Sansibar oder der letzte Grund

by Alfred Andersch | Literature & Fiction |
ISBN: 3257200552 Global Overview for this book
Registered by zz-zugzwang of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 7/9/2016
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Journal Entry 1 by zz-zugzwang from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Saturday, July 09, 2016
Diogenes-Entstapelung zum Berlin-MeetUp in der "Turnhalle" am 10.07.16.
Gilt als Anderschs Schlüsselroman, vielleicht weil auch für jugendliche Leser gut geeignet.
Vor einiger Zeit gelesen.

Journal Entry 2 by zz-zugzwang at Die Turnhalle in Friedrichshain, Berlin Germany on Saturday, July 09, 2016

Released 3 yrs ago (7/10/2016 UTC) at Die Turnhalle in Friedrichshain, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Diogenes-Entstapelung zum Berlin-MeetUp in der "Turnhalle" am 10.07.16.

Bookcrossing das ist: Finden - Lesen - Eintragen - Weitergeben - Verfolgen - Mach mit!

Journal Entry 3 by wingPhysalis74wing at Wedding, Berlin Germany on Tuesday, July 19, 2016

Schon am 10.07. beim Berliner Juli MeetUp in FriedrichsHain mitgenommen bzw. übergeben bekommen. Aufgrund technischer Ausfälle kann ich heute erst den Eintrag schreiben.

Vielen Dank für den schönen Tag und eines meiner Lieblingsbücher





Kurzinhalt:

Das Werk "Sansibar oder der letzte Grund" spielt im Jahre 1937 im Ostseestädtchen Rerik, kurz bevor die deutschen Nationalsozialisten einmarschieren. Zu dieser Zeit (27 Stunden) kreuzen sich in Rerik durch einige Zufälle die Wege von fünf verschiedenen Personen: der Kommunist Gregor, der Fischer Knudsen, dessen Schiffsjunge, die Jüdin Judith, sowie der Pfarrer Helander.

Pfarrer Helander kommt mit einer Bitte zu Knudsen. Er will, dass dieser ihn und die Skulptur "Der lesende Klosterschüler" ausser Land bringt, da diese Figur auf der Liste der Nazis steht. Knudsen, der Anhänger der roten Partei in Rerik ist, weigert sich dem Pfarrer zu helfen.

Zur gleichen Zeit erreichen die Jüdin Judith Levin und der Russe Gregor das kleine Städtchen, allerdings aus komplett verschiedenen Gründen. Judith ist auf der Flucht vor den Nazis und folgt dabei dem Rat ihrer Mutter, die ihr Rerik als guten Fluchtort empfohlen hat. Gregor ist im Auftrag der kommunistischen Partei unterwegs und will in Rerik für die Partei werben. Aus diesem Grund trifft er sich mit Knudsen. Bei ihrem geheimen Treffen in der Kirche stellen sie jedoch fest, dass die kommunistische Partei in Rerik keine Zukunft hatte. Zum Einen weil Knudsen nicht mehr für diese handeln, sondern nur noch daran glauben will und zum Anderen weil Gregors Glaube an die Partei erloschen ist und er nur noch einen Gedanken kennt: Flucht.

Zusammen mit Pfarrer Helander, der sich dem Gespräch der beiden anschliesst, versucht Gregor Knudsen zu überzeugen, den Klosterschüler, den Pfarrer und ihn mit seinem Fischerboot ins Ausland zu bringen. Dieser weigert sich allerdings standhaft. Als Knudsen gegangen ist, einigen sich Helander und Gregor, dass sie sich um Mitternacht wieder treffen würden, um den Klosterschüler zu retten, denn Gregor ist überzeugt, dass Knudsen seine Meinung noch ändern wird.

