[OT] Hat jemand Erfahrung mit Buchweizen-Pfannkuchen?

Forum » German - Deutsch | Refresh | Search

Sort Options 

Complete Thread

Ich habe gerade wieder 🍎 Pfannkuchen gemacht, aber das hat nicht so geklappt, wie ich wollte. Vor ein paar Tagen habe ich das Buchweizenmehl einfach genauso verarbeitet, wie ich das mit Weizenmehl gemacht hätte. Heute habe ich mich mal nach dem Vorschlag auf der Packung gerichtet (Alnatura), wesentlicher Unterschied: kein Ei und 30 Minuten quellen lassen. Ich habe mich allerdings nicht nach dem konkreten Mengenangaben gerichtet. Ergebnis: zwar sehr lecker, aber sofort angesetzt, Unmengen an Öl verbraucht und optisch eher ein zerrupfter Kaiserschmarrn. Ich frage mich, was da schief gegangen ist, habe ja nicht zum ersten Mal Pfannkuchen gemacht, allerdings noch nie ohne Ei 🥚!

 

Normalerweise mache ich Buchweizenpfannkuchen auch mit Ei. Habe einmal ohne Ei gemacht und stattdessen Mandelmilch genommen. Hat aber genauso gut geklappt wie mit Ei. Sah genauso aus, schmeckte mir nur nicht so gut. Dann muss der Belag halt mehr sein.😊 Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich Pfannkuchen immer nur sehr dünn mache, fast wie Crêpes. Erst quellen lassen habe ich nie.

Ich mache auch immer nur eine ganz kleine Prise Salz dran, dann kann ich den letzten Pfannkuchen mit Dattelsirup oder sonstigem Süßen als Nachtisch essen.
Ob Dir das jetzt hilft, weiß ich nicht. Es sind nur meine Erfahrungen.😉

 

Allerdings mache ich auch die schon nur nach "Gefühl" ;)
Aber immer mit Ei.
Manchmal mit Quark statt Milch.

 

Nur mit Galettes = bretonische Crepes aus Buchweizen. sehr lecker, aber nie selbst gemacht. Da ist ei im Teig und etwas Salz.
Hier gab es mal vegane Buchweizen Crepes, die waren eher eklig. Sehr trocken.

 

Ich erinnere mich nur, daß meine Mutter den Teig immer mit kaltem Kaffee anrührte.

 

Ich hab den Teig mit Hefe gemacht. Buchweizen hat schon einen sehr charakteristischen Eigengeschmack, nicht jedermanns Sache. Habe allerdings keine Pfannkuchen sondern Waffeln gebacken.

 

Also eher wie Pancakes. Da habe ich ein sehr feines Rezept, in das auch noch Nüsse kommen. Das ist dann pikant. Als Soße mache ich Rote-Bete-Senfsoße dazu. Eigentlich eines meiner Lieblingsessen, die Blinis gelingen immer

Blinis:
150 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
Salz
120 gr normales Mehl
100 Buchweizenmehl
3 Eier
50 gr Walnüsse

Mit der Hefe einen Vorteig ansetzen, dann alles mischen und die Nüsse grob hacken und hinzu geben. 30 min gehen lassen. In der Pfanne in Öl herausbraten, jeweils ein Esslöffel Teig ergibt einen Blini.

Rote Bete-Senfsoße:
500 gr gekochte rote Bete
100 gr Champignons
1 Zwiebel
150 ml Brühe
100 ml Sahne
1 Bd Schnittlauch
1 TL süßer Senf
1 TL mittelscharfer Senf
etwas Zitronensaft

Gehackte Zwiebeln anbraten, grob gehackte Champignons hinzu geben, grob gehackte Rote Bete hinzu geben, die anderen Zutaten hinzu geben und einmal aufkochen lassen.

Die Blinis kann man auch mit anderen Soßen essen.

 

Man kann auch anstatt 100% Buchweizenmehl einfach 50% Weißmehl und 50% Buchweizenmehl nehmen. Oder statt des Weißmehls Dinkelmehl.

