[OT] Miteinander trotz Abstand: Ideen für gegenseitige Unterstützung

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Ähnlich dem Faden "Gute Laune - trotz Corona!" ist hier Platz für Ideen für
* gegenseitige Hilfe
* Unterstützung von Selbständigen und Kleinbetrieben
* wie gemeinsam durch die nächste Zeit kommen, vielleicht sogar mit gestärktem Gemeinsinn?

Bestimmt gibt es in Eurem Umfeld auch schon die ersten Initiativen zu Nachbarschaftshilfe. Was genau passiert da? Was tut Ihr selbst?
Habt Ihr etwas gehört oder gelesen, was nachahmenswert ist?

Die aktuellen Verfügungen sind für den kleinen und lokalen Einzelhandel existenzbedrohend, während die Großen einen Reibach machen und wahrscheinlich sogar gestärkt daraus hervorgehen werden.
Bei jeder geplanten Online-Bestellung kann man nach einer Alternative zu amazon suchen, stattdessen den kleinen und lokalen Handel unterstützen, wo es geht, z.B. in Hofläden und auf Wochenmärkten einkaufen, oder wenn der Kiezladen einen Online-Shop hat, dort bestellen.
Speziell für Bücher: Fragt nach "Buchladen-Takeaway" --> https://www.bookcrossing.com/---/9465853 oder probiert doch mal http://www.buch7.de aus!

Worauf sollten wir achten?
Was tun? Was lassen?

 

Gerade entdeckt: https://wirvsvirushackathon.org
Die Deadline für die Einreichung von Herausforderungen ist vorbei, aber Teilnehmen kann man noch, um innerhalb von zwei Tagen (Fr-So) an Lösungen zu tüfteln für durch die Corona-Krise ausgelöste Probleme. Der Hackaton wurde von der Bundesregierung initiiert. Morgen können sich Teilnehmende für eine der Herausforderungen entscheiden. Herausforderungen sind aus den Themenbereichen:
* Verbreitung von Sars-CoV-2
* Medizinische Versorgung
* Politik
* Verwaltung
* Wirtschaft
* Solidarität und Zusammenhalt (auch Bildung)
* Leben in (Selbst-)Quarantäne
* Andere

 

Gerade entdeckt: https://wirvsvirushackathon.org

Der Hackaton ist inzwischen vorbei.
Es wurde der größte Hackaton bisher weltweit :-o
Auf der Webseite kann man sich jetzt über die Challenges informieren.
Und über die Lösungen, alles OpenSource.

(Ich habe das auch erst eben gesehen, will mir das mal ansehen, und später hier posten, wenn ich etwas Spannendes entdecke.)

 

Gerade entdeckt: https://wirvsvirushackathon.org

...
(Ich habe das auch erst eben gesehen, will mir das mal ansehen, und später hier posten, wenn ich etwas Spannendes entdecke.)

Ein Ergebnis aus dem Hackathon:
https://www.corona-school.de/
Studierende unterstützen die Home-Schüler*innen per Video-Chat

 

Bei mir im Haus, Vorderhaus mit Seitenflügel 1. Hof, Hinterhaus und Seitenflügel 2. Hof, steht vorne im Durchgang am Schwarzen Brett Namen, die den alten oder stark gefährdeten Nachbarn Einkäufe mitbringen, wenn diese ihre Einkaufsliste in deren Briefkasten stecken

 

Allerdings kaufe ich dort tatsächlich ausschließlich Geschenke, das sind vllt. 4 oder 5 Bücher im Jahr.
Ich kann jetzt leider auch keine anderen kleineren Unternehmerinnen unterstützen, weil mir selbst der Nebenjob weggebrochen ist (da läuft es wohl für mich auf Kurzarbeitsgeld hinaus, was wegen der Krankenversicherung gut ist, aber 60 % von dem bisschen, was ich da verdient habe, deckt ca. die halben Wohnkosten bei mir). Im Hauptberuf bin ich Grafikerin und in letzter Zeit v. a. Sketchnoterin. Und live-Protokolle von Konferenzen und Camps … Nun ja, der Bedarf ist grad bei Null.
GSD hab ich auch immer wieder Illustrationsaufträge, aber da ist auch grad nichts mehr in Sicht und Flyer für die nächste Messe (Grafik) braucht auch keine*r …
Falls ihr also Kontakte, zum Beispiel zu einer HR-Abteilung, habt: Interne Prozesse, z. B. Digitalisierung oder Remote Working lassen sich sehr gut im Sketchnotes-Stil visualisieren. Die einfachen Zeichnungen nehmen den Mitarbeitenden die Angst.

Ich bin gespannt auf das Hamburgische Programm u. a. für Freiberuflerinnen. Bekäme ich (einmalig?) 2500 € tatsächlich in voller Höhe, könnte ich damit 3 bis 4 Monate durchhalten (mi dem Kurzarbeitsgeld).

Am Mittwoch wollten wir (Bekannter und ich) Blut spenden. Nach dem Aufruf war es dort völlig überfüllt und bevor wir unser Hirn anschalten konnten waren wir auch schon drin … Wir Deppen. Wenn wir uns i-wo angesteckt haben, dann dort. Die Orga war eine Katastrophe. in der HAMBURGER UNIKLINIK. Ich werde jetzt nochmal 14 Tage abwarten wegen der kürzlich erfolgten Pneumokokken-Impfung, aber dann spenden gehen.

Ich schreibe das hier, weil ich euch dazu auffordern möchte: Geht +++ Blutspenden +++, guckt aber, ob ihr dort genug Abstand zu anderen Wartenden halten könnt.

 

Ich habe mir vorgenommen, meine Beziehungen vermehrt zu pflegen. Also Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, insbesondere ältere Menschen, anzurufen, auch neben E-Mails Karten oder Briefe zu schreiben, mich zu erkundigen, wie es ihnen geht und ggf. Hilfe anzubieten.
Das tue ich seit einer Woche, und es bereitet mir ebenso wie den Kontaktierten Freude.

