🍏🍏🍏 Welttag des Apfels: Sortenvielfalt 🍏🍏🍏

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Der Welttag war vermutlich gestern, ich habe es nur erst heute gelesen:
https://www.forschung-und-lehre.de/---/wie-sich-die-apfelzuechtung-entwickelt-hat-3393
Im Artikel geht's um Sortenvielfalt bzw. -einfalt...
aber auch um die Ursache für die immer häufigeren Allergien.

Prinzenapfel, Berlepsch, Ananasrenette, Holsteiner Cox, Roter Eiserapfel, Glockenapfel, Boikenapfel, Finkenwerder Prinz, Eifeler Rambur, Lohrer Rambur, Zabergäu Renette, Altländer Pfannkuchenapfel, Lausitzer Nelkenapfel
:-o

Welche Sorte mögt Ihr?
(und wie bekommt Ihr die Äpfel, und was macht Ihr damit, etc.)

ACHTUNG: Die Nennung der Sorten muß nicht alphabetisch erfolgen ;D

 

wingUrfinwing 2 wks ago
Wellant
habe ich letztes Jahr entdeckt, gbt's im Hofladen,
und der schmeckt mir :o)


Nachtrag: Hier habe ich einen Steckbrief gefunden
https://www.herzapfelhof.de/---/Wellant
mit echt vielen Infos :)

 

habe ich letztes Jahr entdeckt, gbt's im Hofladen,
und der schmeckt mir


Das ist auch unser Lieblingsapfel!

 

wingRalfHwing 2 wks ago
Elstar
Ich finde den Elstar angenehm sauer, aber nicht zu sauer. Außerdem ist er schön klein.

 

gepflückt bei einer schönen Fahrradtour oder Wanderung.

Ich esse ganz selten Äpfel (wenn, dann mag ich auch Typ Elstar, säuerlich), aber wenn wir im Sommer unterwegs sind, ist so ein Apfel frisch vom Baum, und am liebsten noch etwas unreif, ein toller Durstlöscher. Für Apfelkuchen oder -mus hole ich die Äpfel von den freien Streuobstwiesen an der Oker.

Bei uns wird in letzter Zeit ziemlich viel mit Obstgehölzen geforstet. Das Ringgleis hat Bäume zum Ernten bekommen, Parkplätze werden mit Obstspalier begrenzt und ich habe zwischen Feldern eine Apfel-Birnen-Pflaumen-Allee entdeckt, an der man zwar nicht im großen Maßstab ernten, aber probieren darf. Finde ich total toll, da ich einen großen Teil meiner Kindheit auf Obstbäumen verbracht habe.

 

und musste feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Es kommt auf den Standort drauf an wie die Früchte gefärbt sind, da kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Eine Menge Fachliteratur habe ich dazu auch sogar von Korbinian Aigner das Buch über Äpfel mit Aquarellzeichnungen.
Zu Hause wachsen ein Pfirsichroter Sommerapfelbaum und ein Dülmener Rosenapfel als seltene Sorten. Der Alexanderapfelbaum ist abgestorben und die Alkmene auch. Pilzbefall war die Ursache. An jungen Bäumen habe ich gepflanzt einen Schöner von Herrnhut. Selbst veredelt habe ich ebenfalls Apfelbäume wachsen, als Unterlage diente dienten die Kerne und somit Sämlinge von Bittenfelder Renette. Ist die beste Hochstammunterlage, habe ich gelesen.
So viel von mir zu diesem Thema.

 

So viel von mir zu diesem Thema.

Hab letztens ein Doku von einer Züchterin alter Sorten (warst du das etwa?) gesehen und war völlig verknallt in diese wunderhübschen Gewächse. Klasse, was dafür eine Vielfalt herrscht, wenn man sonst nur "Einheitsäpfel" sieht.

 

cox-orange, ontario, weisser klarapfel u. freiherr v. berlepsch

wir sollten mal ein buechertreffen zu zeiten der apfelernte machen :)

 

die mag ich auch, allerdings die bosköppe nur für bratäpfel zur weihnachtszeit, da ich die als kind zuviel essen musste 😉

 

Diese alte Sorte wächst bei mir im Garten. Ein gut verträglicher Apfel, auch für Allergiker geeignet. Sollte es im nächsten Oktober BC-Treffen geben, bringe ich gern einen Beutel mit.

 

Dülmener Rosenapfel, Alkmene, Florina, Prima, Ingol, Sternrenette, Freiherr von Berlepsch, Topaz, und Gravensteiner.
Die Ingrid-Marie musste leider weichen und der Klarapfel wurde ein Opfer der Wühlmäuse.
Ich habe aber auch noch eine Konstantinopler Apfelquitte.

 

Gravensteiner war immer am Ende der Sommerferien reif und ich wurde in den Garten geschickt, um einen großen Korb Falläpfel zusammenzulesen. Für Apfelmus.Duftet und ist saftig süss.
Die Goldparmäne hatte eine Kollegin im Garten. Aromatisch.
PS: im Somso-Museum in Sonneberg gibt es Nachbildungen alter Sorten zu sehen (u. a.)
https://www.somso-museum.de/sortenechte-fruechte?...

 

verbine ich mit meiner Oma. Die kaufte sie immer bei ihrem Gemüsehändler direkt gegenüber.
Inzwischen wohne ich in dem Haus mit ihrer Wohnung und der Gemüsehändler ist längst Vergangenheit - aus dem Laden eine Wohnung gemacht.
Jahrelang habe ich nach der Apfelsorte gesucht, bis sie vor einigen Wochen in meiner Regio-Biokiste wieder auftauchte. Immer noch so gut wie damals.

