Die letzte Drachentöterin

by Jasper Fforde | Teens |
ISBN: 3846600059 Global Overview for this book
Registered by erinacea of Friedrichshain, Berlin Germany on 3/21/2016
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Journal Entry 1 by erinacea from Friedrichshain, Berlin Germany on Monday, March 21, 2016
Am vergangenen Wochenende war ich mit meinem Neffen (erstmals!) auf der Buchmesse in Leipzig. Ich hatte nicht fest eingeplant, mich dort mit Büchern einzudecken, ging aber davon aus und hatte sogar extra meine Bookcrossing-Beutel mitgebracht, weil die sich besonders zum Büchertragen eignen.

Wir haben uns kaum an irgendwelchen Aktivitäten (Lesungen etc.) beteiligt, dafür aber relativ viel Zeit in der Kinder- und Jugendbuchhandlung verbracht. Bei unserer zweiten Stippvisite kaufte ich dieses und ein weiteres Buch für mich und außerdem noch ein Buch, das sich mein Neffe ausgesucht hatte.

Ich schätze Fforde (obwohl ich nur ein Thursday Next-Buch gelesen habe, das mit Jane Eyre, soweit ich mich erinnere) und ich liebe Drachen. Dass es in diesem Buch laut Titel um den Tod eines Drachens geht, ist beunruhigend, aber aus Erfahrung weiß ich, dass auch diese Art von Geschichten meist hinreichend Gelegenheit zum Kennenlernen des Drachen bieten. Der Anfang (oder zumindest das Vorwort) befeuerte mein Interesse zusätzlich:

Ich war mal berühmt. Mein Gesicht prangte auf T-Shirts, Buttons, Bechern und Postern. Ich war auf den Titelseiten, im Fernsehen und sogar als Special Guest in der Yogi Baird Show. The Daily Clam nannte mich den "einflussreichsten Teenager des Jahres", und in der Mollusc on Sunday war ich die Frau des Jahres. Zwei Menschen haben versucht, mich umzubringen, man drohte mir eine Haftstrafe an, ich habe sechzehn Heiratsanträge bekommen und wurde von King Snodd für vogelfrei erklärt. All das und noch mehr in weniger als einer Woche.

Mein Name ist Jennifer Strange.


Ich hatte zwar ein Buch mit nach Leipzig genommen (für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich auf der Messe nichts zu lesen finden würde), doch dann fiel meine Wahl für mein Ein-Buch-pro-Woche-Leseprojekt stattdessen auf dieses Buch.

Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, aber insgesamt war ich etwas enttäuscht. Es ist ein passables Jugendbuch mit einigen witzigen Ideen, aber - ich weiß nicht genau - vermutlich habe ich dieses Jahr einfach schon zu viele gute und auch sehr gute Bücher gelesen, als dass ich darüber hinwegsehen könnte, dass diesem Buch das gewisse Etwas fehlt.

Jennifer ist eine sympathische, wenn auch etwas langweilige Heldin. Sie hat einen äußerst ungewöhnlichen Beruf (per Findelkind-Kontrakt als amtierende Leiterin einer Vermittlungsagentur für Zauberer) und wird zusätzlich in Folge einer Wahrsagung zur Drachentöterin des letzten Drachen ernannt. Außerdem hat sie es mit einer Vielzahl schräger Charaktere zu tun. Und dennoch bleibt sie in alldem Chaos merkwürdig blass, was vielleicht daran liegt, dass sie den Eindruck erweckt, mit allem gut klarzukommen und erst gegen Ende in einen ausgewachsenen Gewissenskonflikt gerät.

Ich mochte die Zauberer, das zweite Findelkind Tiger und natürlich den Drachen Maltcassion. Mein absoluter Liebling aber war das Quarktier, von dem ich gern mehr gesehen hätte. Ich habe immer noch keine richtige Vorstellung davon wie es aussieht: hässlich, eher klein, mit mehreren Zahnreihen und 5 Eckzähnen (?), und (Spoiler! Sichtbarmachen zur Markierung) ich war traurig, als es gestorben ist.
Sein Tod schien so zwecklos, zumal Jennifer Gordon auch schon bei seiner ersten Drohung hätte entlassen können. Ich vermute aber, sie wäre vor den Konsequenzen (Gordons Auslöschung durch den Drachenbann) zurückgeschreckt, wenn er nicht schon das Quarktier getötet hätte. Außerdem trug der Verlust ihres Haustiers vermutlich zu ihrem Wutausbruch bei. Und dennoch bleibt ein schaler Beigeschmack...