Da die Restaurants hier alle geschlossen sind und nur noch solche, die Lieferservice oder Abholen anbieten, weiterarbeiten dürfen, werde ich meinen Pizzabäcker unterstützen, indem ich mir, wie bisher, dort eine Pizza abhole.

Weiteres überlege ich mir noch.

 

unser BC-Forum und die Bookcrosserinnen und Bookcrosser, die auch über die Distanz hinweg zu Freunden geworden sind.

 

Eine Fundgrube für Leute, die Kinder bespaßen müssen. http://fernwehkinder.de/?...

 

Mit meinen alten Nachbarinnen rechts und links habe ich gestern je eine gute halbe Stunde telefoniert.
Mit der sehr alten Nachbarin des Ferienhauses in Frankreich tausche ich fleißig SMS und E-Mails aus. Toll, dass sie das in ihrem Alter noch so gut kann.
Für die Nachbarschaft habe ich den Eier-Hol-und-Bring-Dienst bei unserem Bauern übernommen. Klappt prima: Leerer Eierkarton mit Geld drin vor der Haustür, voller dorthin zurück.

 

Wir haben das Glück, in einer Nachbarschaft zu leben, wo wir uns alle gut verstehen. Wir halten Kontakt untereinander u.a. durch eine WhatsApp-Gruppe. Meinen Eltern haben wir natürlich auch Hilfe angeboten, insbesondere wenn es ums Einkaufen geht. Sie sind zwar noch recht fit, aber auch beide Ü-70 - und Gottseidank einsichtig, so dass sie nicht mehr rausgehen, als unbedingt nötig.

Ansonsten kann meine kleine Familie nicht viel machen: Mein Mann arbeitet Vollzeit im Homeoffice, die Kinder müssen für die Schule was tun, ich beaufsichtige und unterstütze die Kinder und kümmere mich um Haushalt etc.

Für die Kinder haben wir einfachere Kontaktmöglichkeiten zu ihren Freunden installiert. So haben wir seit Vorgesten einen TeamSpeak-Server, über den sie mit ihren Freunden sprechen können, während sie beispielsweise gemeinsam Minecraft spielen. Das entspannt die Lage schon sehr und alle Kids sind happy, auf diese Weise Kontakt halten zu können. Ich dagegen nutze meinen so gewonnen Freiraum dazu, mich durch unsere Bücherregale zu "arbeiten" (lesen, lesen, lesen) und meinen Arbeitsplatz aufzuräumen.

Der Einzelhandel bei uns im Ort versucht auch, das beste aus der Situation zu machen: Restaurants bieten Take away an, unsere Buchhandlung und der beste Eisladen, den es gibt, bieten Lieferdienste.

 

wing-BuchLiebe-wing 1 wk ago
Wolle
Da ich leidenschaftliche Häklerin bin habe ich auch die Wollgeschäfte im Blick. Diese mussten ja auch schließen. Statt jetzt Wolle online zu bestellen kann man trotz geschlossener Geschäfte die lokalen Läden unterstützen. Denn viele Wollgeschäfte bieten jetzt Versand an. Bei telefonischer Bestellung bekommt man dann die Beratung auch noch inklusive, ganz so als wenn man physisch in den Laden geht. Also gerne auch in diesem Bereich erstmal lokal informieren bevor man bei den großen/bekannten online Händlern bestellt. :)

 

sind hier schon eingegangen!
Und auch ein Anliegen/Wunsch.
Ich werde einen Sammelpost für beides einrichten.

Eine Liste, in der bereits bestehende Projekte gesammelt werden, gibt es hier: https://docs.google.com/---/edit#gid=0
(verlinkt von der Hackaton-Webseite der Bundesregierung)

 

Bisher schon so:

🚑 Blutspenden gehen !!!
https://www.bookcrossing.com/---/9466024

🚑 Masken nähen und spenden, z.B. an Diakonische Einrichtung
Unter https://maskmaker.de kann man sehen, wo Masken gebraucht werden, und Einrichtungen können dort Bedarf anmelden.
Tips zum Maskennähen siehe https://www.bookcrossing.com/---/9471829 und https://www.bookcrossing.com/---/9468105

👥🛒 Schwarzes Brett im Hausflur mit Hilfsangeboten,
z.B. Einkaufsliste in Briefkasten
https://www.bookcrossing.com/---/9465960

👥🛒 Eier-Hol-und-Bring-Dienst beim Bauern
https://www.bookcrossing.com/---/9466166

👥 Beziehungen pflegen: Telefon, E-Mails, Karten oder Briefe
https://www.bookcrossing.com/---/9466025
👥 "Plauder-Telefon" gegen Vereinsamung
https://www.bookcrossing.com/---/9471212

👥 Treffen im Garten über den Zaun (Verabredung telefonisch:)
https://www.bookcrossing.com/---/9470095

👥 Kindern den Kontakt zu Freunden ermöglichen, z.B. mit TeamSpeak
https://www.bookcrossing.com/---/9466198
👥 Senioren online Spielen lassen, z.B. mit Microsoft Teams
https://www.bookcrossing.com/---/9469218
👥 Spielen, z.B. Halma https://www.x-oo.com/---/halma.html
gegen Robot oder echte andere Spieler
https://www.bookcrossing.com/---/9470089

👥 Fundgruben für Kinderbespaßung:
http://fernwehkinder.de/?... (Blog von sillesoeren)
https://www.geschwisterloewenstein.de

👥🛒 Nachbarschafts-Einkaufshilfe mit Anschreiben
https://www.bookcrossing.com/---/9469452

👥🛒🔋 Apotheken-Rezepte einlösen und mitbringen
👥📯✉️ Brief zum Postkasten mitnehmen
https://www.bookcrossing.com/---/9470445

👥✉️ Briefkasten leeren bzw. vor'm Überquellen bewahren
bei abwesenden Nachbarn
https://www.bookcrossing.com/---/9471633

 

Bisher schon so:

🛒 Takeaway oder Lieferdienst
von Restaurant / Buchladen / Woll-Laden / Winzerbetrieb etc. um die Ecke

