Der Feind

by Erich Maria Remarque | Literature & Fiction |
ISBN: Global Overview for this book
Registered by wingMierendorffBoXXwing of Charlottenburg, Berlin Germany on 1/24/2013
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Journal Entry 1 by wingMierendorffBoXXwing from Charlottenburg, Berlin Germany on Thursday, January 24, 2013

Für die BücherboXX am Mierendorffplatz registriert.

Motto: Bring ein Buch! - Nimm ein Buch! - Lies ein Buch!

Konzept der BücherboXX
Das Besondere an dieser BücherboXX ist der Entstehungsprozess innerhalb eines Ausbildungsprojektes. Es ist somit ein Produkt von Jugendlichen.

Die BücherboXX ist ein mit Werkstatt-N-Label des Nachhaltigkeitsrates ausgezeichnetes Ausbildungsprojekt (mehr auf www.inbak.de). Es werden die verschiedenen Ausbildungszweige - Maler/Lackierer, Tischler, Designer, Elektroniker, Verwaltungsauszubildende u. a. m.-, die gemeinsam die Telefonzelle planen, gestalten und umbauen, in einer Juniorfirma koordiniert. Das funktioniert immer besser. Inhaltlich die weitere Nutzungskette zu gestalten, inhaltlich etwas zu bewegen, das ist der nächste Schritt, der weiter ausgebaut wird. Dazu gehört u. a., die Idee des Bookcrossing aufzunehmen und die Registrierung der Bücher umzusetzen. Daher werden nun die Bücher von der "MierendorffboXX" registriert, um sie im Sinne des Bookcrossing in die Freiheit zu geben. Mehr auf der internationalen BücherboXX-Seite.

Wir wollen gerne den Weg verfolgen und viele kleine, spannende Geschichten lesen.

Journal Entry 2 by wingMierendorffBoXXwing at Charlottenburg, Berlin Germany on Friday, January 25, 2013

Reserviert für die Lese-Challenge von lady-liberty

Journal Entry 3 by wingLilliannewing at Charlottenburg, Berlin Germany on Friday, January 25, 2013

Wurde für die Lese-Challenge eingefangen und gelesen. Eine schöne kleine Ausgabe von sechs Geschichten, die Remarque zwischen seinem Welterfolg "Im Westen nichts Neues" und dem Nachfolgeband "Der Weg zurück" in den Jahren 1930 und 1931 in dem US-amerikanischen Magazin Collier's Weekly veröffentlicht hat. Ihr Thema ist das Stigma des Krieges, das sich in den stillen, oft auch dramatischen Veränderungen der Menschen zeigt. Sie sind ein Appell gegen das Vergessen. Beigegeben sind ein Interview und der Aufsatz "Haben meine Bücher eine Tendenz?"

Weiterhin ist ein ausführliches Nachwort zu dem kleinen Band geschrieben, der sehr viel Aufschluss auch über den Menschen Remarque gibt.
In dem Interview tritt er auch dem Vorwurf entgegen, warum er sich nicht über die vielen falschen Anschuldigungen zu seinem Welterfolg "Im Westen nichts Neues" äußert. Die Geschichten waren ja 60 Jahre "verschollen" bzw. wurden vom Kulturbetrieb nicht zur Kenntnis genommen. Dank der kleinen Euro-Automaten-Ausgabe haben wir hier die Möglichkeit, einen neuen Blick auf den Autor zu werfen.

So eine kleine Ausgabe wird Dagobert sicher freuen. Ich werde es ihr zum nächsten Treffen mitbringen. Es kann dann auch weiter in die Lese-Gemeinschaft reisen.

Journal Entry 4 by wingLilliannewing at Wilmersdorf, Berlin Germany on Friday, January 25, 2013
Hier noch mein Nachtrag in Verbindung zum Weidermann-Buch.

Das Buch wird im Rahmen der Lese-Challenge gelesen. Für diese Lese-Challange von lady-liberty gibt es einen Hinweis auch in dem Artikel auf der ballycumber-Website.

Der Autor steht auf der Liste der Bücherlesung, die alle Autoren und ihre Werke gelistet haben, die am 10. Mai 1933 der Bücherverbrennung zum Opfer fielen.

Er ist portraitiert in dem Buch der verbrannten Bücher von Volker Weidermann, der die "Urliste" mit 94 deutschsprachigen Autoren und 37 fremdsprachige umfasste, der ersten schwarzen Liste der "Schönen Literatur", die als Grundlage für die Verbrennung diente.