Bis zum vorletzten Kapitel hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Das Ende allerdings fand ich eher unbefriedigend. Ich hätte mir gewünscht, dass Fforde frühe Hinweise auf Jennifers Berserkertum in die Handlung eingeflochten hätte. (Ich erinnere mich an eine kurze Szene, bei der ich kurz gestutzt habe, den Umstand aber den Magiern zuschrieb. Keine Ahnung, welche Auslegung richtig ist.) So kam das ganze weitgehend aus dem Nichts und wirkte als Katalyst für die Große Magie eher unglaubwürdig. Außerdem verstehe ich nicht, wieso (weitere Spoiler) die Auflösung des Drachenabkommens dazu führen sollte, dass die versammelten Zuschauer an den Grenzsteinen des Drachenlands den Zweck ihres Wartens (auf den Drachentod zwecks anschließender Bereicherung) einfach vergessen sollten. Schon möglich, dass das eine davon unabhängige Auswirkung der Großen Magie war, aber der Texte implizierte m.E. einen Zusammenhang, der für mich keinen Sinn ergab.

Über einen Punkt habe ich mich dann aber doch noch gefreut: Dass die Tötung des Drachen die Bedingung dafür war, dass zwei neue Drachen entstehen (oder was auch immer) konnten. Eine solche Entwicklung hatte ich nicht erwartet (auch wenn Maltcassion von zukünftigen Drachen gesprochen hatte) und mir hat auch gut gefallen, wie Fforde diese Auswirkung des Drachentötens in den Anekdoten um die uralten Zauberer Mu'shad Waseed und Shandar den Mächtigen angedeutet hat, auch wenn sich damals (und auch später) niemand hatte erklären können, wo die vielen Drachen herkamen.

Ich weiß noch nicht, was ich mit diesem Buch anfangen werde. Vermutlich in der ein oder anderen Form weitergeben.

Journal Entry 2 by erinacea at Kreuzberg, Berlin Germany on Sunday, April 10, 2016

Released 5 yrs ago (4/10/2016 UTC) at Kreuzberg, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Kam mit zum Meet-up in der "Zitrone", wo es in drachenfisch's Tasche wanderte.

Journal Entry 3 by drachenfisch at Moabit, Berlin Germany on Sunday, April 10, 2016
Vielen Dank, fürs Freilassen beim MeetUp.

Ein Drachenbuch muss natürlich erst einmal mit in die Drachenhöhle...
Doch das Drachentöten ist hier natürlich nicht gut angesehen. 'Mal sehen ob es in dem Buch wirklich dazu kommt?

Es war ein unterhaltsames Buch, mit sympathischen Charakteren und unerwarteten Bösewichten. Der Drache war mir zu sehr Randfigur und auch der "überraschende Schluss" hat mich da nicht versöhnt.
Insgesamt war es ein wenig viel ausgeschmückt, besonders in Bezug auf Zauberei.
Das sich selbst aufräumende Zimmer und der transistorische Elch haben mir gut gefallen, aber Zaubererränge und Maßeinheiten etc. habe ich gleich wieder vergessen.


Journal Entry 4 by drachenfisch at Uncon 2016 in Braunschweig, Niedersachsen Germany on Tuesday, May 10, 2016

Released 4 yrs ago (5/14/2016 UTC) at Uncon 2016 in Braunschweig, Niedersachsen Germany

WILD RELEASE NOTES:

Du hast ein reisendes Buch gefunden. Dieses Buch wurde nicht verloren oder vergessen. Es wurde absichtlich "frei gelassen", damit du es findest und zum Lesen mitnimmst. Das nennt sich bookcrossing und ist ein weltweites Netzwerk zum Tauschen, Lesen und "in die Wildnis entlassen" von Büchern. Bitte geh auf www.bookcrossing.com und hinterlasse eine Mitteilung unter der angegebenen Nummer (BCID). So erfahren frühere Leser wohin die Reise dieses Buches führte. Das ist kostenlos und anonym. Nach dem Lesen bitte das Buch weitergeben oder wieder freilassen. Viel Freude an dem Buch!


Journal Entry 5 by Murmelmaya at Braunschweig, Niedersachsen Germany on Sunday, May 15, 2016
Im Haus der Kulturen gefangen.

Journal Entry 6 by Murmelmaya at Löhne, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, July 20, 2019
Ungefähr nach der Hälfte abgebrochen. Mir fehlte die Spannung.

Journal Entry 7 by Murmelmaya at - Irgendwo in Bremerhaven in Bremerhaven, Bremen Germany on Friday, August 02, 2019

Released 1 yr ago (8/3/2019 UTC) at - Irgendwo in Bremerhaven in Bremerhaven, Bremen Germany

WILD RELEASE NOTES:




...... ***- Gute Reise -***

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