🛒🍴🍸 in BERLIN --> https://helfen.berlin
Plattform, über die man Gutscheine bei lokalen Geschäften und Restaurants kaufen kann. Das Geld fliesst jetzt, den Gutschein löst man später ein. https://www.bookcrossing.com/---/9470464

📽 🎞 http://www.hilfdeinemkino.de
Lieblingskino/Programmkino unterstützen
indem man Werbespots und Film-Trailer anschaut
https://www.bookcrossing.com/---/9471310

🛒 Spende für Einzelhändler (Raum RSG): 500 Rollen "vernünftiges" Bodenmarkierungsband an alle Geschäfte, die es gebrauchen können
Details siehe https://www.bookcrossing.com/---/9471511

🛒👥 Eier-Hol-und-Bring-Dienst vom Bauern
https://www.bookcrossing.com/---/9466166

🛒👥 Apotheken-Rezepte einlösen und mitbringen
https://www.bookcrossing.com/---/9470445

 

Mit Takeaway wollen wir auch unsere örtliche Gastronomie unterstützen. Gestern allerdings waren wir zur Haupt-Abendessen-Zeit die Einzigen bei unserem Italiener, bei dem sonst nicht nur viele einkehren sondern auch viele abholen...
Bücher sowieso nur lokal und Nachbarschaftshilfe ist auch schon angeleiert. Eine Chance auf mehr Solidarität, hoffentlich geben die Egoisten irgendwann doch zugunsten der Gemeinschaft nach...
Bleibt alle gesund!

 

Abholen wäre für mich leider keine Option. Bis ich aus dem Dorf wieder hier bin, ist das Essen kalt.
Vom Markt hatte ich allerdings Reibekuchen mitgebracht. Die lassen sich in einer heißen Pfanne gut aufbacken.

 

Ich denke, das sollte auch hier rein.
Schreibt in den Thread, wie Ihr meint, daß die Community hier Euch unterstützen könnte.
Das kommt dann hier in die Übersicht:

☝❔ Dein/e Wunsch/Anfrage

 

Der Buchhandel in Zeiten von Corona
wird in der Lesenswert-Sendung des SWR2 behandelt:
https://www.swr.de/---/was-geht-wenn-nichts-mehr-geht-lesen-natuerlich-swr2-lesenswert-magazin-2020-03-22-100.html
(Tip von Trinibell https://www.bookcrossing.com/forum/14/567000/9467474)

 

Ich finde die Seite sehr gut. Wird täglich aktualisiert.
Eine Fundgrube für Leute, die Kinder bespaßen müssen.

https://www.geschwisterloewenstein.de/

 

Zu Händewaschen, nicht ins Gesicht patschen und in die Armbeuge husten, kommen Masken.
In den letzten Tagen hieß es, dass die v. a. sinnvoll sind, um andere zu schützen, aber es gibt diese Übersicht:
https://smartairfilters.com/---/best-materials-make-diy-face-mask-virus/
Dort ist klar erklärt, dass auch selbstgemachte Masken viel, viel besser sind als KEINE Masken. Auch zum Selbstschutz. Sogar eine einfache zusammengetackerte Geschichte aus Küchenkrepp ist besser als nix.
Deshalb hier mal drei Anleitungen. Zwei davon habe ich schon ausprobiert.
Welches Material ihr nehmt, hängt von euren Nähfähigkeiten ab, gewebter Baumwollstoff oder Küchenhandtuch ist einfacher zu nähen als gewirkter T-Shirtstoff/Jersey.

In dem Link oben sind die Filtereigenschaften beschrieben.

Die schickste Maske ist diese hier
https://www.craftpassion.com/face-mask-sewing-pattern/
Ich hab die genäht. Sie sitzt super. Außer, ich spreche … Dann rutscht sie entweder von der Nase oder das Kinn rutscht raus. Geht also für mich nicht.

Eben fand ich noch dies Video, das sieht vielversprechend aus, hab ich aber noch nicht getestet
https://www.youtube.com/watch?...

Ich hab nach dem Fiasko mit der ersten Maske gestern nochmal diese genäht:
https://www.youtube.com/watch?...
Die hatte ich vorgestern aus einer gewirkt/gewebt-Kombi genäht, was frickelig war. Wenn man einen dickeren und einen dünneren gewebten Stoff verwendet, ist sie leicht zu nähen. Ich hab sie jetzt also 2x, einmal in Pink aus nem alten T-shirt und einmal schick aus gepunktetem Baumwollstoff.

Wie gesagt, die Dinger halten nicht 100 % aller Viren ab (und die Augen bleiben ungeschützt!!), aber kombiniert mit Abstand und Händewaschen finden viele (schlaue) Leute auch selbstgemachte Masken sinnvoll! Auch, weil sie eine*n permanent erinnern, Abstand zu halten und sich nicht ins Gesicht zu fassen.

Sterilisiert werden die übrigens in der Kochwäsche oder auf dem Herd (5 min in kochendem Wasser). Oder, wenn nass blöd ist: ne Stunde Stunde bei 80 ° im Backofen. Das Letzte ist auf meinem eigenen Mist gewachsen. Falls eine*r dazu andere Erkenntnisse hat: Her damit!
Mir persönlich wäre ein Maskengebot viel lieber als das Verbot, mehr als einen Menschen gleichzeitig zu treffen.
Allerdings kann eine*r mit den Masken nicht essen und trinken, Restaurantbesuche oder Bierchen im Park gehen damit leider auch nicht.

 

Masken schützen andere, wenn Du selbst krank bist. Ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz schützt den Patienten vor den Keimen in Mund und Nase des Personals, nicht das Personal vor seinen Keimen. Masken können ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln, so dass auf Abstand und Hände waschen verzichtet wird. Und auch wirksame Masken können eine Gefahr bergen, wenn sie falsch abgenommen werden und die Keime dadurch wieder auf die Hände gelangen. Eine Quelle, die im Gegensatz zu Twitter seriös ist: https://www.rki.de/---/FAQ_Liste.html

Der einzige für mich erkennbare Nutzen: Wer eine selbstgenähte Maske hat, klaut uns den Krankenhäusern vielleicht nicht mehr unser dringend benötigtes Material. Denn wir benötigen weiterhin auch die Masken, die "nur" die Patienten schützen. Hier wird nämlich unverändert weiter behandelt, werden Chemotherapien verabreicht und Verbände gewechselt usw.

