Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe

by Raphael Fellmer | Unknown |
ISBN: 9783868815054 Global Overview for this book
Registered by Niederrhein of Wittmund, Niedersachsen Germany on 5/17/2014
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Journal Entry 1 by Niederrhein from Wittmund, Niedersachsen Germany on Saturday, May 17, 2014
Ein wunderbares Buch von einem beeindruckenden Menschen, der mir aus der Seele spricht. Wenn jeder Mensch auch nur ein wenig von dem beherzigen würde, was Raphael und seine Familie (vor)leben...

Klappentext:

Raphael Fellmer lebt komplett ohne Geld - er verdient nichts, er bezahlt nichts. Sein Essen holt er sich von diversen Biosupermärkten, wo er es vor dem Wurf in die Tonne rettet. Er lebt von dem, was in der Überflussgesellschaft zu viel produziert und in der Regel vernichtet wird.

Diese Entscheidung trifft Fellmer vor drei Jahren, auf einer Reise ohne Geld und per Anhalter von Holland mit dem Segelboot über den Atlantik, die ihn über Brasilien durch Zentralamerika bis nach Mexiko führt. Zurück in Deutschland steht seine Entscheidung fest: Genau so möchte er weiterleben. Er ernährt sich vegan von weggeworfenen Lebensmitteln, die noch genießbar sind, aber nicht mehr verkauft werden können. "Lebensmittel retten" nennt er das. Seine Klamotten bekommt er gebraucht von Freunden und Verwandten. Mit seiner Konsumverweigerung will der dreißigjährige Berliner aufzeigen, wie viele Ressourcen heute unnötig verschwendet werden.

Er beschreibt, wie ein Leben und Alltag ohne Geld aussehen kann, berichtet aus praktischer Erfahrung und erzählt von packenden Begegnungen mit Menschen, die über diesen Lebensentwurf erst staunen - und dann ins Nachdenken kommen. Es ist auch die Geschichte eines Menschen, der anders und erfüllter und vor allem freier leben will.

BookRing:
1. PrincessRainbow
2. kleinesFerkel
3. zhenny
4. YogiSchoko
[-- Cal-Hifeng hat sich das Buch als Download besorgt und möchte deshalb übersprungen werden.]
5. Charly83
6. AprilCat
7. Pebbletool
8. fitzelchen13
9. Mrs-Golightly
10. saldek
11. Bibo
12. Siri-Tachi
13. js100879
14. litrajunkie
und zurück zu mir :-) --> Das Buch ist wieder zuhause.

Journal Entry 2 by Niederrhein at per Post, Bookring -- Controlled Releases on Tuesday, May 20, 2014

Released 6 yrs ago (5/20/2014 UTC) at per Post, Bookring -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch macht sich gleich auf den Weg nach Österreich zu PrincessRainbow. Ich wünsche Dir und allen anderen Teilnehmern / Teilnehmerinnen inspirierende Lesestunden! :-)

Journal Entry 3 by PrincessRainbow at Zirl, Tirol Austria on Friday, May 23, 2014
23. Mai 2014: Das Buch ist heute gut bei mir angekommen. Es klingt interessant.

15. Juni 2014: Ich habe das Buch gelesen und es hat mir gut gefallen. Es ist in einem herzlichen und optimistischem Stil geschrieben. Es war interessant zu erfahren, wie Raphael ohne Geld gereist ist und dass er so viele positive Erfahrungen gemacht hat. Ich finde es beeindruckend, was er alles aufgebaut hat und wunderbar, wie sich alles gefügt hat.
Er ist ein leuchtendes Vorbild, wieviel Gutes wir Menschen tun können, wenn wir zusammen arbeiten. Noch lebt die Hoffnung, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und alles gut wird.

Journal Entry 4 by PrincessRainbow at Zirl, Tirol Austria on Friday, June 20, 2014

Released 6 yrs ago (6/20/2014 UTC) at Zirl, Tirol Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist auf dem Weg zu kleinesFerkel (Deutschland).