Judith steht mit beinahe der gesamten Bevölkerung Reriks am Hafen und beobachtet die Ankunft eines Schwedischen Dampfers. Sie beginnt sich grosse Hoffnungen zu machen, dass sie sich der Crew anschliessen und nach Schweden fliehen kann. So entscheidet sie sich, der Crew zu folgen, die im selben Hotel einkehrt, wie sie logiert. In der Bar setzt Judith alles auf eine Karte und macht sich an den Steuermann heran. Dieser ist erfreut über die Gesellschaft der schönen Frau und so gehen sie gemeinsam auf den Dampfer. Dort stellt sich allerdings heraus, dass der Steuermann nichts als leere Versprechungen von sich gegeben hat und so macht sich Judith enttäuscht und hoffnungslos von Dannen.
Gregor hat in der Zwischenzeit noch einmal mit Knudsen gesprochen, denn dieser hat nun doch noch eingewilligt, den Klosterschüler zu transportieren. Mit dieser guten Nachricht im Gepäck entschliesst sich Gregor Judith anzusprechen, denn er hat sie den ganzen Abend beobachtet und sofort erkannt, was sie vor hat. Diese fürchtet sich zu Beginn vor ihm, merkt dann aber, dass Gregor ihr bei ihren Fluchtbemühungen helfen will. Er führt sie in die Kirche und dort kommen sich die beiden näher. Kurz vor dem Kuss, der erste für Gregor seit Jahren, betritt Helander die Kirche. Dieser leidet in dieser Nacht starke Schmerzen in seinem Bein, welches er sich im Krieg verletzt hat. Er weiss, dass er zu schwach ist, um mit Gregor und Knudsen zu fliehen, doch er will unbedingt sicherstellen, dass der Klosterschüler gerettet wird. So gibt er noch letzte Anweisungen an Gregor und Judith und lässt die beiden in der Folge mit der Skulptur ziehen.

Wie mit Knudsen abgemacht, begeben sich Gregor und Judith an den vereinbarten Treffpunkt, wo der Schiffsjunge von Knudsen auf die beiden wartet. Zu dritt rudern sie mit dem Beiboot über die Bucht zum Boot von Knudsen. Dieser ist nicht gerade erfreut, dass Gregor Judith mitgebracht hat und deswegen entsteht eine Schlägerei zwischen den beiden. Obwohl Gregor diese gewinnt, gibt es sein Stolz nicht zu, Knudsen zu beten, ihm ebenfalls zur Flucht zu verhelfen. So kommt es, dass Gregor sich verabschiedet und die anderen drei mit dem Klosterschüler nach Schweden fahren lässt.

Pfarrer Helander befindet sich unter grossen Schmerzen leidend in seinem Büro und sinniert über die Präsenz und Aufgabe von Gott. Er ist wütend auf Gott, denn er leidet seit dem Krieg unter Albträumen, in der die Welt nur trist und grau ist. Nun fasst er den Entscheid, gegen die Nazis zu kämpfen, die bereits an seine Türe geklopft haben, um ihn abzuholen. Er nimmt seine Pistole aus dem Schreibtisch und stirbt im Kampf gegen die Nazis. Doch während er stirbt, ist er glücklich, denn sein Leben ist wieder lebendig geworden.

Die drei Flüchtlinge sind in Schweden angekommen. Knudsen zeigt Judith den Weg in die nächste Stadt. Der Junge, der seinem Vorbild Huckleberry Finn nacheifert, sieht seine Chance sich aus dem Staub zu machen. Doch nach einem kurzen Ausflug im angrenzenden Wald, entscheidet er sich, wieder zu Knudsen zurückzukehren.

'Sansibar oder der letzte Grund', 1957, vor genau fünfzig Jahren als erster Roman Anderschs erschienen, ist ein moderner Klassiker.


über den Autor:

Alfred Andersch wurde am 4. Februar 1914 in München geboren. Nach dem Abbruch des Gymnasiums in der Untertertia absolvierte er eine Buchhändlerlehre. Gegen seinen Vater, einen nationalistisch eingestellten Offizier, rebellierte er, indem er 1930 KPD-Mitglied wurde und sich 1932/33 als Jugendfunktionär engagierte. Deshalb sperrten ihn die Nationalsozialisten 1933 ein halbes Jahr im Konzentrationslager Dachau ein. 1940/41 war Alfred Andersch bei der Wehrmacht. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Büroangestellter, bis er 1943 erneut zum Kriegsdienst musste und sich von seiner Ehefrau Angelika scheiden ließ.

Im Jahr darauf desertierte er an der Arno-Front in Italien und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Im Lager lernte er Hans Werner Richter kennen, mit dem zusammen er nach der Freilassung die literarisch-politische Wochenzeitschrift "Der Ruf" herausgab, bis diese 1947 von der amerikanischen Besatzungsmacht wegen ihrer nonkonformen Grundhaltung verboten wurde.