 

Eine Quelle, die im Gegensatz zu Twitter
Danke für den Hinweis auf den falschen Link. Keine Ahnung, wie der Twitterlink da reingeraten ist. Der richtige Link ist bisher noch nicht widerlegt …

 

Eine Quelle, die im Gegensatz zu Twitter
Danke für den Hinweis auf den falschen Link. Keine Ahnung, wie der Twitterlink da reingeraten ist. Der richtige Link ist bisher noch nicht widerlegt …

Ich persönlich vertraue Virologen in diesem Punkt mehr als den Herstellern von Lufterfrischern. Aber das musst Du selbst entscheiden.

 

Zu Händewaschen, nicht ins Gesicht patschen und in die Armbeuge husten, kommen Masken... Deshalb hier mal drei Anleitungen.
Ich hatte den Beitrag erst nicht kommentiert und nicht in die Übersicht aufgenommen, wegen meiner Skepsis Masken gegenüber. Aber nun las ich diese Pressemitteilung hier:
https://www.diakonie-wolfsburg.de/---/default-0a330701a6
in der Betroffene selbst um genähte Masken bitten!
Sterilisieren werden die Einrichtungen die gespendeten Masken wohl selbst bevor sie zum Einsatz kommen.
Das Maskennähen ist jetzt auch in der Übersicht.

 

Hier ist ein Link für die, die
Möglichkeit haben, über den Eigenbedarf hinaus zu nähen:
https://maskmaker.de/

Oder auch, um Bedarf für Einrichtungen anzumelden. Pflegeheime stehen offenbar nicht gerade weit oben auf der Verteilerliste für medizinischen Mundschutz.

Ich selbst nähe aus alter Bettwäsche (60 Grad waschbar, verträgt aber auch kochen - haben wir ausprobiert) und nach dieser Anleitung (weil kein Gummiband benötigt wird) https://www.essen.de/---/coronavirus_6.de.html

 

Hier ist ein Link für die, die Möglichkeit haben, über den Eigenbedarf hinaus zu nähen: https://maskmaker.de/
Oder auch, um Bedarf für Einrichtungen anzumelden. Pflegeheime stehen offenbar nicht gerade weit oben auf der Verteilerliste für medizinischen Mundschutz.
Danke für Deinen Hinweis!
Habe den Link in die Übersicht übernommen.

 

Und Websiten auf denen man gegeneinander spielen kann? Eventuell geht das über Skype?
Bin da herzlich unbewandert...
Meine Mutter verlässt das Haus vernünftigerweise nur noch in den Garten, aber ihr fehlt Abwechslung. Sie spielt sehr gerne Halma und ich zerbreche mir den Kopf, ob man nicht ein paar der älteren Herrschaften damit zumindest online zusammenbringen kann. Webseiten, auf denen man gegen den Computer spielen kann, kennt sie besser als ich. Im Moment geht es aber um Sozialkontakte.
Hat jemand Ideen?

 

Spiel es doch über Microsoft Teams. Wir Nuten es sehr rege in der Corona Zeit. Ok nicht nur für Spiele. Lade dazu doch einfach Spieler ein.

 

standen wir eine Stunde vor dem Gebäude, da nur jeweils eine Person reingelassen wurde. Mein Sohn war zum ersten Mal dabei, kein guter Start ...

 

standen wir eine Stunde vor dem Gebäude, da nur jeweils eine Person reingelassen wurde. Mein Sohn war zum ersten Mal dabei, kein guter Start ...
Das ist Schade. Durftet Ihr dann wenigstens zusammen rein?

 

standen wir eine Stunde vor dem Gebäude, da nur jeweils eine Person reingelassen wurde. Mein Sohn war zum ersten Mal dabei, kein guter Start ...
Das ist Schade. Durftet Ihr dann wenigstens zusammen rein?

Die Vereinzelung war nur beim Betreten und dem Anmeldeprozess, beim Blutspenden selbst war alles normal. Beim Ausfüllen des Fragebogens sass jeder an einem anderen Tisch, nur mein Sohn und ich haben uns zusammengesetzt.
Die Öffnungszeiten wurden von 3 halben auf 5 ganze Tage in der Woche erweitert, eine Terminvereinbarung ist jetzt Pflicht.

 

Das geht so: Der, der in den Supermarkt geht, fragt telefonisch nach, wer was braucht. Dann stellt man die leere Einkaufstasche vor die Tür, die später gefüllt dorthin zurück gestellt wird. Geld fließt nicht, denn es wird angeschrieben; so wie früher, nur nicht im Laden, sondern beim Nachbarn.

Eigentlich ein Modell, das man auch nach der Krisenzeit beibehalten könnte ... 🤔

 

Das geht so: Der, der in den Supermarkt geht, fragt telefonisch nach, wer was braucht.

Das finde ich toll. Ich selber bleibe ja als Risikopatientin eher zu Hause - höchstens mal ein Spaziergang an der frischen Luft - aber natürlich gehe ich nicht in Geschäfte. Ich habe zwar einige Angebote, dass Leute etwas besorgen würden, traue mich aber nie von mir aus nachzufragen, wenn ich was brauche "was, wenn der andere gerade gar nicht gehen wollte und ich ihn so unter Druck setze?" ... Allerdings habe ich momentan auch noch genug für einige Zeit, und wenn es knapper wird, kann ich mich ja vielleicht auch überwinden, per WhatsApp zu "bestellen" mit genug Zeitvorlauf à la "wenn ihr demnächst mal einkaufen geht, wäre ... toll"

Mich nervt zur Zeit, dass man über alle Kanäle hört, wie schwierig das Zusammenleben eingesperrt ist. Alle Menschen, die neben ihren anderen Aufgaben und evtl. noch Homeoffice Kinder bei Laune halten müssen und sie beim Arbeiten für die Schule unterstützen und ansonsten beschäftigen müssen, haben mein volles Mitgefühl, aber man könnte genauso auch mal über die Vereinsamung sprechen / schreiben. Wenn soziale Kontakte durch Einkaufen etc. wegbrechen, kann es sehr einsam werden. Bei mir ruft niemand an, per WhatsApp melden sich Bekannte, wenn überhaupt, nur auf von mir verschickte Witze mit einem Smiley. Da ich schlecht abschätzen kann, ob und wann es bei Familien mit Kindern passt, möchte ich da auch nicht stören. Kinderlose Freunde und Bekannte rufe ich eine(n) pro Tag an, damit mir länger welche zum Anrufen bleiben. Zum Glück gibt es Bücher und den Fernseher!