Journal Entry 5 by kleinesFerkel at Waldeck, Hessen Germany on Saturday, June 28, 2014
Das Buch ist vor 2 Tagen angekommen, ich hatte vor lauter Lesen gar nicht hier gepostet, sorry! Den Anfang fand ich recht "schwülstig" mit dieser ganzen Licht und Liebe-Nummer..., vom Kern her finde ich das Buch aber total klasse, auch gerade die Menschen in armen Verhältnissen in Südamerika, laden Fremde zu Tisch und Bett ein... sehr beeindruckend, bin gespannt wie es ihm weiter ergangen ist, melde mich wieder, wenn ich es ausgelesen habe.

Vielen Dank, dass ich mitlesen darf!

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So, hab es durchgelesen. Klasse Sache mit der foodsharing punkt de Internetseite, in Großstädten bestimmt sehr gut praktizierbar. Hier auf dem Land gibts keine "Essenskörbe" hab schon geguckt. Ich hatte überlegt, meine selbstgemachten Marmeladen anzubieten... mal sehen, ich werd mich noch mal näher damit befassen.
Diese Träumerei über das Ökodorf fand ich auch total schön, da möchte man doch auch gerne leben.... Danke für die tollen Anregungen aus dem Buch. Ich hoffe, dass noch viele weitere Leser es lesen. Es kann nun weiterreisen.

LG Ferkel

Journal Entry 6 by kleinesFerkel at Waldeck, Hessen Germany on Monday, June 30, 2014

Released 6 yrs ago (6/30/2014 UTC) at Waldeck, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist unterwegs zu zhenny.

Journal Entry 7 by zhenny at Mettmann, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, July 06, 2014
Super, der Fellmer ist bei mir angekommen, vielen Dank! Schon nach den ersten Seiten ein begeisterndes Buch...

Released 6 yrs ago (7/18/2014 UTC) at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Was für ein tolles, inspirierendes Buch! Es hat mich wirklich motiviert, endlich Vegetarier zu werden und auch sonst bewusster u. gezielter/konsequenter zu konsumieren.
Auch mir spricht Fellmer in Vielem aus der Seele! Müsste eigentlich zur 'Pflichtlektüre' für uns Bookcrosser gehören, da das Teilen so im Focus steht... Schnell gelesen, darf das Buch nun per Post weiterrreisen zu Yogi-Schoko! Danke für den Ring!
Habe heute übrigens mein eigenes und noch weitere Exemplare bekommen, die nun auch registriert werden und reisen sollen.

Journal Entry 9 by wingYogiSchokowing at Heidelberg, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, July 23, 2014
Das Buch ist heute angekommen. Vielen Dank! Ich bin gespannt drauf.

Edit 04.09.2014: So, das hat nun doch etwas länger gedauert als geplant, u.a. weil ich zwischendrin im Urlaub war und nicht so richtig zum Lesen gekommen bin.

Ein interessantes Buch mit interessanten Links. Es hat Spaß gemacht von Raphaels Reisen so lesen. Obwohl Boottrampen, wenn man schnell vorankommen will, dann doch nicht so praktikabel ist. Das werde ich dann also nicht ausprobieren. Eigentlich hatte ich noch mehr konkrete Tipps für mein eigenes Handeln erwartet. Die für mich persönlich realisierbar erscheinenden Dinge praktiziere ich sowieso schon zum Großteil.

Ohne Geld leben, finde ich ein interessantes Experiment, das mit sehr vielen Anstrengungen verbunden ist. Raphael hat Glück, dass er Menschen begegnet ist, die ihn und seine Ideen unterstützen. Sein Engagement in Bezug auf Lebensmittel retten, finde ich beachtlich. Ich habe mich nur oft gefragt, inwieweit seine Lebensweise von einem größeren Teil der Menschen praktiziert werden könnte. Letztendlich profitiert er ja von Menschen, die Geld verwenden. Aber ich will sein Engagement gar nicht schmälern. Ich denke, um positive Veränderungen herbeizuführen, braucht es Menschen wie Raphael, die radikale Ideen umsetzen und neue Wege ausprobieren.

