2001, Odyssee im Weltraum

by Arthur C. Clarke | Science Fiction & Fantasy |
ISBN: 3453301374 Global Overview for this book
Registered by erinacea of Friedrichshain, Berlin Germany on 4/20/2016
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Journal Entry 1 by erinacea from Friedrichshain, Berlin Germany on Wednesday, April 20, 2016
Im April 2007 antiquarisch gekauft. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob ich es auch lesen oder nur ursprünglich nur releasen wollte. Jetzt im Rahmen meiner ein-Buch-pro-Woche-Challenge gelesen.

Dies ist das Buch zum Film, also nach dem Drehbuch entstanden, und sympathischerweise "Stanley" (Kubrick) gewidmet. Meiner Meinung nach merkt man das dem Schreibstil aber nicht an.

Ich kannte von der Handlung nicht mehr als die oft zitierte (Film)Sequenz, in der HAL und Dave aneinandergeraten. Ich war daher davon ausgegangen, dass dieser Konflikt ein wichtiges und andauerndes Element der Handlung ist (Spoiler, zum Sichtbarmachen markieren!) und entsprechend überrascht, als HAL nach etwa der Hälfte des Buches der Stecker gezogen wurde.

Ganz am Ende fiel mir dann doch noch ein, dass ich ein Tarotkartenset besitze, bei dem der Zeichner sich bei einer der Karten (das Äon oder sowas) laut Handbuch von einer Filmszene aus "2001" hat inspirieren lassen, nämlich dem Baby im Weltraum. Die Vorstellung war so absurd, dass ich damals nicht viel damit anfangen konnte, aber jetzt fiel es mir natürlich wieder ein.

Das Ende hat mir nicht so gefallen, v.a. aus einem Grund, der mich schon am Anfang der Geschichte gestört hat: Die Menschen werden ohne ihre eigene Zustimmung von den Außerirdischen grundlegend (durch DNA, Hirnströme, was auch immer) manipuliert, was ich ziemlich gruselig finde, aber durch das Buch (und vermutlich auch den Film) positiv dargestellt wird. Den Teil davor fand ich stark und überhaupt war der ganze Zwischenteil an Bord der Discovery sehr spannend. Gut hat mir auch gefallen, dass das Buch einräumt, dass es eigentlich keinen guten Grund gibt, weshalb Außerirdische (wenn es denn welche gibt) so ähnlich aussehen sollten wie Menschen, und (auch wenn es für mich nicht wirklich Sinn macht) dass sie nicht einmal zwangsläufig aus organischen Materialien bestehen müssen.

Letztens habe ich eines der schlechteren Bücher von Stanislaw Lem in der Hand gehabt, "Gast im Weltraum", das einen ähnlichen technischen Stand der Menschen beschreibt mit Mondbasis, Weltraumfähren usw., nur mit dem Unterschied, dass "Gast im Weltraum" sehr viel dicker ist (ich bin nicht sehr weit gekommen) und sich sehr viel zäher liest.

Eine Odyssee (Irrfahrt) im eigentlichen Sinn behandelt dieses Buch allerdings nicht (außer vielleicht bei Daves Reise durch das Sternentor, aber selbst diese erfolgt ja gelenkt, wenn auch nicht durch ihn selbst); es beschreibt aber dennoch eine sehr lange Reise (1 Mio. km von der Erde!) mit nur sehr geringen Aussichten, jemals nach Hause zurückzukehren.

Dieses Buch hat mir insgesamt gut gefallen, aber ich weiß noch nicht, was ich jetzt damit anstellen werde.

Journal Entry 2 by erinacea at Spandau, Berlin Germany on Friday, June 10, 2016

Released 4 yrs ago (6/10/2016 UTC) at Spandau, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Kam mit zum Meet-up ins Brauhaus Spandau, wo es einen neuen Leser fand.

Journal Entry 3 by zz-zugzwang at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Thursday, June 16, 2016
Beim sonnigen Brauhaus-MeetUp als eines von 2 Büchern (neben diversen Hörbüchern) mitgenommen.
Weiß noch nicht, wann ich diesen Klassiker durchlesen werde. Die Odyssee hat erstmal einen Stopp eingelegt, nicht im Weltraum sondern ganz irdisch.

Zur im Buch vorkommenden Schachpartie siehe:

https://de.wikipedia.org/wiki/Roesch_%E2%80%93_Schlage,_Hamburg_1910

Besten Dank fürs Freilassen und Mitbringen zum MU.


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