Im Kapitel 3 "Fünf Männer im Krieg - und eine Frau" wird beschriebener Autor mit Edlef Köppen [.. kommt zu spät], Ludwig Renn [Ein Buch wie ein Schuss], Arnold Zweig [Ein Preuße verweigert sich], Oskar Wöhrle [Spinnhirny, das Bumserbuch und Wanderungen gegen den Wahnsinn] und Adrienne Thomas [Als Krankenschwester an der Front] beschrieben. "Antikriegsromane waren die großen Bucherfolge Ende der zwanziger Jahre in der Weimarer Republik. ... "

"Erich Maria Remarque - im Lancia auf der Flucht" - diese Kennzeichnung Weidermanns für Remarque ist bezeichnend für sein Leben. "Kein deutscher Schriftsteller des letzten Jahrhunderts hat ein glanzvolleres Leben geführt als Erich Maria Remarque. Seine Frauen und Geliebten, Marlene Dietrich, Greta Garbo, Natascha Paley, Paulette Goddard und viele, viele andere, sind legendär; es besaß die schönsten Häuser, die schnellsten Wagen, sammlete Glanz und Glanz um sich." So wird auch geschrieben, dass E. M. Remarque am Vorabend der Machtergreifung, am 29. Januar 1933, "in Berlin, wo er sich für ein paar Wochen aufgehalten hatte, in seinen Lancia und fährt ohne Zwischenstopp in die Schweiz, nach Porto Ronco, wo er die herrliche ehemalige Böcklin-Villa bewohnt. Remarque hat allen Grund, sich mit seiner Flucht aus Deutschland zu beeilen. Er war ein Lieblingsfeind der Nazis, kein Buch hatten sie wütender bekämpft als "Im Westen nichts Neues" (1929). ...

Stefan Zweig schrieb begeistert an seinen französischen Freund Romain Rolland: >In Deutschland sind die Nationalisten am Verzweifeln. Das Buch von Remarque "Im Westen nichts Neues - Auflage 600.000 in 12 Wochen, und es geht auf die Million zu - hat sie umgeworfen. Dieses schlichte und wahre Buch hat mehr angerichtet als alle pazifistische Propaganda in zehn Jahren.< ... "

Remarque selbst gibt in seinem Interview mit Axel Eggebrecht (1929) auf die Frage, "ob nicht jedes Kriegsbuch das Schicksal haben muß, in erster Linie politisch genommen zu werden" einen Einblick, warum sein Buch kein Kriegsbuch und auch kein Geschichtsbuch über den Ersten Weltkrieg im eigentlichen Sinne ist: "Schauen Sie unvoreingenommen mein Buch an: Es beschränkt sich ja bewußt auf einen ganz kleinen Ausschnitt des Krieges. Hätte ich mir nicht selbst, wenn ich ein >Buch über den Krieg< hätte schreiben wollen, sagen müsse, dass es unvollständig sei? Unvollständig, weil es nur von den Erlebnissen einiger junger Schülersoldaten und ihrer Freunde handelt; dabei haben Menschen aller berufe und jedes Alters natürlich gleich schweres oder Schwereres erlebt. Unvollständig, weil es nur von einer Waffengattung, der Infanterie, nur von einem Kriegsplatz handelt. unvollständig vor allem aber darum, weil es nur einen auf wenige Monate begrenzten Zeitraum aus den letzten beiden Kriegsjahren umfaßt; dabei waren die ersten Kriegsjahre eigentlich viel wechselvoller an Erleben. Unvollständig schließlich, weil es die Ereignisse nur aus der Froschperspektive des einfachen Graben Grabensoldaten sieht; militärische, strategische, politische, soziale, religiöse Gesichtspunkte bleiben außer Betracht, es kommen keine Offensiven, kein Vormarsch, kein Bewegungskrieg darin vor, sondern nur ein paar Wochen mittlerer Gefechtstätigkeit. Das liegt ja auch schon im Titel. Aber Vollständigkeit in dieser Art habe ich überhaupt nicht gewollt."

Das Buch ist entstanden, weil Remarque selbst sich damit aus einer Depression schreiben wollte, die ihn nach seinem Einsatz und seinen Verwundungen als 18-jährigen Jungsoldat im Ersten Weltkrieg ereilte. Seine eigenen Erfahrungen, die ein Krieg mit den Menschen ausrichtet, ist auch in den kleinen Geschichten das Thema: "Aber wichtig sind ja all die anderen, die zahllosen Zerrissenen, Getroffenen, Erlebnisfähigen, die dem Erlebnis Ausgelieferten. Die haben jetzt erst angefangen, sich wiederzufinden. Ein Beweis dafür, dass der Krieg als Einzelerlebnis überhaupt noch nicht überwunden war, ist doch die Tatsache, dass - abgesehen von der ersten Zeit revolutionärer Erhebung nach dem Kriege - fast zehn Jahre lang niemand etwas davon hören wollte. Es war nicht möglich, nicht erwünscht, nicht dringend über den Krieg zu schreiben. ..."

