Ihr sollt die Wahrheit erben: Die Cellistin von Auschwitz. Erinnerungen

by Anita Lasker-Wallfisch | Biographies & Memoirs |
ISBN: 3499226707 Global Overview for this book
Registered by muenchnerin of München, Bayern Germany on 10/25/2013
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Journal Entry 1 by muenchnerin from München, Bayern Germany on Friday, October 25, 2013
Anita Lasker-Wallfisch, die heute als Cellistin im English Chamber Orchestra spielt, gehörte zum «Mädchen-Orchester» in Auschwitz.
Ihre Lebenserinnerungen sind das eindrucksvolle Zeugnis eines deutsch-jüdischen Familienschicksals und eine sehr persönliche, anrührende Chronik einer Überlebenden des Holocaust. (Klappentext)

Journal Entry 2 by muenchnerin at München, Bayern Germany on Saturday, December 14, 2013
Die Autobiographie von Anita Lasker zählt für mich zu den wichtigsten und lesenswertesten Zeugnissen jener Zeit.

Trotz des Grauens, das sie in Auschwitz und Bergen-Belsen erlebt hat, erzählt sie ihre Geschichte sehr sachlich. Das mag im ersten Moment überraschend und unerwartet sein, auch habe ich in einer amazon-Bewertung den Vorwurf der Oberflächlichkeit gelesen.
Wenn man jedoch das Vorwort ihres Schwagers aufmerksam liest, versteht man etwas besser, weshalb sie diese Sachlichkeit wählte, denn jedes Erinnern beschwört wieder die Bilder des Grauens herauf und deshalb bittet er zwischen den Zeilen auch darum, davon Abstand zu nehmen, zuviel Details von den Überlebenden zu fordern.

Sehr interessant und lehrreich fand ich Ihre Erzählung über die Befreiung und v.a. auch die Zeit danach als "displaced person". Bis zu diesem Buch war mir gar nicht bekannt, dass die ehemaligen KZ-Häftlinge teilweise noch jahrelang dort fest saßen, weil sie als gewissermaßen "Heimatlose" nirgends hinreisen konnten und überraschenderweise die meisten Länder auch gar nicht gewillt waren, den Überlebenden eine einfache Einreise zu ermöglichen und dies mit erheblichen Hindernissen verbunden war, die es zu überwinden galt.

Anita Lasker konnte letztlich doch noch nach Großbritannien auswandern und die ursprüngliche Fassung dieses Buchs war in Englisch. Die deutsche Sprache hatte sie nach der Befreiung abgelegt (ihrer Schwester schrieb sie: Deutsch können wir jetzt vergessen) und besann sich erst anlässlich einer deutschen Ausgabe ihrer Autobiographie auf ihre Muttersprache zurück, weil sie auf keinen Fall wollte, dass ein Übersetzer zwischen ihrer Geschichte und den deutschen Lesern steht.
Es war ihr wichtig, ihr Leben in ihren eigenen Worten zu erzählen. Seitdem ist sie auch wieder regelmäßig in Deutschland, insbesondere um an Schulen aus ihrem Leben zu erzählen.

Journal Entry 3 by muenchnerin at Oberndorf bei Salzburg, Salzburg Austria on Monday, December 23, 2013

Released 7 yrs ago (12/23/2013 UTC) at Oberndorf bei Salzburg, Salzburg Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Reist als Wunschbuch an efell

Journal Entry 4 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Thursday, January 09, 2014
Herzlichen Dank für dieses interessante Buch, das ich mit viel Interesse lesen werde.

Eine Biographie, die bei der Challenge von Ghanescha "Nie wieder Krieg" mitmacht

Sehr schön realistisch, bedrückend, aber berührend geschrieben, vieles wurde relativ neutral erwähnt oder angedeutet, Ängste, Not, Einsamkeit, die Leere nach der Befreiung, was geschieht mit "displaced Persons", vielen Fragen von der Autorin an das Schicksal bleiben unbeantwortet - Bewundenswert, dass keine Hass- oder Rachegefühle der Autorin aufkommen.
mit vielen originalen Briefausschnitten an ihre Schwester in England, ein sehr intensives Zeitdokument!

