Siebenkäs

by Jean Paul | Literature & Fiction |
ISBN: Global Overview for this book
Registered by ekorren of Tübingen, Baden-Württemberg Germany on 12/16/2011
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Journal Entry 1 by ekorren from Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Sunday, December 18, 2011
rororo Taschenbuch mit Leinenkaschierung, 1957

Journal Entry 2 by ekorren at Tübingen, Baden-Württemberg Germany on Tuesday, January 3, 2012

Released 12 yrs ago (1/3/2012 UTC) at Tübingen, Baden-Württemberg Germany

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Auf dem Postweg zu RoseOfDarkness.

Viel Spass beim Lesen :)

Journal Entry 3 by RoseOfDarkness at Baruth/Mark, Brandenburg Germany on Sunday, January 8, 2012



Selten für die Challenge registriert. Bitte danach an andere Teilnehmer weiter geben. Danke.

Journal Entry 4 by RoseOfDarkness at Baruth/Mark, Brandenburg Germany on Tuesday, July 24, 2012
Mit seinem Roman "Siebenkäs" schrieb Jean Paul einen der ersten deutschen Eheromane von künstlerischem Wert. In seiner Art, dass heißt mit Abschweifungen und Unterbrechungen, mit Satiren und Darstellung von Gefühlen aller Art, wird die einfache Geschichte des Armenadvokaten Siebenkäs erzählt, der durch einen Schein-Tod sich und seine Ehefrau von den Ehefesseln befreit, um ein neues Leben mit der ihm wesensverwandten Natalie zu beginnen.
In "Siebenkäs" nimmt Jean Paul eindeutige Partei für die Armen, denen er Gelassenheit und Zuversicht anrät. Er verweist auf Diogenes, Sokrates und die Apostel, die "selten eine ganzen Rock am Leibe, ein Hemd gar nicht" hatten.
"Siebenkäs" enthält zudem einen der schönsten und erschütternsten Texte in deutscher Sprache: "Die Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei". Hier hat Jean Paul einen Alptraum, indem der tote Christus dem Dichter enthüllt dass es keinen Gott gibt, dass wir alle Weisenkinder in diesem unendlichen Universum sind ("Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls"). Als Jean Paul erwacht, weint er vor Freude, dass er wieder einen Gott anbeten kann. Jean Paul ist erstaunt und betrübt darüber mit welcher Gleichgültigkeit und Emotionslosgkeit wir mit dem Thema Gott umgehen("Die Menschen leugnen mit ebensowenig Gefühl das göttliche Dasein, als die meisten es annehmen"). Jean Paul entscheidet sich für den Gottesglauben, denn ein Weltall ohne Gott ist ein trübseliger, kalter, hoffnungsloser Ort. Durch diesen Text, den ich mehr liebe als jeden anderen, erwacht in dem Leser die Sehnsucht nach einem Gott wieder, einem Gott, den die Kirchen nicht mehr vermitteln können, weil sie selber nicht mehr glaubwürdig sind.

Journal Entry 5 by RoseOfDarkness at 1001-Library, A Bookbox -- Controlled Releases on Sunday, September 2, 2012

Released 11 yrs ago (9/2/2012 UTC) at 1001-Library, A Bookbox -- Controlled Releases

CONTROLLED RELEASE NOTES:

Das Buch darf in der

[BOX] 1000. Bücher Raritäten 3

mitreisen.

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Augustinus Aurelius



Journal Entry 6 by birgit2604 at Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg Germany on Friday, March 29, 2013
Liebes Buch, Du gehst leider ungelesen in der Raritätenbox 2013 von RoseofDarkness weiter auf die Reise. Die Zeit hat nicht mehr für Dich gereicht. Vielleicht findest Du in der großen Bookcrosser-Gemeinde ja irgendwann einmal wieder den Weg zu mir. Es würde mich freuen.

Journal Entry 7 by rotewoelfin at Stuttgart, Baden-Württemberg Germany on Wednesday, November 27, 2013
aus der Box genommen

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