 

Ich kenne mit Buchweizen auch eher die bretonischen Galettes, die ja - im Gegensatz zu Crêpes - salzig zubereitet werden. In Frankreich gibt es dazu die farine de sarrasin (= Buchweizenmehl) auch überall zu kaufen.
Hier das Grundrezept aus meinem Rezeptbuch <<Crêpes et Galettes>>:

Für 12 Galettes
500g Buchweizenmehl
4 EL Weizenmehl (ca. 70g)
1 Ei
1 Teelöffel Salz
1 Krug kaltes Wasser
3 Suppenlöffel Öl
1 Tasse Milch
250g gesalzene Butter

Das Mehl in eine große Schale füllen und in der Mitte eine Vertiefung hineindrücken und das Ei sowie das Salz hineingeben. Vom Ei ausgehend mit einem Holzlöffel immer mehr Mehl untermischen und dabei langsam das kalte Wasser in die Mitte gießen bis ein Teig von der Konsistenz dicker Mayonnaise entsteht. Nun 10 Minuten mit einem Schneebesen oder einem Quirl auf geringer Stufe schlagen. Je länger der Teig geschlagen wird, desto leichter verteilt er sich später in der Pfanne.
Jetzt mit einer Suppenkelle weiter Wasser einarbeiten bis der Teig die Konsistenz von Sahne/Rahm hat (nicht den Teig ertränken!).
Jetzt mit einem Geschirrtuch abdecken und mehrere Stunden (am Besten über Nacht) an einem kühlen Ort ruhen lassen.
Kurz vor der Verwendung nochmals mit der Schöpfkelle umrühren und dabei das Öl und soviel Milch zugeben, dass der Teig wieder soweit flüssig wird, dass er sich gut gießen lässt.

Zubereitung:
Die Pfanne leicht buttern (die tunken dafür einen "tampon de toile" oder eine halbe rohe Kartoffel in die geschmolzene Butter, ich benutze einen Backpinsel).
Die Pfanne erhitzen und wenn sie so heiß ist, dass die Butter raucht, eine kleine Schöpfkelle Teig in die Pfanne gießen (lieber zu viel als zu wenig). Dann die Pfanne in alle Richtungen schwenken, so dass der Teig sich verteilt und den überschüssigen Teig in die Teigschüssel zurückgießen. Ca. 2 Minuten braten lassen, bis die Mitte nicht mehr flüssig ist.
Nun muss die Galette gewendet werden. Laut Anleitung hebt man sie dazu zwischen den Fingerspitzen von Daumen und Zeigefinger auf den Wendespatel (die sind in Frankreich für Crêpes aus Holz und lang und schmal), so dass er rittlings darauf liegt, dann mit einer schnellen Bewegung anlupfen und umdrehen. Die andere Seite dann sofort mit einem haselnussgroßen Stück gesalzener Butter bestreichen. Einige Sekunden braten, dann zweimal in der Mitte falten und servieren.

Dazu gibt es dann viele Rezepte für Beläge.

 

Die Zubereitung wäre für mich auch interessant... ich habe mich in einem Restaurant immer nach den Galette gesehnt und bin dann doch etwas unsicher, was beachtet werden sollte.
Danke Dir für die Mühe!

 

Die Zubereitung wäre für mich auch interessant... ich habe mich in einem Restaurant immer nach den Galette gesehnt und bin dann doch etwas unsicher, was beachtet werden sollte.
Danke Dir für die Mühe!

Habs in meinem Post ergänzt.

 

wenn der Teig anpappt... das Ei hält ja entweder zusammen oder flufft den Teig auf.
Aber:
Eigentlich kann man aber nicht einfach Weizen 1:1 durch Buchweizen ersetzen, weil Du entweder Krümel oder Zement produzierst, je nachdem, wie viel oder wie wenig gerührt wird. Bei Pfannkuchen hilft es tatsächlich, NICHT das Ei wegzulassen, dann verzeiht der Teig relativ viel.

vegan und glutenfrei ist etwas, womit ich mich bisher nur am Rand befasst habe

 

@Schneefee: Also lag es an dem fehlenden Ei, dass es anbackte, werde es nochmal mit Ei versuchen.
@Lilo37Fee: Die Blinis mit der Sauce klingen interessant. Was macht man bei den Blinis mit den Walnüssen und werden die Zutaten für die Sauce einfach nur gemixt, püriert oder gekocht oder...?
@book-a-billy: Die Galettes werde ich sicher auch mal ausprobieren, nur ob ich das Wenden hinkriege?

 

Are you sure you want to delete this item? It cannot be undone.