Warum wir ohne Hunger essen

by Maria Sanchez | Health, Mind & Body |
ISBN: 3442222311 Global Overview for this book
Registered by SydneyBristow on 8/7/2022
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Journal Entry 1 by SydneyBristow on Sunday, August 7, 2022
Wer kennt das nicht: Sind wir gefrustet oder gestresst, werden Schokoriegel, Chips und Kekse zu unseren besten Freunden. In Rekordzeit futtern wir ganze Packungen bis auf den letzten Krümel leer. Auf Dauer hat dieses Verhalten jedoch schwerwiegende Folgen – von massivem Übergewicht bis hin zu Depressionen. Die Heilpraktikerin Maria Sanchez litt jahrelang selbst unter ihrem emotionalen Essverhalten, der Strategie, sich bei Kummer im Alltag mit Essen zu beruhigen. Aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen hat die Autorin eine innovative Methode entwickelt, diesen Teufelskreis zu beenden. Entscheidend dabei: das achtsame Erspüren der eigenen Bedürfnisse, der liebevolle Blick auf sich selbst und eine regelmäßige Praxis ihrer Basisübungen. So kann der Heilungsweg gelingen.

Mit zahlreichen Übungen zur Ausbalancierung unseres Gefühlshaushalts.

Journal Entry 2 by SydneyBristow at Aplerbeck Bahnhof in Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, August 7, 2022

Released 1 mo ago (8/8/2022 UTC) at Aplerbeck Bahnhof in Dortmund, Nordrhein-Westfalen Germany

WILD RELEASE NOTES:

Essmeditation:

Wir alle müssen essen, aber wir achten kaum darauf, wann, was oder mit wem wir essen. Essen kann zu einer Droge werden, die unsere Gefühle betäubt und uns am Erwachen hindert. Die beste Vorbereitung zur Essmeditation ist, hungrig zu sein und zu wissen, dass weniger oft mehr ist. Wenn Sie sich mit einem Teller mit Essen hinsetzen, dann sollten Sie sich zunächst einen Moment Zeit nehmen und dreimal bewusst ein und ausatmen, bevor Sie mit dem Essen beginnen.

Dann rezitieren Sie folgenden Vers, entweder laut oder still für sich:

„Dieses Essen ist das Geschenk des ganzen Universums,
der Erde, des Himmels und viel harter Arbeit. Möge ich auf
eine solche Art und Weise leben, die mich würdig macht,
es zu empfangen. Möge ich meine unheilsamen Geisteszustände
umwandeln, insbesondere meine Gier. Möge ich
nur Essen zu mir nehmen, das mich nährt und mich vor
Krankheit schützt. Ich empfange dieses Essen, sodass ich
den Pfad der Übung von Liebe, Mitgefühl und Frieden verwirklichen
möge.“

Dann beginnen Sie zu essen.

Falls möglich, essen Sie schweigend. Kauen Sie jeden Bissen 50 Mal oder geben Sie sich, wenn Sie mit dieser Übung anfangen, zumindest Mühe dabei, auch wenn Sie bemerken, dass ein Bissen für so häufiges Kauen nicht ausreichen wird. Wir neigen dazu, unser Essen sehr schnell hinunter zu schlucken. Viele von uns haben dieselbe Dynamik in ihrem Leben: Wir wollen auf gar nichts herumkauen; wir wollen konsumieren, die Dinge aufnehmen und hinunterschlucken. Also, nehmen Sie sich die Zeit, das wundervolle Geschenk der Nahrung wertzuschätzen – die Gerüche, den Geschmack, den Anblick, die Geräusche. Mit Kindern können Sie eine Mahlzeit damit beginnen, die Nahrung auf dem Tisch beim Namen zu nennen. Auf Erwachsene wirkt es sich wiederum positiv aus, ein Nahrungsmittel gerade nicht zu benennen und damit nicht dafür zu sorgen, dass der Intellekt sofort die Führung übernimmt. Treffen Sie die Entscheidung, die Ihnen dabei hilft, die Nahrung, die Sie essen, vollständig zu erleben. Anstatt nur aus Vergnügen zu essen, sollten Sie auch die Gesundheit Ihres Körpers und Geistes in Betracht ziehen. Nahrung ist nur gesund, wenn sie ausgewogen ist; zu viel davon ist nicht gut und zu wenig auch nicht. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit bei jeder Mahlzeit, um Essmeditation zu üben, und Ihr Körper wird die Gelegenheit haben, Ihnen zu zeigen, wenn er satt ist – ein Moment, den wir oft verpassen. Ihr Körper wird dafür dankbar sein, Nahrung zu erhalten, die bereits gut gekaut ist. Und Ihr Körper wird dafür dankbar sein, nicht zu viel und nicht zu wenig zu erhalten. Atmen Sie am Ende der Essmeditation dreimal ein und aus und sagen Sie laut oder innerlich Danke.

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