Eine Gesellschaft ganz ohne Geld kann ich mir nicht vorstellen. Letztendlich ist Geld nur ein Tauschmittel. Ich denke gerade an die Geschichte mit der Ärztin, in deren Garten Raphael viele Stunden gearbeitet hat. Es hatte einen komischen Beigeschmack und fühlte sich im Grunde genommen an, wie mit Geld zu bezahlen. Ich frage mich, ob nicht genau dieses Problem immer wieder auftreten wird, wenn sich die Menschen gegenseitig helfen. Wird sich die Frage, für welche Leistung, welche Gegenleistung erbracht werden soll, nicht immer wieder stellen? Es herrscht nun mal nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen zwischen den Menschen. Aber wenn der Gedanke, des Teilens immer mehr Anhänger fände, wäre das sehr schön.

Durch das Buch bin ich auf die Seite www.mundraub.org gestoßen, die mir sehr gut gefällt. Foodsharing kannte ich schon, aber in meiner Gegend wird da sehr wenig angeboten.

Released 6 yrs ago (9/4/2014 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Baden-Württemberg Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist jetzt weiter zu Charly83. Viel Spaß beim Lesen!

Journal Entry 11 by Charly83 at Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern Germany on Tuesday, September 09, 2014
Das Buch ist heute in meinem Briefkasten gelandet. Danke an YogiSchoko fürs Zusenden.

Journal Entry 12 by Charly83 at Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern Germany on Thursday, October 02, 2014
Durch verschiedene Dokus habe ich Raphael Fellmer schon gekannt und freute mich sehr auf sein Buch. Seine Schreibart ist wirklich identisch mit seiner Art zu Reden, auch wenn es anfangs ein wenig befremdlich ist. Seine Ansprüche und idealistischen Vorstellungen sind auf den Schutz der Umwelt und der Allgemeinheit ausgerichtet. Er wirkt wie ein Vorbild mit seinem Konsumstreik. In einigen Punkten war er bereits meins und ich bewundere ihn für seine Ziele.

Das Buch reist weiter, sobald ich die nächste Adresse habe.

Journal Entry 13 by AprilCat at Bad Oeynhausen, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, October 14, 2014
Das Buch ist da - ich bin schon sehr gespannt wie realistisch das Leben ohne Geld aussehen kann.

Journal Entry 14 by AprilCat at Bad Oeynhausen, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, November 04, 2014
Ich bin zwiespältig was das Buch und die Person Raphael Fellmer betrifft.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, aber irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt.
Zu Beginn fiel es mir unheimlich schwer das Buch am Stück zu lesen, aus dem Buch geht nicht wirklich hervor ob Raphael religiös ist aber es wirkt so. Das springen von Thema zu Thema fand ich auch anstrengend zu verfolgen. Erst ab etwa der Mitte fand ich es wirklich fassbar und intressant.
Anderseits finde ich super und bewundernswert, was er alles erreicht hat, seine Träume lebt und ein Vorbild ist in Punkto Tier und Umweltschutz ist. Die Idee mit dem Ökodorf finde ich schön, paradiesisch und Traumhaft. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es auf Dauer funktionieren kann, denn es wird immer Menschen geben die sich egoistisch verhalten und dadurch anderen schaden. Ich pers. kenne genug Menschen um mich herum denen die Umwelt, Tiere absolut nicht interessieren. Sie leben in hier und jetzt, was sie mit ihren Verhalten anrichten lässt sie unberührt.
Ich stimme YogiSchoko zu, Geld ist ein Tauschmittel gegen eine Leistung oder Ware. Raphael hat im Grunde sehr viel Glück gehabt, das ihm nichts Schlimmes wiederfahren ist und das er auf Menschen getroffen ist die ihm unterstützen. Trotzdem bin ich der Meinung das er zwar selbst kein Geld nutzt aber Menschen profitiert, die mit Geld zu tun haben, sei es Lebendmittel, Sprit, Wohnraum, etc. Ich stelle mir auch die Frage was passiert, wenn er krank oder älter wird und auf Medizin und andere Menschen angewiesen ist, aber nicht in der Lage ist das quasi abzuarbeiten oder gegen etwas zu Tauschen? Was dann?
Sein Engagement finde ich beachtlich und wirklich bewundernswert, es sollte viel mehr Menschen geben die so sind, dann wären die Menschen friedlicher und zufriedener.