 

schmeiße ich mal die Sorte "Pinova" in die Runde... hab' ich bei unserem Hofladen entdeckt ;)

 

Die Apfelsorte Pinova ist eine Neuzüchtung aus Pillnitz. Im übrigen die einzigste, die sich bundesweit durchsetzen konnte. Ein glockenförmiger Apfel mit relativ festen leicht gelblichen Fruchtfleisch. Schale recht fest aber druckempfindlich in der Farbe gelb mit orangenen Verfärbungen bei Sonneneinstrahlung zur Reifezeit. Gut lagerfähig bis in den Frühsommer bei 3 Grad unter Sauerstoffentzug.
Ich weiß so viel über Äpfel und deren Lagerung, weil ich einmal pro Woche in einen Hofladen in das Vulkanstädtchen vor den Toren der Sächsischen Schweiz, dem Osterzgebirge fahre und mich dort auch mit fachkundigen Personal gut unterhalten kann.
Es gibt dort roter Boskoop ( den gibt es auch noch in der Farbe grau, aber wesentlich seltener und nicht im Handel) Wellant, Pinova, Marnika, Topaz, Golden Delicios auch Bananenapfel genannt, Elstar, Jonagold, Gala, Shampion, Rubinette, Gloster und Braeburn in großen Kisten zur Selbstbedienung zu kaufen. 1,20 das Kilogramm ist völlig okay.
Vorletzten Spätsommer gab es 2 Neuzüchtungen zur Verkostung, ob die Kunden diese Äpfel haben wollen wurde getestet. Nun es kann sein, dass die Sorten nicht freigegeben wurden für den Anbau auf den Plantagen, jedenfalls habe ich nichts mehr gesehen von den dunkelroten wohlschmeckenden und sehr saftigen Äpfeln. Vielleicht sind die auch noch nicht ertragreich am Spalier?

 

Die Apfelsorte Pinova ist eine Neuzüchtung aus Pillnitz. Im übrigen die einzigste, die sich bundesweit durchsetzen konnte.

Vielen Dank für die Info 😀

 

... haben wir sie genannt. Den offiziellen Namen hab ich nie erfahren. Es war ein relativ niedriger, aber sehr breiter Baum mit kleineren, glänzenden, intensiv dunkelroten Äpfeln (bei manchen war sogar das Fruchtfleisch teilweise rot) und unvergleichlichem Duft.
Man konnte sie auch gut lagern - alle haben sie geliebt. Leider ist der Baum aus unerfindlichen Gründen in nicht sehr hohem Alter eingegangen. Das Sortenschild war verloren gegangen und die Baumschule, aus der er stammte, gibt es auch nicht mehr. Seitdem fahnde ich nach dem Namen, aber leider ohne Erfolg.

 

Es kann sein, dass deine "Nikolausäpfel" der Glosterapfel ist. Dieser wird eigentlich recht groß, aber wenn der Spalier nicht ausgedünnt wird, also die Früchte nicht ausgepflückt werden im Sommer, wenn zu viele dran sind, dann gibt es auch kleine Früchte zu ernten, die dann als diese Nikolausäpfel in den Handel kommen. Gloster wird auch als Weihnachtsapfel bezeichnet, hält sich auch nur bis Januar und wird mürbe.

 

Es kann sein, dass deine "Nikolausäpfel" der Glosterapfel ist. Dieser wird eigentlich recht groß, aber wenn der Spalier nicht ausgedünnt wird, also die Früchte nicht ausgepflückt werden im Sommer, wenn zu viele dran sind, dann gibt es auch kleine Früchte zu ernten, die dann als diese Nikolausäpfel in den Handel kommen. Gloster wird auch als Weihnachtsapfel bezeichnet, hält sich auch nur bis Januar und wird mürbe.
Nein, Gloster war es, glaub' ich, nicht. Es war auch kein Spalier, sondern ein frei stehender Baum, der auch geschnitten worden ist. Die Früchte waren eher "flach".
Vor ein paar Jahren war eine Obstausstellung mit alten Sorten in einem Lehrgarten hier, da haben wir ihn auch nicht gefunden. Es wäre ein Pomologe zur Bestimmung da gewesen, aber da der Baum ja nicht mehr existiert, konnte der leider auch nicht weiterhelfen.
Aber danke für Deine Idee!

 

Haben wir letztens vom Baum in der Haseldorfer Marsch gepflückt. Kleine, gelbe - sehr saftige Äpfel.

 

steht bei uns im Garten. Er erinnert vom Geschmack her ähnlich wie Elstar, ist aber eine alte, (fast) regionale Sorte: https://www.alte-obstsorten-online.de/---/-1067.html
Wir haben das Bäumchen vor drei Jahren aus dieser Obstbaumschule geholt, letztes Jahr hat es das erste Mal getragen.

 

1. gut für Allergiker, Ernte ca. September bis ca Februar haltbar.
Stand auf dem Grundstück meines Schwiegervaters.......
2. leicht säuerlich und gut für Diabetiker, Oktober-Februar, Wird auch als Weihnachtsapfel genannt. Eltern Cox- Urenkel ist der Elstar. Zuletzt2011 auf der Sababurg nahe Kassel bei einem Markt gekauft. Seither nicht mehr gesehen leider.

 

oder Rubinette, der schmeckt so richtig nach Apfel.

 

ist auch eine Neuzüchtung aus Dresden-Pillnitz, die sich aber nicht so wirklich richtig durchsetzen konnte. Ich meine damit den Anbau als Spalier in Obstplantagen.
Rubinette kann ich auch im Obsthof kaufen, schmeckt mir auch sehr gut und ist nur begrenzt haltbar. Wird jetzt im Januar braunfleckig und mürbe.

 

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