Reist weiter:
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Journal Entry 5 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Friday, February 14, 2014

Released 7 yrs ago (2/14/2014 UTC) at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Viele nachdenkliche und erholsame Stunden beim Lesen!

Journal Entry 6 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Thursday, February 27, 2014

Das war heute [26.2.2014] in meinem Briefkasten. Vielen herzlichen Dank! Ich habe die Hälfte bereits gelesen und bin auch einer anderen Musikerin auf der Spur, da sie am Sonntag, 23.2.2014 mit 110 Jahren, als älteste bekannte Überlebende des Holocaust, gestorben ist: Alice Herz-Sommer.

Nachtrag 27.2.2014 - 18.00h:
Nun ist es durch ... und meine Nerven ziemlich gespannt. Was für ein Elend mussten die Menschen ertragen. Ich konnte manchmal meine Tränen nicht zurückhalten. Das Cellospielen war für Anita die Rettung und ihre Schuhe, die sie abgeben musste, als sie nach Auschwitz kam, eine Fügung, um ihre Schwester Renate zu finden - bzw. umgekehrt. Anita hat bei der Ankunft im KZ ihre Schuhe der jungen Lagermitarbeiterin gegeben und genau diese hatte bei Ankunft der Schwester Dienst. Renate wollte wissen, woher sie die Schuhe habe und so kam es, dass Anita aus der Orchesterbaracke geholt wurde und die Schwestern sich wieder trafen ... Es sind die kleinen Dinge in dem großen Elend, die das Überleben von Tag zu Tag ermöglichte. "Wir saßen sozusagen alle im gleichen Dreck. Das hatte den Effekt, daß sich sehr starke Freundschaften unter vielen von uns bildeten. Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig die Unterstützung war, die wir uns gegenseitig geben konnten. Ich glaube, daß wir alle ein bißchen zum Überleben des anderen beigetragen haben.
Wir beobachteten uns gegenseitig und waren um einander besorgt. Ich werde nie vergessen, wie sich meine Schicksalsgenossen verhielten, als ich Gelbsucht hatte. Ich konnte die tägliche Rübensuppe nicht mehr vertragen. Mit absoluter Selbstverständlichkeit fischten meine Freunde, was immer sie an kleinen Kartoffelstücken finden konnte, aus ihrer Suppe heraus, sammelten sie und gaben sie mir. Es ist schwer zu beschreiben, was so etwas bedeutete." [S. 138]

Ich danke für den Ring und gebe ihn nun weiter an JuweWright. Adresse ist angefragt.

Journal Entry 7 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Thursday, March 13, 2014

Released 6 yrs ago (3/13/2014 UTC) at Wilmersdorf, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch ist nun mit der Schneckenpost unterwegs.

Vielen Dank fürs Mitlesen lassen und - trotz allem - ein interessantes Lesevergnügen.

Journal Entry 8 by JuweWright at Berlin (irgendwo/somewhere), Berlin Germany on Tuesday, April 01, 2014
Sorry sorry sorry. Buch ist schon länger bei mir gelandet, ich habs nur nicht geschafft, den Eintrag zu machen. Also: Es ist da und ich bin gespannt.

So, ich habe das Buch nun fertig gelesen. Ein sehr starkes Portrait der Zeit und der Umstände. Die Sprache ist einfach, nicht die Sprache eines Dichters, sondern eben einer Frau die viel erlebt hat. Ich habe vor einiger Zeit von einem ähnlichen Buch gehört, dass eine Akkordeonistin über ihr Leben im KZ geschrieben hat und war deswegen neugierig auf dieses. Ich stehe ja immer noch mit Unverständnis einer Gesellschaft gegenüber, in der es möglich war, Menschen einfach zusammenzupferchen und systematisch zu ermorden. Ich kann zu einem bestimmten Grad nachvollziehen, weswegen Anita in einem ihrer Briefe schreibt. "Das Deutsche können wir ruhig vergessen" (es geht darum, dass sie Englisch gelernt hat und nun ihr Französisch wieder reaktivieren will).