Pebbletool habe ich breits zwei mal angeschrieben, wenn sie sich in nächsten tagen nicht meldet, frage ich die nächste Adresse an.

Journal Entry 15 by AprilCat at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Sunday, November 09, 2014

Released 6 yrs ago (11/10/2014 UTC) at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist nun zu Pebbletool gute Reise ; )

Weitere Infos:
Lieber Finder/in dieses Buch ist auf Reisen, es wurde weder verloren noch vergessen. Es wurde absichtlich freigelassen, damit es gefunden werden kann. Das Buch ist bei Bookcrossing.com registriert, einem weltweiten Forum zum Lesen, Tauschen und Freilassen von Büchern. Wenn du einen Journal-Eintrag machst, freut es mich sehr und so kann ich seine spannende Reise mitverfolgen. Das geht übrigens auch ohne Anmeldung und völlig anonym! Viel Spaß mit dem Buch!!

Journal Entry 16 by Pebbletool at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Friday, November 14, 2014
Heil angekommen, vielen Dank! :)

22.11.2014: Da ich einen Großteil meines Umzugs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln stemmen musste, hatte ich trotzdem noch genügend Muße um während der Fahrt zu lesen, insofern bin ich schon durch.
Ich persönlich finde seine Art zu schreiben etwas anstrengend, vllt. begehrt da aber auch nur die kleine Zynikerin in mir auf.
Einiges praktiziere ich selber schon (kein Fleisch, selten andere tierische Produkte, foodsharing, versuchen bewusst zu leben etc.), an anderes habe ich mich noch nicht getraut (trampen, containern). Mal schauen ob sich da noch was ändert.
Danke für den Ring!

Journal Entry 17 by Pebbletool at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Berlin Germany on Friday, November 28, 2014

Released 6 yrs ago (11/28/2014 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist weiter zur nächsten Station! Danke für diesen informativen Ring :)

Journal Entry 18 by fitzelchen13 at Hattersheim am Main, Hessen Germany on Thursday, December 04, 2014
Ist heute im Briefkasten gewesen. Habs gerade schon ein bisschen angelesen - der schreibstil ist schon sehr euphorisch und mitreissend. Mal sehen, momentan stecke ichin einem 600 Seiten Wälzer auf englisch, vielleicht wechsel ich da etwas ab.

Edit 28.12 - Mit Lesen des Buchs gestartet - es geht bald weiter.

Journal Entry 19 by fitzelchen13 at Hattersheim am Main, Hessen Germany on Monday, January 19, 2015
Ein sehr beeindruckendes Buch mit vielen Aspekten.
ich kann mir schon vorstellen, dass es für einzelne Menschen möglich ist so zu leben.
Allerdings wird es doch schon sehr schwierig bei dem Thema Wohnen und auch medizinische Versorgung.
Für mich selbst könnte ich mir das nicht vorstellen. Allerdings gibt es noch so viele Facetten dazwischen. Für mich ist die Botschaft eher, dass mit dem Geld ein abstraktes Tauschmittel geschaffen wurde, dass letzlich alles darauf abbildet und wir dabei den Focus dafür verloren haben für die Menschen die für uns Arbeiten/Dienstleistungen erledigen und wie die Dinge hergestellt werden, die wir kaufen. Da kann ich für mich gut ansetzen. Auf jeden Fall nehme ich einen ganzen Stall an Anregungen mit.
Der sprunghafte Stil hat mich nicht so gestört. Ich fand es gut zu lesen. Sehr gut hat mir die positive Grundstimmung gefallen - und die Erfahrung, dass sich zur rechten Zeit die richtige Tür öffnet, habe ich auch schon gemacht - man muß sich aber drauf einlassen können - was mir momentan recht schwer fällt.

