Du hättest gehen sollen

Registered by wingt-towerwing of Morsbach, Nordrhein-Westfalen Germany on 12/25/2016
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Journal Entry 1 by wingt-towerwing from Morsbach, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, December 25, 2016
Ein einsam gelegenes Ferienhaus. Tief unten das Tal mit seinen würfelkleinen Häusern, eine Serpentinenstraße führt hinauf. Das kalte Blauweiß der Gletscher, schroffer Granit, die Wälder im Dunst – es ist Dezember, Vorweihnachtszeit. Ein junges Ehepaar mit Kind hat sich für ein paar Tage dieses komfortable Haus gemietet, doch so richtig aus der Welt sind sie nicht: Das Kind erzählt wirre Geschichten aus dem Kindergarten, die Frau tippt Nachrichten auf dem Telefon, und der Mann - ein Drehbuchautor, von dem ein Produzent den zweiten Teil seiner erfolgreichsten Komödie erwartet - schreibt Ideen und Szenen in sein Notizbuch. Aber mehr und mehr notiert er auch anderes - eheliche Spannungen, Zwistigkeiten, vor allem die seltsamen Dinge, die rings um ihn geschehen. Denn mit dem Haus stimmt etwas nicht.
Daniel Kehlmanns phantastische Erzählung ist im doppelten Wortsinn unheimlich, die Spirale in den Abgrund entwickelt einen starken Sog – umso mehr, als dem Schrecken etwas zur Seite gestellt wird: die wechselnden Stimmungen in der Familie, das Nebeneinander von Liebe und Gereiztheit, die Sorge um das Kind.

Journal Entry 2 by wingt-towerwing at Morsbach, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, January 14, 2017

Released 4 yrs ago (1/14/2017 UTC) at Morsbach, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Unterwegs als Wunschbuch zu Lilo37fee mit der Bitte um Weitergabe, irgendwann demnächst mal. Dürfte bei dem geringen Umfang keine große Herausforderung für dich sein.
Beipack ist unregistriert, immerhin von deiner Wuschliste.

Journal Entry 3 by wingLilo37feewing at -- Irgendwo in Bayern, Bayern Germany on Tuesday, January 17, 2017
Herzlichen Dank! Ein unerwarteter Büchersegen!

Journal Entry 4 by wingLilo37feewing at Kelheim, Bayern Germany on Tuesday, February 14, 2017
Daniel Kehlmann schreibt eine Gruselgeschichte im Stil von Edgar Allan Poe. Das gelingt ihm nur ansatzweise gut. Es geht um eine junge Familie, die sich irgendwo in den Bergen in einem Haus einmietet. Dieses Haus entpuppt sich als immer unheimlicher. Auch die Geschehnisse zwischen den Personen werden immer angespannter. Das ist alles eigentlich ziemlich interessant und von der Idee her auch gut. Die Ausführung finde ich dann aber zu knapp . Es liest sich wie eine Fingerübung dieses Autors, der eigentlich viel mehr und besseres schreiben kann. Man fragt sich, ob die Hauptperson, ein Autor in einer Art Schaffenskrise, nicht sogar Kehlmann selber sein könnte .

Journal Entry 5 by Xirxe at Hannover, Niedersachsen Germany on Saturday, February 18, 2017
Und mal wieder ein Wunschbuch von meiner Liste. Vielen lieben Dank an Lilo37fee für's Schicken. Und einen riesengroßen Dank an t-tower, der mir so schon fast ein permanent schlechtes Gewissen verursacht ;-)

30. Mai 2017
Ein kleiner Kurzurlaub soll es für das junge Ehepaar mit ihrem Kind sein, ein paar Tage in den Bergen in einem einsam gelegenen Haus. Der Vater schreibt an einem neuen Drehbuch und wie selbstverständlich hält er auch Alles fest, was sich während ihres Aufenthaltes ereignet. Die Streitereien zwischen ihm und seiner Frau, die Versöhnungen, die Beschäftigung mit dem Kind, seine Träume undundund. Eigentlich ganz alltäglich, doch es liegt ein seltsamer Missklang über den Dreien, der sich mit jedem Tag, jeder Stunde verstärkt.
Das Seltsame, das Mysteriöse schleicht sich ganz allmählich ein, es ist nicht greifbar, es sind kleine Geschehnisse, die bei wiederholtem Nachdenken sich wohl auch rational erklären lassen. Aber vielleicht auch nicht ... Doch sobald das Ungewisse zu stark wird, treten reale Ereignisse in den Vordergrund, die die Aufmerksamkeit beanspruchen und alles Andere verblassen lassen; doch nicht für lange.
Es sind nur 86 Seiten, doch wenn man sich voll und ganz auf die Geschichte einlässt, sie liest, als wäre man selbst der Schreibende, beginnt einen das Unheimliche nach und nach selbst zu ergreifen. Ein tolles Stück Gruselliteratur, das die volle Sternezahl verdient hätte, wenn, ja wenn der Preis nicht wäre. So viel Geld für so ein kleines Büchlein finde ich schlicht unverschämt - dafür gibt es Abzug.

Journal Entry 6 by Xirxe at Auf dem Weg nach Hause!, By Mail/Post/Courier -- Controlled Releases on Saturday, June 17, 2017

Released 3 yrs ago (6/17/2017 UTC) at Auf dem Weg nach Hause!, By Mail/Post/Courier -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Mit liebem Dank zurück!

Journal Entry 7 by wingt-towerwing at Morsbach, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, June 19, 2017
Wieder wohlbehalten bei mir eingetroffen, danke für die Sendung inkl. Beipack.

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