Eine amerikanische Tragödie

by Theodore Dreiser | Other | This book has not been rated.
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Journal Entry 1 by longmansworld from Neuruppin, Brandenburg Germany on Wednesday, April 18, 2012
Neben Stephen Crane (1871-1900) und Frank Norris (1870-1902) gilt Theodore Dreiser als Hauptvertreter des US-amerikanischen Naturalismus. Sein Werk zeigt deutliche Einflüse von den französischen Schriftstellern Honoré de R Balzac und Émile R Zola sowie den Evolutions- und Milieutheorien von Charles R Darwin, Herbert Spencer (1820 bis 1903) und Julian Huxley (1887-1975). Nahezu sämtliche Romane von Dreiser haben mit Sexualität, Geld und Macht zu tun, mit dem Überlebenskampf in der Großstadt, mit Verbrechen als Resultat von Armut und Unwissenheit. Dreiser wuchs als zwölftes Kind bigotter deutscher Immigranten in bitterer Armut auf und verbrachte den größten Teil seiner Jugend in Indiana, bis er als Autodidakt und nach nur einjährigem Universitätsstudium die Laufbahn eines Journalisten und Schriftstellers einschlug. Sein Debütroman Schwester Carrie (1900) blieb zunächst ohne größeren Widerhall. Sittenstrenge Leser waren empört, dass die Hauptfigur für ihre zweifache wilde Ehe auch noch mit Erfolg belohnt wird. Erst 1911 verschaffte sich Dreiser mit dem Roman Jennie Gerhardt breitere Anerkennung. Zu seinem größten Erfolg wurde aber Eine amerikanische Tragödie(1925).1927 nahm Dreiser eine Einladung in die Sowjetunion an, die er monatelang bereiste; sein anschließender Reisebericht Sowjet-Russland (1928) enthält viel Lob für das sozialistische Land. Außer Romanen und Reiseberichten schrieb Dreiser auch Autobiografien, Lyrik, Dramen (u.a. Ton in des Schöpfers Hand, 1918, eine Vorstudie zu Eine amerikanische Tragödie), Essays und Kurzgeschichten. In seinem letzten Lebensjahr wurde Dreiser Mitglied der Kommunistischen Partei der USA. Die Bücher von Dreiser wurden in den 1920er Jahren in Europa und der Sowjetunion teils lebhafter aufgenommen als in der Heimat des Autors. Literaturkritiker beklagten häufig seinen schwerfällig-wuchtigen Stil und die ermüdenden moralisierenden Exkurse in seinen Romanen; gewürdigt wurde hingegen Dreisers kompromissloser Humanismus sowie die Treffsicherheit seiner Kritik an den heimischen Verhältnissen.

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