Die Monthiver-Mädchen

Mit B�chern durch Berlin
by Otto Flake | Literature & Fiction | This book has not been rated.
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Registered by wingAndrea-Berlinwing of Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on 12/17/2013
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Journal Entry 1 by wingAndrea-Berlinwing from Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Thursday, January 02, 2014
HIVER ist französisch und heißt auf deutsch WINTER. Die französischen Schwestern würden in deutsch also WINTERBERG oder BERGWINTER heißen :-))


Gebundene Ausgabe, Bertelsmann-Lesering, Gütersloh, 767 S., Buch in sehr gutem altersbedingtem Zustand, Halbleder, Goldprägedruck auf dem Buchrücken.

Im Mittelpunkt dieses Romans, den Flake in die Zeit Napoleons, Goethes und der Romantiker legte, stehen die Beziehungen eines Mannes zu zwei Schwestern, den Monthiver-Mädchen. Anselm Witschger, Sohn eines Pfarrers im Badischen und selbst zum Geistlichen bestimmt, begegnet seiner Jugendgespielin Salome von Monthiver wieder, die Hofdame geworden ist. Rasch wirbt er um sie; die endgültige Antwort soll er erst in einem Jahr erhalten. Er vermag sie nicht abzuwarten; schon auf der Rückreise nach Paris verliebt er sich in eine andere. Salome, durch die leidvolle Erfahrung gereift, lernt im Weimar Goethes einen Schweden kennen und wird seine Frau; die Ehe gleicht einem Rausch und endet allzu bald. Anselm steht in Paris im Dienst eines Fürsten und verbindet sich mit einer Engländerin aus Kanada, Betty Lamour, ohne dauerndes Glück zu finden. Während eines weiteren Aufenthalts in Karlsruhe trifft er auf Verena, Salomes zarte Schwester. Sie wird seine nahe Vertraute. Seine Frau Betty aber sträubt sich gegen die Scheidung...Damit ist die Fülle der Geschehnisse in diesem Meisterwerk Flakes kaum angedeutet. Er gibt mit seinen kulturhistorischen Romanen gleichermaßen Entwicklungsromane: die Menschen reifen durch die zunehmende Kenntnis der Welt. Beispiele aus der Vergangenheit gestaltet er zu Mitteilungen an die Gegenwart gleichsam im Sinne einer Formulierung Faulkners: dass es seit eh und je nur ein und dasselbe zu erzählen gebe auf dieser Welt.

Otto Flake (* 29. Oktober 1880 in Metz; † 10. November 1963 in Baden-Baden) war ein deutscher Schriftsteller. Flake wurde am 29. Oktober 1880 in Metz geboren. Er besuchte das Gymnasium in Colmar und studierte anschließend Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Straßburg. Dort gehörte er zur Künstlergruppe Das jüngste Elsaß (auch Der Stürmerkreis). Seine ersten beruflichen Stationen waren Paris und Berlin, wo er als regelmäßiger Mitarbeiter der Neuen Rundschau tätig war und später zu den auflagenstärksten Autoren der Weimarer Republik gehörte. In dieser Zeit unternahm er zahlreiche Reisen, über die er in seiner Essaysammlung Das Logbuch berichtet hat (publiziert 1917 bei S. Fischer). Während des Ersten Weltkrieges arbeitete Otto Flake in der Zivilverwaltung in Brüssel. Dort hatte er im Haus von Carl und Thea Sternheim Kontakt mit den ebenfalls dort stationierten Schriftstellern Gottfried Benn, Friedrich Eisenlohr und Carl Einstein, dem Kunsthistoriker Wilhelm Hausenstein, dem Verleger Hans von Wedderkop sowie dem Kunsthändler Alfred Flechtheim. Anfang 1918 war er kurze Zeit für die neu gegründete Deutsche Allgemeine Zeitung in Berlin als Chef des Feuilletons tätig, gegen Kriegsende ließ er sich in Zürich nieder und schloss sich dem Kreis der Dadaisten an. Seit 1928 lebte er nach seiner Ausweisung aus Südtirol mit seiner Familie in Baden-Baden.

Tucholsky schrieb über seinen Mitarbeiter an Die Weltbühne:

„Flake, unser bedeutendster Essayist neben Heinrich Mann, ein deutscher Wegbereiter, eine geistige Wohltat […].“

Stefan Zweig stellte fest:

„Ganz fremd ist Flake, ich weiß es, ganz isoliert mit dieser seiner Art in unserer neueren Literatur, aber notwendig, sehr notwendig, denn er beweist den Deutschen, denen Dichtung fast immer eins ist mit Dämmerung, am besten, dass Kunst auch Klugheit sein kann und zwar Klugheit mit Kraft.“

1933 unterschrieb Flake wie 87 weitere deutsche Schriftsteller eine Ergebenheitsadresse an Adolf Hitler, das Gelöbnis treuester Gefolgschaft, worum ihn sein Verleger Samuel Fischer ersucht hatte, um dessen Verlag zu unterstützen (Fischer galt nach den Kategorien der Nazis als Jude). Zudem war Flakes fünfte Ehefrau in der Terminologie der Nazis eine „Halbjüdin“, und er glaubte, auch sie dadurch zu schützen. Für diese Unterschrift wurde er unter anderem von Thomas Mann, Bertolt Brecht und Alfred Döblin scharf kritisiert.

Nach Kriegsende 1945 wurde Flake von der französischen Besatzungsmacht in den Kulturrat von Baden-Baden berufen, der mit der Durchführung von Ausstellungen und Vorträgen betraut war. Als gebürtiger Lothringer setzte er sich für die Aussöhnung von Deutschen und Franzosen ein. Als Autor wurde er nach 1945 zunächst kaum mehr wahrgenommen und schrieb unter Pseudonym. 1954 erhielt Otto Flake den Johann-Peter-Hebel-Preis des Landes Baden-Württemberg. 1958 legte Bertelsmann mehrere Titel des verarmten und depressiven Autors neu auf und verkaufte in 28 Monaten rund 1 Million Exemplare davon, was für Überraschung sorgte .

