Die Welt im Rücken

by Thomas Melle | Literature & Fiction |
ISBN: 3871341703 Global Overview for this book
Registered by heixly of Moers, Nordrhein-Westfalen Germany on 10/9/2016
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9 journalers for this copy...
Journal Entry 1 by heixly from Moers, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, October 09, 2016
Für das Abo zur Shortlist des Deutschen Buchpreises 2016 angeschafft und registriert.

http://www.bookcrossing.com/forum/14/534243

Journal Entry 2 by heixly at Moers, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, October 15, 2016
"Die Chronik einer manisch-depressiven Erkrankung ..." lese ich auf dem Buchrücken und fesselnd ist das durchaus. Mitfühlen musste ich sehr, aufgehalten hätte ich den Ich-Erzähler gerne, wenn er mal wieder so selbstzerstörerisch hoch flog oder unendlich tief abrutschte. Dass das nicht ging, tat weh beim Lesen und weckte Mitgefühl und natürlich habe ich einen Einblick in die Symptomatik der bipolaren Störung gewonnen. Aber ob das Literatur ist, ob das ein Roman ist, da bleibe ich im Zweifel.

Journal Entry 3 by Xirxe at Hannover, Niedersachsen Germany on Thursday, October 27, 2016
Gestern habe ich das Buch aus dem Briefkasten befreit. Ich bin gespannt!

4. November 2016
Wie kann mich ein so ungeheuerlich beklemmend machendes Buch derart begeistern? Obwohl das Thema so entsetzlich ist, dass ich immer wieder innehalten musste, konnte ich es trotzdem kaum aus den Händen legen. Thomas Melle berichtet von seiner manisch-depressiven Erkrankung derart eindringlich, dass ich fast meinen konnte, eine Ahnung davon zu spüren, was er erlebte und noch immer erlebt.
Schonungslos erzählt er von seinem Leben während der drei Schübe, ohne Rücksicht zu nehmen auf die Darstellung seiner Person. Wie die Krankheit sein bisheriges Leben praktisch zertrümmert, bis von seinem ursprünglichen Selbst nur noch Bruchstücke vorhanden sind; wie er sich daraus wieder hervorkämpft und wieder zu Boden geht, um danach erneut vor den Trümmern dessen steht, was ihm wichtig war; wie er ganz unten landet und ihm dies erst ins Bewusstsein dringt, als es fast endgültig zu spät ist. Unglaublich, dass daraus ein Buch wie dieses entstanden ist in einer Sprache, die gleichermaßen die Kraft wie auch die Schwäche dieses Leidens so überaus intensiv darstellt.
War Bipolarität bisher eine Krankheit, über die ich gelegentlich in der Zeitung etwas gelesen habe und dann entsetzt den Kopf schüttelte ("schon schlimm"), ist sie durch diese Lektüre etwas sehr Konkretes geworden. Allen die mehr über diese Erkrankung wissen wollen als 'nur' sachliche Informationen, empfehle ich dieses Buch wärmstens.
Ich wünsche Herrn Melle von ganzem Herzen, dass er nie wieder solche Phasen durchleben muss. Und stattdessen den Roman schreibt, 'der das ganze Spektrum abdeckt'. Ich freue mich schon darauf!

Journal Entry 4 by Xirxe at Buchring, per Post geschickt -- Controlled Releases on Saturday, November 05, 2016

Released 2 yrs ago (11/5/2016 UTC) at Buchring, per Post geschickt -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Und auf zur nächsten Station im Abo-Deutscher-Buchpreis-2016!

Journal Entry 5 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Wednesday, November 09, 2016

Heute vom Briefträger bekommen. Vielen Dank! Ihr seid ja alles schon seeehr fleißig am Lesen gewesen. Jetzt wird es bei mir doch etwas eng ... drei Shortlistbücher sind schon angekommen und mein eigenes ist noch nicht gelesen :-( Es wird daher morgen ungelesen an die nächste Station geschickt, damit ich den Stau auflösen kann.

Zu Ende gelesen 14. Dezember 2016:
Erstaunlich gut zu lesen. Für mich war es anstrengend, mich mit dem Thema manisch-depressiv auseinanderzusetzen, weil ich doch immer wieder ein Déja-vu-Erlebnis gehabt habe. Jahrelang habe ich mit einem Mann zusammengelebt, der genau diese Disposition hatte, ohne dass ich es wußte. In dem Jahr, als das Buch beginnt - 1999 - starb dann mein Ex-Mann - höchstwahrscheinlich auch an der Kombination Lithium & Alkohol. Ich konnte sein Verhalten nie verstehen ... bis zu diesem Buch: Beim Lesen ist mir so vieles klar geworden, dass meine Wut auf die Schwiegermutter zunehmend größer wurde. Da in der Familie das Thema nie Tagesordnung war, gab es auch keinen, der mich unterstützen konnte.

Melle schreibt ziemlich offen über seine "Aussetzer", die - wie er immer wieder betont - lange Zeit anhielt: "Ich bin einer derer, die die Jahreskarte gezogen haben. Wenn ich abrutsche oder hochfliege, dann für eine lange Zeit. Dann bin ich nicht mehr zu halten, ob im Flug oder im Fall."