1947 gehörte Alfred Andersch zu den Gründungsmitgliedern der "Gruppe 47". Von 1948 bis 1958 leitete er Sendereihen bei mehreren deutschen Rundfunkanstalten, und von 1955 bis 1957 editierte er die literarische Zweimonatsschrift "Texte und Zeichen". 1950 heiratete er Gisela Dichgans. 1952 veröffentlichte Alfred Andersch den autobiografischen Bericht "Die Kirschen der Freiheit" und fünf Jahre später den Roman "Sansibar oder Der letzte Grund".

Um sich von der zunehmenden Kommerzialisierung des Literaturbetriebs in der Bundesrepublik Deutschland zu distanzieren, zog Alfred Andersch 1958 in die Schweiz. (1972 erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft.)

Am 21. Februar 1980 starb Alfred Andersch in Berzona bei Locarno.

Im Mittelpunkt der Romane, Erzählungen und Hörspiele von Alfred Andersch stehen häufig Außenseiter, und zumeist geht es um die Frage der Freiheit des Einzelnen.





Journal Entry 4 by wingPhysalis74wing at Hotel Tiergarten Berlin in Moabit, Berlin Germany on Wednesday, November 16, 2016

Released 3 yrs ago (11/16/2016 UTC) at Hotel Tiergarten Berlin in Moabit, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:




Dies Buch steht nun im Bücherregal der OBCZ Hotel Tiergarten Berlin im 1.OG frei verfügbar und wartet auf neue Leser.

Ein tolles Regal und ein gemütlicher Ort um etwas zu Verweilen. Ich wünsche dieser neuen OBCZ regen Austausch und viele tolle Bücher. Lieben Dank für den ersten netten persönlichen Kontakt.


Der Finderin / dem Finden viel Spaß beim Lesen und dem Buch eine gute und lange Weiterreise.

Gute Reise!






Willkommen bei BookCrossing / Welcome to BookCrossing!


Liebe/r Finder/in,

bitte mache einen Journaleintrag um mich wissen zu lassen, dass dieses Buch gefunden und das es bei dir ein gutes neues Zuhause gefunden hat. Solltest Du neu bei BookCrossing sein, und Du Lust hast dich hier anzumelden, würde ich mich freuen, wenn Du bei Empfehlungs-Mitglied Physalis74 einträgst (Du kannst natürlich auch ohne dich anzumelden, ganz anomym einen Eintrag über Deinen Fund machen). Ich hoffe Du findest gefallen an dem Buch. Du kannst einen weiteren Eintrag machen, wie es Dir gefallen hat sobald Du es gelesen hast.

Dann, wann immer Du Du bereit bist es weiter zu geben, mache bitte einen Journaleintrag ob Du dieses Buch an eine Dir bekannte Person weitergegeben oder gesendet hast, oder mache ein Freilasseintrag wenn Du es für Jedermann in die „Wildnis“ freigelassen hast. Verfolge die Weitere reise. Du bekommst eine Emailnachricht, wenn dieses Buch wieder gefunden wird und jemand einen Eintrag macht. Alles ist absolut vertraulich (Du bist nur unter deinem Screenname zu sehen, Deine angegebene Emailadresse ist zu keinem Zeitpunkt für andere sichtbar), alles ist kostenlos und absolut Spamfrei!

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Ich hoffe Du kannst Dich auch für BookCrossing begeistern - Viele Grüße Physalis74







Journal Entry 5 by knud1993 at Ribe, Ribe Amt Denmark on Tuesday, June 13, 2017
Das buch haben wir im Deutschunterrricht, gelesen und ich wusste NICHTS mehr über den Inhalt. Nun habe ich es auf der Rückreise von Berlin nach Kiel gelesen und danke noch heute meinem Deutschlehrer für die Auswahl dieses tollen Romans.
Wieso vergisst frau dann den Inhalt?
Vielleicht war er auch ganz tief in mir vergraben.

Habe es in dem Hotel in Moabit gefunden und werde es in den nächsten Wochen im HVV Bus in Hamburg freilassen.
Wie hier die Technik mit den Einträgen funktioniert, habe ich nicht kapiert.

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