Die irische Signora

by Maeve Binchy | Women's Fiction | This book has not been rated.
ISBN: 3426614537 Global Overview for this book
Registered by Seepferdchen17 of Leipzig, Sachsen Germany on 8/6/2014
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Journal Entry 1 by Seepferdchen17 from Leipzig, Sachsen Germany on Wednesday, August 06, 2014
Aus dem Paket von Cal-Hifeng. Vielen Dank!

"Signora" wird sie von allen genannt, die Frau, die vor vielen Jahren mit ihrem Geliebten nach Sizilien ging. Nach Dublin zurückgekehrt, bietet sie Abendkurse in Italienisch an, die viel Zulauf finden. Die unterschiedlichsten Teilnehmer treffen zusammen - sie alle entdecken in Signoras Unterrichtsstunden, dass das Leben mehr für sie bereithält, als sie sich jemals hätten träumen lassen. Eine Reise nach Rom, die den krönenden Abschluss des Kurses bilden soll, wird für die Teilnehmer zur Schicksalsfahrt.

Macht sich mit kleiner Verspätung auf den Weg zu dracessa. Viel Spaß beim Lesen!

Journal Entry 3 by wingdracessawing at Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, October 17, 2014
Heute kam ein ganzes Päckchen mit Büchern bei mir an. Vielen lieben Dank dafür!
In meinem Regal wird es jetzt zwar ein wenig eng, aber lesen möchte ich sie auf jeden Fall alle noch.
Ich habe bisher erst ein Buch von Maeve Binchy gelesen, das hat mir dafür ausnehmend gut gefallen. So richtige Wohlfühlliteratur ... Jetzt warte ich nur noch auf den richtigen Zeitpunkt für dieses Buch.

Journal Entry 4 by wingdracessawing at Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, January 02, 2017
Dieses Buch versteckte sich hinter dem 13. Türchen meines diesjährigen Adventskalenders und wird 2017 als Ring auf die Reise gehen.

Teilnehmer sind:
wir-in-dresden aus Dresden
Buecherwurm101 aus Ludwigshafen
...
du?

Und zum Schluß bitte wieder an dracessa nach Mönchengladbach

Und so beginnt das 1. Kapitel:
Es hatte eine Zeit gegeben – damals, 1970 -, da hatte das Ausfüllen von Persönlichkeitstests zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört.
Bei der Zeitungslektüre am Wochenende hatte Aidan gelegentlich einen gefunden, etwa "Sind Sie ein rücksichtsvoller Ehemann?" oder auch "Kennen Sie sich im Showgeschäft aus?". Bei "Passen Sie gut zusammen?" und "Pflegen Sie Ihre Freundschaften?" schnitten sie mit ihren Antworten immer recht gut ab.
Doch das war lange her.
Wenn Nell oder Aidan Dunne heute einen solchen Test sahen, stürzten sie sich nicht mehr mit Feuereifer darauf, voller Neugier auf die erzielte Punktzahl. Es wäre zu schmerzlich, beispielsweise die Frage zu beantworten: "Wie oft schlafen Sie mit Ihrem Partner? a) Mehr als viermal pro Woche b) Durchschnittlich zweimal pro Woche c) jeden Samstagabend d) Noch seltener". Wer wollte schon zugeben, dass es wesentlich seltener war, und dann nachschlagen, wie die klugen Köpfe, die sich die Fragen ausgedacht hatten, dieses Geständnis interpretierten?
Heute blätterten sie beide weiter, wenn sie auf einen Test stießen, der der Frage nachging: "Passen Sie gut zu Ihrem Partner?" Dabei hatte es zwischen ihnen niemals einen Streit oder ein Zerwürfnis gegeben. Aidan war Nell noch nie untreu geworden, und er glaubte, dass auch sie nicht fremdgegangen war. War es überheblich, so etwas anzunehmen? Immerhin war sie eine attraktive Frau. Auch heute noch schauten ihr andere Männer auf der Straße bewundernd nach.
Bei vielen Männern, die aus allen Wolken fielen, wenn sie erführen, dass ihre Frau sie betrogen hatte, lag das schlicht an ihrer eigenen Selbstgefälligkeit und Unaufmerksamkeit; das war Aidan klar. Doch er gehörte nicht zu dieser Sorte. Er wusste, dass Nell kein Verhältnis hatte. Er kannte sie in- und auswendig und hätte es gemerkt, wenn da etwas gewesen wäre. Überhaupt, wo hätte sie denn jemanden kennenlernen sollen? Und selbst wenn, wo hätte sie sich mit ihm treffen können? Nein, das war ein absurder Gedanke.
Möglicherweise ging es allen anderen Leuten genauso wie ihnen. Vielleicht war das etwas, was zum Älterwerden gehörte, worüber aber nie geredet wurde. Wie etwa, dass man nach langen Spaziergängen Wadenschmerzen bekam oder mit den aktuellen Popsongs beim besten Willen nichts mehr anfangen konnte. Vielleicht lebte man sich einfach auseinander, auch wenn einem der Partner einstmals alles bedeutet hatte.
Es war durchaus vorstellbar, dass jeder Achtundvierzigjährige, der auf die Neuundvierzig zuging, dasselbe empfand. Überall auf der Welt gab es vermutlich Männer, die sich wünschten, dass ihre Frauen ihnen bei allem, was sie taten und sagten, Interesse und lebhafte Anteilnahme entgegenbrachten. Und damit war nicht nur Sex gemeint.
Wie lange war es her, dass Nell ihn nach seiner Arbeit, nach seinen beruflichen Hoffnungen und Träumen gefragt hatte? Früher hatte sie das ganze Lehrerkollegium und viele Schüler namentlich gekannt und sich mit Aidan über die großen Klassen, die verantwortungsvollen Posten, die Schulausflüge, die Theateraufführungen und seine Hilfsprojekte für die Dritte Welt unterhalten.
Doch jetzt war sie kaum noch auf dem Laufenden. Als die neue Erziehungsministerin ernannt worden war, hatte Nell nur mit den Achseln gezuckt. "Schlechter als die letzte wird sie wohl auch nicht sein", lautete ihr einziger Kommentar dazu.

Journal Entry 5 by wingdracessawing at By mail, A Bookring -- Controlled Releases on Sunday, January 08, 2017

Released 2 yrs ago (1/9/2017 UTC) at By mail, A Bookring -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist unterwegs zum ersten Teilnehmer. Ich wünsche gute Unterhaltung!
Gute Reise, liebes Buch. Lass bei Gelegenheit mal von dir hören!

Journal Entry 6 by wir-in-dresden at Dresden, Sachsen Germany on Friday, January 13, 2017
Vielen Dank !

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