Der Autor schreibt auch, dass die Bezeichnung "bipolar" überhaupt nicht zu diesem Krankheitsbild passen würde und die so verniedlichende Form ein Zerrbild wiedergibt. Meine Hochachtung hat nicht nur der Autor sondern auch das gut funktionierende Netzwerk seiner Freunde und Freundinnen, die ihn begleiten. Da diese Krankheit noch nicht geheilt werden kann, wird er und seine Freunde damit leben müssen. Klar beschreibt er auch, dass sein Körper und Gehirn sehr unter der Krankheit leidet - allein durch den Chemiecocktail, den er zu sich nehmen muss, um eine gewisse Stabilität zu halten. Er bittet in seinem Buch, bei der nächsten Manie, ihm dieses Buch in die Hand zu drücken. Ich wünsche ihm, dass es nie so weit kommen wird.

Ein neues Literaturportal, das ich heute [12.2.2018] geöffnet habe, hat sich auch mit diesem Buch befasst. Es ist sehr aufschlussreich, weshalb ich es hier verlinken möchte ...

Nun darf es weiter zur nächsten Station. Ich werde es nach Weihnachten in den Postlauf geben. Gute Reise!


Dieses Buch geht nun weiter auf Reisen ... to whom it may concern. Es wird im bewährten Postshop abgegeben. Viel Freude!


»Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel. Wenn das nicht so wäre, dann wären wir schon längst zugrunde gegangen«
Martin Luther


Es wurde am 27.12. im Postshop abgegeben. Der Paketbote war aber schon durch, so dass das Buch erst am 28.12.2016 die Weiterreise antreten kann. Gute Reise!


Journal Entry 7 by wingkarneolwing at Nürnberg, Bayern Germany on Wednesday, January 04, 2017
Nächstes Abobuch ist da :-)

Herzlichen Dank! Bin schon ziemlich gespannt auf das hier, Thema beschäftigt mich schon seit einigen Jahren...

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1.3.2017

Das Buch geht unter die Haut. Ich finde, Melle fasst unglaublich gut, was die Krankheit mit ihm macht. Vor allem der „Ich-Verlust“ wird für mich sehr nachvollziehbar verdeutlicht.
Was er nicht macht, ist zu fassen, was die Krankheit mit seiner Umgebung macht. Muss auch nicht unbedingt sein, das Buch hat den Anspruch die bipolare Störung aus der Innenperspektive zu erklären. Gelegentlich kommen Freundeskreis, Familie, Arbeitgeber, Vermieter, Betreuer etc. zur Sprache. Etwa ab der Mitte des Buches hab ich mich dann immer wieder gefragt: Ist das jetzt einfach, weil das Buch so konzipiert ist, ist das, weil der Autor möglicherweise doch eher noch von der depressiven Phase oder von den Medikamenten geprägt ist, oder ist auch das „gesunde Ich“ des Autors wirklich so ein egozentrischer Idiot?
Immer wieder, wenn er erwähnt, wie Freunde wegbleiben, den Kontakt abbrechen, oder wie er in der Depression in unendlicher Scham versinkt, dass aber Entschuldigungen und Erklärungen nichts bringen würden, dachte ich mir, stimmt wahrscheinlich schon, was aber vermutlich etwas bringen würde, wäre Dankbarkeit oder Wertschätzung. Hallo, Aljoscha hat dir mindestens einmal das Leben gerettet. So ein Buch wäre eine grandiose Gelegenheit, das angemessen zu würdigen.
Natürlich weiss ich nicht, wie Herr Melle persönlich mit Menschen umgeht. Im Buch scheint es mir so, als hätte er eher Schwierigkeiten, Wertschätzung und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Denn er wird getragen von einem guten Netz, das ist nicht selbstverständlich und ich merke nicht recht, ob ihm selbst das bewusst ist. Ich glaube aber, gerade das wäre wertvoll. Den Leuten um ihn herum zu sagen, dass ihre Hilfe wichtig war, ihnen im Nachhinein zu sagen, was gut war, was geholfen hat, damit sie auch Sicherheit gewinnen, was gute Reaktionen sein könnten. Wäre ich in seinem Bekanntenkreis, würde ich mir genau das wünschen, Tipps von ihm selbst, was ihm guttut, wenn er selber nicht mehr dran denkt, wie der Hinweis: drückt mir dieses Buch in die Hand ;-)
Ein echt gekonnter Schluss!

Journal Entry 8 by wingkarneolwing at per Post, A Bookring -- Controlled Releases on Wednesday, March 08, 2017

Released 1 yr ago (3/8/2017 UTC) at per Post, A Bookring -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Geht heute zur Post :-)

Journal Entry 9 by MaggyGray at Freising, Bayern Germany on Wednesday, March 22, 2017
Kam Anfang der Woche bei mir an, vielen Dank fürs Schicken! Auf dieses Buch bin ich schon gespannt!

