 2017

7 out of 10

Ich bin etwa in der Mitte des Buches und bisher gefällt es mir weniger als "Reif für die Insel". Dieser liebevolle Charm fehlt mir bisher, diese Begeisterung für das unspektakuläre, für die Marotten. Mr. Bryson ist älter geworden und schwälgt mir zu viel in Erinnerungen "früher war alles besser blabla". Außerdem springt er machmal in der Zeit hin und her und ich bekomme es nicht jedesmal mit und bin dann irritiert und muß zurückblättern.
Einen wirklichen Aufschwung bekommt das Buch auf Seite 188ff als er sich über britische Systeme auslässt. Die Passagen fand ich hervorragend.
Ansonsten habe ich bisher auch weniger "ja genau, ging mir genauso"- Momente als im Vorgänger was ich natürlich schade finde.
Jetzt bin ich gerade mit Mr. Bryson in Oxford und mal schauen wie sich alles noch entwickelt :-) 


Journal Entry 4 by wingRochester74wing at Gießen, Hessen Germany on Thursday, February 09, 2017

7 out of 10

Ja, die zweite Hälfte des Buches hat mir besser gefallen. Es wurde wieder auf liebevolle Weise einige Schrullen beschrieben. Trotzdem läßt er sich viel über die zunehmende Dummheit der Menschen aus.
Mich würde interessieren was Herr Bryson jetzt über Trump und über den Brexit zu sagen hätte.

Ich habe die nächste Adresse schon, das Buch wurd also in Kürze weiterreisen.
11.02.2017 Das Buch ging heute in die Post :-) 


Journal Entry 5 by wingulfiewing at Hamburg - Uhlenhorst, Hamburg Germany on Saturday, February 18, 2017

This book has not been rated.

Gestern ist das Buch zusammen mit einem entzückend gestalteten BC-Label bei mir gelandet – vielen Dank! Ich hab' schon reingelesen und musste mich zwingen, das Buch wieder wegzulegen, um meiner Arbeit nachzugehen … 


Journal Entry 6 by wingulfiewing at Hamburg - Uhlenhorst, Hamburg Germany on Sunday, February 26, 2017

9 out of 10

Ja, Mr. Bryson ist älter geworden und wünscht sich frühere Gegebenheiten zurück, vor allem was so manches Stadtbild betrifft. Aber ehrlich gesagt: Ich kann das gut nachvollziehen. Und trotz des Früher-war-alles-besser-Lamentierens schafft es Bill Bryson wie kein Zweiter, seine Liebe zu Land und Leuten auf eine so sympathische und witzige Art und Weise zu vermitteln, dass ich während des Lesens das Grinsen im Gesicht nicht loswurde. Fazit: ein vor allem für Englandfans absolut lesenswertes Buch, das ich auch schon verschenkt habe.
Das Buch wird heute an ChaosHamburg übergeben. 


Journal Entry 7 by wingChaosHamburgwing at Hamburg - City, Hamburg Germany on Sunday, February 26, 2017

3 out of 10

Einmal habe ich ein Bryson-Buch ganz zu Anfang abgebrochen. Das hätte ich auch hier machen sollen. Das Buch ist unendlich langweilig.
An vielen Stellen hätte ich allerdings gern gewusst, wie Bryson nun, nach dem Entschluss der Briten, zu denen er auch gehört, zum geplanten Brexit steht. 


Journal Entry 8 by wingHH58wing at Abensberg, Bayern Germany on Wednesday, March 22, 2017

This book has not been rated.

Das Buch hat die Reise von HH zu HH58 gut überstanden :-)

Zur Zeit sind bei mir Bill-Bryson-Wochen. Eben habe ich die "Streiflichter aus Amerika" ausgelesen, und von kittybrombeere habe ich ja auch noch "Reif für die Insel" hier. Das habe ich vor Jahren schon mal gelesen und wollte speziell die Kapitel über diejenigen Städte nochmal lesen, die ich seitdem bereist habe. Da es dieses Jahr wieder nach London gehen soll, kommt mir der neue Bryson da gerade recht. Vielleicht können die beiden Bücher dann ja gemeinsam ihre Heimreise antreten. Jedenfalls vielen Dank schon mal !

 


Journal Entry 9 by wingHH58wing at Abensberg, Bayern Germany on Monday, June 05, 2017

8 out of 10

Nachdem ich das 20 Jahre ältere Buch „Reif für die Insel“ schon kannte, war ich gespannt auf den Nachfolgeband. Beide handeln ja von einer Reise Brysons durch Großbritannien.

