Das Kind, das nachts die Sonne fand

Registered by Mary-T of Bretzfeld, Baden-Württemberg Germany on 6/19/2015
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Journal Entry 1 by Mary-T from Bretzfeld, Baden-Württemberg Germany on Friday, June 19, 2015
Klappentex:

"Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Dort führt der junge Marcus ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Bis zu dem Tag, als bei einem Massaker seine Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet werden. Marcus überlebt dank der Hilfe Eloisas, der Tochter der Hebamme, und findet Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch die Herrschaft eines grausamen neuen Fürsten lässt bald einen kühnen Plan in ihm reifen: Marcus will für ein Leben in Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen, für sich und für die übrigen Leibeigenen des Reichs. Ein Vorhaben, das ihn erneut mit den dunkelsten Seiten des menschlichen Seins konfrontiert. Und ihm abermals das Kostbarste zu entreißen droht...

Ein fulminantes Abenteuer um Vergeltung und Vergebung. Hass und die Macht der Liebe - farbgewaltig, leidenschaftlich und voller Hoffnung."

Von meiner Freundin zum Geburtstag bekommen :o)

11. Januar 2020
Das Buch hat mir in den letzten Dezembertagen die Challenge von efell gerettet!
Trotz der vielen Seiten liest sich das Buch einfach so weg und zieht einen in seinen Bann und entführt einen in die brutale Welt des Mittelalters, die aber dennoch auch einige schöne Momente bereithält. Ich habe mich, der Zeit in der das Buch spielt geschuldet und des Umfangs der Seiten, an den Medicus zurückerinnert. Das Buch hat mich auch total gefesselt obwohl es dann mit dieser Art Bücher wieder für eine Weile reicht. Ich finde es sehr anstrengend vom Inhalt solche Bücher zu lesen, weil es dort eben so brutal zugeht und die Personen so hilflos angesichts der Gegebenheiten sind und einfach viel aushalten und ertragen müssen.
Ich finde das Buch ist wunderbar geschrieben und habe mich mit Mikael auf die Reise begeben. Ich habe mich über Hubertus gefreut und wie sich der kleine Junge mit dem Schicksal versöhnt hat und gekämpft hat und auch großartige Menschen zur Seite hatte, die ihn unterstützt haben.
Allerdings gab es schon auch Dinge, die ich nicht so überzeugend fand. Die Figur des Bösen z.B.. Die Gefühle, die beschrieben werden waren für mich nicht so recht nachvollziehbar weder bzgl. des Leibeigenen, an dessen Leid er sich ja eigentlich ergötzen wollte, ihn aber verhältnismäßig glimpflich immer davon kommen ließ - noch bzgl. der Liebe zu seiner Tochter am Ende, die sich für meinen Geschmack ein bisschen zu plötzlich und unglaubwürdig durch die Verbitterung gefressen hat.
Auch fand ich die Entwicklung von Mikael zum "erfahrenen" Räuberhauptmann innerhalb eines Jahres ein bisschen plötzlich und bin auch skeptisch, dass die Männer einen 17jährigen, der ein paar Monate mit ihnen durch die Lande gezogen ist, als ihren Hauptmann anerkennen. Zumal in der Zeit ja eigentlich keine großen Kämpfe ausgefochten wurde, wie aber an einer Stelle mal angedeutet wird.
Wahrscheinlich hätte es noch ein paar Seiten mehr gebraucht um diese Passagen für mich zufriedenstellend zu gestalten, was sicher auch problematisch ist. Hm...
Trotzdem, es hat mir recht gut gefallen!
Das erste Buch vom Autor hat mir leider nicht so zugesagt, ich werde jetzt aber auf alle Fälle meine Augen offenhalten nach dem Mädchen, das den Himmel berührt. ;)

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