Dazu übrigens ist mir heute ein Artikel bei faz.net begegnet: http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/noah-klieger-und-das-glueck-des-boxers-von-auschwitz-12910602.html

Das Buch kann nun weiterreisen.

Journal Entry 9 by diMaro1912 at Karlsruhe, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, June 03, 2014
habe heute das buch erhalten, danke.
das buch wird nach dem lesen von mir an
"sonnenmädchen" geschickt.

Released 6 yrs ago (6/11/2014 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Baden-Württemberg Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

vielen dank für das buch,
geht heute weiter im RING an sonnenmädchen.

Journal Entry 11 by sonnenmädchen at Iserlohn, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, June 14, 2014
Vielen Dank, das Buch ist eingetroffen.
Wird aber erst nach dem Urlaub gelesen, das ist kein Thema für den Strand...

Journal Entry 12 by sonnenmädchen at Iserlohn, Nordrhein-Westfalen Germany on Monday, June 30, 2014
Ein sehr interessantes Buch. Das Orchester von Auschwitz war mir bisher nicht bekannt. Ein glücklicher Zufall für Anita und ihre Schwester.
Das Buch schildert ebenfalls, wie schwer das Auswandern nach dem Krieg und trotz der Hilfe der Besatzer war.
Vielen Dank, dass ich bei dem Ring mitlesen durfte. Die nächste Adresse ist bereits angefragt.

Journal Entry 13 by sonnenmädchen at Iserlohn, Nordrhein-Westfalen Germany on Saturday, August 16, 2014

Released 6 yrs ago (8/16/2014 UTC) at Iserlohn, Nordrhein-Westfalen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch reist nun zu mta_enigma, bitte entschuldigt die Verzögerung...

Journal Entry 14 by mta_enigma at Friedberg, Hessen Germany on Friday, August 22, 2014
Heute aus der Packstation geholt.

LG
mta_enigma

Journal Entry 15 by mta_enigma at Friedberg, Hessen Germany on Monday, September 01, 2014
Die nächste Adresse ist angefragt. Das Buch reist demnächst weiter.

Edit: Jaellekatz hat sich leider nicht gemeldet. Daher überspringe ich sie mal.
Edit: entengrütze will übersprungen werden, daher hab ich nun in Österreich angefragt.

LG
mta_enigma

Journal Entry 16 by mta_enigma at Friedberg, Hessen Germany on Tuesday, October 21, 2014

Released 6 yrs ago (10/21/2014 UTC) at Friedberg, Hessen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch darf nun endlich weiterreisen zum nächsten Ringtilnehmer.
LG
mta_enigma

Journal Entry 17 by rosenblatt at Gmunden, Oberösterreich Austria on Friday, October 31, 2014
Herzlichen Dank für das Buch. Ich hab schon einmal ein Buch über das "Mädchenorchester" in Auschwitz gelesen, ist aber schon längere Zeit her.

Journal Entry 18 by rosenblatt at Gmunden, Oberösterreich Austria on Monday, February 29, 2016
schon vor einiger Zeit gelesen, war beeindruckend, aber leider vergessen zurückzuschicken. Das Buch reist jetzt als blinder Passagier mit der "Nach Weihnachten ist vor Weihnachten" von Seepferdchen mit. Vielen Dank für den Ring.

Gute Reise!

Journal Entry 20 by wingefellwing at Klosterneuburg, Niederösterreich Austria on Saturday, March 05, 2016
Danke fürs Senden des Buches, das nun meine Tochter bekommt

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