Fluchten

by Rachid Boudjedra | Literature & Fiction |
ISBN: 3927069558 Global Overview for this book
Registered by 83dea of Solingen, Nordrhein-Westfalen Germany on 8/3/2014
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Journal Entry 1 by 83dea from Solingen, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, August 03, 2014
Die Geschichte spielt in einer Familie von Pferdezüchtern. Ila, dessen Leben schmerzlich von seiner Unfruchtbarkeit bestimmt wird, füllt sein Leben zum einen mit seiner Passion für das Pferdezüchten an, zum anderen durch die Adoption einer Reihe von Kindern. Er unternimmt lange Reisen in Nachahmung der großen Reisenden, deren Reiseberichte zu seiner Standardlektüre gehören.

Die permanente Suche des Protagonisten, dessen Leben von Reisen, Irrfahrten und Fluchten bestimmt ist, entführt den Leser in verschiedene Stationen – Constantine, Tunis, Algier, Moskau, Peking, Hanoi, Barcelona, Paris -, die mit einfühlsamer Liebe zum Details beschrieben werden.

Journal Entry 2 by 83dea at Solingen, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, October 29, 2017

Released 1 yr ago (10/29/2017 UTC) at Solingen, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch reist in der Afrika Box durch das Land.

Gute Reise und lass mal wieder von dir hören :-)

Journal Entry 3 by winghuskywing at Kürnbach, Baden-Württemberg Germany on Thursday, February 08, 2018
Könnte mich interessieren, bleibt erstmal aus der Box draußen

Journal Entry 4 by winghuskywing at Kürnbach, Baden-Württemberg Germany on Sunday, March 18, 2018
Diese beiden Bücher aus dem Donata-Kinzelbach-Verlag sind beide gleich seltsam.
Sehr schön gemacht vom Buchbinderischen her, mit tollem Einband und gutem Foto. In einer eigentümlichen Schrifttype und einer Art dunkelgrau (nicht schwarz) gedruckt. In einer Übersetzung, die mir manchmal auffällig wortwörtlich am Französischen scheint, und nicht sehr eingängig ist. Vielleicht ist das beabsichtigt.
Diese Geschichte hier ist für mich verwirrend von den Namen her, die sich sehr ähneln (vielleicht ist das auch genau beabsichtigt). Aber einigermaßen stringent, was Raum (Reise eines Jugendlichen ins Internat, des jungen Erwachsenen in den Widerstand gegen die französische Kolonialverwaltung, im Weiteren über Moskau, Hanoi, Barcelona, Paris) und Zeit (zwischen Zweitem Weltkrieg, Algerienkrieg und Gründung eines freien Staates Algerien) betrifft. Vieles wird innerhalb dieses Rahmen wiederholt geschildert. Interessant, aber literarisch auch recht seltsam sind die mehrfach eingeschobenen langen Klammertexte mit Erläuterungen zur Historie von Orten. Also, sicher nicht mein Lieblingsbuch, aber irgendwo schon ganz faszinierend.
Ach ja, ein lustiges kleines Detail: Möchte wissen, wie der Autor auf die Erwähnung eines "Rennrades mit Hornlenker" kommt (in Paris, wo ein Marabout es beaufsichtigt, und das Rad funkelt und glänzt als wäre es erst am Vortag gekauft worden...). Die Dinger sind so selten und extravagant, dass da schon spezielle Kenntnisse und besondere Vorliebe zu gehören (Hornlenker waren Standardausstattung bei einigen Bahnradsport-Disziplinen, wurden allgemein etwas bekannter und populärer mit dem Zeitfahrsieg von Greg Lemond bei der Tour de France 1989 und werden heute nur bei Triathlonrädern verwendet).

Journal Entry 5 by book-a-billy at München, Bayern Germany on Saturday, July 07, 2018


Dieses Buch steigt bei mir aus 83deas Afrikabox aus.

Journal Entry 6 by book-a-billy at München, Bayern Germany on Sunday, January 13, 2019
Beinahe hätte ich das Buch gleich zu Anfang abgebrochen, aber da ich noch Bücher brauche, die zu Algerien zählen, habe ich doch weitergelesen.
Der Einband ist schwarz und trist trotz des schönen Farbfotos mit Boot.
Der Satz ist sonderbar, die Schrift geht praktisch vom oberen Buchrand zum unteren Buchrand, während nach links und rechts ein Rand gelassen wurde. Auch die Schriftart ist schmal und hoch.
Die Übersetzung ist mit ihren vielen Partizipien grauenhaft. Als Schülerin habe ich sowohl im Englisch- als auch im Französischunterricht gelernt, dass man Partizipien bei der Übersetzung meist auflösen muss, daher frage ich mich, warum die Übersetzerin das nicht getan hat. Auch manche langen Schachtelsätze waren anstrengend zu lesen - da würde mich interessieren, ob die auch der Übersetzung geschuldet sind oder ob der Autor sie schon so formulierte. Bisweilen musste ich sie zwei- oder dreimal lesen. Das Lesen wird bisweilen auch dadurch erschwert, dass Einschübe an ungünstiger Stelle gemacht werden, wie z.B. S. 100 "Oder aber ein fragwürdiges, sogar rassistisches Augenzwinkern über die etwas skatologischen Sitten (Ali konnte sich nicht an die schmutzigen Gehsteige, die mit Hundekot bedeckt waren, gewöhnen!) der Pariser." (Allerdings gehe ich hier davon aus, dass das schon der Autor so gewählt hat, wobei im Französischen wegen der Stellung des Adjektivs der Einschub wenigstens nicht nach den Sitten, sondern nach skatologisch kommt, wo er wieder besser passt.)
Die historischen Einschübe in Klammern und Kursivdruck wären zwar prinzipiell informativ, aber hier, knapp gehalten und den Textfluss unterbrechend - ich will hier auch mal einen Schachtelsatz mit Partizipien schreiben ;-) - fand ich sie eher überflüssig, da man sie, sich wieder in das Geschehen eindenkend, kaum länger im Gedächtnis behält.

Released 1 day ago (3/24/2019 5:00 PM UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Leider finde ich das Buch, das eigentlich als blinder Passagier mitreisen sollte, gerade nicht; dafür flieht jetzt dieses Buch zu dir, um dir für Algerien zu helfen. Ich hoffe, es gefällt dir besser als mir.

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