Vielen Dank fürs Teilen des Buches.

Journal Entry 20 by fitzelchen13 at Hattersheim am Main, Hessen Germany on Monday, January 19, 2015

Released 6 yrs ago (1/19/2015 UTC) at Hattersheim am Main, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist weiter zur nächsten Station. Viel Spaß damit.

Journal Entry 21 by Mrs-Golightly at Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Sunday, January 25, 2015
Ist hier am WE wohlbehalten eingetroffen. Besten Dank fürs Schicken!

Journal Entry 22 by Mrs-Golightly at Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, February 23, 2015
Also nun ja, ehrlich gesagt bin ich noch nicht einmal bis zur Mitte des Buches gekommen. Es ist zwar recht anschaulich zu lesen, wie der Autor seine Entwicklung zu seiner jetzigen Einstellung beschreibt, aber ehrlich gesagt hätte mehr Sachlichkeit und weniger Emotionalität dem Buch gut getan. Schade eigentlich, da die Hintergründe gut beschrieben und nachvollziehbar sind und unser kapitalistisches System kritisch hinterfragt wird, was zum Selbstnachdenken anregt. Das Thema interessiert mich schon sehr, nur die Art, in der es geschrieben ist, lässt es mich nun aus der Hand legen (was mir selten passiert). Schade eigentlich. Als nächste Adresse habe ich seldek angefragt, wohin das Buch nun weiterreisen kann, sobald ich die Adresse habe. Danke schon mal fürs Verringen und Mitlesen-lassen.

Journal Entry 23 by Mrs-Golightly at Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, March 10, 2015

Released 6 yrs ago (3/10/2015 UTC) at Bielefeld, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Klipp-klapp und ab in den Kasten! Hat sich in der Mittagspause auf den Weg zu saldek begeben. Ich wünsche gute Reise, Buch, und erkenntnisreiches Lesen!
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25.03.2015: Hm, immer noch kein JE? Ich frage mal bei saldek nach, ob das Buch angekommen ist. Wenn nicht, muss ich bei der Post nachfragen gehen.

Journal Entry 24 by saldek at Aachen, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, March 28, 2015
Das Buch ist bei mir angekommen!

Vielen Dank fürs Zusenden!