 

Mit dem Problem bist du nicht allein, siehe mein Beitrag weiter oben. Nur weil ein Problem gerade nicht mit der ganz großen öffentlichen Aufmerksamkeit diskutiert wird, heißt es leider nicht, dass es nicht da ist...
In meinem Umfeld (damit meine ich ausdrücklich nicht nur die eigene Familie - ich lebe in der Provinz) ist die Vereinsamung jedenfalls ein wesentlich größeres tatsächliches Problem als die Kinderbetreuung.
Kann ich irgend etwas für dich tun?

 


Kann ich irgend etwas für dich tun?

Danke, das ist lieb, aber momentan geht es noch - bleibe ja erst seit einer Woche zu Hause. Wenn es mal nicht mehr geht, wüsste ich aber auch nicht wirklich, was mir da helfen würde 🤷🏼‍♀️ Aber wie gesagt - zum Glück gibt es Bücher und Fernsehen und meine Augens sind gesund, so dass ich damit auch was anfangen kann.

Für Halma (und andere Spiele) gibt es diese Seite. Man kann dort gegen den Robot spielen oder gegen echte andere Spieler, wenn welche da sind. Wenn deine Mutter Menschen kennt, die sie animieren kann, sich dort zu einer bestimmten Zeit einzuloggen, ist es leicht, wenn nicht, muss sie eben hoffen, dass sich gerade auch andere einloggen - bis dahin kann sie gegen den robot spielen.
https://www.x-oo.com/---/halma.html

 

aber man könnte genauso auch mal über die Vereinsamung sprechen / schreiben. Wenn soziale Kontakte durch Einkaufen etc. wegbrechen, kann es sehr einsam werden. Bei mir ruft niemand an, per WhatsApp melden sich Bekannte, wenn überhaupt, nur auf von mir verschickte Witze mit einem Smiley. Da ich schlecht abschätzen kann, ob und wann es bei Familien mit Kindern passt, möchte ich da auch nicht stören. Kinderlose Freunde und Bekannte rufe ich eine(n) pro Tag an, damit mir länger welche zum Anrufen bleiben.
Ja!! Ich habe zwar durch mein Asthma auch ein Risiko, aber die letzte Lungenentzündung habe ich überlebt, insofern gehe ich raus: Einkaufen und vor allem Rad fahren. Ich desinfiziere mich unterwegs ganz oft und halte sehr viel Abstand.
Ich freue mich dann auch, wenn ich Nachbar:innen sehe und habe auch benannt, dass mir anders als sonst solche Kontakte etwas fehlen. Und siehe da, auch der Nachbarin geht es nicht so gut, weil sie sonst sehr viel unter Menschen geht, viele persönliche Kontakte hat, zum Beispiel Gruppen von Müttern. Und die Arbeitskolleg:innen fehlen meinen homeofficenden Nachbar:innen auch …
Jetzt wollen sie anrufen, wenn sie im Garten sind. Sie haben einen eigenen Teil vom Hausgarten. Da kann ich genauso viel Abstand halten wie im Park und wir können villeicht ein bisschen schnacken und Normalität spielen.
Ich bin so froh, dass das Wetter mitmacht! Stellt euch alle mal vor, es wäre jetzt auch noch grau und regnerisch (was bestimmt auch noch passieren wird …)

 

Also bei uns ist es heute grau - eisekalt, das Wasser ist gefroren - aber nicht regnerisch. Da ich aber eh schon angeschlagen bin, gehe ich bei der Kälte nicht raus - hat mir gestern nicht gutgetan

 

Also bei uns ist es heute grau - eisekalt, das Wasser ist gefroren
Oje! Kalt ist es hier auch, wegen des Windes. ich hoffe, es wird bei euch bald besser! Wir Hamburgerinnen sprechen am Telefon und vor dem Haus immer darüber, was für ein Segen das Wetter ist.

 

Mich nervt zur Zeit, dass man über alle Kanäle hört, wie schwierig das Zusammenleben eingesperrt ist... aber man könnte genauso auch mal über die Vereinsamung sprechen / schreiben. Wenn soziale Kontakte durch Einkaufen etc. wegbrechen, kann es sehr einsam werden. Bei mir ruft niemand an, per WhatsApp melden sich Bekannte, wenn überhaupt, nur auf von mir verschickte Witze mit einem Smiley... Kinderlose Freunde und Bekannte rufe ich eine(n) pro Tag an, damit mir länger welche zum Anrufen bleiben.
Finde ich gut, daß Du das ansprichst!
Das Thema hat mich in letzter Zeit (vor Corona) auch schon sehr beschäftigt. Seit zwei Jahren mache ich Besuchsdienst bei uns im Ort (bei Senioren unserer evangelischen Gemeinde zum Geburstag vorbeischauen), und das hat mich etwas sensibilisiert.
Es war in der Tat auch eine meiner ersten Sorgen, als die ersten Ausgangsbeschränkungen aufkamen, daß das bei sehr vielen die Einsamkeit enorm steigern bzw. bewußt machen wird :o(
Ich habe jetzt angefangen, die Senioren, die ich dieses Jahr schon besucht habe, die sich bestimmt noch an mich erinnern, anzurufen und meine Hilfe anzubieten (was meist ausgeschlagen wird), aber ein längeres Telefonat wird es dann meistens schon.