Was die Bewertung der einzelnen Städte angeht, so scheint mir Bryson etwas „altersmilde“ geworden zu sein – richtige „Verrisse“ gibt es wesentlich seltener. Dagegen übt er wesentlich häufiger Kritik an (aus seiner Sicht) kurzsichtigen politischen Entscheidungen. Und mehr Museumsbesuche.

Über den Brexit hätte Bryson sicher auch etwas geschrieben, wenn das Buch nicht schon vor der diesbezüglichen Entscheidung erschienen wäre.

Bryson hat in diesem Buch viel mehr historische Exkurse und Anekdoten eingearbeitet als im Vorgängerband. Also Abhandlungen über historische Persönlichkeiten, die an den von ihm besuchten Orten gewirkt haben – ob nur skurriler Zeitgenossen oder verdienstvoller Wissenschaftler. Das gab es in „Reif für die Insel“ zwar auch (ich denke da z.B. an die Geschichte mit dem 5. Herzog von Portland), aber in wesentlich geringerer Zahl.

Einige wenige Städte hat er in beiden Büchern besucht – London natürlich, aber auch Liverpool. Ich war übrigens vorletztes Jahr in Manchester und Liverpool und bin dabei auch die gleiche Strecke mit dem Zug gefahren, die auch Bryson beschreibt (allerdings endete die Verbindung 2015 im Bahnhof Manchester Victoria und nicht mehr in Manchester Picadilly). Das war 1830 die erste längere Eisenbahnstrecke der Welt und 1829 der Schauplatz des berühmten Lokomotivenrennens von Rainhill, bei dem die geeignetste Lokomotive für eine solche Aufgabe ermittelt werden sollte. Das erwähnt Bryson aber mit keinem Wort – er schreibt nur seitenlang über das Opfer des ersten Eisenbahnunfalls. Naja, dass Bryson Leute, die sich für Eisenbahngeschichte interessieren, nicht mag, hat er ja schon öfter durchblicken lassen … an einer entsprechenden Stelle in „Reif für die Insel“ kamen unter anderem die Begriffe "blödsinniges Eisenbahnhobby", "irrational", "streitsüchtig", "gefährlich kleinkariert", "Augen ausstechen", "widernatürliche Akte mit Dampflokvideos" und "hinter Stacheldraht internieren" vor ... :-)

In Sellafield (vormals Windscale) war ich 1989 auch. Damals war das Besucherzentrum der WAA noch recht neu. Als Bryson dort war, erfuhr er, dass dieses Besucherzentrum 2012 geschlossen wurde.

Eher noch besser geworden ist in den letzten 20 Jahren Brysons – teilweise sehr trockener – Humor, vor allem, wenn er über Leute schreibt, die sich seiner Meinung nach irgendwie danebenbenehmen oder einfach nur dumm sind.

Über kackende Tauben schreibt er übrigens in beiden Büchern.

In dem Abschnitt über die „Exercise Tiger“ von 1944 widerspricht sich Bryson selbst. Erst behauptet er, die US-amerikanischen Landungsschiffe seien von deutschen Torpedobooten versenkt worden - kurz darauf schreibt er plötzlich was von U-Booten. Naja, genau genommen waren es Schnellboote. Gut, man kann jetzt von Bryson (oder dem Übersetzer) vermutlich nicht erwarten, dass er den genauen Unterschied zwischen einem Torpedo- und einem Schnellboot kennt – aber dass ein U-Boot etwas anderes ist, müsste eigentlich jedem klar sein.

Wie im ersten Band, so hat Bryson auch hier zwar neben England und Schottland auch Wales und Cornwall besucht (O.K., das gehört auch zu England), obwohl die letzteren beiden gar nicht an der „Bryson-Linie“ liegen. Dagegen hat er Nordirland erneut ausgelassen, obwohl das doch auch zum Vereinigten Königreich gehört. Überhaupt war ich vom Schottland-Teil des Buches etwas enttäuscht – er umfasst gerade mal 15 von 500 Seiten, obwohl doch etwa ein Drittel der „Bryson-Linie“ auf diesen Landesteil entfällt. Ich hatte hier eher den Eindruck, Bryson wolle mit dem Buch möglichst schnell zum Ende kommen.

Und damit bin ich auch mit meinem Journaleintrag zum Ende gekommen – vielen Dank fürs Mitlesen-Lassen ! 


Journal Entry 10 by wingHH58wing at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany on Friday, June 16, 2017

This book has not been rated.

Released 5 mos ago (6/16/2017 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Ist wieder auf der Heimreise 


Journal Entry 11 by wingkittybrombeerewing at Aschaffenburg, Bayern Germany on Wednesday, June 21, 2017

This book has not been rated.

Wieder zu Hause angekommen. 


Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.