Journal Entry 25 by wingbibowing at Köln, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, January 11, 2016
Als die Anfrage kam, war mein erster Gedanke: Wann habe ich das bloß bestellt?
Mai 2014. Aahja!
Für mich fast ein Bisschen zu spät, denn inzwischen komme ich mit sehr wenig Geld aus. Ganz ohne kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen und bevorzuge daher das bedingungslose Grundeinkommen. Nun ich schaue mal, ob es für mich noch akut ist und dann reist es zügig weiter.
Nach dem ersten Kapitel bin ich gespannt, ob ich das durchhalte. Sprachlich gehört es eher in die schwülstig, vegane Esotherik-Ratgeber Abteilung.
Aber ich möchte doch gerne wissen, wie es ist, ganz ohne Geld zu reisen, daher lese ich erst mal weiter.
Nach dem ersten Kapitel wird es zum Glück konkreter und der junge Mann hangelt sich an seiner Lebensgeschichte entlang. Der Stil ist etwas… blumig. Das eine oder andere schwache Adjektiv wäre mehr gewesen.
Sorry, aber auf den ersten Reisen ohne, bzw. mit wenig Geld, unterscheidet er sich für mich nicht wesentlich von den Rucksacktouristen, die ich überall auf der Welt, sich durch schmarotzend und die Gastfreundschaft anderer ausnutzend, angetroffen habe.
Warum nicht in einer Gegend, in der die Einheimischen wenig besitzen, in einfaches Zimmer und essen bezahlen? Es muss ja keine der großen Hotelketten sein. Seine Einstellung zum kommunistischen Kuba ist einfach nur naiv. Und sind ihm wirklich in Marokko nicht die vielen bettelnden Kinder aufgefallen (stylo, stylo)?
Mein geliebtes Costa Rica, das kein Geld für Militär ausgibt und 25% der Landesfläche unter Naturschutz gestellt hat, wird in seiner Beschreibung zu einem riesigen giftverseuchten Ananasfeld.
Irgendwann dann wird aus dem Schnorrer dann ein Lebensmittelretter in Vollzeit-Beschäftigung. Das ist dann wirklich eine gute Entwicklung, denn er war einer der ersten, die auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam gemacht hat und Konsequenzen gezogen.
An manchen Stellen habeich das Gefühl, er schummelt.
Da ich zeitgleich die Nebenkosten abrechne: Wer zahlt die Nebenkosten Wasser, Strom, Heizung? Seine Internet Seite? Telefon?
Trampen gefällt ihm besser als Bahn fahren und das unter dem Umweltschutz-Gedanken? Ein Auto, mit einem Tramper und Fahrer besetzt, verbraucht immer noch mehr Energie pro Person, als ein halbvoller Zug.
Punktabzug für die inflationäre Verwendung von herzlich, lieb und wundervoll. ;-)

Released 5 yrs ago (1/17/2016 UTC) at -- Per Post geschickt / Persönlich weitergegeben --, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch wurde am 17. 1.2016 abgeschickt.

Journal Entry 27 by Siri-Tachi at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, January 22, 2016
Das Buch ist heute angekommen und wird bald gelesen.

Journal Entry 28 by Siri-Tachi at Essen, Nordrhein-Westfalen Germany on Thursday, February 04, 2016
Ja, ich bin Vegetarier.
Ja, ich mach foodsharing.
Ja, ich profitiere von den Erträgen aus dem Garten meines Vaters.
Ja, ich fahre Bahn.
Und ja, wenn Raphael nicht auf jeder Seite erwähnen würde, wie schlecht wir Menschen sind, wäre das Buch nur ein halb so dickes Heft.
Ja, er hat trotzdem Recht.

(Nein, ich weiß die Anschrift von js100879 noch nicht.)

Journal Entry 29 by js100879 at Viersen, Nordrhein-Westfalen Germany on Friday, February 12, 2016
Das Buch ist heute hier wohlbehalten angekommen, wird als Nächstes gelesen. Ich bin sehr gespannt, einiges habe ich von / über Rafael Fellmer bereits gelesen und im TV gesehen.

Edit 20.2.16: Das Buch war - an einem Warte-Nachmittag - schnell gelesen. Ich fand es sehr interessant, und finde auch toll, was Rafael Fellmer in Sachen Lebensmittelretten auf den Weg gebracht hat. Trotzdem wirkte die Ausdrucksweise auf mich fast schon schwülstig und bringt mich nicht zu der Überzeugung, dass ich auch ein Leben im Geldstreik beginnen werde. Zumal ich letztens gelesen habe, dass mit Geburt des zweiten Kindes auch Herr Fellmer wieder etwas Geld benutzt.

Den Konsumwahn reduzieren, vegetarisch ("Teilzeitvegan") zu leben, so gut es geht Plastik zu vermeiden, Foodsharing und Bookcrossing zu nutzen, Lebensmittelverschwendung zu minimieren und Ressourcen gemeinsam zu nutzten, da bin ich voll dabei. Alles andere ist mir dann aber doch etwas zu utopisch, wenn es auch eine schöne Utopie ist...