Journal Entry 10 by MaggyGray at Freising, Bayern Germany on Tuesday, April 18, 2017
In dieses Buch bin ich überhaupt nicht reingekommen - die letzten paar Kapitel habe ich quergelesen.
Ich finde es extrem mutig von Thomas Melle, wie er sich mit seiner Krankheit auseinandersetzt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen, die in ihrem nahen Umfeld mit manisch-depressiven Kranken zu tun haben, viel interessantes in dem Buch finden, und ihnen vieles klar wird. Für mich war es ein Sammelsurium von Wortgeschwalle, dazwischen immer wieder nüchterne Erklärungen, warum was wie passiert. Das hat mir persönlich am besten gefallen. Der Rest war mir leider viel zu verworren und verknotet. Mir ist klar, dass das krankheitsbedingt ist, es hat mich aber trotzdem nicht mitgerissen.

Geht jetzt weiter zur nächsten Leserin.

Journal Entry 11 by wingLilo37feewing at -- Irgendwo in Bayern, Bayern Germany on Friday, May 05, 2017
Ein Buch zum Buchpreis-Abo 2016, Danke fürs Schicken!

Journal Entry 12 by wingLilo37feewing at -- Irgendwo in Bayern, Bayern Germany on Thursday, May 11, 2017
Die wenigen depressiven Menschen, die ich kenne, sind für mich fast unerträglich in ihrer ewigen Ichbezogenheit. Immer geht es nur um sie, sie haben kaum Empathie. Natürlich weiß ich auch, wie sehr Depressionen belasten, leider weiß ich das auch sehr leidvoll, und dennoch hält sich meine Geduld irgendwie in Grenzen. Daher hatte ich zunächst auch wenig Lust, dieses Buch zu lesen. Wieder einer, dem es schlecht geht und der mehrere hundert Seiten mit seinen Befindlichkeiten füllt, dachte ich.
Wider Erwarten hat mich das Buch dann sehr beeindruckt. Mir ist deutlich bewusst geworden, wie schwerwiegend diese Krankheit ist. Da blieb nichts mehr übrig von der schwungvollen Eitelkeit des Manischen, da war nur noch Verlust, wenig Gewinn. Melle kann zudem wirklich gut schreiben, so dass ich das Auf und Ab des bipolaren Lebens gut nachvollziehen konnte. Anfangs fiel es mir schwer, in das Buch reinzukommen, doch das änderte sich im Laufe der Lektüre. Zudem könnte ich gut Parallelen zu eigenen Erlebnissen ziehen, die eine ähnliche Symptomatik in kleiner Form hatten ( z.B. exzessiver manischer Alkoholrausch mit Allmachtsphantasien und darauf folgende unvorstellbare schwerwiegende Scham und Verzweiflung). Wenn ich mir vorstelle, dass das mein Lebenszustand wäre, das wäre kaum auszuhalten. Insofern hat das Buch mein Verständnis geweckt und ich wünsche dem Autor, dass der normale Zustand andauern kann. Mutig! Und gut, dass er es geschrieben hat!

Journal Entry 13 by wingchawosowing at Heusenstamm, Hessen Germany on Saturday, May 20, 2017
... und schon wieder ein Abo-Buch bei mir gelandet. Ich bin noch mit dem Vorgänger beschäftigt, wird also noch etwas dauern.

Juli 2017:
Das Buch ist gut geschrieben, so weit ich das anhand der wenigen Kapitel, die ich gelesen habe, beurteilen kann.
Wenn es dem Umgang mit der eigenen Krankheit hilft, warum nicht. Mich hat das Buch zum falschen Zeitpunkt "erwischt". Deshalb habe ich das Buch über die bipolare Persönlicheitsstörung des Autors nicht weiter gelesen.

Journal Entry 14 by wingchawosowing at Heusenstamm, Hessen Germany on Tuesday, August 01, 2017

Released 1 yr ago (8/2/2017 UTC) at Heusenstamm, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Damit es endlich weiter geht, jetzt auf dem Postweg zu auweia.

Viel Freude beim Lesen und wieder Freilassen.
Lass wieder von Dir hören, liebes Buch!

Journal Entry 15 by wingauweiawing at Langen, Hessen Germany on Wednesday, August 09, 2017
Dieses Buch wurde mir beim meetup in Frankfurt zwischen Handkäs und Grüne Soße überreicht. Ich bin noch sehr unschlüssig, ob ich es überhaupt lesen will, da ich in meinem Leben schon genug mit bipolar gestörten Menschen konfrontiert war.

Journal Entry 16 by wingauweiawing at Langen, Hessen Germany on Thursday, August 24, 2017

Released 1 yr ago (8/24/2017 UTC) at Langen, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Ich reiche dieses Buch ungelesen weiter, meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen mit bipolar gestörten Menschen reichen mir völlig - sorry,klingt arrogant ist aber reiner Selbstschutz

Journal Entry 17 by Seepferdchen17 at Leipzig, Sachsen Germany on Sunday, September 03, 2017
Und hier angekommen. Bin schon sehr gespannt.

Journal Entry 18 by heixly at Moers, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, October 24, 2017
Das Buch ist wieder zu Hause angekommen & darf sich nun ein bisschen ausruhen von der Reise.

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