Pawels Briefe

by Monika Maron | Literature & Fiction |
ISBN: 3596149401 Global Overview for this book
Registered by wingekorrenwing of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on 3/21/2013
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Journal Entry 1 by wingekorrenwing from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, May 22, 2013
Eine Familiengeschichte

Fischer Taschenbuch

Journal Entry 2 by wingekorrenwing at Mitte, Berlin Germany on Tuesday, July 09, 2013

Released 7 yrs ago (7/4/2013 UTC) at Mitte, Berlin Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Hat beim Mini-Meetup in der Humboldt-Uni eine neue Besitzerin (oder einen neuen Besitzer?) gefunden.



Freigelassen im Rahmen der Never judge a book by its cover challenge Woche 26

Journal Entry 3 by wingAndrea-Berlinwing at Steglitz, Berlin Germany on Tuesday, July 09, 2013
Das Buch habe ich beim Treffen mit ekorren am 4.7.13 am Bebelplatz mitgenommen. Vielen Dank! Es war nett, Dich kennenzulernen. Ich hoffe, dass Du wieder einmal nach Berlin kommst, und wir dann etwas mehr Zeit haben.

Inhalt:
Warum sie den Karton mit alten Briefen, Fotos und Erinnerungsstücken aus den schrecklichsten Monaten ihrer Familiengeschichte, die zugleich die finstersten der deutschen Geschichte in diesem Jahrhundert waren, völlig vergessen hat, weiß Hella nicht. Hella ist die Mutter von Monika Maron und erinnert sich eher an Glück.
Anhand der Briefe des im Ghetto Belchatow umgekommenen Großvaters Pawel rekonstruiert Monika Maron aus Sprach- und Erinnerungsbildern die Geschichte ihrer Familie. Es entsteht ein Familienportrait über drei Generationen, das zugleich ein beeindruckender Querschnitt durch die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist.

17.7.13 Das Buch konnte ich gestern (Dank einer längeren Wartezeit) fast in einem Rutsch lesen. Besonders interessant für mich die Erinnerungen der Autorin an das Neukölln der Kriegs- und Nachkriegszeit. Der Vater eines Freundes hat als kleiner Junge den Einmarsch der Russen in Neukölln erlebt (und in nicht allzu schlechter Erinnerung, weil die russischen Soldaten ihm Brot geschenkt haben). Heute ist das Schillerkiez einer der schöneren Orte in Neukölln. Durchaus einen Ausflug wert ist der Herrfurthplatz mit seiner Kirche, in der sogar ein Café betrieben wird.

Released 7 yrs ago (7/22/2013 UTC) at HU - Juristische Fakultät (Bücherregal) in Mitte, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:

Im Foyer der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin am Bebelplatz 1 wurde am 8. Mai 2013 anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen in Deutschland (10. Mai 1933) am Eingang rechts in einem kleinen Extra-Raum, von dem man auf den Bebelplatz schauen kann, ein Regal mit Bookcrossing-Büchern von "verbrannten Dichtern" aufgestellt. Das Regal kann nun noch länger im Haus stehen bleiben. Vielen Dank an die Entscheider!

Ich wünsche dem Finder interessante Lesestunden und dem Buch eine gute Reise!

Journal Entry 5 by wingLilliannewing at Mitte, Berlin Germany on Monday, July 22, 2013

Das kam vom Bebelplatz direkt in meine Tasche. Vielen Dank, Dagobert, dass du an mich gedacht hast. Auf dem Rückweg konnte ich es nicht lesen - geht auch schlecht auf dem Fahrrrad ;-) Ich habe aber bereits angefangen und finde es ja spannend geschrieben und erlebe hier nocheinmal (Nach-)Kriegs-Familiengeschichte.

Nachtrag: 23.7.2013
Nun wurde es als Frühstückslektüre beendet. Ich finde Bio- auch Autobiographien immer spannend, zumal wenn sie auch von Personen sind, die man im politischen oder gesellschaftlichen Umfeld erlebt hat. Und mir ist die Autorin noch bewußt im Gedächtnis, als mit der Wende auch Stasivorwürfe aufkamen. Diese sind in den letzten Seiten von ihr in dem Buch erwähnt und ich kann ihr auch in dieser Weise folgen.

Pawels Briefe - auch wenn sie nicht das ganze Leid widerspiegeln - geben eine beispielhafte Darstellung, wie es Juden, auch wenn sie konvertiert sind, im aufkommenden Nationalsozialismus und in der Nazizeit ergangen ist. Beeindruckend ist auch wieder die große Liebe Pawels zu seiner Frau, seinen Kindern und auch dem Enkelkind Monika, die dieses alles aufgeschrieben hat. “Zeig niemals dem Kind, daß es Haß, Neid und Rache gibt. Sie soll ein wertvoller Mensch werden.” So schreibt Pawel Monikas Mutter, Hella, einer überzeugten Kommunistin, aus dem Ghetto, in dem er großes Leid ertragen muss.

Die Geschichte ist sicherlich nicht ein abgerundetes Werk, es zeigt aber den Versuch auf, Marons Großeltern nachzuspüren, obwohl nur wenige Informationen vorhanden sind. Sie hat es auch zu ihrer eigenen Geschichte gemacht und gibt Einblicke in ihr Leben, das mir so in noch keiner Biographie über Monika Maron begegnet ist. Vielen Dank für diesen Lesegenuss.

Journal Entry 6 by wingLilliannewing at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany on Tuesday, July 23, 2013

Released 7 yrs ago (7/25/2013 UTC) at BücherboXX am Gleis 17 in Grunewald, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:


Liebe Finderin, lieber Finder,

Du hast ein freies Buch gefunden. Ich hoffe, es gefällt Dir. Aber Du hast nicht nur ein Buch, sondern auch eine ganze Gemeinschaft von Leserinnen und Lesern gefunden, die Bücher lieben.

Schau Dir die Seite mal an! Das ist anonym, kostenlos und macht Spaß! Die deutschsprachigen Bookcrosser tauschen sich übrigens in einem öffentlichen Forum aus, in dem jeder Interessierte auch unregistriert mitlesen kann.

Wenn Dir die Idee von Bookcrossing gefällt, kannst Du Dich kostenlos registrieren und mit anderen Bücherfreunden in Kontakt treten. Und wenn Du Lust hast, dich hier anzumelden, würde ich mich freuen, wenn Du bei Empfehlungs-Mitglied Lillianne einträgst (Du kannst natürlich auch ohne dich anzumelden, ganz anomym einen Eintrag über Deinen Fund machen). Ich hoffe Du findest Gefallen an dem Buch.

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Gute Reise und lass bald was von dir hören.

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