Ich habe übrigens schon "Mann ohne Geld" gelesen, ein Buch, das von einem Englischen Aussteiger berichtet, der tatsächlich alleine versucht, den Geldstreik durchzuziehen, möglichst ohne von anderen Geschenke oder Einladungen anzunehmen. Dieses Buch hat mich - vielleicht auch, weil ich noch nicht so viel Vorwissen hatte - doch deutlich stärker beeindruckt, als es das jetzige getan hat.

Die nächste Adresse ist angefragt, vielen Dank, dass ich mitlesen durfte!

Journal Entry 30 by js100879 at Viersen, Nordrhein-Westfalen Germany on Tuesday, February 23, 2016

Released 5 yrs ago (2/23/2016 UTC) at Viersen, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist heute in die Post gewandert.
Viel Spaß beim Lesen wünscht

JS100879

Journal Entry 31 by winglitrajunkiewing at Bamberg, Bayern Germany on Wednesday, March 02, 2016
Nachdem die Weitergabe schon gestern vor einer Woche erfolgte, geriet ich langsam in eine Glaubenskrise. Just als ich eine PM an JS100879 verfassen wollte, dass ich nicht schlafe, sondern nur noch nichts erhalten habe, piepte die mTAN auf meinem Mobiltelefon.

Mittags habe ich es bei Sauwetter aus der Packstation befreit und bin jetzt sehr gespannt auf die Lektüre.

Journal Entry 32 by winglitrajunkiewing at Pretzfeld, Bayern Germany on Monday, March 07, 2016
Zunächst einmal vielen Dank dafür, dass ich kostenlos (das Porto für die Ring-Weiterleitung bzw. -Rückführung jetzt mal nicht gerechnet) mitlesen durfte. Auf S. 255 wird BookCrossing sogar explizit als Weiterverwendungsmöglichkeit für das Buch empfohlen. Den fünf Ansichtskarten, die das Buch auf seiner bisherigen Reise aufgesammelt hat, habe ich noch eine meiner Wahlheimat hinzugefügt.

Vielleicht liegt es ja an meiner überzogenen Erwartungshaltung, aber ich hatte mir mehr konkrete Hinweise gewünscht. Die Reiseerzählung an sich ist spannend und inspirierend, aber jeder, der schon mal mit Projekten zu tun hatte, kennt das Dreieck aus "gut, schnell und billig". Wenn die Reise nichts kosten darf, dann kann man eben bei den Mitfahrgelegenheiten nicht wählerisch sein und auch das Ankunftsdatum kann sich massiv nach hinten schieben. Das ist nicht schlimm, wenn das Motto heißt "Der Weg ist das Ziel", aber für ein normales menschliches Zusammenleben mit etwas Verläßlichkeit taugt der Ansatz dann eben nicht.

Wie schon Harald Welzer in seinem Buch "Selbst denken", konstatiert Fellmer den unhaltbaren Status quo des Kapitalismus, eines Wirtschaftssystems [...], dessen Problematik nicht in seinen Fehlern, sondern in seinem Funktionieren besteht. Nicht seine Dysfunktionalitäten und "Übertreibungen" zerstören die künftigen Überlebensgrundlagen, sondern sein ganz normaler Erfolg. (Welzer, S. 93).

Fellmer möchte nicht von der Geldwirtschaft zur Tauschwirtschaft zurück, auch die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens reicht ihm nicht, sondern er möchte alle seine Wünsche und Bedürfnisse von Menschen erfüllt bekommen, denen das ein inneres Anliegen ist, weil sie sich freiwillig dazu entschlossen haben. Die mag es zwar für alle möglichen Dinge und Dienstleistungen über den Globus verstreut geben, aber sie regional und zeitnah kennenzulernen, scheint mir doch sehr utopisch/unwahrscheinlich. Zudem funktionieren viele seiner Ideen nur, weil er zwar selbst kein Geld ausgeben muss, dies aber andere Leute bereits getan haben (die Käufer der Yacht und der Autos, in denen er mitfahren darf, bzw. die Eigentümer der Häuser, in denen er mitwohnt).