Ich kann mich noch sehr gut an die Situation erinnern, als ich das Buch in den Anfängen der70er Jahren gelesen habe. Die Deutschen standen dem Autor skeptisch gegenüber - auch noch zu meiner Zeit. Traumatisierung war damals keine Begriff, er kam erst auf nach dem Jugoslawienkrieg in den 1990er-Jahren.

Weidermann erwähnte auch, dass Remarque stumm blieb, sich nicht auf Vorwürfe, Anschuldigungen und Weiterem meldete. Auch dies wird nun in seinem Interview geklärt: "..Sie werden zugeben, dass es ganz sinnlos ist, auf alle diese Angriffe und Behauptungen einzeln einzugehen.. ..."

Remarque war in Amerika ein anerkannter Autor: "Er ist in seinem Auftreten, Lebensstil und Schreibstil wohl der amerikanischste deutsche Autor des letzten Jahrhunderts. ... [die Amerikaner] erkannten ihn als einen der ihren. Seine Erfolgsgeschichten in den Vereinigten Staaten ... ist legendär"

Ich nehme diese kleinen Geschichten zum Anlass auch seinen Weltbestseller wieder aus dem Regal zu holen. Das kleine Büchlein erhält alle 10 Sterne, weil es rund um gut gelungen ist.

Alle weiteren Bücher, die ich hierfür lese, sind auf meinem erweiterten Profil gelistet.

Journal Entry 5 by wingLilliannewing at Espresso House (Ehemals: Balzac Coffee) in Steglitz, Berlin Germany on Friday, January 25, 2013

Released 8 yrs ago (1/28/2013 UTC) at Espresso House (Ehemals: Balzac Coffee) in Steglitz, Berlin Germany

WILD RELEASE NOTES:


Das Buch reist nun - zum kleinen MU zu Dagobert.
Die Bücher gehen aus den unterschiedlichsten Gründen zu ihr. Sie wird sie entsprechend weiter reisen lassen. Vielen Dank schon an dieser Stelle.

Vielleicht erfahren wir etwas von der Finderin, dem Finder?
Gute Reise und lass bald was von dir hören.


Journal Entry 6 by wingAndrea-Berlinwing at Steglitz, Berlin Germany on Monday, January 28, 2013
Das war ein richtig nettes Kaffee-Treffen mit Lillianne bei Balzac. Wir haben viel erzählt und gelacht, und natürlich auch Bücher getauscht, vielen Dank für alles!

Released 8 yrs ago (2/2/2013 UTC) at Siedlung - OBCZ Bauhaus im café-bistro in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt Germany

WILD RELEASE NOTES:

Ja, was soll ich da noch schreiben, Lillianne hat so ausführlich und wunderbar berichtet. Wie alles, was ich bisher von Remarque gelesen habe: Beeindruckend beschreibt er die Traumatisierungen durch den 1. Weltkrieg. Immer wieder wichtig und gut zu lesen, aber (Es klingt vielleicht böse, ist aber nicht so gemeint.) - in diesem Büchlein nichts Neues.

Wir freuen uns auf das Treffen mit Jurinde und anderen Bookcrossern in Dessau und nehmen das Buch dorthin mit. Zum Treffen kommen auch lady-liberty, Saguna und inumira, vielleicht ist das Büchlein etwas für eine von ihnen.

Journal Entry 8 by wingSagunawing at Nürnberg, Bayern Germany on Sunday, February 03, 2013
Abgesehen davon, dass ich das Buch für die Challenge von Lady-liberty mitgenommen habe, mag ich diese Buchreihe.

Journal Entry 9 by wingSagunawing at Nürnberg, Bayern Germany on Thursday, April 23, 2015
Da geht es mir wie Dagobert1: Den Ausführungen von Lillianne ist kaum etwas hinzuzufügen.
Dass ich "Im Westen nichts Neues", von dem mir der Englische Titel "All Quiet on the Western Front" besser gefällt, gelesen habe, ist sehr lange her, doch ist mir der Grundtenor in Erinnerung geblieben. Und auch in diesen Geschichten stellt Remarque die Menschen, ihr Denken und Fühlen während und nach der schrecklichen Zeit des Ersten Weltkrieges und was dieser aus ihnen gemacht hat, in den Vordergrund.

Gelesen für die Challenge "Vom Mount Everest zum Brocken", Thema April 2015: SEITENARM, hier 126 Seiten, und die Challenge "Verbrannte Dichter".

Journal Entry 10 by wingSagunawing at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bremen Germany on Monday, October 26, 2015

Released 5 yrs ago (10/26/2015 UTC) at -- Per Post geschickt/ Persönlich weitergegeben --, Bremen Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

An Textman weitergegeben

Journal Entry 11 by Textman at Nürnberg, Bayern Germany on Friday, April 22, 2016
Ich hatte es als Heranwachsender gelesen, nachdem im Deutsch-Kurs "im Westen nichts Neues" dran war.
Den vorherigen Ausführungen habe ich auch nichts weiter hinzu zu fügen.

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