Die Judenbuche: (Text in neuer Rechtschreibung)

Besuch aus Berlin
by von Droste-Hülshoff Annette | Literature & Fiction |
ISBN: 3150018587 Global Overview for this book
Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 1/9/2016
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Saturday, January 9, 2016
Ein Buch der 1000 Bücher!

Die Judenbuche – Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen ist eine Novelle von Annette von Droste-Hülshoff, die erstmals 1842 im Cotta’schen Morgenblatt für gebildete Leser erschien. Die Handlung spielt in dem entlegenen westfälischen „Dorf B.“ in einem deutschen Kleinstaat des 18. Jahrhunderts, noch vor der Zeit der großen Umwälzungen, die die Französische Revolution für Europa mit sich brachte. Die Novelle handelt von einem unaufgeklärten Mord, erläutert dessen Vor- und Nachgeschichte und wird nicht nur als Kriminalgeschichte, sondern vor allem als Milieustudie verstanden. Wiki

22.12.15 Eine spannende Erzählung war das, die das Leben im 18. Jahrhundert in Deutschland interessant darstellt. Gut lesbar ist die Novelle, sie ist nicht so umständlich und unverständlich geschrieben wie anderes aus der Zeit. Bemerkenswert die allgemeine Judenfeindlichkeit - der Einfachheit halber hier der Abschnitt aus Wiki:

Judenfeindlichkeit

Zu den zahlreichen sozialen Vorurteilen, die Annette von Droste-Hülshoffs „Sittengemälde“ thematisiert und die als „geheime Seelendiebe“ auch Friedrich Mergel schon in seiner Kindheit prägen wie „jedes Wort, das unvergessen / In junge Brust die zähen Wurzeln trieb“, gehört besonders die Judenfeindlichkeit im Dorf B.:

Friedrichs Mutter belehrt ihren Sohn schon früh, dass die Juden „alle Schelme“ und Betrüger seien, und spricht von Aaron als „dem verfluchten Juden“.

Ebenso offen zeigen später auch einige angetrunkene Teilnehmer der Hochzeitsgesellschaft, auf der Aaron von Friedrich sein Geld zurückverlangt und ihn damit vor allen Gästen kompromittiert, ihren Antisemitismus, indem sie den Gläubiger verspotten und ihm nachrufen: „Packt den Juden! Wiegt ihn gegen ein Schwein!“

Aarons Witwe wird respektlos als „die Judenfrau“ apostrophiert, die sich am Ende getröstet und einen anderen Mann genommen habe.

Von einem der Glaubensgenossen Aarons, die sich nach dessen Tod für die Aufklärung des Verbrechens und Rache des Opfers einsetzen, heißt es an anderer Stelle, er werde „gemeinhin der Wucherjoel“ genannt.

Selbst der die Obrigkeit und das Recht repräsentierende Gutsherr sagt von einem anderen Juden, dem „Lumpenmoises“, der ebenfalls zunächst als Mörder Aarons in Frage kommt und nach seinem Geständnis Selbstmord begeht, „der Hund von einem Juden“ habe sich „an seinem Strumpfband erhängt.“

Der-echte-Dago bekommt das Buch jetzt.

Journal Entry 3 by Der-echte-Dago at Steglitz, Berlin Germany on Sunday, January 10, 2016
Danke!

28.01.2016 Gelesen

Und wieder ein 1000'er gelesen.

Journal Entry 4 by wingAndrea-Berlinwing at Schenkladen Systemfehler in Friedrichshain, Berlin Germany on Thursday, January 28, 2016

Released 8 yrs ago (1/29/2016 UTC) at Schenkladen Systemfehler in Friedrichshain, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Das Buch kommt mit in den
Schenkladen Systemfehler
Jessnerstraße 41
10247 Berlin-Friedrichshain
Nähe U + S Frankfurter Allee
Telefon: 030-98323736
http://www.systemfehler-berlin.de.vu/

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