Ein kleines Ja und ein großes Nein. Sein Leben von ihm selbst erzählt.

by George Grosz | Biographies & Memoirs |
ISBN: 3499117592 Global Overview for this book
Registered by trygvasson of Hamburg - Hohenfelde, Hamburg Germany on 5/23/2013
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Journal Entry 1 by trygvasson from Hamburg - Hohenfelde, Hamburg Germany on Thursday, May 23, 2013
Der aufsässigste und explosivste unter unseren Graphikern und Malern, der Ankläger des Militarismus, Kapitalismus und der Bourgeoisie der zwanziger Jahre, zieht die Bilanz seines Lebens. Sein graphisches Werk offenbarte ihn als einen der größten politischen Zeichner unserer Zeit, dessen "Strich wie Stacheldraht riß". Mit "Ecce homo" hat er das Menschenbild einer Epoche enthüllt, die zwischen zwei Weltkatastrophen geriet. Visionen deutscher Selbstvernichtung und jugendliche Amerika-Träume drängten ihn aus der Heimat nach der Neuen Welt, während Deutschland in die Nacht sank, die er apokalyptisch angekündigt hatte. Leben und Werk des Künstlers waren uns zur Legende geworden.
Beide kehrten mit dem vorliegenden Band zu uns zurück. Mit ihm liegt keine Monographie vor, die analysieren oder interpretieren möchte, sondern ein pralles Buch der Erinnerungen, das mit abgeklärtem Spott und linearer Selbstverständlichkeit berichtet: vom kindlichen Dilettanten George Grosz im pommerschen Stolp bis zum weltberühmten George Grosz am Sund in New York. Über das Erwachen primitiver Lust an der graphischen Wiedergabe und die oft seltsamen Quellen seiner unakademischen Kunst fabuliert er in köstlichen Anekdoten. Dabei lernen wir viele der zentralen Erscheinungen, alle Außenseiter kennen, die maßgeblich eine der aufregendsten Epochen deutschen Geistes und deutscher Politik prägten. Im bunten Gedränge entstehen Porträts der Maler Chirico, Dalí, Masereel, der Sammler und Kuntshändler Graf Kessler und Flechtheim, der Dichter und Schriftsteller Brecht, Däubler, harden, Huelsenbeck, Lasker-Schüler, Thomas Mann, Walter Mehring, Dos Passos, Tucholsky, Toller, der Theater- und Filmleute Trude Hesterberg, Piscator und Josef von Sternberg, der politischen Akteure Bucharin, Erzberger, Lenin, Liebknecht, Rosa Luxemburg, Trotzki und vieler anderer. Das alte Café des Westens, Café Größenwahn genannt, und das Romanische Café Berlins, das Pariser Café du Dôme, der Kreml der zwanziger Jahre und die New Yorker Broadways beleben sich mit unvergeßlichen Gestalten.
Inmitten der Zeit und an allen Orten tummelte sich George Grosz in den Manegen des Protests; ein metaphysischer Clown. Er war immer in enger Fühlung mit den geistigen Sonderlingen, Empörern, Anstoßnehmenden und Anstoßerregenden, mit den Narren und Geisterbeschwörern, den Idealisten und Nihilisten einer Umbruchzeit. Bald makaber, bald grotesk notierte er Wahrheit um Wahrheit, und der Malererzähler beherrscht die Kunst des Doppelbödigen dabei meisterlich.

Journal Entry 2 by trygvasson at Lenbachhaus in München, Bayern Germany on Friday, May 31, 2013

Released 6 yrs ago (5/31/2013 UTC) at Lenbachhaus in München, Bayern Germany

WILD RELEASE NOTES:

Bei der Bank im Aufgang - vor der Zeittafel zum Blauen Reiter

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