Am 10. November 1963 starb Otto Flake in Baden-Baden. Sein Nachlass befindet sich in der dortigen Stadtbibliothek. Otto Flake war fünfmal verheiratet, mit vier Ehefrauen, weil er die Mutter seiner Tochter Eva Maria zweimal geheiratet hatte. Seine Tochter Eva Maria Seveno starb am 21. Februar 2010 im Alter von 89 Jahren in der Nähe von Lübeck.

Friedrich Sieburg beschreibt Flake als Moralisten mit dem Drang, die menschliche Natur zu bilden ,,... als Prophet, dem man nicht glaubte, Lehrer, dem man nicht folgte .... In der Deutschen Demokratischen Republik wurde Flakes Das Ende der Revolution, von 1920, auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.

(wiki)

Released 7 yrs ago (1/9/2014 UTC) at HU - Juristische Fakultät (Bücherregal) in Mitte, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Das Buch kommt mit zum Minitreffen mit Lillianne am Bebelplatz.

Journal Entry 3 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Friday, January 10, 2014

Ja super, auf die Idee muss frau kommen. Herzlichen Dank, Dagobert, für das Winter-Challenge-Buch.
Mein Buch für die Winter-Challenge von Jurinde für Fr., 17.01.2014.

Nicht jedes Buch, das hier auf Reisen geschickt wird, wurde gelesen. Daher würde es mich freuen, wenn ich von dem_der Finder_in etwas erfahren könnte. Meinen Dank im Voraus.

Hier sammle ich alle Bücher der Winter-Challenge.

Journal Entry 4 by wingLilliannewing at Grüne Woche, Messehallen in Charlottenburg, Berlin Germany on Monday, January 13, 2014

Released 7 yrs ago (1/17/2014 UTC) at Grüne Woche, Messehallen in Charlottenburg, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:


Zwei BücherboXXen stehen auf der Grünen Woche in Halle 4.2. Dieses Buch darf in in eines der Regale wandern.

Öffnungszeiten: 17.- 26. Januar 2014 10 - 18 Uhr | Verlängerte Öffnungszeiten: Samstag, 18. Januar 10 - 20 Uhr | Freitag, 24. Januar 10 - 20 Uhr | Samstag, 25. Januar 10 - 20 Uhr

Ich würde mich freuen, etwas von dem Buch zu hören: Wer hat es gefunden, wie hat es gefallen und wohin darf es weiterreisen? Einfach die BCID bei www.bookcrossing.com auf der Website eintragen und dann den Anweisungen folgen. Das kann völlig anonym bleiben, wenn gewünscht.

Vielen Dank und viel Spaß mit diesem Buch.

Journal Entry 5 by wingAndrea-Berlinwing at Steglitz, Berlin Germany on Friday, March 21, 2014
!!Bücher unerwünscht!!

Am Markusplatz steht die WanderboXX seit Januar 2014 für etwa drei Monate zur Erprobung. http://buecherboxx.wordpress.com/ http://www.bücherboxx.com/seite45.html

Mitglieder der "Initiative Markusgarten" haben sich zu Kümmerern ernannt und fast 200 Bücher, etwa zur Hälfte Bookcrossing-Bücher aussortiert, ohne uns darüber zu informieren, obwohl wir bereits im Januar Kontakt zu ihnen aufgenommen hatten. Wenn sie uns das bekannt gegeben hätten, wäre uns viel Mühe und das Tragen der vielen Bücher in die Boxx erspart geblieben. Glücklicherweise habe ich davon erfahren und konnte die Bücher heute aus deren Keller abholen.

Die Bücher bekommen jetzt nach und nach einen Eintrag, machen bei mir Zwischenstation und werden dann in die anderen Bücherboxxen und Büchertauschregale verteilt. Ein paar werde ich auch wild freilassen, ich denke ich habe das Einverständnis der anderen Bookcrosser, weil es sonst bei mir in der Wohnung einfach zu voll wird. Ich werde aber für alle Bücher einen guten Platz suchen, damit sie bald neue Leser finden.

Journal Entry 6 by wingAndrea-Berlinwing at BLN-BiblioboXX in Wedding, Berlin Germany on Friday, April 04, 2014

Released 6 yrs ago (4/4/2014 UTC) at BLN-BiblioboXX in Wedding, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Die deutsch-französische BücherboXX steht vor dem Centre Français in der Müllerstraße 74 in Berlin-Wedding neben dem Eiffelturm.

Zum 50jährigen Jubiläum des Deutsch-Französischen Jugendwerks wurde im Rahmen der „50 Jahre, 50 Projekte“ eine französische Telefonzelle von französischen und deutschen Auszubildenden in eine BücherboXX umgebaut.

Die sogenannte BücherboXX ist eine von INBAK entwickelte Straßenbibliothek, die nach dem Motto: „Bring ein Buch, nimm ein Buch, lies ein Buch“ funktioniert und im Rahmen von verschiedenen Jugendaustauschen zwischen dem Lycée Jules Verne und dem Oberstufenzentrum Konstruktionsbautechnik Hans-Böckler-Schule, dem OSZ Marcel-Breuer-Schule und dem Lycée professionnel Adrienne Bolland auf die Beine gestellt wurde. In dem Pariser Vorort Poissy wird ebenfalls eine ausrangierte deutsche Telefonzelle in Frankreich umgebaut. Das Projekt wird vom Deutsch-Französischen Sekretariat, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Land Berlin finanziert.

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