 

Das geht so: Der, der in den Supermarkt geht, fragt telefonisch nach, wer was braucht. Dann stellt man die leere Einkaufstasche vor die Tür, die später gefüllt dorthin zurück gestellt wird. Geld fließt nicht, denn es wird angeschrieben; so wie früher, nur nicht im Laden, sondern beim Nachbarn.

Eigentlich ein Modell, das man auch nach der Krisenzeit beibehalten könnte ... 🤔


Sehr gute Idee! Danke, Lire.
So habe ich das heute auch gemacht: Zwei Nachbarn informiert, dass ich nachmittags zur Apotheke gehen werde, und gefragt, ob ich ihnen etwas mitbringen soll. Beide freuten sich und gaben mir Rezepte mit.
Und für die eine habe ich auch noch einen Brief mit zum Postkasten genommen.

 

Küchenrolle brauchte ich selbst, und ich wusste, dass auch meine Nachbarinnen welche brauchen. Ich traf Papa und Sohn vor dem Haus, da hab ich gleich zwei Rollen abgegeben. Vielleicht krieg ich dafür ein Beutelchen Hefe … *kicher*
Vom Klopapier hab ich einen 8er gekauft und jetzt einfach mal bei nebenan.de reingestellt. Ich lese immer wieder von systemrelevanten Angestellten, die genervt sind vom Geklatsche und lieber Klopapier hätten. Mal gucken, ob sich eine*r meldet. Ob die Person dafür bezahlen möchte, habe ich freigestellt, wenn, dann kaufe ich wieder einen 8er usw.

 

einen Winzerbetrieb in der Ortschaft unterstützt, indem ich zwei Kisten Wein bestellt habe. Sie wurden mir gleich nach Hause geliefert, ich habe auch gleich bezahlt, und wir freuen uns alle beide :-)

 

in Berlin gibt es jetzt eine Plattform, über die man Gutscheine bei lokalen Geschäften und Restaurants kaufen kann. Das Geld fliesst jetzt, den Gutschein löst man später ein
https://helfen.berlin/

 

In der Zeitung gelesen:
Privatleute haben (in Luxemburg) ein "Plauder-Telefon" initiiert, um hauptsächlich älteren Menschen über die Einsamkeit hinwegzuhelfen. Die Gruppe besteht aus 7 Leuten unterschiedlichen Alters, die auch unterschiedliche Sprachen sprechen; sie können auf ihrer privaten Handynummer angerufen werden, hören den Anrufern zu und plaudern mit ihnen. Es ist keine Seelsorge, kein Nottelefon, sondern einfach Gespräche gegen Einsamkeit.

Gegen Einsamkeit in Corona-Zeiten / Die Menschen beim Schnëss-Telefon haben immer ein offenes Ohr

Bericht im "Tageblatt" vom 27.3.2020:
https://www.tageblatt.lu/---/die-menschen-beim-schness-telefon-haben-immer-ein-offenes-ohr/

 

Das ist eine coole Idee - allerdings haben ja leider ältere Menschen oft kein Handy bzw. keine Flatrate, so dass der Anruf dann für sie sehr teuer wird 🙄

 

Das ist eine coole Idee - allerdings haben ja leider ältere Menschen oft kein Handy bzw. keine Flatrate, so dass der Anruf dann für sie sehr teuer wird 🙄


Aber ein Festnetztelefon. So teuer wird das nicht, die Gespräche dauern ja nicht stundenlang.

 

Wer sein Lieblingskino unterstützen möchte:

- Online Kinogutscheine kaufen. Vorteil: Die Kinobetreiber haben jetzt in der Krise wenigstens etwas Einnahmen. Nachteil: Diese Einnahmen fehlen später, wenn die Kinos wieder spielen dürfen - es sei denn, Ihr geht dann entsprechend öfter ins Kino.

- Man geht auf die Seite www.hilfdeinemkino.de, wählt sein Lieblingskino aus und schaut sich einen oder mehrere Werbespots an. Für jeden komplett gelaufenen Spot bekommt das Kino Geld (wer will, kann dem Kino aber auch direkt Geld spenden). Nachteil: Man kann das Browserfenster nicht minimieren. Aber wenn der Rechner eh gerade im Leerlauf vor sich hin rödelt - es kontrolliert ja keiner, ob Ihr derweilen vor dem Bildschirm sitzt ...

siehe auch https://www.bookcrossing.com/---/567222

 

Schade, unser kleines aber feines Kino kann man da nicht anklicken ☹

 

Ein Solinger Fußballverein bietet auch einen Einkaufsservice an:

Ihr müsst nur etwas die Mitte srollen, dann findet ihr die Anzeige von Britinia 08

https://www.facebook.com/---/coronacaresg/

Natürlich alles kostenlos :-) Coole Aktion von den Jungs :-)

 

Und der Sportverein Henfenfeld macht das gleiche, natürlich auch alles kostenlos :-)
https://www.facebook.com/svhenfenfeld

Ich freue mich sehr, dass es so viele Hilfsangebote gibt. Bin selbst lungenkrank und bisher musste ich noch nicht drauf zurück greifen, aber wer weiß wie lange dass noch so gut geht...

 

Wäre es möglich, dass du die Facebook-Links durch einen Link-Shortener schickst? Die zerstören bei mir die komplette Seitenansicht. Wenn du das tust, dann schreib bitte trotzdem dazu, dass es FB ist, viele meiden die Seite, weil sie trackt.