Kann man bei Wohn- und Fahrgemeinschaften, Reparaturcafés, dem Weitergeben nicht mehr gebrauchter Güter bis hin zum Nahrungserwerb durch "Containern" deutlich sehen, wie man der Wegwerfgesellschaft wirksam entgegentreten kann, so wird das bei Themen, die mehr im öffentlichen Bereich verankert sind (Kranken- und Rentenversicherung, der "Neue Rundfunkbeitrag für Alle", Eintrittsgelder zu kulturellen Veranstaltungen, Abfallgebühren, Anliegerbeiträge, ...) schon sehr viel weniger klar, wie man das ohne Geld lösen soll. Soweit ich mich erinnern kann, geht er nur auf das Thema KV ein, wo er bei seiner Frau in einer Familienversicherung mitversichert ist.

Die vielen - teils erschreckenden - Tatsachen und Wirkzusammenhänge z.B. der Massentierhaltung mit der Klimaveränderung, der Umweltverschmutzung, der Probleme des fairen Handels etc. pp. sind hier sehr drastisch und konzentriert zusammengestellt, bieten allerdings nicht wirklich neue Informationen, wenn man sich selbst schon jahrelang intensiv mit Ökologie und verwandten Themen beschäftigt.

Positiv fand ich auch, dass er ein paar Themen auflistet, bei denen er Kompromisse eingeht (z.B. mit vom Veranstalter bezahlten Fahrkarten zu Vorträgen zu reisen, um schneller wieder bei seiner Familie zu sein - die Tramperei ist eben doch zu ungewiß). Allerdings bestätigt dies auch die zu Anfang des Buches geäußerte These, jeder Mensch könne sein Fehlverhalten vor sich selbst und vielen anderen immer rationalisieren.

Nicht vernachlässigt werden darf auch - bei aller Begeisterung für die Digitalisierung und die tollen Möglichkeiten sozialer Netzwerke -, dass es die weder umsonst gibt (irgendjemand muss nicht ganz wenige Server in nicht ganz kleine Rechenzentren stellen und einiges an Speicherkapaziät dranklemmen, jede Nutzung verbraucht nicht unerheblich Strom, die Kosten werden eben durch Werbung finanziert: "if it's free, you're the product"), noch dass sie CO2-mässig eher nicht auf Zehenspitzen durch die Welt tappen.

Fazit: Ein wertvolles Buch, ein prima Einstieg für Öko- und Vegetarismus- bzw. Veganismus-Neulinge, und auch ein interessanter Überblick über Möglichkeiten von alternativen Lebensentwürfen. Meines Erachtens aber eher keine Anleitung zum Aussteigen, da wie gesagt nicht konkret genug. Andererseits ist vielleicht gerade das ein Vorteil, weil es zum selbstständigen Denken anregt.

Journal Entry 33 by winglitrajunkiewing at Bamberg, Bayern Germany on Tuesday, March 08, 2016

Released 5 yrs ago (3/8/2016 UTC) at Bamberg, Bayern Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Per Büchersendung unterwegs vom Regnitzstrand zur Waterkant.

Journal Entry 34 by Niederrhein at Wittmund, Niedersachsen Germany on Thursday, March 10, 2016
Das Buch ist seit gestern wieder zuhause. Danke schön. Es ist im Mai 2014 noch von NRW aus gestartet - da ich inzwischen umgezogen bin, lernt es jetzt erst einmal unser neues Zuhause in Niedersachsen kennen. ;-)
Ich habe mit Spannung die Reise des Buchs verfolgt- und neugierig Eure Journals gelesen.
Vielen Dank für die (kritische) Auseinandersetzung: Ich fand es spannend, Eure Meinungen zu lesen.
Lieben Dank auch für Eure netten Karten. :-)
Lasst es Euch gut gehen...

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