 

In Remscheid bringt die Sparkasse dir das Geld für 5 Euro Liefergebühr nach Hause.
https://www.radiorsg.de/---/sparkassen-bargeld-bringdienst-548305.html

 

Dies geht an alle Einrichtungen im RSG-Land, die unsere tägliche Versorgung in diesen schweren Zeiten so gut es nur geht aufrecht erhalten. Wir wissen, Ihr alle gebt Euer Bestes und seid teilweise gezwungen zu improvisieren wo Ihr nur könnt. Im Bereich der Abstandsmarkierungen habt Ihr Euch aus der Not heraus alles Mögliche auf den Boden geklebt um irgendwie einer gewissen Kennzeichnungsmaßnahme nachzukommen. Viele dieser Notlösungen schädigen langfristig die teuren Bodenbeläge der Geschäfte oder halten der hohen Abnutzung durch Publikumsverkehr nicht stand. Aus diesem Grund spenden wir 500 Rollen "vernünftiges" Bodenmarkierungsband an alle Geschäfte die es gebrauchen können. Jeder der mag, kann sich ab sofort, von 7:00 - 16:00 Uhr, an unserer Firmenzentrale im Lindgesfeld 21, 42653 Solingen, eine kostenlose Rolle Bodenmarkierungsband abholen. Aus Gründen des Personenschutzes unserer Belegschaft bitten wir Euch, die Rollen dem Karton vor dem Firmengebäude zu entnehmen und nicht das Firmengebäude zu betreten. Auch wir wollen dem Kontaktverbot so gut es nur geht nachkommen. Danke für Euren täglichen Beitrag zur Versorgung unserer Mitmenschen und bleibt gesund, fröhlich und menschlich! Eure Quaas Klebebänder GmbH

 

Wenn du mir erklärst, was ein Link-Shortener, kann ich das sicher tun :-)

Edith: So besser ?

 

Edith: So besser ?
👍

 

Wir packen uns gegenseitig (Bücher)
päckchen. Verabreden die Zeit des Abstellens vor der Haustür. Eine kleine Luxusaktion, Ersatz für gemeinsame Cafe- Besuche. Ist zweimal schön. Die eigene Vorbereitung und das Erhalten eines kleinen Dings oder eines 12 cm x20cm Dings, für Leute wie euch und mich doch immer wieder eine große Freude.

 

Eine Bekannte ist zur Zeit im Ausland und kann nicht zurückkommen. Damit ihr Briefkasten nicht überquillt, ziehe ich die Post raus, soweit es mir gelingt.

 

wingUrfinwing 2 days ago
2 Übersichten
Ihr postet so viele tolle Ideen und auch, was schon alles passiert,
daß ich die Übersicht aufgeteilt habe:

Eine für's persönliche Miteinander und was man für andere Personen (Kranke, Pflegepersonal) tun kann
https://www.bookcrossing.com/---/9467772

und eine speziell für die Unterstützung des Einzelhandels, der Gastronomie, der Unterhaltungsbranche
https://www.bookcrossing.com/---/9471032

 

Ich habe mittlerweile diverse Spots im Fernsehen gesehen, in denen allen gedankt wurde:Ärzten, Pflegepersonal, Supermarktkassiererinnen, Apothekern, der Müllabfuhr... nur die Putzfrauen hat keiner erwähnt. Aber wenn Krankenhäuser, etc. nicht geputzt werden und versiffen, kann Euch kein Arzt helfen, dazu müssen sie unter Zeitdruck zu große Flächen reinigen und werden schlecht bezahlt. Ich war noch vor Corona frühmorgens in der Mainzer Uniklinik und musste dort einige Zeit auf jemanden warten. Als ich das Gebäude betrat, war nur die Putzfrau anwesend. Nach mir kamen dann immer mehr Leute, ich war die Einzige, die die Putzfrau beim Eintreten gegrüßt hat. Ich fand das echt beschämend.
Also Leute, sagt Menschen, die Euch einen Dienst erweisen ein anerkennendes freundliches Wort. Nicht nur 'Dankeschön', auch Sätze wie 'Sie haben heute aber viel Stress', oder 'Immer, wenn ich Sie sehe, haben Sie gute Laune, das ist schön'. Irgendetwas, damit Euer Gegenüber merkt, dass ihr ihn/sie als Mensch wahrnehmt und nicht als Putz-oder Kassiermaschine. Ich mache das schon länger und ernte immer ein erfreutes Gesicht, leider sehe ich auch viel zu oft Überraschung. Und wenn man gerade auf Bücherfreilasstour ist, kann man auch fragen, ob er/sie sich ein Buch aussuchen möchte. Das kann man übrigens auch Obdachlose fragen.

 

Ich habe mittlerweile diverse Spots im Fernsehen gesehen, in denen allen gedankt wurde:Ärzten, Pflegepersonal, Supermarktkassiererinnen, Apothekern, der Müllabfuhr... nur die Putzfrauen hat keiner erwähnt. Aber wenn Krankenhäuser, etc. nicht geputzt werden und versiffen, kann Euch kein Arzt helfen, dazu müssen sie unter Zeitdruck zu große Flächen reinigen und werden schlecht bezahlt. Ich war noch vor Corona frühmorgens in der Mainzer Uniklinik und musste dort einige Zeit auf jemanden warten. Als ich das Gebäude betrat, war nur die Putzfrau anwesend. Nach mir kamen dann immer mehr Leute, ich war die Einzige, die die Putzfrau beim Eintreten gegrüßt hat. Ich fand das echt beschämend.
Also Leute, sagt Menschen, die Euch einen Dienst erweisen ein anerkennendes freundliches Wort. Nicht nur 'Dankeschön', auch Sätze wie 'Sie haben heute aber viel Stress', oder 'Immer, wenn ich Sie sehe, haben Sie gute Laune, das ist schön'. Irgendetwas, damit Euer Gegenüber merkt, dass ihr ihn/sie als Mensch wahrnehmt und nicht als Putz-oder Kassiermaschine. Ich mache das schon länger und ernte immer ein erfreutes Gesicht, leider sehe ich auch viel zu oft Überraschung. Und wenn man gerade auf Bücherfreilasstour ist, kann man auch fragen, ob er/sie sich ein Buch aussuchen möchte. Das kann man übrigens auch Obdachlose fragen.



Das finde ich auch. Wer außerdem oft vergessen wird sind die Lehrer und die Erzieher, die grad die Notbetreung übernehmen. Niemand hatte bisher so eine Situation und dennoch muss alles weiter gehen, daher ein großes DANKE an euch😚

 

Ich habe als Kind von meinen Eltern gelernt, dass man innerhalb eines geschlossenen Gebäudes alle Menschen grüßt. Nun sind die heutigen geschlossenen Gebäude natürlich ob ihrer Größe nicht mehr vergleichbar, aber ich achte immer darauf, dass ich insbesondere Menschen aus dem Dienstleistungssektor freundlich grüße. Mir fallen da gerade auch die Frauen und Männer ein, die öffentliche Toiletten sauber halten und mir im Dortmunder Bahnhof so oft schon von sich aus den Koffer hoch oder runter getragen haben.

 

Ich habe als Kind von meinen Eltern gelernt, dass man innerhalb eines geschlossenen Gebäudes alle Menschen grüßt. Nun sind die heutigen geschlossenen Gebäude natürlich ob ihrer Größe nicht mehr vergleichbar, aber ich achte immer darauf, dass ich insbesondere Menschen aus dem Dienstleistungssektor freundlich grüße. Mir fallen da gerade auch die Frauen und Männer ein, die öffentliche Toiletten sauber halten

Das sehe ich auch so. Bei uns in der Arbeit habe ich mich immer auch entschuldigt, wenn ich durch eine gewischte Fläche musste. Die Raumpflegekräfte meinten daraufhin, das wäre ja normal und werde eh gleich wieder schmutzig und mache deshalb nichts. Darauf kam dann von mir immer ein "Mir ist es trotzdem arg, da ich Ihre Arbeit wertschätze." Da bekam ich dann immer ein erfreutes Lächeln.

 

Ich habe als Kind von meinen Eltern gelernt, dass man innerhalb eines geschlossenen Gebäudes alle Menschen grüßt.

Was hat das mit einem Gebäude zu tun ? In einem Konzertsaal dürfte das schwierig werden, ebenso werktags in der Fußgängerzone, sofern nicht gerade eine Seuche ausgebrochen ist. Umgekehrt sollte man aber auch Menschen grüßen, die einem im Freien begegnen, z.B. beim Spazierengehen.

 

Ich habe gelernt, dass man die Nachbarn grüßt.

Im Kaufhaus oder auf der Schildergasse wäre es extrem Schwierig alle Leute zu grüßen.

 

Die meisten Hilfsangebote werden heute über das Internet gemacht. Klar sind viele Senioren im Internet unterwegs, aber gerade die Kategorie 'arm, alt und einsam' wird so nicht erreicht. Besonders wenn ihr in der Kirchengemeinde aktiv seid oder euren Ortsvorsteher kennt, dann gebt bitte einmal den dezenten Hinweis, dass man, wenn man zum 80. Geburtstagsgrüße verschicken kann, weil man auf die Daten Zugriff hat, auch Hilfsangebote per Brief verschicken kann ☺.

 

Unsere Kirchengemeinde hat alle über 70jährige angeschrieben, mit Telefonnummern von den Menschen , die Hilfe anbieten. Einkaufen, Rezepte besorgen oder einfach mal anrufen !!!

 

Ich habe mittlerweile diverse Spots im Fernsehen gesehen, in denen allen gedankt wurde:Ärzten, Pflegepersonal, Supermarktkassiererinnen, Apothekern, der Müllabfuhr... nur die Putzfrauen hat keiner erwähnt. Aber wenn Krankenhäuser, etc. nicht geputzt werden und versiffen, kann Euch kein Arzt helfen, dazu müssen sie unter Zeitdruck zu große Flächen reinigen und werden schlecht bezahlt. Ich war noch vor Corona frühmorgens in der Mainzer Uniklinik und musste dort einige Zeit auf jemanden warten. Als ich das Gebäude betrat, war nur die Putzfrau anwesend. Nach mir kamen dann immer mehr Leute, ich war die Einzige, die die Putzfrau beim Eintreten gegrüßt hat. Ich fand das echt beschämend.
Also Leute, sagt Menschen, die Euch einen Dienst erweisen ein anerkennendes freundliches Wort. Nicht nur 'Dankeschön', auch Sätze wie 'Sie haben heute aber viel Stress', oder 'Immer, wenn ich Sie sehe, haben Sie gute Laune, das ist schön'. Irgendetwas, damit Euer Gegenüber merkt, dass ihr ihn/sie als Mensch wahrnehmt und nicht als Putz-oder Kassiermaschine. Ich mache das schon länger und ernte immer ein erfreutes Gesicht, leider sehe ich auch viel zu oft Überraschung. Und wenn man gerade auf Bücherfreilasstour ist, kann man auch fragen, ob er/sie sich ein Buch aussuchen möchte. Das kann man übrigens auch Obdachlose fragen.


Das finde ich auch. Wer außerdem oft vergessen wird sind die Lehrer und die Erzieher, die grad die Notbetreung übernehmen. Niemand hatte bisher so eine Situation und dennoch muss alles weiter gehen, daher ein großes DANKE an euch😚


Es wird zur Zeit allen möglichen Leuten gedankt, die "systemrelevante" Jobs haben und "den Laden am Laufen halten". Ist auch richtig so. Aber was ist mit den anderen ? Ich finde eine Verkäuferin im Textilgeschäft oder eine Friseurin genauso "systemrelevant" wie z.B. eine Bäckereiverkäuferin. Der einzige Unterschied ist, dass man (und oft sogar frau :-) ) länger ohne neue Klamotten und ohne neue Frisur auskommt als ohne neues Essen. Aber langfristig möchte ich weder nackt noch als Hippie rumlaufen müssen.

 

Die Diskussionen können ja vielleicht in die anderen Threads verlegt werden, hier ging es um unterschiedliche Formen von Unterstützung. Wenn es 2019 Corona gegeben hätte, hätte ich in meinem Hauptjob mindestens 3/5 weniger Einnahmen erzielt (das habe ich heute morgen ermittelt). Dies Jahr sieht es eher noch schlechter aus. Deshalb habe ich mir eine klitzekleine Geschichte überlegt, wie mich viele Leute mit wenig Einsatz unterstützen können.

Ich zeichne euch Portrait-Avatare: Entweder von Euch oder von euren Lieben.
https://sketchnotes-hamburg.de/suesse-portrait-avatare/

Normalerweise ist mein Stundensatz höher und im Büro brauche ich für die Avas länger als live auf Events, insofern ist das für beide Seiten ein nettes Angebot.

Vielleicht braucht ja eine*r ein neues Profilbild.

 

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